1. bookVolume 78 (2020): Issue 3 (June 2020)
Journal Details
License
Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Erratum to: Das Portfolio deutscher Biosphärenreservate im Lichte der Sustainable Development Goals

Published Online: 10 Jun 2020
Volume & Issue: Volume 78 (2020) - Issue 3 (June 2020)
Page range: 317 - 320
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eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
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6 times per year
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German, English

Biosphärenreservate in Deutschland.

Biosphärenreservat (Bundesland Abkürzung) Landschaftstyp Flächengröße in ha
Genutztes Rechtsinstrument Jahr der nationalen Unterschutzstellung (bzw. Erweiterung) Jahr der UNESCO- Anerkennung Jahr der anstehenden Evaluierung
Gesamt Kernzone Pflegezone Entwicklungszone
Berchtesgadener Land (BY) Typische Landschaft der nördlichen Kalkalpen mit Bergmischwäldern und montanen Fichtenwaldkomplexen, Gewässern, Rasengesellschaften, Felsschuttfluren. 84.000 13.896(16,5%) 9.537(11,4%) 60.551 (72,1%) BR-Erklärung NLP-Verordnung (Kern- und Pflegezone) 1990 (2010) 1990 2021/22
Bliesgau (SL) Typische Trockenrasenlandschaften mit ihrer submediterranen Flora und Fauna; wertvolle Streuobstbestände, artenreiche Wiesentypen, ausgedehnte Buchenwälder und die von der Blies durchzogene Auenlandschaft. 36.152 1.103(3%) 7.072(19,6%) 27.977 (77,4%) BR-Verordnung 2007 2009 2018/19
Flusslandschaft Elbe (BB, MV, NI, SH, ST) Letzter naturnaher Strom Deutschlands. Naturnahe Hart- und Weichholz-Auwaldkomplexe, Bruch- und Niederungswälder an den Zuflüssen, in der Aue weite Überschwemmungsflächen mit Stromtalwiesen, Sandufer, Altwasser und Binnendünen mit Sandtrockenrasen. 282.250 7.129(2,5%) 56.242(20%) 218.879 (77,5%) BR-Verordnung (st, sh) br- Gesetz (NI, MV) BR-Erklärung (BB) ST: 1979 (1990), SH: 1993,1995, NI: 2002, MV: 2015, BB: 1999 1997 2027
Hamburgisches Wattenmeer (HH) Weltweit einzigartiges Wattenmeer. Sand- und Schlickwatt, Salzwiesen, Dünen, Strände und das Meer sind die prägenden Lebensräume. 11.700 10.530(90%) 1.170 (10%) NLP-Gesetz 1990 1992 2024
Karstlandschaft Südharz (ST) Vielfältige, typische Karsterscheinungen, wie Erdfälle, Dolinen, Felsabbrüche, Karstquellen und Höhlen; ausgedehnte naturnahe Buchen- und Laubmischwälder und bedeutende Reste einer kleinbäuerlichen Kulturlandschaft mit großflächigen Trockenrasen und Streuobstwiesen. 30.034 918(3.1%) 9.760(32,5%) 19.356 (64,4%) Allgemeinverfügung 2009
Niedersächsisches Wattenmeer (NI) Weltweit einzigartiges Wattenmeer. Sand- und Schlickwatt, Salzwiesen, Dünen, Strände und das Meer sind die prägenden Lebensräume. 240.000 130.000(54,2%) 108.000(45%) 2.000 (0,8%) NLP-Gesetz 2001 1992 2024
Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (SN) Teil des größten deutschen Teichgebietes eingebettet in eine von Kiefernforsten, Mooren und Binnendünen geprägte Heidelandschaft. 30.102 1.124(3,7%) 12.015(39,9%) 16.963 (56,4%) BR-Verordnung 1997 1996 2026
Pfälzerwald-Nordvogesen (RP) Laubwaldgebiet mit artenreichen Wiesentälern, Bruchwäldern, Nass- und Feuchtwiesen, Nieder- und Zwischenmooren, Quellbereichen. 180.969 3.866(2,1%) 49.261(27,2%) 50.261 (27,2%) NRP-Verordnung 2007 1992 (national), 1998 (D/F) 2020/21
Rhön (BY, HE, TH) Großflächige naturnahe Laubwälder auf Kalkstein und Basalt, Schlucht- und Blockschuttwälder, offene Basalt-Blockschutthalden, Moore, großflächige Bergmähwiesen (Goldhaferwiesen und Borstgrasrasen) und beweidete Halbtrockenrasen, naturnahe Mittelgebirgsbäche mit ihren Auen. 243.323 7.438(3,1%) 53.897(27,2%) 181.988 (74,4%) BR-Verordnung (TH) BR-Erklärung (by) NRP-Verodnung und NSG-Verordnung (HE) 1990 (2013) 1991 2023
Schaalsee (MV) Von den Eiszeiten geprägte Kulturlandschaft; kalkreiche, tiefe Seen und Sümpfe, Moore, Bruchwälder, Erlen-Eschenwälder, Trockenrasen, Buchenwälder, halboffene Weidelandschaften. 31.000 1.900(6.1%) 8.960(28,9%) 20.140 (65%) BR-Verordnung 1990 2000 2019/20
Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen (SH) Weltweit einzigartiges Wattenmeer. Sand- und Schlickwatt, Salzwiesen, Dünen, Strände und das Meer sind die prägenden Lebensräume. 443.100 157.000(35,4%) 284.000(64%) 2.100 (0,6%) NLP-Gesetz 1999 1990 2024
Schorfheide-Chorin (BB) Glazial überformte Landschaft (Grund- und Endmoränen, Sander) mit Buchen- und Kiefernwäldern (z. T alte Hutewälder), Mooren und oligotrophen Seen. 129.160 3.901(3%) 24.440(19%) 100.819 (78%) BR-Verordnung 1990 1990 2021/22
Schwäbische Alb (BW) Steil abfallender Albtrauf mit Hang- und Schluchtwäldern, Albtäler mit naturnahen Fließgewässern, traditionelle Kulturlandschaft der Albhochfläche mit ihren Wacholderheiden, Magerrasen, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und Wäldern sowie Streuobstwiesen im Albvorland. 85.269 2.645 (3,1%) 35.410 (41,5%) 47.214 (55,4%) BR-Verordnung 2008 2009 2018/19
Schwarzwald (BW) Vielfältige Kulturlandschaft im südlichen Schwarzwald mit naturnahen Buchen- und Buchen-Tannenwäldern der sub- bis hochmontanen Lagen, Schluchtwäldern, extensiv genutzten Weidfeldern, Sonderstandorten wie Moore, Lawinenbahnen, Felsen und Blockhalden sowie zahlreichen Fließgewässern. 63.236 1.905(3%) 18.523(29,3%) 42.808 (67,7%) BR-Verordnung 2016 2017 2027
Spreewald (BB) Großes Niederungsgebiet mit naturnahen Erlenbruchwaldkomplexen, extensiven Feuchtwiesen und einem weit verzweigten Fließgewässernetz. 47.509 1.238(2,6%) 9.070(19,1%) 37.201 (78,3%) BR-Verordnung 1990 1991 2021/22
Südost-Rügen (MV) Extensiv genutzte, reich gegliederte und vielgestaltige Kulturlandschaft Rügens, Boddenlandschaft mit großflächigen extensiven Schaftriften auf Moränenkernen, alten Laubwäldern und Niedermooren. 22.800 330(1,4%) 3.780(16,6%) 18.690 (82%) BR-Verordnung 1990 1991 2023
Thüringer Wald (TH) Großflächiges Waldgebiet mit Resten naturnaher Bergmischwälder mit Tanne (Abies alba) an ihrer nördlichen Arealgrenze, Silikatblockhalden, Felsen, Hochmooren, eingestreuten Bergwiesen und einem dichten Netz naturnaher Fließgewässer. 33.672 1.044(3,1%) 7.931(23,5%) 24.697 (73,3%) BR-Verordnung 1979 (2016) 1991 2028

Quelle: Bundesamt für Naturschutz, MAB-Geschäftsstelle, unveröffentlicht, 2018

Biosphärenreservate in Deutschland.

Biosphärenreservat (Bundesland Abkürzung) Landschaftstyp Flächengröße in ha
Genutztes Rechtsinstrument Jahr der nationalen Unterschutzstellung (bzw. Erweiterung) Jahr der UNESCO- Anerkennung Jahr der anstehenden Evaluierung
Gesamt Kernzone Pflegezone Entwicklungszone
Berchtesgadener Land (BY) Typische Landschaft der nördlichen Kalkalpen mit Bergmischwäldern und montanen Fichtenwaldkomplexen, Gewässern, Rasengesellschaften, Felsschuttfluren. 84.000 13.896(16,5%) 9.537(11,4%) 60.551 (72,1%) BR-Erklärung NLP-Verordnung (Kern- und Pflegezone) 1990 (2010) 1990 2021/22
Bliesgau (SL) Typische Trockenrasenlandschaften mit ihrer submediterranen Flora und Fauna; wertvolle Streuobstbestände, artenreiche Wiesentypen, ausgedehnte Buchenwälder und die von der Blies durchzogene Auenlandschaft. 36.152 1.103(3%) 7.072(19,6%) 27.977 (77,4%) BR-Verordnung 2007 2009 2018/19
Flusslandschaft Elbe (BB, MV, NI, SH, ST) Letzter naturnaher Strom Deutschlands. Naturnahe Hart- und Weichholz-Auwaldkomplexe, Bruch- und Niederungswälder an den Zuflüssen, in der Aue weite Überschwemmungsflächen mit Stromtalwiesen, Sandufer, Altwasser und Binnendünen mit Sandtrockenrasen. 282.250 7.129(2,5%) 56.242(20%) 218.879 (77,5%) BR-Verordnung (st, sh) br- Gesetz (NI, MV) BR-Erklärung (BB) ST: 1979 (1990), SH: 1993,1995, NI: 2002, MV: 2015, BB: 1999 1997 2027
Hamburgisches Wattenmeer (HH) Weltweit einzigartiges Wattenmeer. Sand- und Schlickwatt, Salzwiesen, Dünen, Strände und das Meer sind die prägenden Lebensräume. 11.700 10.530(90%) 1.170 (10%) NLP-Gesetz 1990 1992 2024
Karstlandschaft Südharz (ST) Vielfältige, typische Karsterscheinungen, wie Erdfälle, Dolinen, Felsabbrüche, Karstquellen und Höhlen; ausgedehnte naturnahe Buchen- und Laubmischwälder und bedeutende Reste einer kleinbäuerlichen Kulturlandschaft mit großflächigen Trockenrasen und Streuobstwiesen. 30.034 918(3.1%) 9.760(32,5%) 19.356 (64,4%) Allgemeinverfügung 2009
Niedersächsisches Wattenmeer (NI) Weltweit einzigartiges Wattenmeer. Sand- und Schlickwatt, Salzwiesen, Dünen, Strände und das Meer sind die prägenden Lebensräume. 240.000 130.000(54,2%) 108.000(45%) 2.000 (0,8%) NLP-Gesetz 2001 1992 2024
Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (SN) Teil des größten deutschen Teichgebietes eingebettet in eine von Kiefernforsten, Mooren und Binnendünen geprägte Heidelandschaft. 30.102 1.124(3,7%) 12.015(39,9%) 16.963 (56,4%) BR-Verordnung 1997 1996 2026
Pfälzerwald-Nordvogesen (RP) Laubwaldgebiet mit artenreichen Wiesentälern, Bruchwäldern, Nass- und Feuchtwiesen, Nieder- und Zwischenmooren, Quellbereichen. 180.969 3.866(2,1%) 49.261(27,2%) 50.261 (27,2%) NRP-Verordnung 2007 1992 (national), 1998 (D/F) 2020/21
Rhön (BY, HE, TH) Großflächige naturnahe Laubwälder auf Kalkstein und Basalt, Schlucht- und Blockschuttwälder, offene Basalt-Blockschutthalden, Moore, großflächige Bergmähwiesen (Goldhaferwiesen und Borstgrasrasen) und beweidete Halbtrockenrasen, naturnahe Mittelgebirgsbäche mit ihren Auen. 243.323 7.438(3,1%) 53.897(27,2%) 181.988 (74,4%) BR-Verordnung (TH) BR-Erklärung (by) NRP-Verodnung und NSG-Verordnung (HE) 1990 (2013) 1991 2023
Schaalsee (MV) Von den Eiszeiten geprägte Kulturlandschaft; kalkreiche, tiefe Seen und Sümpfe, Moore, Bruchwälder, Erlen-Eschenwälder, Trockenrasen, Buchenwälder, halboffene Weidelandschaften. 31.000 1.900(6.1%) 8.960(28,9%) 20.140 (65%) BR-Verordnung 1990 2000 2019/20
Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen (SH) Weltweit einzigartiges Wattenmeer. Sand- und Schlickwatt, Salzwiesen, Dünen, Strände und das Meer sind die prägenden Lebensräume. 443.100 157.000(35,4%) 284.000(64%) 2.100 (0,6%) NLP-Gesetz 1999 1990 2024
Schorfheide-Chorin (BB) Glazial überformte Landschaft (Grund- und Endmoränen, Sander) mit Buchen- und Kiefernwäldern (z. T alte Hutewälder), Mooren und oligotrophen Seen. 129.160 3.901(3%) 24.440(19%) 100.819 (78%) BR-Verordnung 1990 1990 2021/22
Schwäbische Alb (BW) Steil abfallender Albtrauf mit Hang- und Schluchtwäldern, Albtäler mit naturnahen Fließgewässern, traditionelle Kulturlandschaft der Albhochfläche mit ihren Wacholderheiden, Magerrasen, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und Wäldern sowie Streuobstwiesen im Albvorland. 85.269 2.645 (3,1%) 35.410 (41,5%) 47.214 (55,4%) BR-Verordnung 2008 2009 2018/19
Schwarzwald (BW) Vielfältige Kulturlandschaft im südlichen Schwarzwald mit naturnahen Buchen- und Buchen-Tannenwäldern der sub- bis hochmontanen Lagen, Schluchtwäldern, extensiv genutzten Weidfeldern, Sonderstandorten wie Moore, Lawinenbahnen, Felsen und Blockhalden sowie zahlreichen Fließgewässern. 63.236 1.905(3%) 18.523(29,3%) 42.808 (67,7%) BR-Verordnung 2016 2017 2027
Spreewald (BB) Großes Niederungsgebiet mit naturnahen Erlenbruchwaldkomplexen, extensiven Feuchtwiesen und einem weit verzweigten Fließgewässernetz. 47.509 1.238(2,6%) 9.070(19,1%) 37.201 (78,3%) BR-Verordnung 1990 1991 2021/22
Südost-Rügen (MV) Extensiv genutzte, reich gegliederte und vielgestaltige Kulturlandschaft Rügens, Boddenlandschaft mit großflächigen extensiven Schaftriften auf Moränenkernen, alten Laubwäldern und Niedermooren. 22.800 330(1,4%) 3.780(16,6%) 18.690 (82%) BR-Verordnung 1990 1991 2023
Thüringer Wald (TH) Großflächiges Waldgebiet mit Resten naturnaher Bergmischwälder mit Tanne (Abies alba) an ihrer nördlichen Arealgrenze, Silikatblockhalden, Felsen, Hochmooren, eingestreuten Bergwiesen und einem dichten Netz naturnaher Fließgewässer. 33.672 1.044(3,1%) 7.931(23,5%) 24.697 (73,3%) BR-Verordnung 1979 (2016) 1991 2028
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