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Volumen 72 (2022): Heft 3 (September 2022)

Volumen 72 (2021): Heft 2 (June 2021)

Volumen 72 (2021): Heft 1 (March 2021)

Volumen 71 (2020): Heft 4 (December 2020)

Volumen 71 (2020): Heft 3 (September 2020)

Volumen 71 (2020): Heft 2 (June 2020)

Volumen 71 (2020): Heft 1 (March 2020)

Volumen 70 (2019): Heft 4 (December 2019)

Volumen 70 (2019): Heft 3 (December 2019)
Special Heft: with invited papers from the 47th International Symposium „Actual tasks on Agricultural Engineering“ (ATAE), 5th – 7th March 2019, Opatija, Croatia, http://atae.agr.hr/, Editor: Prof. Andreas Gronauer

Volumen 70 (2019): Heft 2 (June 2019)

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Volumen 69 (2018): Heft 4 (December 2018)

Volumen 69 (2018): Heft 3 (September 2018)

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Volumen 68 (2017): Heft 4 (December 2017)

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Volumen 68 (2017): Heft 2 (June 2017)

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Volumen 67 (2016): Heft 4 (December 2016)

Volumen 67 (2016): Heft 3 (September 2016)

Volumen 67 (2016): Heft 2 (June 2016)

Volumen 67 (2016): Heft 1 (March 2016)

Zeitschriftendaten
Format
Zeitschrift
eISSN
2719-5430
Erstveröffentlichung
30 Mar 2016
Erscheinungsweise
4 Hefte pro Jahr
Sprachen
Englisch

Suche

Volumen 72 (2022): Heft 3 (September 2022)

Zeitschriftendaten
Format
Zeitschrift
eISSN
2719-5430
Erstveröffentlichung
30 Mar 2016
Erscheinungsweise
4 Hefte pro Jahr
Sprachen
Englisch

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5 Artikel
access type Uneingeschränkter Zugang

Zukunft der Weidehaltung in Deutschland – Technologische Entwicklungen und Bezug zur Gesetzgebung

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 95 - 104

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die Anzahl der weidegehaltenen Nutztiere ist seit Jahren rückläufig in Europa. Für die Weidetierhaltung existieren derzeit eine Vielzahl an gesetzlichen Regelungen, die es zu beachten gilt, sowohl auf Bundes-, als auch EU Ebene. Auch gesellschaftliche Aspekte spielen hierbei eine große Rolle, wie das gesteigerte Interesse am Tierwohl, Umweltschutz oder der Erholungswert der Landschaft. Um den gesteigerten Anforderungen durch Recht, Gesellschaft und Tierwohl entgegenzukommen, sind Forschung und Entwicklung neuer Technologien unabdingbar. Das vorliegende Paper hat zum Ziel, einen Gesamtüberblick über drei verschiedene Aspekte der Weidetierhaltung in Deutschland zu geben: Gesetzgebung, Gesellschaft und natürliche Anforderungen. Ausgehend von diesen Aspekten, sollen technologische und managementbasierte Möglichkeiten aufgezeigt werden, um den künftigen Anforderungen an die Weidetierhaltungen gerecht zu werden und diese zu erleichtern. Hierbei werden sowohl bereits am Markt erhältliche als auch in Forschung befindliche Lösungen aufgezeigt. Es kann aufgezeigt werden, dass eine Vielzahl an Möglichkeiten existieren, um die Weidetierhaltung zu verbessern oder zur erleichtern. Häufig haben diese das Ziel, die Managementaufgaben zu optimieren. Es kann festgestellt werden, dass neue Technologien in der Weidehaltung die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die aufwändigen Managementaufgaben verringern können. Jedoch wird sowohl der Preis dieser Lösungen als auch regulatorische Bestimmungen einen großen Einfluss darauf haben, ob diese künftig implementiert werden.

Schlagwörter

  • Weide
  • Digitalisierung
  • Gesetzgebung
  • Digitale Transformation
  • Rinder

Schlagwörter

  • Weide
  • Digitalisierung
  • Gesetzgebung
  • Digitale Transformation
  • Rinder
access type Uneingeschränkter Zugang

Zugkraftreduzierung durch eine elektrifizierte Einheit an Anbaugeräten

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 105 - 111

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Zunehmend werden Traktoren mit einer Elekrifizierungseinheit ausgestattet. Der Bedarf an elektrifizierten Anbaugeräten wird deshalb kontinuierlich wachsen. Flüssiger Wirtschaftsdünger aus der Tierhaltung und Biogasanlagen wird immer mehr direkt in den Boden eingebracht. Diese Technik reduziert Nährstoffverluste und Ammoniak Emissionen. Im Falle schwerer Lehm Böden und Ton Böden wird für die direkte Wirtschaftsdüngereinbringung in den Boden eine hohe Zugkraft benötigt. Mit der Entwicklung und den Tests einer elektrifizierten Anbaueinheit mit reduzierter Arbeitsbreite von 3 m konnten Zugkraftbedarf-Einsparungen von einem Drittel realisiert werden. Die Feldversuche fanden in zwei Stufen statt: Zunächst ein Prototyp mit Stachelwalze und Sternpacker als Traktionselementen auf einer Traktionsrolle mit drei Meter arbeitsbreite und in einem weiteren Schritt ein fertiggestellter Güllegrubber mit 6 m Arbeitsbreite und einer Sech-Einheit an der elektrifizierten Traktionsrolle. Die Feldversuche fanden auf sechs Feldern nahe Freising in Deutschland statt. Im Ergebnis zeigen die Daten eine Zugkraftreduktion bis zu 35 % mit der elektrifizierten Traktionseinheit am Anbaugerät bei einer Einstellung von 20 % Schlupf an der Traktionsrolle. Diese Werte wurden durch Zugversuche erzielt, indem ein ziehender Traktor einen weiteren Traktor mit angebautem Versuchsgerät horizontal über den Boden zieht. Im Weiteren beobachteten wir unterschiedliche Varianzen der Werte zwischen den Feldern. Dies resultiert von unterschiedlicher Bodenstruktur auf den Feldern und von Kieseln und Steinen nahe der Oberfläche, sowie größeren Steinen in einer Arbeitstiefe bis 22,5 cm. Die präsentierten Ergebnisse zeigen neuartige Arbeitsgänge und Szenarien für die Landwirtschaft auf. Eine Zugkraftreduzierung auf schweren Böden zu haben kann sich als Vorteil erweisen, wenn Nährstoffverluste und Ammoniak Emissionen vermieden werden sollen.

Schlagwörter

  • Elektrifizierung
  • Anbaugeräte
  • Zugkraft
  • Reduzierung

Schlagwörter

  • Elektrifizierung
  • Anbaugeräte
  • Zugkraft
  • Reduzierung
access type Uneingeschränkter Zugang

Vergleich des Systemerweiterungs- und Allokationsansatzes für das Umgehen mit Multi-Outputs in der Ökobilanz – Fallstudie über die Produktion von Nano-Zellulose und Biogas aus Elefantendung

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 113 - 121

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Der Umgang mit Multi-Outputs in der Ökobilanz (LCA) ist sowohl in der Anwendungspraxis als auch in der Literatur ein kontroverses Thema. Obwohl es eine vorgegebene Hierarchie gibt wie mit Multi-Outputs umzugehen ist, die die Systemerweiterung (unter Einbeziehung der Co-Produkte und ihrer Vorketten) als wissenschaftlichste Lösung gegenüber dem Allokationsansatz (Aufteilung der Umweltauswirkungen anhand eines Allokationsfaktors) favorisiert, ist letztere immer noch am weitesten verbreitet. In dieser Studie werden Systemerweiterung, Massen- und ökonomische Allokation sowie Allokation basierend auf dem Energiegehalt auf eine biosystemtechnische Fallstudie angewendet, die zwei marktfähige Outputs, Biogas und Nano-Zellulose, liefert. Das globale Treibhausgaspotenzial (GWP) wird zum Vergleich dieser Ansätze als Basis verwendet. Es gibt kaum einen Unterschied zwischen Systemerweiterung und ökonomischer Allokation, jedoch wird gezeigt, wie problematisch der letztere Ansatz für neu eingeführte Produkte ist, da der Marktpreis noch sehr hoch und nicht repräsentativ ist. Obwohl die Ergebnisse zeigen, dass das GWP mit Massenallokation die geringste Auswirkung hat, ist die Anwendung dieses Ansatzes ungeeignet, da es sich bei den Outputs um ein festes Produkt und ein Biogas handelt, die auf einer Massenbasis schwer zu vergleichen sind. Insgesamt wird gezeigt, dass es Unterschiede in den Ergebnissen der untersuchten Ansätze gibt. Insbesondere die Interpretation und der Vergleich von Ergebnissen, die auf unterschiedlichen Ansätzen basieren, sollte vermieden werden.

Schlagwörter

  • Ökobilanz
  • Systemerweiterung
  • Nutzengleichheit
  • Allokation

Schlagwörter

  • Ökobilanz
  • Systemerweiterung
  • Nutzengleichheit
  • Allokation
access type Uneingeschränkter Zugang

Teilkostenrechnung für die Anschaffung und den Betrieb eines bodenbasierten optischen Pflanzensensors für die variable Stickstoffausbringung

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 123 - 132

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Optische Pflanzensensoren für die variable Stickstoffausbringung (VRNA) werden als optimale Lösung zur Steigerung des Ertrags bei gleichzeitiger Minimierung der Düngerkosten betrachtet, obwohl ihr Betrieb und ihre Anschaffungskosten hoch sein können. In dieser Studie wurde eine Teilkostenrechnung durchgeführt, um das Nettoeinkommen beim Kauf eines Pflanzensensors für die VRNA zur Optimierung der Düngung von Winterweizen zu bewerten. Zwei VRNA-Szenarien – Stimulus, in welchem Pflanzen mit niedrigeren Ertragserwartungen mehr Dünger erhielten, und kompensatorisch, in dem Pflanzen mit höheren Ertragserwartungen weniger Dünger erhielten – wurden bewertet und mit einer konventionellen Düngemethode verglichen. In den zwei zu bewertenden Szenarien wurden negative Ergebnisse erzielt. Das erste Szenario mit geringerer Ertragsminderung aber höherem Düngereinsatz zeigte eine jährliche Gewinnänderung von −227,3 €/ha/Jahr bei 25 Hektar (ha) gedüngter Fläche und −38,9 €/ha/Jahr bei 250 ha. Das zweite Szenario mit höheren Ertragseinbußen aber geringerem Düngereinsatz zeigte eine jährliche Gewinnänderung von −271,8 €/ha/Jahr bei 25 ha gedüngter Fläche und −83,3 €/ha/Jahr bei 250 ha. Die Ergebnisse zeigen, dass größere Betriebe im Gegensatz zu kleineren aufgrund von Skaleneffekten geringere Verluste haben. Um Kosten zu sparen, können Erntesensoren von Landwirten geteilt oder geleast werden.

Schlagwörter

  • Teilkostenrechnung
  • variable Stickstoffausbringung
  • Präzisionslandwirtschaft
  • wirtschaftliche Bewertung
  • Digitalisierung

Schlagwörter

  • Teilkostenrechnung
  • variable Stickstoffausbringung
  • Präzisionslandwirtschaft
  • wirtschaftliche Bewertung
  • Digitalisierung
access type Uneingeschränkter Zugang

Lokalisierungsgenauigkeit einer Roboterplattform mittels Indoor-Positionierungsmethoden in einer realistischen Outdoor-Umgebung

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 133 - 139

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Präzise Lokalisierung und zuverlässige Navigation sind von entscheidender Bedeutung, um Aufgaben in der Landwirtschaft mit Feldrobotern im Freien vollständig zu automatisieren. Unter bestimmten Bedingungen kann die absolute Lokalisierungsgenauigkeit von Outdoor-Positionierungssystemen, vor allem GNSS, jedoch unter eine kritische Schwelle fallen. Daher müssen Feldroboter auf Indoor-Positionierungsmethoden wie Laserscanner und Adaptive Monte Carlo Localization (AMCL) zurückgreifen, um die erforderliche Lokalisierungsgenauigkeit zu gewährleisten. Hier wird die Lokalisierungsgenauigkeit des Feldroboters “Mathilda” mit einer solchen Indoor-Positionierungsmethode in einem realistischen Szenario, in diesem Fall einem Freilandlabor mit in Reihen angeordneten Pflanzentöpfen, untersucht. Dazu wurde der Positionierungsfehler des Roboters mit einem Motion-Capture-System ermittelt. Die Ergebnisse zeigen einen mittleren absoluten Distanzfehler über alle Positionen von 198,9 mm und einen mittleren Winkelfehler über alle Positionen von 4,9°. Vermutlich sind Einschränkungen durch das Differentialantriebssystem, die großen Luftreifen und unzufriedenstellende Bahnplanung für diese große Abweichung verantwortlich.

Schlagwörter

  • Robotik
  • Automatisierung
  • Monte Carlo Lokalisierung
  • Präzisionslandwirtschaft
  • Sensortechnik

Schlagwörter

  • Robotik
  • Automatisierung
  • Monte Carlo Lokalisierung
  • Präzisionslandwirtschaft
  • Sensortechnik
5 Artikel
access type Uneingeschränkter Zugang

Zukunft der Weidehaltung in Deutschland – Technologische Entwicklungen und Bezug zur Gesetzgebung

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 95 - 104

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Die Anzahl der weidegehaltenen Nutztiere ist seit Jahren rückläufig in Europa. Für die Weidetierhaltung existieren derzeit eine Vielzahl an gesetzlichen Regelungen, die es zu beachten gilt, sowohl auf Bundes-, als auch EU Ebene. Auch gesellschaftliche Aspekte spielen hierbei eine große Rolle, wie das gesteigerte Interesse am Tierwohl, Umweltschutz oder der Erholungswert der Landschaft. Um den gesteigerten Anforderungen durch Recht, Gesellschaft und Tierwohl entgegenzukommen, sind Forschung und Entwicklung neuer Technologien unabdingbar. Das vorliegende Paper hat zum Ziel, einen Gesamtüberblick über drei verschiedene Aspekte der Weidetierhaltung in Deutschland zu geben: Gesetzgebung, Gesellschaft und natürliche Anforderungen. Ausgehend von diesen Aspekten, sollen technologische und managementbasierte Möglichkeiten aufgezeigt werden, um den künftigen Anforderungen an die Weidetierhaltungen gerecht zu werden und diese zu erleichtern. Hierbei werden sowohl bereits am Markt erhältliche als auch in Forschung befindliche Lösungen aufgezeigt. Es kann aufgezeigt werden, dass eine Vielzahl an Möglichkeiten existieren, um die Weidetierhaltung zu verbessern oder zur erleichtern. Häufig haben diese das Ziel, die Managementaufgaben zu optimieren. Es kann festgestellt werden, dass neue Technologien in der Weidehaltung die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die aufwändigen Managementaufgaben verringern können. Jedoch wird sowohl der Preis dieser Lösungen als auch regulatorische Bestimmungen einen großen Einfluss darauf haben, ob diese künftig implementiert werden.

Schlagwörter

  • Weide
  • Digitalisierung
  • Gesetzgebung
  • Digitale Transformation
  • Rinder

Schlagwörter

  • Weide
  • Digitalisierung
  • Gesetzgebung
  • Digitale Transformation
  • Rinder
access type Uneingeschränkter Zugang

Zugkraftreduzierung durch eine elektrifizierte Einheit an Anbaugeräten

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 105 - 111

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Zunehmend werden Traktoren mit einer Elekrifizierungseinheit ausgestattet. Der Bedarf an elektrifizierten Anbaugeräten wird deshalb kontinuierlich wachsen. Flüssiger Wirtschaftsdünger aus der Tierhaltung und Biogasanlagen wird immer mehr direkt in den Boden eingebracht. Diese Technik reduziert Nährstoffverluste und Ammoniak Emissionen. Im Falle schwerer Lehm Böden und Ton Böden wird für die direkte Wirtschaftsdüngereinbringung in den Boden eine hohe Zugkraft benötigt. Mit der Entwicklung und den Tests einer elektrifizierten Anbaueinheit mit reduzierter Arbeitsbreite von 3 m konnten Zugkraftbedarf-Einsparungen von einem Drittel realisiert werden. Die Feldversuche fanden in zwei Stufen statt: Zunächst ein Prototyp mit Stachelwalze und Sternpacker als Traktionselementen auf einer Traktionsrolle mit drei Meter arbeitsbreite und in einem weiteren Schritt ein fertiggestellter Güllegrubber mit 6 m Arbeitsbreite und einer Sech-Einheit an der elektrifizierten Traktionsrolle. Die Feldversuche fanden auf sechs Feldern nahe Freising in Deutschland statt. Im Ergebnis zeigen die Daten eine Zugkraftreduktion bis zu 35 % mit der elektrifizierten Traktionseinheit am Anbaugerät bei einer Einstellung von 20 % Schlupf an der Traktionsrolle. Diese Werte wurden durch Zugversuche erzielt, indem ein ziehender Traktor einen weiteren Traktor mit angebautem Versuchsgerät horizontal über den Boden zieht. Im Weiteren beobachteten wir unterschiedliche Varianzen der Werte zwischen den Feldern. Dies resultiert von unterschiedlicher Bodenstruktur auf den Feldern und von Kieseln und Steinen nahe der Oberfläche, sowie größeren Steinen in einer Arbeitstiefe bis 22,5 cm. Die präsentierten Ergebnisse zeigen neuartige Arbeitsgänge und Szenarien für die Landwirtschaft auf. Eine Zugkraftreduzierung auf schweren Böden zu haben kann sich als Vorteil erweisen, wenn Nährstoffverluste und Ammoniak Emissionen vermieden werden sollen.

Schlagwörter

  • Elektrifizierung
  • Anbaugeräte
  • Zugkraft
  • Reduzierung

Schlagwörter

  • Elektrifizierung
  • Anbaugeräte
  • Zugkraft
  • Reduzierung
access type Uneingeschränkter Zugang

Vergleich des Systemerweiterungs- und Allokationsansatzes für das Umgehen mit Multi-Outputs in der Ökobilanz – Fallstudie über die Produktion von Nano-Zellulose und Biogas aus Elefantendung

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 113 - 121

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Der Umgang mit Multi-Outputs in der Ökobilanz (LCA) ist sowohl in der Anwendungspraxis als auch in der Literatur ein kontroverses Thema. Obwohl es eine vorgegebene Hierarchie gibt wie mit Multi-Outputs umzugehen ist, die die Systemerweiterung (unter Einbeziehung der Co-Produkte und ihrer Vorketten) als wissenschaftlichste Lösung gegenüber dem Allokationsansatz (Aufteilung der Umweltauswirkungen anhand eines Allokationsfaktors) favorisiert, ist letztere immer noch am weitesten verbreitet. In dieser Studie werden Systemerweiterung, Massen- und ökonomische Allokation sowie Allokation basierend auf dem Energiegehalt auf eine biosystemtechnische Fallstudie angewendet, die zwei marktfähige Outputs, Biogas und Nano-Zellulose, liefert. Das globale Treibhausgaspotenzial (GWP) wird zum Vergleich dieser Ansätze als Basis verwendet. Es gibt kaum einen Unterschied zwischen Systemerweiterung und ökonomischer Allokation, jedoch wird gezeigt, wie problematisch der letztere Ansatz für neu eingeführte Produkte ist, da der Marktpreis noch sehr hoch und nicht repräsentativ ist. Obwohl die Ergebnisse zeigen, dass das GWP mit Massenallokation die geringste Auswirkung hat, ist die Anwendung dieses Ansatzes ungeeignet, da es sich bei den Outputs um ein festes Produkt und ein Biogas handelt, die auf einer Massenbasis schwer zu vergleichen sind. Insgesamt wird gezeigt, dass es Unterschiede in den Ergebnissen der untersuchten Ansätze gibt. Insbesondere die Interpretation und der Vergleich von Ergebnissen, die auf unterschiedlichen Ansätzen basieren, sollte vermieden werden.

Schlagwörter

  • Ökobilanz
  • Systemerweiterung
  • Nutzengleichheit
  • Allokation

Schlagwörter

  • Ökobilanz
  • Systemerweiterung
  • Nutzengleichheit
  • Allokation
access type Uneingeschränkter Zugang

Teilkostenrechnung für die Anschaffung und den Betrieb eines bodenbasierten optischen Pflanzensensors für die variable Stickstoffausbringung

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 123 - 132

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Optische Pflanzensensoren für die variable Stickstoffausbringung (VRNA) werden als optimale Lösung zur Steigerung des Ertrags bei gleichzeitiger Minimierung der Düngerkosten betrachtet, obwohl ihr Betrieb und ihre Anschaffungskosten hoch sein können. In dieser Studie wurde eine Teilkostenrechnung durchgeführt, um das Nettoeinkommen beim Kauf eines Pflanzensensors für die VRNA zur Optimierung der Düngung von Winterweizen zu bewerten. Zwei VRNA-Szenarien – Stimulus, in welchem Pflanzen mit niedrigeren Ertragserwartungen mehr Dünger erhielten, und kompensatorisch, in dem Pflanzen mit höheren Ertragserwartungen weniger Dünger erhielten – wurden bewertet und mit einer konventionellen Düngemethode verglichen. In den zwei zu bewertenden Szenarien wurden negative Ergebnisse erzielt. Das erste Szenario mit geringerer Ertragsminderung aber höherem Düngereinsatz zeigte eine jährliche Gewinnänderung von −227,3 €/ha/Jahr bei 25 Hektar (ha) gedüngter Fläche und −38,9 €/ha/Jahr bei 250 ha. Das zweite Szenario mit höheren Ertragseinbußen aber geringerem Düngereinsatz zeigte eine jährliche Gewinnänderung von −271,8 €/ha/Jahr bei 25 ha gedüngter Fläche und −83,3 €/ha/Jahr bei 250 ha. Die Ergebnisse zeigen, dass größere Betriebe im Gegensatz zu kleineren aufgrund von Skaleneffekten geringere Verluste haben. Um Kosten zu sparen, können Erntesensoren von Landwirten geteilt oder geleast werden.

Schlagwörter

  • Teilkostenrechnung
  • variable Stickstoffausbringung
  • Präzisionslandwirtschaft
  • wirtschaftliche Bewertung
  • Digitalisierung

Schlagwörter

  • Teilkostenrechnung
  • variable Stickstoffausbringung
  • Präzisionslandwirtschaft
  • wirtschaftliche Bewertung
  • Digitalisierung
access type Uneingeschränkter Zugang

Lokalisierungsgenauigkeit einer Roboterplattform mittels Indoor-Positionierungsmethoden in einer realistischen Outdoor-Umgebung

Online veröffentlicht: 23 Jun 2022
Seitenbereich: 133 - 139

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Präzise Lokalisierung und zuverlässige Navigation sind von entscheidender Bedeutung, um Aufgaben in der Landwirtschaft mit Feldrobotern im Freien vollständig zu automatisieren. Unter bestimmten Bedingungen kann die absolute Lokalisierungsgenauigkeit von Outdoor-Positionierungssystemen, vor allem GNSS, jedoch unter eine kritische Schwelle fallen. Daher müssen Feldroboter auf Indoor-Positionierungsmethoden wie Laserscanner und Adaptive Monte Carlo Localization (AMCL) zurückgreifen, um die erforderliche Lokalisierungsgenauigkeit zu gewährleisten. Hier wird die Lokalisierungsgenauigkeit des Feldroboters “Mathilda” mit einer solchen Indoor-Positionierungsmethode in einem realistischen Szenario, in diesem Fall einem Freilandlabor mit in Reihen angeordneten Pflanzentöpfen, untersucht. Dazu wurde der Positionierungsfehler des Roboters mit einem Motion-Capture-System ermittelt. Die Ergebnisse zeigen einen mittleren absoluten Distanzfehler über alle Positionen von 198,9 mm und einen mittleren Winkelfehler über alle Positionen von 4,9°. Vermutlich sind Einschränkungen durch das Differentialantriebssystem, die großen Luftreifen und unzufriedenstellende Bahnplanung für diese große Abweichung verantwortlich.

Schlagwörter

  • Robotik
  • Automatisierung
  • Monte Carlo Lokalisierung
  • Präzisionslandwirtschaft
  • Sensortechnik

Schlagwörter

  • Robotik
  • Automatisierung
  • Monte Carlo Lokalisierung
  • Präzisionslandwirtschaft
  • Sensortechnik

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