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Volumen 72 (2021): Heft 2 (June 2021)

Volumen 72 (2021): Heft 1 (March 2021)

Volumen 71 (2020): Heft 4 (December 2020)

Volumen 71 (2020): Heft 3 (September 2020)

Volumen 71 (2020): Heft 2 (June 2020)

Volumen 71 (2020): Heft 1 (March 2020)

Volumen 70 (2019): Heft 4 (December 2019)

Volumen 70 (2019): Heft 3 (December 2019)
Special Heft: with invited papers from the 47th International Symposium „Actual tasks on Agricultural Engineering“ (ATAE), 5th – 7th March 2019, Opatija, Croatia, http://atae.agr.hr/, Editor: Prof. Andreas Gronauer

Volumen 70 (2019): Heft 2 (June 2019)

Volumen 70 (2019): Heft 1 (March 2019)

Volumen 69 (2018): Heft 4 (December 2018)

Volumen 69 (2018): Heft 3 (September 2018)

Volumen 69 (2018): Heft 2 (June 2018)

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Volumen 68 (2017): Heft 4 (December 2017)

Volumen 68 (2017): Heft 3 (September 2017)

Volumen 68 (2017): Heft 2 (June 2017)

Volumen 68 (2017): Heft 1 (March 2017)

Volumen 67 (2016): Heft 4 (December 2016)

Volumen 67 (2016): Heft 3 (September 2016)

Volumen 67 (2016): Heft 2 (June 2016)

Volumen 67 (2016): Heft 1 (March 2016)

Zeitschriftendaten
Format
Zeitschrift
eISSN
2719-5430
Erstveröffentlichung
30 Mar 2016
Erscheinungsweise
4 Hefte pro Jahr
Sprachen
Englisch

Suche

Volumen 67 (2016): Heft 1 (March 2016)

Zeitschriftendaten
Format
Zeitschrift
eISSN
2719-5430
Erstveröffentlichung
30 Mar 2016
Erscheinungsweise
4 Hefte pro Jahr
Sprachen
Englisch

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5 Artikel

Research Article

access type Uneingeschränkter Zugang

Concentrations and uptake of micronutrients by oat and pea in intercrops in response to N fertilization and sowing ratio

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 1 - 15

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Das Interesse am Anbau von Gemengen nimmt in gemäßigten Klimazonen zu. Im vorliegenden Versuch wurden der Einfluss von Stickstoff-Düngung (N) und dem Mischungsverhältnis auf die Konzentrationen und Aufnahme der Mikronährstoffe Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Mangan (Mn) und Zinc (Zn) in das Korn und die Ernterückstände von Hafer und Erbse, die in drei substitutiven Gemengen auf einem fruchtbaren Ackerstandort im Osten Österreichs gesät wurden, untersucht. N-Düngung erhöhte die Kornkonzentration von Cu und Zn bei Hafer und Erbse, reduzierte jedoch die Nährstoff-Ernteindices, insbesondere bei Erbse.

Die Korn-Nährstoffkonzentrationen des Hafers wurden durch den Gemengeanbau nicht beeinflusst, während jene der Erbse in einem Jahr in den Gemengen mit geringerem werdendem Erbsenanteil zunahmen. Die Nährstoffkonzentrationen von Cu und Zu in den Ernterückstände nahmen beim Hafer in den Gemengen mit geringer werdendem Haferanteil zu; auch jene der Erbse wurden durch den Gemengeanbau beeinflusst. Geringfügig höhere Korn-Nährstofferträge konnten nur für Mn und Zn in den Hafer-dominierten, ungedüngten Gemengen erreicht werden, während die Nährstofferträge der Ernterückstände in allen Gemengen höher waren als in den Reinsaaten, aufgrund der generell höheren Nährstoffkonzentrationen der Ernterückstände in den Gemengen. Infolgedessen sind die Vorteile von Hafer-Erbse-Gemengen hinsichtlich höhere Kornnährstofferträge begrenzt, während der Gemengeanbau eine Strategie sein kann, um höhere Nährstoffgehalte in den Ernterückständen zu erzielen, die für die Fütterung von Wiederkäuern eingesetzt werden können.

Schlagworte

  • Gemengeanbau
  • Hafer
  • Erbse
  • Mikronährstoffe
  • Nährstoffertrag

Schlagworte

  • Gemengeanbau
  • Hafer
  • Erbse
  • Mikronährstoffe
  • Nährstoffertrag
access type Uneingeschränkter Zugang

Soybean versus other food grain legumes: A critical appraisal of the United Nations International Year of Pulses 2016

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 17 - 24

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die Vereinten Nationen haben 2016 zum Jahr der Körnerleguminosen („Pulses“) erklärt, um die Vorzüge der Leguminosen für Landwirtschaft und Ernährung besser in das öffentliche Bewusstsein zu rufen. Da Sojabohnen jedoch als Ölsaaten angesehen und nicht zur Gruppe der „Pulses“ gezählt werden, wird hier der wissenschaftliche Hintergrund dieser Trennung untersucht, um das Verständnis für Körnerleguminosen und deren wertvolle Beiträge zur Ernährungssicherheit zu verbessern. Historisch betrachtet existiert diese Abgrenzung erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts, und der Begriff „Pulses“ wird in der wisssenschaftlichen Literatur uneindeutig verwendet. Dazu kommt, dass Sojabohnen wohl als Ölsaaten und zur Futtermittelproduktion eingesetzt werden, in Asien, Afrika und Europa aber als Proteinpflanze mit sehr hohem Proteingehalt und großem ernährungsphysiologischen Wert Verwendung finden. Auch pflanzenbauliche Merkmale der Sojabohne und diverse Proteineigenschaften sind nicht grundsätzlich verschieden von jenen anderer Leguminosen, sodass die Trennung zwischen Sojabohnen und anderen Körnerleguminosen (Gruppe der „Pulses“) wissenschaftlich nicht haltbar erscheint. Daher wird vorgeschlagen, anstatt von „Pulses“ von „Grain legumes“ (Körnerleguminosen) zu sprechen, um dadurch besser den Zielen der Ernährungssicherheit und der Nahrungsmittelqualität zu entsprechen.

Schlagworte

  • Körnerleguminosen
  • Proteingehalt
  • Ernährungssicherung
  • Nahrungsmittelqualität

Key words

  • Food grain legumes
  • seed protein content
  • food security
  • nutritional quality

Schlagworte

  • Körnerleguminosen
  • Proteingehalt
  • Ernährungssicherung
  • Nahrungsmittelqualität
access type Uneingeschränkter Zugang

Effect of nitrogen fertilization and genotype on the yield and yield components of winter wheat

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 25 - 34

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die Wirkung von N-Mineraldüngung auf den Ertrag, die Ertragskomponenten, den Ernteindex (HI) und den Chlorophyllgehalt (SPAD Index) von verschiedenen Winterweizensorten wurde zwischen 2007 und 2009 in einem Dauerfeldversuch in Ungarn untersucht. Die maximalen Kornerträge wurden bei N-Düngung von 80 und 160 kg · ha–1 erreicht, die höhere N-Stufe ergab keine weitere Ertragszunahme. Es wurde ein wesentlicher Jahreseffekt auf den Kornertrag und die Ertragskomponenten beobachtet. Es gab eine negative Korrelation zwischen den Ertragskomponenten Kornzahl pro m2 und Tausendkorngewicht (TKW). Die Sorte Mv Verbunkos hatte den höchsten Kornertrag sowie die höchsten Werte bei Kornzahl pro Ähre und dem SPAD Index. Es gab eine signifikante (P<0.001) positive Korrelation zwischen dem Ertrag und der Kornzahl pro m2 (r=0.85) und zwischen dem Ertrag und dem SPAD Index (r=0.59). Eine signifikante (P<0.01) negative Korrelation wurde zwischen dem Ertrag und dem TKW (r=–0.44) und eine positive Korrelation zwischen dem Ertrag und dem HI (r=0.51) beobachtet. Die Regressionanalyse hat eine signifikante, lineare Beziehung zwischen dem Ertrag und den Ertragskomponenten (Kornzahl pro m2 und TKW) in den verschiedenen N-Stufen gezeigt.

Schlagworte

  • Dauerfeldversuch
  • Reaktion der Sorten
  • Jahreseffekt
  • Ernteindex
  • Korrelationen

Key words

  • long-term experiment
  • cultivar responses
  • year effect
  • harvest index
  • correlations

Schlagworte

  • Dauerfeldversuch
  • Reaktion der Sorten
  • Jahreseffekt
  • Ernteindex
  • Korrelationen
access type Uneingeschränkter Zugang

Antibiotics in Austrian drinking water resources, survey 2014

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 35 - 43

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Wir haben die Belastung des Trinkwassers durch Rückstände von Antibiotika in Österreich im Jahr 2014 untersucht. Fünfzig Messstellen für Grundwässer, die zur Trinkwassergewinnung verwendet werden, wurden risikobasiert und fünfzig weitere unter Berücksichtigung der regionalen Bevölkerungsverteilung ausgewählt. Mittels einer Online-Festphasenextraktions-Flüssigkeitschromatographie - hochauflösender Massenspektrometrie - Methode wurde auf 37 Wirkstoffe getestet. Sulfamethoxazol wurde in 10 (5%) der 200 Proben nachgewiesen; fünf Proben zeigten Konzentrationen (≤8,9ng/L) über der Bestimmungsgrenze von 2,5 ng/L. Während eine toxische Wirkung in derartig niedrigen Konzentrationen sehr unwahrscheinlich ist, können selbst extrem niedrige Konzentrationen eine Resistenzinduktion bewirken. Wir gehen nicht von landwirtschaftlicher Verunreinigung, sondern von anthropogener Einbringung als Quelle aus, und halten die Einführung eines Grenzwertes für Antibiotika im Trinkwasser für angezeigt.

Schlagworte

  • Trinkwasser
  • Antibiotika
  • anthropogen
  • Sulfamethoxazol
  • Resistenz

Schlagworte

  • Trinkwasser
  • Antibiotika
  • anthropogen
  • Sulfamethoxazol
  • Resistenz
access type Uneingeschränkter Zugang

Sustainable pig and poultry nutrition by improvement of nutrient utilisation – A review

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 45 - 60

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die ungeeignete Nutzung unserer natürlichen Ressourcen und der gleichzeitig weltweite steigende Konsum an tierischen Eiweiß durch die Weltbevölkerung stellt die Erzeugung von tierischen Lebensmitteln aus Schwein und Geflügel vor große Herausforderungen. Eine effiziente Transformation vom Futter zum tierischen Lebensmittel ist somit unausweichlich.

Momentan stehen uns unterschiedliche „Werkzeuge“ zur Verfügung, wie Futtermittelzusatzstoffe oder eine technologische Futtermittelbehandlung, um die Effizienz und somit die Nachhaltigkeit bei der Erzeugung tierischer Lebensmittel verbessern zu können. Die genaue Kenntnis über die Wirkungsweise dieser „Werkzeuge“ stellt die Grundvoraussetzung zu deren erfolgreichen Einsatz bei der Ernährung von Schwein und Geflügel dar. Darüber hinaus ist deren Auswirkung auf die Nährstoffverdaulichkeit im Futtermittel und somit auch deren Energiegehalt von Bedeutung, um bedarfsgerechte Futterrationen berechnen zu können. Durch eine dem Leistungsniveau angepasste Nährstoffversorgung werden einerseits Unterversorgungen, welche zu gesundheitlichen Problemen führen können, vermieden, andererseits werden die Stickstoffemissionen so gering wie möglich gehalten. Durch den Einsatz der uns zur Verfügung stehenden Futtermittelzusatzstoffe beziehungsweise Futtermittelbehandlungen können regionale industrielle Nebenprodukte wie Weizenkleie, Trockenschlempe oder Rapsschrot in höheren Mengen dem Futter unserer monogastrischen Nutztiere zugesetzt werden. Die Nahrungskonkurrenz zum Menschen kann somit deutlich reduziert werden. Eine Verbesserung der Effizienz vom Futter zum tierischen Lebensmittel beinhaltet somit auch die Definition des Bergriffes „nachhaltig“. Eine Effizienzsteigerung bei der Produktion von tierischen Lebensmitteln aus Schwein und Geflügel spielt eine wichtige Rolle, um unsere erforderlichen natürlichen Ressourcen zur Ernährung von Schwein und Geflügel vernünftig und voraussehbar verfügbar zu machen. Derzeit scheint eine Kombination verschiedener „Werkzeuge“ wie Futtermittelzusatzstoffe und die technologische Futtermittelbehandlung die vielversprechendste Möglichkeit, eine nährstoffeffiziente und somit nachhaltige Schweine- und Geflügelproduktion sicher zu stellen.

Schlagworte

  • nachhaltig
  • Tierernährung
  • Nährstoffeffizienz
  • Schwein
  • Geflügel

Schlagworte

  • nachhaltig
  • Tierernährung
  • Nährstoffeffizienz
  • Schwein
  • Geflügel
5 Artikel

Research Article

access type Uneingeschränkter Zugang

Concentrations and uptake of micronutrients by oat and pea in intercrops in response to N fertilization and sowing ratio

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 1 - 15

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Das Interesse am Anbau von Gemengen nimmt in gemäßigten Klimazonen zu. Im vorliegenden Versuch wurden der Einfluss von Stickstoff-Düngung (N) und dem Mischungsverhältnis auf die Konzentrationen und Aufnahme der Mikronährstoffe Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Mangan (Mn) und Zinc (Zn) in das Korn und die Ernterückstände von Hafer und Erbse, die in drei substitutiven Gemengen auf einem fruchtbaren Ackerstandort im Osten Österreichs gesät wurden, untersucht. N-Düngung erhöhte die Kornkonzentration von Cu und Zn bei Hafer und Erbse, reduzierte jedoch die Nährstoff-Ernteindices, insbesondere bei Erbse.

Die Korn-Nährstoffkonzentrationen des Hafers wurden durch den Gemengeanbau nicht beeinflusst, während jene der Erbse in einem Jahr in den Gemengen mit geringerem werdendem Erbsenanteil zunahmen. Die Nährstoffkonzentrationen von Cu und Zu in den Ernterückstände nahmen beim Hafer in den Gemengen mit geringer werdendem Haferanteil zu; auch jene der Erbse wurden durch den Gemengeanbau beeinflusst. Geringfügig höhere Korn-Nährstofferträge konnten nur für Mn und Zn in den Hafer-dominierten, ungedüngten Gemengen erreicht werden, während die Nährstofferträge der Ernterückstände in allen Gemengen höher waren als in den Reinsaaten, aufgrund der generell höheren Nährstoffkonzentrationen der Ernterückstände in den Gemengen. Infolgedessen sind die Vorteile von Hafer-Erbse-Gemengen hinsichtlich höhere Kornnährstofferträge begrenzt, während der Gemengeanbau eine Strategie sein kann, um höhere Nährstoffgehalte in den Ernterückständen zu erzielen, die für die Fütterung von Wiederkäuern eingesetzt werden können.

Schlagworte

  • Gemengeanbau
  • Hafer
  • Erbse
  • Mikronährstoffe
  • Nährstoffertrag

Schlagworte

  • Gemengeanbau
  • Hafer
  • Erbse
  • Mikronährstoffe
  • Nährstoffertrag
access type Uneingeschränkter Zugang

Soybean versus other food grain legumes: A critical appraisal of the United Nations International Year of Pulses 2016

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 17 - 24

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die Vereinten Nationen haben 2016 zum Jahr der Körnerleguminosen („Pulses“) erklärt, um die Vorzüge der Leguminosen für Landwirtschaft und Ernährung besser in das öffentliche Bewusstsein zu rufen. Da Sojabohnen jedoch als Ölsaaten angesehen und nicht zur Gruppe der „Pulses“ gezählt werden, wird hier der wissenschaftliche Hintergrund dieser Trennung untersucht, um das Verständnis für Körnerleguminosen und deren wertvolle Beiträge zur Ernährungssicherheit zu verbessern. Historisch betrachtet existiert diese Abgrenzung erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts, und der Begriff „Pulses“ wird in der wisssenschaftlichen Literatur uneindeutig verwendet. Dazu kommt, dass Sojabohnen wohl als Ölsaaten und zur Futtermittelproduktion eingesetzt werden, in Asien, Afrika und Europa aber als Proteinpflanze mit sehr hohem Proteingehalt und großem ernährungsphysiologischen Wert Verwendung finden. Auch pflanzenbauliche Merkmale der Sojabohne und diverse Proteineigenschaften sind nicht grundsätzlich verschieden von jenen anderer Leguminosen, sodass die Trennung zwischen Sojabohnen und anderen Körnerleguminosen (Gruppe der „Pulses“) wissenschaftlich nicht haltbar erscheint. Daher wird vorgeschlagen, anstatt von „Pulses“ von „Grain legumes“ (Körnerleguminosen) zu sprechen, um dadurch besser den Zielen der Ernährungssicherheit und der Nahrungsmittelqualität zu entsprechen.

Schlagworte

  • Körnerleguminosen
  • Proteingehalt
  • Ernährungssicherung
  • Nahrungsmittelqualität

Key words

  • Food grain legumes
  • seed protein content
  • food security
  • nutritional quality

Schlagworte

  • Körnerleguminosen
  • Proteingehalt
  • Ernährungssicherung
  • Nahrungsmittelqualität
access type Uneingeschränkter Zugang

Effect of nitrogen fertilization and genotype on the yield and yield components of winter wheat

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 25 - 34

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die Wirkung von N-Mineraldüngung auf den Ertrag, die Ertragskomponenten, den Ernteindex (HI) und den Chlorophyllgehalt (SPAD Index) von verschiedenen Winterweizensorten wurde zwischen 2007 und 2009 in einem Dauerfeldversuch in Ungarn untersucht. Die maximalen Kornerträge wurden bei N-Düngung von 80 und 160 kg · ha–1 erreicht, die höhere N-Stufe ergab keine weitere Ertragszunahme. Es wurde ein wesentlicher Jahreseffekt auf den Kornertrag und die Ertragskomponenten beobachtet. Es gab eine negative Korrelation zwischen den Ertragskomponenten Kornzahl pro m2 und Tausendkorngewicht (TKW). Die Sorte Mv Verbunkos hatte den höchsten Kornertrag sowie die höchsten Werte bei Kornzahl pro Ähre und dem SPAD Index. Es gab eine signifikante (P<0.001) positive Korrelation zwischen dem Ertrag und der Kornzahl pro m2 (r=0.85) und zwischen dem Ertrag und dem SPAD Index (r=0.59). Eine signifikante (P<0.01) negative Korrelation wurde zwischen dem Ertrag und dem TKW (r=–0.44) und eine positive Korrelation zwischen dem Ertrag und dem HI (r=0.51) beobachtet. Die Regressionanalyse hat eine signifikante, lineare Beziehung zwischen dem Ertrag und den Ertragskomponenten (Kornzahl pro m2 und TKW) in den verschiedenen N-Stufen gezeigt.

Schlagworte

  • Dauerfeldversuch
  • Reaktion der Sorten
  • Jahreseffekt
  • Ernteindex
  • Korrelationen

Key words

  • long-term experiment
  • cultivar responses
  • year effect
  • harvest index
  • correlations

Schlagworte

  • Dauerfeldversuch
  • Reaktion der Sorten
  • Jahreseffekt
  • Ernteindex
  • Korrelationen
access type Uneingeschränkter Zugang

Antibiotics in Austrian drinking water resources, survey 2014

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 35 - 43

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Wir haben die Belastung des Trinkwassers durch Rückstände von Antibiotika in Österreich im Jahr 2014 untersucht. Fünfzig Messstellen für Grundwässer, die zur Trinkwassergewinnung verwendet werden, wurden risikobasiert und fünfzig weitere unter Berücksichtigung der regionalen Bevölkerungsverteilung ausgewählt. Mittels einer Online-Festphasenextraktions-Flüssigkeitschromatographie - hochauflösender Massenspektrometrie - Methode wurde auf 37 Wirkstoffe getestet. Sulfamethoxazol wurde in 10 (5%) der 200 Proben nachgewiesen; fünf Proben zeigten Konzentrationen (≤8,9ng/L) über der Bestimmungsgrenze von 2,5 ng/L. Während eine toxische Wirkung in derartig niedrigen Konzentrationen sehr unwahrscheinlich ist, können selbst extrem niedrige Konzentrationen eine Resistenzinduktion bewirken. Wir gehen nicht von landwirtschaftlicher Verunreinigung, sondern von anthropogener Einbringung als Quelle aus, und halten die Einführung eines Grenzwertes für Antibiotika im Trinkwasser für angezeigt.

Schlagworte

  • Trinkwasser
  • Antibiotika
  • anthropogen
  • Sulfamethoxazol
  • Resistenz

Schlagworte

  • Trinkwasser
  • Antibiotika
  • anthropogen
  • Sulfamethoxazol
  • Resistenz
access type Uneingeschränkter Zugang

Sustainable pig and poultry nutrition by improvement of nutrient utilisation – A review

Online veröffentlicht: 20 Apr 2016
Seitenbereich: 45 - 60

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die ungeeignete Nutzung unserer natürlichen Ressourcen und der gleichzeitig weltweite steigende Konsum an tierischen Eiweiß durch die Weltbevölkerung stellt die Erzeugung von tierischen Lebensmitteln aus Schwein und Geflügel vor große Herausforderungen. Eine effiziente Transformation vom Futter zum tierischen Lebensmittel ist somit unausweichlich.

Momentan stehen uns unterschiedliche „Werkzeuge“ zur Verfügung, wie Futtermittelzusatzstoffe oder eine technologische Futtermittelbehandlung, um die Effizienz und somit die Nachhaltigkeit bei der Erzeugung tierischer Lebensmittel verbessern zu können. Die genaue Kenntnis über die Wirkungsweise dieser „Werkzeuge“ stellt die Grundvoraussetzung zu deren erfolgreichen Einsatz bei der Ernährung von Schwein und Geflügel dar. Darüber hinaus ist deren Auswirkung auf die Nährstoffverdaulichkeit im Futtermittel und somit auch deren Energiegehalt von Bedeutung, um bedarfsgerechte Futterrationen berechnen zu können. Durch eine dem Leistungsniveau angepasste Nährstoffversorgung werden einerseits Unterversorgungen, welche zu gesundheitlichen Problemen führen können, vermieden, andererseits werden die Stickstoffemissionen so gering wie möglich gehalten. Durch den Einsatz der uns zur Verfügung stehenden Futtermittelzusatzstoffe beziehungsweise Futtermittelbehandlungen können regionale industrielle Nebenprodukte wie Weizenkleie, Trockenschlempe oder Rapsschrot in höheren Mengen dem Futter unserer monogastrischen Nutztiere zugesetzt werden. Die Nahrungskonkurrenz zum Menschen kann somit deutlich reduziert werden. Eine Verbesserung der Effizienz vom Futter zum tierischen Lebensmittel beinhaltet somit auch die Definition des Bergriffes „nachhaltig“. Eine Effizienzsteigerung bei der Produktion von tierischen Lebensmitteln aus Schwein und Geflügel spielt eine wichtige Rolle, um unsere erforderlichen natürlichen Ressourcen zur Ernährung von Schwein und Geflügel vernünftig und voraussehbar verfügbar zu machen. Derzeit scheint eine Kombination verschiedener „Werkzeuge“ wie Futtermittelzusatzstoffe und die technologische Futtermittelbehandlung die vielversprechendste Möglichkeit, eine nährstoffeffiziente und somit nachhaltige Schweine- und Geflügelproduktion sicher zu stellen.

Schlagworte

  • nachhaltig
  • Tierernährung
  • Nährstoffeffizienz
  • Schwein
  • Geflügel

Schlagworte

  • nachhaltig
  • Tierernährung
  • Nährstoffeffizienz
  • Schwein
  • Geflügel

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