1. bookVolume 77 (2019): Issue 4 (August 2019)
    Integrierende Stadtentwicklung
Journal Details
License
Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Encounters in Planning Thought. 16 Autobiographical Essays from Key Thinkers in Spatial Planning

Published Online: 04 Jun 2019
Volume & Issue: Volume 77 (2019) - Issue 4 (August 2019) - Integrierende Stadtentwicklung
Page range: 435 - 439
Received: 23 Jan 2019
Accepted: 08 May 2019
Journal Details
License
Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
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Diesem Buch ging 2014 eine zweitägige Konferenz in Wien voraus, veranstaltet von der Fakultät für Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien – aus Anlass ihrer 200-Jahr-Feier. Es war auch eine Rückbesinnung auf das Entstehen und die Etablierung der akademischen Disziplin Raumplanung (Spatial Planning) in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und zwar aus dem Blickwinkel von Wissenschaftlern, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass diese sich als eigenständige Disziplin aus dem akademischen Kontext von technischer und architektonischer Planung befreien konnte, um zu einer systematischen und zukunftsorientierten Planung für sich räumlich niederschlagende gesellschaftliche, politische und administrative Gegebenheiten zu werden. Deren Analyse und planerische Bewältigung ist eben nicht nur ein technisches, gestalterisches oder gar nur ein ökonomisches Problem, sondern vor allem ein soziales, weshalb „Planning“, wie es die meisten Autoren in diesem Buch verstehen, zu den Sozialwissenschaften gehört, jedoch durchaus mit der Absicht, die zuvor genannten Bereiche zu durchdringen, zu problematisieren, planerisch zu koordinieren. In diesem Sinne ist Raumplanung – den deutschen Begriff werde ich im Folgenden anstelle des englischen verwenden – nicht nur ein wissenschaftlich analytischer Zugriff (als Raumforschung), sondern ein Ansatz, zu sozial gerechten Lösungen zu kommen, integrativ zu wirken auf der Basis eines breiten, übergreifenden interdisziplinären Wissens und Verstehens.

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In diesem Buch äußern sich 16 im Bereich von Raumplanung arbeitende Wissenschaftler in der Form von reflektierenden, intellektuellen autobiographischen Skizzen. Diese sind den Zugangsweisen der oral history verpflichtet, in einer freien, nicht strikt vorgegebenen Form, um die jeweils persönliche und wissenschaftliche Entwicklung anhand ihrer intellectual journeys darzustellen.

Die angestrebte Balance, nicht in strikter Wissenschaftlichkeit zu versinken, aber auch nicht die eigene persönliche Position absolut zu setzen, das gelingt mehr oder weniger allen beteiligten Key Thinkers. Es sind alles Beiträge, die die einzelnen Persönlichkeiten gut erkennen lassen, in all ihren Facetten, aber gleichzeitig auch die Entwicklungen und Brüche, die sie in ihrer intellektuellen und wissenschaftlichen Entwicklung, persönlich und eingebettet in ihr soziales Umfeld, erfahren und erlebt haben, manchmal auch erleiden mussten.

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Wer sind nun die „Key Thinkers in Spatial Planning“, die hier mit ihren Selbstdarstellungen zu Worte kommen? In der Reihenfolge des Buches sind es (in Klammer jeweils das Geburtsjahr, in zwei Fällen leider auch das Todesjahr): John Friedmann (1926-2017), Peter Marcuse (1928), Peter Hall (1932-2014), Luigi Mazza (1937), Andreas Faludi (1940), Patsy Healey (1940), Gerhard Schimak (1940), Judith E. Innes (ca. 1948), Barrie Needham (1942), Louis Albrechts (1942), Klaus R. Kunzmann (1942), Cliff Hague (1944), Michael Batty (1945), Rachelle Alterman (ca. 1945), John Forester (1948), Charles Hoch (ca. 1948). Nach ihrer Herkunft oder auch gegenwärtigen akademischen Anbindung sind es fünf aus Großbritannien, fünf aus den USA, je einer/e aus Belgien, Israel, Italien, Niederlande, Österreich und Deutschland. Es dominiert also das angloamerikanische akademische Umfeld. Auch die anderen sind diesem Umfeld im hohen Maße verpflichtet, erkennbar an ihren überwiegend auf English erschienenen Publikationen. Nur Klaus Kunzmann und Gerhard Schimak können auf Grund ihrer Herkunft, ihrer universitären Einbindung sowie ihrer Publikationen einem deutschsprachigen Umfeld (Dortmund und Wien) zugerechnet werden. Diese Dominanz des Englischen in Sprache und akademischem Umfeld fällt auf, ist insgesamt aber eigentlich nicht mehr neu, da nach 1945 wegen der dominanten Stellung des Englischen als lingua franca der Wissenschaft die Wahrnehmung wissenschaftlicher Stimmen nur über die Präsenz in diesem Sprachraum auch international gesichert ist. Eine durchaus nicht immer glückliche Konstellation (Albrechts, S. 196), da auf dem Gebiet der Raumplanung, die stets auch eng mit den jeweils räumlichen Gegebenheiten vor Ort – „places matter“, um die beiden letzten Worte in Kunzmanns Beitrag zu zitieren (Kunzmann, S. 219) – verbunden sind, viele lokale, regionale, aber auch nationale Besonderheiten in aller Regel kaum mehr international zu Kenntnis genommen werden, weil sie nicht auf Englisch publiziert worden sind – trotz aller mit der Globalisierung ermöglichten Erreichbarkeit bleiben sie gewissermaßen abgeschnittene Inseln abseits des wissenschaftlichen ‚Mainstreams‘ (!).

Dieses Buch, das internationale Key Thinkers präsentieren will, belegt so eigentlich eindrücklich, dass in der gegenwärtigen internationalen Wissenschaftslandschaft von Raumplanung der deutschsprachige Raum zwar auch eine auf sich bezogene, lebendige Universitäts- und Wissenschaftslandschaft (-insel) ist, die – wie hier auch – englischsprachige Literatur rezensiert und ein elaboriertes System räumlicher Planung auf ihren föderalen Ebenen aufweist, aber es ist mehr oder weniger ein isoliertes nationales System – der Thünen‘sche Begriff des „isolierten Staates“ fällt einem ein!? – Der internationale Marktwert dieses isolierten föderalen Systems ist gering; dies gilt auch für Frankreich und Spanien, aber auch für Italien, weniger für die Niederlande oder die skandinavischen Länder, für die das wissenschaftliche Publizieren auf Englisch eher eine Selbstverständlichkeit ist.

Dieses deutsche ‚Defizit‘ an internationalen Bezügen und Geltung wird auch daran deutlich, dass etwa eine maßgebliche Institution der deutschen Raumforschung und Raumplanung, nämlich die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), nur mit zweien der in diesem Buch vertretenen Key Thinkers im direkten Austausch steht. So ist Kunzmann Mitglied der ARL, aber außer ihm ist nur noch der Belgier Albrechts Korrespondierendes Mitglied. Natürlich lässt sich gegenüber diesem Befund anführen, dass inzwischen viele, vor allem jüngere deutschsprachige Wissenschaftler aus den einschlägigen Instituten international gut vernetzt sind, nicht zuletzt über die Association of European Schools of Planning (AESOP) im Bereich der Universitäten oder über das Europäische Raumbeobachtungsnetzwerk ESPON bei den außeruniversitären Instituten. Aber es wird abzuwarten sein, ob darunter zukünftige Key Thinkers der Raumplanung sein werden.

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Nach diesen Reflexionen über den internationalen Stellenwert der deutschsprachigen Wissenschaft im Feld der internationalen Raumplanung – wobei ich hier verzichten muss, auf die Gründe für den abrupten Verlust der internationalen Geltung deutschsprachiger Beiträge zur internationalen Diskussion nach 1933 einzugehen – will ich auf die Gesichtspunkte eingehen, derentwegen die im Buch enthaltenen autobiographischen Skizzen nicht nur gut geschriebene intellektuelle Selbstdarstellungen sind, sondern sehr gute Einblicke in das Entstehen von „Planning“ in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als einer eigenständigen Disziplin und Praxis.

Es ist eindrücklich, obwohl in gewisser Hinsicht auch deprimierend, aber zugleich auch aufklärend zu lesen, mit welchen Schwierigkeiten die Autoren, die heute alle die 70 Jahre überschritten haben, in der Phase ihrer akademischen Laufbahn als Wissenschaftler – also vor rund 40 Jahren – in ihren Fächern, die im thematischen Zusammenhang von Stadt- und Regionalplanung angesiedelt waren, umgehen mussten. Mit welch unterschiedlichsten Widerständen sie zu rechnen hatten, um die sie umgebende, dominant technisch-fachliche Ausrichtung zu überwinden und um schlussendlich eine Planungsdisziplin in Wissenschaft, Ausbildung und Praxis zu schaffen, die theoretisch fundiert sich zu einer Disziplin mit dem Ziel, eine bessere Wirklichkeit für die betroffenen Menschen zu gestalten, entwickeln konnte. Diese Entwicklung geschah explizit abgesetzt zu rein technisch oder baulich optimierten Planungen und Projekten, wobei die Anstöße aus der Begegnung mit immer intensiveren gesellschaftlichen Antagonismen kamen. Es ist interessant festzustellen, ohne darauf hier im Detail eingehen zu können, dass sich Ähnliches parallel auch in der alten Bundesrepublik vollzog: durch neue Ansätze und Studiengänge im Feld von Stadt- und Regionalplanung. So wurden an vielen Universitäten – aber nicht an allen – von den traditionellen Ausbildungsgängen der Architekten oder Ingenieure getrennte integrative Studiengänge eingerichtet. Deren Realität war jedoch entgegen dem Anspruch auch nicht durchgehend geprägt von einer, die einzelnen Fachrichtungen übergreifenden, integrativen Interdisziplinarität, worauf Klaus Kunzmann in seinem Rückblick hinweist – offensichtlich eine international verbreitete Eigen(Un)art in der akademischen Welt.

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Bedeutsam ist die von vielen Autoren gemachte Erfahrung, dass für die Ausbildung zum Planer der direkte Kontakt und die intellektuelle Auseinandersetzung mit den in der Planungspraxis arbeitenden Personen essenziell gewesen ist, um die eher theoretischen Zugriffe nicht nur in Kontakt mit der planerischen Praxis zu bringen, sondern auch um im Interesse der Betroffenen, der Menschen vor Ort, zu Lösungen zu kommen, die nur einseitigen gesellschaftlichen und/oder wirtschaftlichen Interessen folgen. So entstand die Idee von „colloborative planning“ (vgl. Patsy Healey), die von den Planern Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen und Betroffenen verlangt, eben nicht nur die Durchsetzung von einmal beschlossenen Planungen oder Konzepten. Das Heben der Erfahrungsschätze der Planer vor Ort wird fast durchgängig von allen Key Thinkers als genauso wichtig, wenn nicht gar als wichtiger angesehen als die Orientierung an theoretischen Konzepten. (vgl. Judith E. Innes und John Forester, aber auch John Friedmann und Peter Marcuse). Es ist so auch nicht verwunderlich, dass bei vielen der Autoren nach der Phase der Auseinandersetzung mit theoretischen Konzepten von „Planning“, die synthetisierenden theoretischen Schriften, wie sie Andreas Faludi verfolgte und wie er deren Entwicklung im Buch selbst dokumentiert, die Konfrontation mit der planerischen Praxis im Vordergrund stand, um sie für die Ausbildung von Planern nutzbar zu machen.

Außerdem wurden von vielen Key Thinkers Anstöße aus der Gesellschaft oder Bücher und Argumente aus der Öffentlichkeit als wichtiger, wenn nicht gar essenziell angesehen. Zu nennen wäre, um ein besonders oft genanntes herauszugreifen, das Buch von Jane Jacobs „The Death and Life of Great American Cities“ (Jacobs 1961; vgl. Peter Hall). Die damalige intellektuelle Sprengkraft dieses Buches gegenüber einer technisch visionären, aber letztlich brutalen, nur technisch orientierten und damit einem fast inhumanen Stadtumbau ist am Beispiel New Yorks erst jüngst in einer Graphic Novel – ein für den wissenschaftlichen Diskurs eher ungewöhnliches Medium – eindrücklich dokumentiert worden (vgl. Christin/Balez 2014).

Bei vielen der Key Thinkers wuchs im Laufe ihrer beruflichen und wissenschaftlichen Entwicklung die Überzeugung, dass es nicht mehr ausreiche, fachlich einen guten Job zu machen, ohne auf die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu achten und ohne auf sie einzugehen. John Forester bezeichnet ein solches Verhalten, eine solche Verweigerung sogar als den „‘good Nazi’s moral excuse, ‚I was just doing my job‘“. (Forester, S. 281). Er offenbart sich somit indirekt als Kenner der Rechtfertigungsstrategien von vielen deutschen technischen und wissenschaftlichen Experten, viele aus dem Bereich der Raumplanung, die mit diesem Argument nach 1945 bruchlos und bedenkenlos ihre Tätigkeiten fortsetzten, fortsetzen konnten, erst später – oft zu spät – hinterfragt wurden, weshalb die vollständige Aufarbeitung der deutschen Geschichte der Raumplanung immer noch ein Desiderat ist.

Für viele der in diesem Band vertretenen Key Thinkers sind gesellschaftskritische Abhandlungen, bis hin zu marxistischen – etwa die von David Harvey –, im Laufe ihrer intellektuellen Entwicklung wichtig gewesen. Insbesondere auch die Rückgriffe auf die kritische Theorie der Frankfurter Schule, insbesondere auf Jürgen Habermas und seine Theorie des kommunikativen Handelns (vgl. John Friedmann, Patsy Healey, Judith E. Innes, Cliff Hague, Louis Albrechts, John Forester, Charles Hoch).

Insofern gibt es doch deutsche Einflüsse auf die internationale Entwicklung von „Planning“ in Theorie und Praxis, aber eben aus der kritischen Sozialphilosophie, nicht aus der Raumwissenschaft. Dieses Aufblitzen von Gedanken aus der deutschen Geistes- und Wissenschaftswelt ist vereinzelt an anderen Stellen gegeben, etwa wenn John Friedmann seine Existenz als Wissenschaftler – Karl Mannheim aufgreifend – als die einer „freischwebenden Intelligenz“ bezeichnet (Friedmann, S. 16). Oder wenn John Forester – Jürgen Moltmann aufgreifend – Planung als „the organization of hope“ (Forester, S.288) bezeichnet. Es gibt also durchaus Bezüge zur deutschsprachigen Geisteswelt, sofern sie wie bei Habermas auch auf Englisch erschienen sind. Literatur und Diskussionen aus der deutschen Raunplanung werden kaum aufgenommen – natürlich mit Ausnahme der Beiträge von Kunzmann und Schimak.

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Die Intensität der in diesem Buch vorhandenen Reflexionen über die eigenen Entwicklungen enthält viele Facetten, auf die in dieser Rezension nicht vollständig eingegangen werden kann. Auf drei möchte ich doch hinweisen.

Zu nennen sind die besonderen Schwierigkeiten, mit denen die Wissenschaftlerinnen, die hier zu Worte kommen, in der dominant männlichen Welt der technisch orientierten Disziplinen zu kämpfen hatten, die sich auch manifest in persönlichen und familiären Problemen niederschlugen (vgl. Patsy Healey, Judith E. Innes, Rachelle Altermann). Und mit einem gewissen Schauer erfährt man von Machtkonstellationen aus der alten Ordinarienuniversität, die den Wienern (Kunzmann, Schimak) in der Person Rudolf Wurzers begegnet sind.

Wie es trotz all der berichteten Widrigkeiten möglich war, einen eigenen Weg zu suchen und zu finden, liegt sicherlich auch an Offenheit gegenüber Neuem im Sinne von lebenslangem Lernen, aber auch an Offenheit, sich von anderen Quellen als nur von wissenschaftlichen Sichtweisen anregen zu lassen, darunter auch durch Belletristik (vgl. Patsy Healey, Barrie Needham, Klaus Kunzmann, John Forester).

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Die Arbeiten und Diskussionsbeiträge der in diesem Buch vertretenen Key Thinkers haben die weiteren Wege der Etablierung von Raumplanung in den englischsprachigen Ländern wesentlich beeinflusst, mit wiederum vielfältigen Einflüssen auf die parallel sich entwickelnden Wandlungen von Raumplanung in anderen Ländern, auch in Deutschland. All diese Beiträge dokumentieren Entwicklungsschritte und sind insofern wichtige Bausteine zum Verständnis der Geschichte von Raumplanung in internationaler Perspektive. Sie enthalten eine Fülle von Fachwissen, Verweisen, Erläuterungen und Erklärungen, nicht in abstrakter Form, sondern im Spiegel der eigenen persönlichen und intellektuellen Entwicklung, als erlebte Geschichte ihrer Zeit. Auf die sich daraus ergebenden Fragen für die parallelen Entwicklungen in Deutschland, Ost wie West, kann in diesem Zusammenhang nur hingewiesen, aber nicht eingegangen werden, aber sie müssen gestellt und beantwortet werden.

Beatrix Haselsberger ist zu danken, dass sie sich die Mühe gemacht hat, die Tagung zu planen, durchzuführen und sie dann noch in der Form eines sehr lesbaren Buches zu dokumentieren. Es ist sorgfältig ediert und mit allem versehen, was es sogar zu einem nützlichen Handbuch macht: mit Literaturhinweisen, Erklärungen von Akronymen sowie Glossaren zu den eingesetzten Begriffen. Und nicht zu vergessen, es enthält ein umfassendes Register der Namen und Begriffe. Zur Geschichte und Entwicklung der Disziplin Raumplanung in Theorie und Praxis ist es dank der beteiligten Key Thinkers ein intellektuell anregendes Buch. Es erlaubt nicht nur Rückblicke, sondern gibt auch Hinweise für die Zukunft, für die weitere Entwicklung.

Christin, P.; Balez, O. (2014): Robert Moses. Der Mann, der New York erfand. Hamburg.ChristinP.; Balez, O.2014Robert MosesDer Mann, der New York erfandHamburgSearch in Google Scholar

Jacobs, J. (1961): The Death and Life of Great American Cities. New York.JacobsJ.1961The Death and Life of Great American CitiesNew YorkSearch in Google Scholar

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