1. bookVolume 61 (2003): Edition 3 (March 2003)
Détails du magazine
License
Format
Magazine
eISSN
1869-4179
Première parution
30 Jan 1936
Périodicité
6 fois par an
Langues
Allemand, Anglais
Accès libre

Auswahldokumentation neuer Literatur

Publié en ligne: 31 Mar 2003
Volume & Edition: Volume 61 (2003) - Edition 3 (March 2003)
Pages: 227 - 233
Détails du magazine
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Format
Magazine
eISSN
1869-4179
Première parution
30 Jan 1936
Périodicité
6 fois par an
Langues
Allemand, Anglais

Informationsgrundlagen 228

Statistische Datengrundlagen

Geo-Informationssysteme

Informationssysteme für Raum- und Stadt-beobachtung

Regionale Indikatoren

Kartographie 228

Raumentwicklung und Siedlungsstruktur 228

Analysen, Prognosen, Szenarien 228

Ziele, Konzepte, Strategien 228

Planungs- und Informationsinstrumente, Verfahren 229

Instrumente und Verfahren der Regionalplanung 229

Stadt-Umland-Beziehungen

Stadtentwicklung und Städtebau 230

Analysen, Prognosen, Szenarien230

Städtebaukonzepte und Strategien230

Konzepte und Verfahren der Stadtgestaltung 231

Planungs- und förderrechtliche Instrumente und Verfahren des Städtebaus

Bodenmarkt und hodenpolitische Instrumente

Europäische Raum- und Stadtentwicklung 231

Analysen, Prognosen, Szenarien 231

Konzepte und Strategien zur Raumentwicklung in Europa 231

Internationale Kooperation auf dem Gebiet der Raumordnung 232

Europäische Stadtentwicklungspolitik

Europäische Strukturpolitik (Strukturfonds) 232

Raumwirksame europäische Fachpolitiken 232

Wohnungswesen 233

Wohnungsmarktanalysen und-prognosen 233

Wohnungspolitische Analysen und Berichte

Bau- und Wohnungswirtschaft

Wirtschaft und Gesellschaft 233

Analysen und Prognosen wirtschaftlicher Entwicklungen 233

Analysen und Prognosen sozio-demographischer Entwicklungen 233

Regionale Stukturpolitik

Lebenslagen und Sozialpolitik

Raumwirksame Fördermittel, Länderfinanzen

Stadtökonomie und Kommunalfinanzen

Umwelt und Verkehr

Umweltschutz und Umweltpolitik

Natur- und Landschaftsschutz

Flächennutzung und Bodenschutz

Verkehr und Energie

Stadt- und Regionalverkehr

Ressourcenökonomie, Ökologische Steuerreform

Informationsgrundlagen

Kartographie

Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland / Institut für Länderkunde, Leipzig (Hrsg.). - Heidelberg [u.a.]: Spektrum Akad. Verl. 5. Dörfer und Städte / mithrsg. von Klaus Friedrich… - 2002. - 194 S.: 111., graph. Darst., Kt. + 1 Legende, 2 Kt.-Beil.

Themaatlas; Dorf; Stadt; Siedlungsstruktur; Siedlungstyp; Ländlicher Raum; Stadtentwicklung; Verdichtungsraum; Innenstadt; Hauptstadt

Bundesrepublik Deutschland

Der Band „Dörfer und Städte“ des „Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland“ widmet sich den Siedlungsformen und -Strukturen in unserem Land. Wie und wann sind die verschiedenen Dorfformen entstanden, die wir heute beobachten können? Wie sehr sind traditionelle Strukturen durch moderne Entwicklungen überprägt worden? Wie lässt sich die innere Differenzierung der Städte charakterisieren? Welchen Tendenzen folgt die moderne Dorf- und Stadtentwicklung? Welche Verkehrsprobleme müssen in Großstädten und Vororten gelöst werden? Diese und viele weitere Fragen werden in dem außerordentlich breit angelegten Band in bewährter „National- atlas“-Qualität mit aufschlussreichen Texten und zahlreichen Karten, Grafiken und Tabellen beantwortet. An vielfältigen Beispielen ländlicher und städtischer Siedlungen wird deutlich, dass sich der alte Gegensatz von Stadt und Land in Lebens-, Bau- und Siedlungsformen inzwischen zu einem Kontinuum gewandelt hat. Ein Rückblick zeigt, dass die historische Entwicklung eine ganze Reihe von Stadttypen hervorgebracht hat - beispielhaft seien hier nur Hafenstädte, Garnisonsstädte oder Bischofsstädte genannt -, deren Grundstrukturen bis heute die Stadtbilder prägen. Ein weiterer Themenkomplex beschäftigt sich mit den Prozessen, die in den letzten Jahrzehnten zu großen Veränderungen im Siedlungsgefüge geführt haben; allen voran die Suburbanisierung, aber auch Tertiärisierung, Segregation oder City- bildung sind wichtige Schlagworte. Schließlich kommen auch moderne Sonderentwicklungen zur Sprache, wie die stadtbildprägende Kraft von Moscheen, die vielerorts neu gebaut werden, die Umwandlung zu Fußgänger- und Fahrradstädten oder die Entwicklung Berlins von der geteilten Stadt zur Bundeshaupt- und Kulturstadt. - (n.Verf.)

Raumentwicklung und Siedlungsstruktur

Analysen, Prognosen, Szenarien

Adam, Brigitte

Suburbanization processes in Germany: implications for urban and rural areas / Brigitte Adam

In: Built environment. 28 (2002), 4, S. 319-330

Verstädterung; Stadtregion; Verdichtungsraum; Raumplanungspolitik; Kooperation; Modellvorhaben; Raumplanungsziel

Bundesrepublik Deutschland

La Science régionale au tournant du siède : [Themenheft]

In: Revue d’economie régionale et urbaine. (2002), 4, S. 515-676

Regionalwissenschaft; Regionalökonomie; Standortfaktor; Innovation; Wettbewerb; Planungstheorie; Stadtplanung

Ziele, Konzepte, Strategien

Adam, Brigitte; Göddecke-Stellmann, Jürgen

Metropolregionen - Konzepte, Definitionen und Herausforderungen / Brigitte Adam ; Jürgen Göddecke- Stellmann

In: Informationen zur Raumentwicklung. (2002), 9, S. 513-525

Stadtregion; Raumordnung; Raumforschung; Siedlungsstruktur; Regionalentwicklung; Regionalpolitik; Kooperation; Modellvorhaben

Bundesrepublik Deutschland

Die großräumigen Verflechtungen deutscher Metropolregionen: (Themenheft] / [Wiss. Red.; Gerhard Stiens]

In: Informationen zur Raumentwicklung. (2002), 6/7, XIII S., S. 289-392

Kooperation; International; Interregional; Wirtschaftskooperation; Stadtregion; Globalisierung; Regionalpolitik; Raumplanungspolitik; Raumwirksamkeit; Tagung

Bundesrepublik Deutschland; Rhein-Ruhr-Gebiet; Rhein-Main-Gebiet; München <Region>; Stuttgart <Region>; Europa

Das Themenheft hat das Anliegen, die Ergebnisse einer Vorstudie über die „Europäischen Verflechtungen deutscher Großregionen und deren Auswirkungen auf die Raumstruktur des Bundesgebietes“, die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen in Auftrag gegeben wurde, in komprimierter Form vorzustellen. Dieser Aufgabe widmen sich die zentralen Beiträge der Bearbeiter der Studie, KUJATH, DYBE und FICHTER aus dem Institut für Regionalpolitik und Strukturplanung in Erkner. Auf der Basis der Ergebnisse dieser Studie fand 2001 eine Fachkonferenz zum Thema „Europäische Verflechtungen deutscher Metropolregionen als Herausforderung für Politik und Wirtschaft“ statt. Dieses Heft dokumentiert auch die Beiträge von Autoren, die als Experten zur Konferenz geladen waren (vgl. die Texte von BLOTEVOGEL, KNIEUNG, KUNZMANN, RITTER und STEINACHER). Es folgen eine Zusammenfassung der Tagungsergebnisse und eine Auswertung der Diskussionsergebnisse. Im Fokus der Beiträge stehen eingangs die nationale Grenzen überschreitenden Verflechtungen deutscher Metropolräume unter dem Aspekt von Internationalisierung bzw. Globalisierung. Des Weiteren werden die Verflechtungen zwischen den Metropolräumen selbst sowie zwischen diesen und anderen Teilräumen im Bundesgebiet thematisiert. Eine grundlegende Fragestellung der Studie lautet, welche räumlichen Auswirkungen die Internationalisierungsprozesse haben und wie diese zu bewerten sind. Es wird davon ausgegangen, dass sich die räumlichen Auswirkungen vorrangig auf die großen Verdichtungsräume konzentrieren und dass noch keine angemessene Theorie der räumlichen Verflechtungen im Rahmen des Internationalisierungsprozesses vorliegt. Zur Annäherung an den Themenkomplex wurde eine induktive Herangehensweise über Fallstudien gewählt. Untersucht werden der metropolitane Großraum Rhein-Ruhr, die Region Frankfurt und der Großraum München. - (n. Verf.)

Raumentwicklung in Stadtregionen : [Themenheft] / [Wiss. Red.: Brigitte Adam]

In: Informationen zur Raumentwicklung. (2002), 9, VIII S., S. 493-559

Stadtregion; Verdichtungsraum; Raumplanungsziel; Raumplanungspolitik; Regionalplanung; Öffentlichkeit; Stadtwachstum; Siedlungsentwicklung; Abgrenzung; Landschaftsgestaltung

USA; Schweiz; Bundesrepublik Deutschland

Das Themenheft befasst sich mit ausgewählten Problemen der räumlichen Entwicklung und Planung in Stadtregionen. Am Beispiel zweier Fallregionen in den USA beleuchtet der Beitrag von GAINSBOROUGH den Konflikt zwischen dem ökonomischen Wachstumsziel und dem räumlichen Ziel, eine weitere Ausdehnung und Zersiedlung der Agglomerationsräume einzudämmen. Die vorgestellte Untersuchung prüft, ob die Strategie des „slow growth“ in Stadtregionen mit starkem Siedlungsdruck in der Öffentlichkeit Rückhalt findet. Im Beitrag von TOBLER wird aus planerischer und strukturpolitischer Perspektive die Agglomerationsraumpolitik der Schweiz vorgestellt. Die Ziele dieser Bundespolitik sind auf auf eine Stärkung der wirtschaftlichen Attraktivität der Städte und auf ein sich ergänzendes Städtesystem gerichtet. Im Sinne eines Werkstattberichtes versucht der Beitrag von ADAM und GÖDDECKE-STELLMANN, die Spezifika der Metropolregionen unter verschiedenen Blickwinkeln und Fragestellungen darzustellen und herauszuarbeiten. Er liefert aktuelle Materialien, nimmt Bezug auf die gegenwärtige Debatte und bietet ausgewählte Daten zur Raumentwicklung in den Metropolregionen an. DAVY beschäftigt sich mit der Frage nach Abgrenzungen, indem er den Strukturansatz der „wilden“ Grenzen und der „Möglichkeitsräume“ vorstellt und begründet. Der Beitrag von KRINGS ist bildhaften Gestaltungsansätzen als einem bewährten Mittel zur Kommunikation räumlicher, vornehmlich städtebaulicher Visionen gewidmet. Für mittelgroße Regionen, die schwer anhand auffallender oder eindeutiger Merkmale zu charakterisieren sind, werden Möglichkeiten skizziert, durch bildhafte Gestaltungsansätze ein Profil zu entwickeln. - (n. Verf.)

Planungs- und Informationsinstrumente, Verfahren

Paffenholz, Nikolaus

Raumordnung und Regional- und Strukturförderung / Nikolaus Paffenholz. - Münster : Inst, für Siedlungsund Wohnungswesen, 2002. - XX, 213 S. - (Beiträge zur Raumplanung und zum Siedlungs- und Wohnungswesen; 206). - Zugl.: Münster (Westfalen), Univ., Diss., 2002

Raumordnung; Regionale Wirtschaftspolitik; Strukturpolitik; Gemeinschaftsaufgabe; Raumplanungsziel; Planungsorganisation; Planungskoordination; Planungskompetenz; Raumordnungsgesetz

Bundesrepublik Deutschland

Instrumente und Verfahren der Regionalplanung

Knieling, Jörg; Fürst, Dietrich; Danielzyk, Rainer

Kooperative Handlungsformen in der Regionalplanung : zur Praxis der Regionalplanung in Deutschland / lörg Knieling; Dietrich Fürst; Rainer Danielzyk. - Dortmund : Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur, 2003. - IX, 221 S.: Kt. - (Regio spezial; 1)

Regionalplanung; Planungsorganisation; Kooperation; Planungsprozess; Planungskompetenz; Fachplanung

Bundesrepublik Deutschland; Neckar-Alb <Region>; Stuttgart <Region>; Havelland-Fläming <Region>; Oderland-Spree <Region>; Düsseldorf <Reg.-Bez.>; Münster <Reg.-Bez.>; Südwestsachsen <Region>; Westsachsen <Region>

Wie kann eine moderne Regionalplanung ihre Potenziale durch „kooperatives“ bzw.“kommunikatives” Planungshandeln erhöhen? - Diese Frage steht im Mittelpunkt des vorliegenden Buches. Es nimmt dabei auf das Konzept des Akteurszentrierten Institutionalismus (Mayntz & Scharpf) Bezug. Die Ergebnisse unterstreichen; Ob bei der Aufstellung von Regionalplänen, der Zusammenarbeit mit Fachplanungen und kommunaler Bauleitplanung oder bei freiwilligen Zusatzaktivitäten (z.B. Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung, Rohstoffplanung), es gibt vielfältige Ansatzpunkte, um Regionalplanung zur regionalen Gemeinschaftsaufgabe weiter zu entwickeln und enger in regionale Entwicklungsprozesse einzubinden. Aber: Die regionale Politik nimmt dieses strategische Potenzial noch zu wenig zur Kenntnis. Zudem konkurriert die Regionalplanung mit Regionalisierungsstrategien der Fachressorts. Welche Folgerungen ergeben sich? - Regionalplanung muss zukünftig (a) ihre Kompetenz als „Anwältin der Region“ deutlich herausstellen, (b) als „Regionalmanagerin“ durch „networking“ und Fördermittelakquisition regionale Potenziale aktivieren und (c) ein Profil als „Informationsbrokerin“ und regionale Dienstleisterin entwickeln. Untersuchungsregionen sind Neckar-Alb und Stuttgart (Baden-Württemberg), Havelland-Fläming und Oderland-Spree (Brandenburg), Düsseldorf und Münster (Nordrhein-Westfalen) sowie Südwest- und Westsachsen. - (n. Verf.)

Weith, Thomas

Regionale Strategien der Siedlungsflächenentwicklung auf dem Prüfstand / Thomas Weith. - 1. Aufl. - Berlin : VWF, Verl, für Wiss. und Forschung, 2002. -VIII, 180 S.: graph. Darst., Kt. - (Akademische Abhandlungen zur Raum- und Umweltforschung). - Zugl.: Berlin, Techn. Univ., Diss., 2002.

Flächennutzung; Flächenverbrauch; Siedlungsfläche; Raumplanungsziel; Regionalplanung; Planungsmethode; Wirkungsanalyse; Erfolgskontrolle

Bundesrepublik Deutschland; Rhein-Neckar <Region>; Lausitz

Trotz langjähriger Diskussion um die negativen Folgen des Flächennutzungswandels in Deutschland ist keine Trendwende beim Siedlungsflächenwachstum zu erkennen. Defizite bestehen sowohl bei der regionalen Konkretisierung des Zieles einer nachhaltigen Siedlungsflächenentwicklung als auch hinsichtlich der Effektivität und Effizienz des bestehenden Steuerungsinstrumentariums. Prägend sind trotz regionaler Problemstellung lokale Handlungsansätze, Interessenkoalitionen für das Bauen auf der „Grünen Wiese“, isolierter Instrumenteneinsatz sowie fehlende Evaluierungsbemühungen. Vor dem Hintergrund dieser Defizite werden die Möglichkeiten des Einsatzes von regionalen Entwicklungsstrategien als integrativer politischer Ansatz zur Neuformulierung der Flächenpolitik dargestellt. Vertiefende Untersuchungen im Sinne einer Zielerreichungs- und Wirkungskontrolle erfolgen für die Fallbeispiele „Raumordnungsverband Rhein-Neckar“ und „Internationale Bauausstellung FürstPückler-Land“. - (n. Verf.)

Stadtentwicklung und Städtebau

Analysen, Prognosen, Szenarien

Ce qui demeure : [Themenheft]

In: Les annales de la recherche urbaine. 92 (2002), S. 3-174

Stadtentwicklung; Stadtgeschichte; Nachhaltigkeit; Sozialwandel; International; Wohnungsversorgung; Altstadt; Stadterneuerung; Stadtstraße

Frankreich; Europa; Ecuador; Iran; Nordafrika

Kujath, Hans Joachim

Auswirkungen der transnationalen Verflechtungen deutscher Metropolräume auf die nationale Raumstruktur und Raumpolitik / Hans Joachim Kujath.

In: Informationen zur Raumentwicklung. (2002), 6/7, S. 325-339

Kooperation; International; Stadtregion; Funktionsraum; Wirtschaftsstruktur; Güterverkehr; Information; Raumstruktur; Raumplanungspolitik

Bundesrepublik Deutschland; Rhein-Ruhr-Gebiet; Rhein-Main-Gebiet; München <Region>

Städte im Umbruch : Neustrukturierung von Berlin, Brüssel, Hanoi, Ho Chi Minh Stadt, Hongkong, Jerusalem, Johannesburg, Moskau, St. Petersburg, Sarajewo und Wien / Rita Schneider-Sliwa (Hg.). - Berlin : Reimer, 2002. -VII, 361 S.: 111., graph. Darst.

Stadtentwicklung; International; Strukturwandel; Sozialwandel; Globalisierung

Berlin; Brüssel; Jerusalem; Hongkong; Sarajewo; Moskau; Sankt Petersburg; Johannesburg; Wien; Hanoi; Ho-Chi-Minh-Stadt

Wehrheim, Jan

Die überwachte Stadt: Sicherheit, Segregation und Ausgrenzung / Jan Wehrheim. - Opladen: Leske + Budrich, 2002. - 238 S.: graph. Darst. - (Stadt, Raum und Gesellschaft; 17). - Zugl.: Oldenburg, Univ., Diss.

Öffentliche Sicherheit; Stadt; Segregation; Sozialökologie; Architektur; Öffentlicher Raum; Einkaufszentrum; Bahnhof; Wohnsiedlung

Bundesrepublik Deutschland; USA

Städtebaukonzepte und Strategien

Der städtische Patient: Stadtumbau als neue Strategie der Stadterneuerung? [Schwerpunktthema]

In: Planerin. (2002), 1, S. 3-45

Stadterneuerung; Städtebaupolitik; Wohnungspolitik; Regional; Wohnungsmarkt; Stadtquartier; Flächennutzung; Gewerbe; Einzelhandel

Bundesrepublik Deutschland; Ostdeutschland; Europa

Urbane Innenentwicklung in Ökologie und Planung / [Hrsg.: Institut für Ökologische Raumentwicklung e.V.]. Günter Arlt… (Hrsg.). - Dresden : IÖR, 2003. - 192 S.: 111., graph. Darst., Kt. - (IÖR-Schriften; 39)

Stadtentwicklung; Städtebauziel; Flächenrecycling; Regional; Brachfläche; Bebauung; Sozialverträglichkeit; Stadtökologie; Wald

Bundesrepublik Deutschland; Europa

Die urbane Innenentwicklung zielt auf die Deckung des Flächenbedarfs durch Erweiterung und Mobilisierung des Flächen- und Nutzungsangebots in innerstädtischen Bereichen. Sie steht im Spannungsverhältnis der städtebaulichen Handlungsfelder Bestandserhaltung, Freiraumund Außenentwicklung. Mit der Orientierung auf Baulückenschließung, Nachverdichtung und Brachflächenrecycling ist die Innenentwicklung vor dem Hintergrund der Sicherung und Entwicklung des städtischen Freiraums grundsätzlich mit Nutzungskonkurrenzen und Zielkonflikten verbunden. Unterschiedliche Rahmenbedingungen und Sichtweisen werfen u. a. Fragen nach der ökologischen Verträglichkeit und der sozialen Akzeptanz städtebaulicher Maßnahmen der Innenentwicklung auf. Der erste Teil der Schrift stellt stadtsoziologische, städtebauliche und stadtökologische Sichtweisen auf städtebauliche Ziele dar und vermittelt mögliche ökologische und soziale Konsequenzen der Innenentwicklung. Es wird deutlich herausgestellt, dass die Brachflächenentwicklung, auch unter Beachtung der zunehmenden Dynamik ökonomischer und demografischer Schrumpfungsprozesse, das zentrale städtebauliche Handlungsfeld zukünftiger Innenentwicklung ist. Dabei findet Berücksichtigung, dass Brachflächen wichtige ökologische und soziale Ausgleichsfunktionen erfüllen und wohnungs- und siedlungsnahe Erholungsflächen darstellen. Im Mittelpunkt des zweiten Teils der Schrift stehen Sukzession und Ökosystemdynamik auf urbanen Brachflächen und damit eine spezifisch ökologische Perspektive der Innenentwicklung. Am Beispiel des Industriewaldes im Ruhrgebiet erfolgen bodenkundliche, vegetationskundliche, waldstrukturelle und faunistische Zustandsbeschreibungen einer entstehenden spezifisch urban-industriellen Natur, die sowohl als Verfügungsmasse als auch als Zielobjekt städtebaulicher Entwicklung aufgefasst werden kann. - (Verf.)

Konzepte und Verfahren der Stadtgestaltung

Gälzer, Ralph

Grünplanung für Städte : Planung, Entwurf, Bau und Erhaltung / Ralph Gälzer. - Stuttgart (Hohenheim) : Ulmer, 2001. - 408 S.: 111., graph. Darst.

Freiflächenplanung; Grünfläche; Stadtgestaltung; Planungsziel; Planungsmethode; EDV; Begrünung; Vegetation

Österreich; Bundesrepublik Deutschland; Europa

Europäische Raum- und Stadtentwicklung

Analysen, Prognosen, Szenarien

Urban-rural relationships : [Themenheft] / guest ed.: Dominic Stead…

In: Built environment. 28 (2002), 4, S. 269-339

Stadt-Land-Beziehungen; Raumplanungspolitik; International; EU; Raumplanungsziel; Raumentwicklung; Verstädterung; Stadtregion

Großbritannien; Niederlande; Bundesrepublik Deutschland

Konzepte und Strategien zur Raumentwicklung in Europa

European spatial planning / ed. by Andreas Faludi. - Cambridge, Mass.: Lincoln Inst, of Land Policy, 2002. -XI, 235 S.: graph. Darst., Kt.

Raumplanung; International; EU; Raumplanungsziel; Raumplanungspolitik; Planungstheorie; Dezentralisation; Kooperation; Planungsprozess; Raumplanungsinstitutionen

Europa

Der Sammelband gibt einen Überblick über die Raumplanung in der Europäischen Union. In vier Abschnitten werden folgende Themen behandelt: 1. die Praxis der europäischen Raumplanung, 2. theoretische Ansätze zur Analyse der europäischen Raumplanung und ihrer Ergebnisse, 3. die Zukunft des Europäischen Raumentwicklungskonzeptes (EUREK) und 4. die Interpretation der europäischen Raumplanung in der Literatur. Einleitend beschreibt FALUDI den Entstehungsprozess des EUREK und stellt thematische Karten zur räumlichen Entwicklung in der EU vor. Im Beitrag „Einflüsse auf die europäische Raumplanung“ erläutern MARTIN und ROBERT den Wandel von einer expertenbestimmten zu einer politisch geführten europäischen Raumplanung. DOUCET berichtet über die Erfahrungen mit den Programmen zur transnationalen Kooperation in Nordwesteuropa. WATER- HOUT befasst sich mit den Hintergründen des Leitbildes der polyzentrischen Entwicklung im EUREK. JENSEN stellt die Grundprinzipien vor, die dem EUREK und dem NorVISION-Programm für den Nordseeraum zugrunde liegen und zu denen das umfassende Ziel einer klaren räumlichen Identität für Europa gehört. Am Beispiel des Projekts „Räumliche Visionen für den Nordwesteuropäischen Metropolraum“ beschreibt NADIN die Rolle von Visionen in der europäischen Raumplanung. BENZ untersucht, mit welchen Methoden Koordinations- und Entscheidungsprozesse in der europäischen Raumplanung vereinfacht werden können. DREVET diskutiert die Herausforderungen der EU-Osterweiterung an die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den neuen Grenzräumen. Einen Ausblick auf die mögliche Situation der europäischen Raumplanung im Jahr 2010 enthält der Beitrag von ZETTER. Indem er sich an dem Buch „Government and Politics of the European Union“ von NUGENT orientiert, stellt FALUDI Theorien der europäischen Raumplanung in der Literatur vor. YARO fragt in einem Epilog nach der Bedeutung der europäischen Raumplanung für die Planung in Nordamerika. - (n. Verf.)

Jensen, Ole B.; Richardson, Tim

Being on the map : the new iconographies of power over European space / Ole B. Jensen & Tim Richardson

In; International planning studies. 8 (2003), 1, S. 9-34

Raumplanungspolitik; International; EU; Raumplanungsziel; Graphische Darstellung; Themakarte; Verkehrskarte; Raumstruktur; Dezentralisation

Schindegger, Friedrich; Tatzberger, Gabriele

Polyzentrismus : ein europäisches Leitbild für die räumliche Entwicklung / Friedrich Schindegger; Gabriele Tatzberger. - Wien : Österreichisches Inst, für Raumplanung, 2002. - 77 S.: graph. Darst., Kt. - (Forschungsbericht / Österreichisches Institut für Raumplanung)

Raumplanungspolitik; International; Raumplanungsziel; Leitbild; EU; Raumentwicklung; Raumstruktur; Stadtentwicklung; Dezentralisation

Österreich

Der Bericht setzt sich mit dem Konzept der polyzentrischen räumlichen Entwicklung in Europa auseinander, das erstmals im Europäischen Raumentwicklungskonzept (EUREK) vorgestellt wurde. Es hat drei grundlegende Ziele: wirtschaftlicher und sozialer Zusammenhalt, Erhaltung und Management der natürlichen Lebensgrundlagen und des kulturellen Erbes sowie die ausgeglichene Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Raumes. Zur Verwirklichung dieser Ziele sollen sich nationale, regionale und lokale Institutionen an folgenden raumentwicklungspolitischen Leitbildern orientieren: Entwicklung eines ausgewogenen und polyzentrischen Städtesystems und neuer Beziehungen zwischen Stadt und Land, Sicherung des gleichwertigen Zugangs zu Infrastruktur und Wissen, nachhaltige Entwicklung sowie Management und Schutz von Natur und Kulturerbe. Seit der Vorstellung des Leitbildes im EUREK sind auf der fachwissenschaftlichen Ebene Versuche unternommen worden, Konkretisierungen auszuarbeiten. Existierende Städtesysteme, die Metropolenfunktionen umfassen und Hauptverkehrsverbindungen wurden analysiert, wobei spezielle Aufmerksamkeit den Gebieten in Mittel- und Osteuropa und am Mittelmeer gewidmet wurde. Auf dieser Grundlage wurden Gebiete identifiziert, die durch Agglomeration von Bevölkerung und Wirtschaftskraft sowie durch Vernetzung potenzielle transkontinentale „Gateway“-Funktionen in der Weltwirtschaft übernehmen können. Für österreichische Städte ergeben sich Ansätze zu polyzentrischen Konstellationen nur grenzüberschreitend; innerhalb des Landes zeigt die Verteilung der Städte eher monozentrische Strukturen. Im österreichischen Kontext ist es daher notwendig, die derzeitige Städte- bzw. Siedlungsstruktur und ihre mögliche Entwicklung im Hinblick auf das europäische Leitbild neu zu interpretieren. Das gilt für die gesamteuropäische Ebene (neue Schwerpunktzonen der globalen Integration) und für die regionale Ebene (dezentrale Städtestrukturen für eine ausgewogene regionale Entwicklung). - (n. Verf.)

Internationale Kooperation auf dem Gebiet der Raumordnung

Graute, Ulrich

Kooperation in der europäischen Raumentwicklungspolitik : Mehrebenenkooperation in komplexen Politikprozessen analysiert am Beispiel der Formulierung und Implementierung einer Politik zur integrierten Entwicklung des europäischen Raums / Ulrich Graute. - Dresden: Inst, für Ökologische Raumentwicklung, 2002. - 306 S.: graph. Darst. - (IÖR-Schriften; 37)

Raumplanungspolitik; International; EU; Kooperation; Raumplanungsinstitutionen; Raumplanungsziel; Planungsprozess; Zukunft

Mittelosteuropa

Die sich seit den frühen 90er Jahren herausbildende Europäische Raumentwicklungspolitik geht von der Erkenntnis aus, dass es einer Politik bedarf, welche die Entwicklung des Raums gemäß bestimmter Grundsätze und Leitvorstellungen begünstigt und die raumrelevanten Prozesse auf den verschiedenen politischen Ebenen zu einer integrierten Raumentwicklung im europäischen Kontext koordiniert. Den Schlüssel zu einer erfolgreichen Raumentwicklung sehen die Mitgliedstaaten der EU in der freiwilligen Kooperation. In seiner politikwissenschaftlichen Analyse zur Kooperation in der Europäischen Raumentwicklungspolitik untersucht GRAUTE zunächst die Kooperation im Kontext der Politikformulierung (EUREK-Prozess). Dabei stehen die Akteure und deren Formulierung eines institutionellen Rahmens für die Zusammenarbeit im Vordergund. Im zweiten Analyseteil geht es um die Anwendung des EUREK im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG II C am Beispiel der Zusammenarbeit im mitteleuropäischen, adriatischen, Donau- und südosteuropäischen Programmraum (CADSES). Der Band endet mit einer Zusammenfassung des Entwicklungsstands und der Perspektiven für die Kooperation in der Raumentwicklungspolitik. - (Verf.)

Europäische Strukturpolitik (Strukturfonds)

Weise, Christian

Strukturfondstransfers in einer zukunftsfähigen EU : Konzentration, Subsidiarität und Kopplung an die nationale Wirtschaftspolitik / Christian Weise. - 1. Aufl. - Baden-Baden : Nomos Verl.-Ges., 2002. - 213 S. - (Schriftenreihe europäisches Recht, Politik und Wirtschaft; 278). - Zugl.: Kassel, Univ., Diss., 2001.

Strukturpolitik; International; Strukturfonds; EU; Bewertung; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum; Wachstumstheorie

Raumwirksame europäische Fachpolitiken

Kultur als Faktor der Stadt- und Regionalentwicklung in Europa: [Themenheft] / [Wiss. Red.: Thiemo W. Eser…]

In: Informationen zur Raumentwicklung. 1(2002), 4/5, XIII S., S. 185-287

Kultur; International; Stadtentwicklung; Regionalentwicklung; Kulturpolitik; Regionalismus; Raumplanungspolitik; EU; Kooperation; Kulturlandschaft; Kommunalpolitik; Regionalpolitik

Bundesrepublik Deutschland; Europa

Die Forderung nach der Erhaltung, dem Management, der Nutzung und der Fortentwicklung des kulturellen Erbes in den Städten und Regionen Europas ist in raumordungspolitischen Rahmenwerken verankert. Ziel des Themenheftes ist es, die verschiedenen Dimensionen von Kultur und deren Inwertsetzung für die Raumentwicklung zu beleuchten und zur Diskussion zu stellen. Zunächst eröffnen allgemeine fachliche Beiträge unterschiedliche Zugänge und stellen verschiedene, teilweise kritische Sichtweisen vor. Anschließend zeigen Beispiele aus der Praxis das breite Spektrum der Nutzbarmachung von Kultur für die Raumentwicklung auf. Der Beitrag von KUNZMANN beschäftigt sich mit der Rolle der Kulturwirtschaft als Standortfaktor für die Wirtschafts-, Stadt und Regionalentwicklung und beschreibt Strategien zur Förderung der Kulturwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. SÜSSNER betrachtet den „neuen“ europäischen Regionalismus im Allgemeinen und das so genannte „neue Entwicklungsparadigma“ im Besonderen aus einer kritischen Perspektive. Ziel des Beitrages von ESER und BEAUJEAN ist es, die Rolle der Kultur in der räumlichen Zusammenarbeit im Rahmen des Europäischen Raumentwicklungskonzeptes und der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG einzuschätzen. Die Bedeutung der Kultur für die Integration in den Balkanstaaten in der Nachkriegszeit und für ihre Eingliederung in die EU ist Thema des Beitrags von STOJKOV. JOB, LANGER und METZLER skizzieren Instrumente, die zur Erfassung, Messung und Bewertung von europäischen Kulturlandschaften verwendet werden. Die Ziele und Inhalte der Europäischen Landschaftskonvention werden von DEJEANT-PONS vorgestellt. DORMANS, VAN HOUTUM und LAGENDIJK beschreiben, wie sich die niederländische Stadt Tilburg durch die Art ihrer Verwaltungsorganisation und Leistungserbringung als „unternehmerische Stadt“ vermarktet. VON USLAR-GLEICHEN belegt am Beispiel Bonns und des Rheinlandes, dass die Kultur bei der Neuorientierung der Stadtentwicklung eine Schlüsselrolle spielt und dass neue kommunale Verbundsysteme erforderlich sind. Transnationale Programme im Rahmen der EU-Gemeinschafts- initiative INTERREG zur Nutzung des kulturellen Erbes als Entwicklungsfaktor im Ostseeraum dokumentiert der Beitrag von GÖRMAR. Als weitere Beispiele von Kulturprojekten, die Impulse für die Regionalenentwicklung geben, werden die Europäische Route der Industriekultur (SCHNEIDER), das Lucerne Festival (SCHERER), die Vermarktung von Agrarprodukten in Portugal (GRÜNEWALD) und die Pflege von Baudenkmälern im Bregenzerwald (PFURTSCHELLER) vorgestellt. - (n. Verf.)

Regional convergence in the European Union : facts, prospects and policies ; with 57 tables / Juan R. Cuadrado-Roura … (eds.). - Berlin [u.a.] : Springer, 2002. - 368 S.: graph. Darst. - (Advances in spatial science)

Regionale Disparität; International; Wirtschaftsentwicklung; EU; Arbeitsteilung; Währung; Finanzausgleich; Technologie; Arbeitsmarkt; Regionalpolitik; Zukunft

Wohnungswesen

Wohnungsmarktanalysen und -prognosen

Nutzbarkeit des älteren Geschosswohnungsbestandes / [Hrsg.: Institut für Ökologische Raumentwicklung e.V.]. Juliane Banse … - Dresden : IÖR, 2001. - IX, 196 S.: graph. Darst., Kt. - (IÖR-Schriften ; 36)

Altbauwohnung; Geschosswohnung; Wohnungsmarkt; Regional; Wohnwert; Wohnung; Wohnumfeld; Privater Haushalt; Befragung; Dresden

Wirtschaft und Gesellschaft

Analysen und Prognosen wirtschaftlicher Entwicklungen

Das Gründungsgeschehen in Deutschland : Darstellung und Vergleich der Datenquellen ; mit 42 Tabellen / Michael Fritsch … Hrsg. - Heidelberg: Physica-Verl., 2002. - XI, 234 S.: graph. Darst.

Betriebsgründung; Betriebsstilllegung; Erhebung; Arbeitsstättenstatistik; Arbeitsmarktstatistik; Steuerstatistik

Bundesrepublik Deutschland

Analysen und Prognosen sozio- demographischer Entwicklungen

Birg, Herwig

Die demographische Zeitenwende : der Bevölkerungsrückgang in Deutschland und Europa / Herwig Birg. - Orig.-Ausg. - München : Beck, 2001. - 226 S.: graph. Darst. - (Beck'sche Reihe ; 1426)

Bevölkerungsentwicklung; International; Globalisierung; Geburten; Privater Haushalt; Bevölkerungsprognose; Wirtschaftsentwicklung; Soziale Sicherheit; Bevölkerungspolitik

Bundesrepublik Deutschland; Europa

Der Verf. untersucht, was es mit dem seit Jahren wahrnehmbaren steilen Bevölkerungsrückgang in Europa auf sich hat und wie er in Zukunft die Lebensverhältnisse in Deutschland verändern wird. Was sind seine Ursachen, was seine Konsequenzen? Ausgehend von sorgfältigen demographischen Berechnungen, macht der Verf. auf die weitreichenden Folgen der negativen Bevölkerungsentwicklung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aufmerksam und diskutiert Lösungsvorschläge. Seine Studie veranschaulicht die häufig unterschätzte Bedeutung des immer größer werdenden Mißverhältnisses zwischen einem bevölkerungsarmen Europa und einer rasant wachsenden Weltbevölkerung und erörtert speziell die für Deutschland entstehenden Schwierigkeiten. Dabei werden aktuelle politische Kontroversen um Einwanderungspolitik, Altersvorsorge oder Familienrecht auf ihre demographische Basis zurückgeführt. In einer ethischen Grundlagenreflexion fordert der Verf. zuletzt nachdrücklich dazu auf, Verantwortung für die kommenden Generationen zu übernehmen und den Generationenvertrag künftig wieder einzuhalten. - (n.Verf.)

Böltken, Ferdinand; Gatzweiler, Hans-Peter; Meyer, Katrin

Räumliche Integration von Ausländern und Zuwanderern / Ferdinand Böltken; Hans-Peter Gatzweiler; Katrin Meyer

In: Informationen zur Raumentwicklung. (2002), 8, S. 397-414

Ausländer; Verteilung; Regional; Segregation; Partizipation; Bildung; Arbeitsmarkt; Sozialhilfe; Sozialbeziehung; Nachbarschaft; Sozialpolitik

Bundesrepublik Deutschland

Bucher, Hansjörg; Kocks, Martina; Schlömer, Claus

Künftige internationale Wanderungen und die räumliche Inzidenz von Integrationsaufgaben / Hansjörg Bucher; Martina Kocks; Claus Schlömer

In: Informationen zur Raumentwicklung. (2002), 8, S. 415-430

Außenwanderung; Wanderungsmotivation; Herkunftsgebiet; Bevölkerungsentwicklung; Verteilung; Regional; Wanderungsprognose; Modellrechnung; Bildung; Sozialpolitik

Bundesrepublik Deutschland

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