1. bookVolume 77 (2019): Issue 1 (February 2019)
Journal Details
License
Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Protected Areas in Europe – Challenges for Scientific Collaboration. Experiences of the Research Group NeReGro

Published Online: 28 Feb 2019
Volume & Issue: Volume 77 (2019) - Issue 1 (February 2019)
Page range: 81 - 93
Received: 08 May 2018
Accepted: 24 Jan 2019
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Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
Abstract

This paper addresses development and experiences of an international group of researchers with a focus on area protection in Europe. Under the acronym "NeReGro" (for "New regional development and large protected areas") four university research groups in geography from Switzerland, Austria and Germany practice successfully a rather lose, informal way of collaboration for almost20 years. Core subject of their joint activities is the considerable change experienced in area protection in Europe for quite some time. This is especially mirrored by large protected areas, many of which carry out a multitude of functions beyond the classical tasks of nature conservation. A considerable part of this research appears relatively isolated though, relatively disconnected and with limited mutual recognition. The development of NeReGro well illustrates the benefits that can be generated instead from ways of systematic collaboration for research on protected areas at large. These regard the development of a comparative international research agenda, the recognition of the societal implications of area protection, and the enhancement of the local-regional research perspective by a global view. Besides the added value of collaboration visibale through the work of NeReGro, the case of the research group equally illustrates limits of collabation similarly characteristic for protected areas research in Europe at large. Against this background, the consistent development of appropriate forms of research collaboration at European scale are demanded in order to meet future challenges caused by planning and management of protected areas.

Einleitung

Der Gebietsschutz in Europa erfährt seit geraumer Zeit einen unübersehbaren, in vielerlei Hinsicht fundamentalen Wandel. Diese Entwicklung spiegelt sich in besonderer Weise in den sogenannten Großschutzgebieten

Der Begriff der Großschutzgebiete ist nicht eindeutig definiert. Aufgrund ihrer Flächengröße werden in Deutschland Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks als Großschutzgebiete bezeichnet. Nach Job (2000: 36) haben diese eine Mindestgröße von 1.000 ha, im Allgemeinen jedoch deutlich über 10.000 ha. Gegenüber anderen Schutzgebieten, wie z. B. Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten, zeichnen sie sich zudem dadurch aus, dass sie über eine hauptamtliche Verwaltung verfügen. Seit 1991 existiert mit EUROPARC Deutschland e. V. eine Dachorganisation der Großschutzgebiete, die diesen eine gemeinsame Stimme verleiht. Auf deren Initiative geht auch die Dachmarke „Nationale Naturlandschaften" zurück, die 2005 ins Leben gerufen wurde, um ein gemeinsames Auftreten der Großschutzgebiete und die Kommunikation ihrer Ziele zu befördern; vgl. http://www.europarc.org (23.09.2018).

wider, von denen heute viele neben dem Naturschutz auch eine Reihe weiterer Funktionen wahrnehmen. Dazu zählen Land- und Forstwirtschaft ebenso wie Erholung und Tourismus, die Erzeugung erneuerbarer Energien, Bildung und Forschung, um nur die wichtigsten zu nennen. Schutzgebiete gemäß der IUCN-Kategorie V integrieren als „Geschützte Landschaften"

Die "International Union for Conservation of Nature", kurz IUCN, definiert Schutzgebiete der Kategorie V wie folgt: "A protected area where the interaction of people and nature over time has produced an area of distinct character with significant, ecological, biological, cultural and scenic value: and where safeguarding the integrity of this interaction is vital to protecting and sustaining the area and its associated nature conservation and other values"; https://www.iucn.org/theme/protectedfareas/about/protected-area-categories(23.09.2018).

per Definition Schutz- und Entwicklungsfunktionen. Sie werden zudem zunehmend als Reallabore, Modellgebiete (sites of excellence) für eine nachhaltige Entwicklung angesehen (Phillips 2003; Weber/Weber/Jenal 2018). Letzteres wird in besonderer Weise für die UNESCO-Biosphärenreservate reklamiert (vgl. Hammer 2003).

http://www.unesco.org/new/en/natural-sciences/environment/ecological-sciences/biosphere-reserves/ (23.09.2018).

Mit diesen konzeptionellen Änderungen im Gebietsschutz, die spätestens seit dem „World Parks Congress" 2003 als Paradigmenwechsel im Naturschutz thematisiert werden, haben sich auch die Aufgaben der Planung und des Managements der Schutzgebiete geändert. Deren Herausforderungen liegen heute in besonderer Weise in der gewachsenen Multifunktionalität und den damit verbundenen vielfältigen gesellschaftlichen Erwartungen (vgl. Verband Deutscher Naturparke 2017). Wie sehr diese Thematik aktuell von Bedeutung ist, unterstreicht beispielhaft die Herausgabe von drei Themenheften zum Gebietsschutz in den letzten Jahren in der „Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie" (Oktober 2014), „Raumforschung und Raumordnung" (Dezember 2016) und „eco.mont" (Januar 2017), die allen Problemstellungen rund um den Gebietsschutz gewidmet waren.

Die skizzierten Veränderungsprozesse des Gebietsschutzes sind auch das zentrale Thema einer informell konstituierten Kooperation vier geographischer Arbeitsgruppen an Hochschulen in der Schweiz (Bern

Prof. Dr. Thomas Hammer

, Rapperswil

Prof. Dr. Dominik Siegrist

), Österreich (Wien)

Prof. Dr. Norbert Weixlbaumer

und Deutschland (Oldenburg)

Prof. Dr. Ingo Mose

, die seit mittlerweile annähernd 20 Jahren in der Forschung (aber auch in Lehre und Praxis) kontinuierlich in enger Weise zusammenarbeiten. Die Gruppe firmiert unter dem selbst gewählten Akronym „NeReGro", kurz für „Neue Regionalentwicklung in Großschutzgebieten", mit dem die Verbindung von neuen Ansätzen der Regionalentwicklung und den Managementanforderungen von Großschutzgebieten angesprochen wird. Die Entwicklung ihrer gemeinsamen wissenschaftlichen Tätigkeit eignet sich in besonderer Weise, nachvollziehbar zu machen, welche Anforderungen der Wandel des Gebietsschutzes für die Forschergruppe ebenso wie die wissenschaftliche Arbeit zum Thema Gebietsschutz insgesamt mit sich gebracht hat. Diese betreffen gleichermaßen die Entwicklung eines international vergleichenden Forschungsansatzes, die Berücksichtigung der gesellschaftlichen Implikationen des Gebietsschutzes sowie die Ergänzung der lokal-regionalen um eine globale Forschungsperspektive.

In diesem Lichte thematisiert der vorliegende Beitrag die Erfahrungen der Gruppe NeReGro von ihrer Entstehung bis heute, insbesondere den Mehrwert, der den Beteiligten aus ihrer wissenschaftlichen Zusammenarbeit erwachsen ist, aber auch die Grenzen, an die die Gruppe gestoßen ist. Hieraus lassen sich Schussfolgerungen für die künftige Arbeit von NeReGro, aber auch für die Gebietsschutzforschung in Europa insgesamt ziehen. Im Vordergrund steht dabei der Bedarf an einer konsequenten Weiterentwicklung geeigneter Formen der Forschungskooperation auf einer europäischen Maßstabsebene, um den wachsenden Herausforderungen, die Planung und Management des Gebietsschutzes mit sich bringen, zukünftig angemessen begegnen zu können (vgl. Weber/Weber/Jenal 2018).

Neue Regionalentwicklung in Großschutzgebieten – Anfang und Zielsetzung von NeReGro

Anfangs eher unregelmäßige Begegnungen im Rahmen verschiedener internationaler Tagungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 2003 bilden den Hintergrund für die Entstehung von NeReGro. Schnell wurde den Beteiligten klar, dass das gemeinsame Interesse am Gebietsschutz und dessen aktuellen konzeptionellen Veränderungen Möglichkeiten einer kontinuierlichen Zusammenarbeit eröffnete. Gezieltere, regelmäßige Austausche waren die Folge. Mit der wachsenden Zahl der Begegnungen und der Intensität der gemeinsamen Vorhaben, die sich über die Jahre ergaben, ergab sich schließlich auch der Begriff, unter dem sich das Arbeitsthema der Gruppe fassen ließ: „Neue Regionalentwicklung in Großschutzgebieten", kurz NeReGro. Schon bald gewann das Akronym an programmatischem Gehalt und konnte erfolgreich für die Kommunikation eigener Ideen ebenso wie der Gestaltung eigener ,Arbeitsprodukte', z. B. die Durchführung von Workshops und Tagungen oder die Publikation von Aufsätzen und Büchern, nutzbar gemacht werden.

Der Arbeit von NeReGro liegen mehrere Zielsetzungen zugrunde. Gleichermaßen ist diese darauf angelegt, den paradigmatischen Wandel des Gebietsschutzes auf seine theoretischen wie praktischen Implikationen hin kritisch zu reflektieren sowie eigene Beiträge zu dessen Weiterentwicklung zu leisten. Die Mitglieder von NeReGro vertreten dabei folgende konzeptionelle Position, die implizit auch den gewählten Arbeitstitel erklärt: Konservativ-segregativ ausgerichtete Konzeptualisierungen des Gebietsschutzes, die auf eine weitgehende Trennung von Mensch und Natur zielen, werden heute zunehmend um dynamisch-integrative, die den Gebietsschutz in der Vielzahl seiner Schutz- und Entwicklungsfunktionen ansprechen, erweitert und ergänzt (allerdings keineswegs völlig abgelöst) (Mose/Weixlbaumer 2012)

Abweichend vom strengen Verständnis eines Paradigmenwechsels, wie er von Kuhn (1962) beschrieben wurde, handelt es sich im Gebietsschutz nicht um die vollständige Ablösung des einen durch den anderen Ansatz, sondern vielmehr um eine graduelle Bedeutungsverschiebung, die neue Ansätze in den Vordergrund treten lässt, vormaligen Ansätzen jedoch nicht vollständig ihre Berechtigung abspricht. Im Übrigen ließe sich der formulierte begriffliche Gegensatz konkurrierender konzeptioneller Ansätze eines konservativ-segregativen und eines dynamisch-integrativen Gebietsschutzes durchaus kontrovers diskutieren – und zwar in dem Sinne, als genau umgekehrt strenge Ansätze des Prozessschutzes als dynamisch, auf die Erhaltung traditioneller Kulturlandschaften zielende Ansätze dagegen als konservativ bezeichnet werden könnten.

. Der Gebietsschutz gewinnt damit in zunehmendem Maße an Bedeutung für die Regionalentwicklung, die wiederum seit geraumer Zeit mehr und mehr auf die Agenda vieler Großschutzgebiete rückt. Erste Ansätze einer solchen Denkweise reichen allerdings, so zeigt das Beispiel des 1970 gegründeten Nationalparks Bayerischer Wald, deutlich weiter zurück (Mayer 2013). Der Bedeutungsgewinn von Schutzgebieten für die Regionalentwicklung kommt vor allem darin zum Ausdruck, dass an die Stelle vormals häufig sektoral auf die Wirtschaft beschränkter Ansätze stärker integrierte, also sektorenübergreifend ausgerichtete Ansätze einer ,neuen Regionalentwicklung' treten. Vor diesem Hintergrund kann auch der Gebietsschutz ein probates Mittel bzw. Instrument der Regionalentwicklung sein (vgl. Mose/Weixlbaumer 2002; Böcher 2018). Hinzu kommt, dass neue Ansätze des Schutzgebietsmanagements immer stärker der (wie immer auch definierten) Akzeptanz der Betroffenen bedürfen, weil sie andernfalls gesellschaftlich kaum durchsetzbar sind. Das Scheitern vieler top-down exekutierter Schutzgebietsplanungen belegt dies eindrucksvoll. Im Idealfall werden Schutzgebietsplanungen angestrebt, die durch Bottom-up-Prozesse unter Beteiligung verschiedenster Akteure begleitet werden, wenn nicht sogar daraus entstehen (vgl. Stoll-Kleemann/Welp 2006; Mose 2009).

Das analytische Interesse von NeReGro verbindet sich insofern mit einem normativen Anspruch. Darüber hinaus fühlt sich die Gruppe einem inter- und transdisziplinären Arbeitsverständnis verpflichtet. Wenn auch alle Mitglieder selber aus der Geographie stammen, arbeiten sie an jeweils fachlich unterschiedlich angelegten Institutionen und suchen gezielt den Austausch mit Wissenschaftlern und Praktikern verschiedener raum-, natur-, sozial- und geisteswissenschaftlicher Disziplinen, die an Themen des Gebietsschutzes arbeiten. Ausdrücklich ist damit der Anspruch an eine ganzheitliche Betrachtung des Gegenstandes verbunden. Diese schließt auch den gezielten Dialog mit den Akteuren ein, die ganz konkret, das heißt praktisch für die Entwicklung der Schutzgebiete Verantwortung tragen oder auf andere Weise von ihr betroffen sind. Aus dieser Perspektive werden Verwaltungen und Managementeinrichtungen, Interessenvertretger (stakeholder) unterschiedlichster Provenienz sowie die Bevölkerung der jeweiligen Schutzgebietsregionen in geeigneten Formen des transdisziplinären Dialogs angesprochen und in die eigene Arbeit einbezogen.

Im Verlauf der zurückliegenden Jahre gemeinsamer wissenschaftlicher Arbeit hat die Tätigkeit von NeReGro eine Reihe inhaltlicher Veränderungen erfahren, die sich in der Retrospektive als sinnvolle und notwendige Anpassungen und, vor allem, Erweiterungen der gemeinsamen (zum Teil auch jeweils individuellen) Arbeitsperspektiven verstehen lassen. Diese sind zugleich Spiegel der veränderten Anforderungen, die der wissenschaftlichen Arbeit aus dem paradigmatischen Wandel und den veränderten Realitäten der Praxis des Gebietsschutzes insgesamt erwachsen sind. Drei zentrale Dimensionen dieser eigenen Positionsbestimmungen sollen im Folgenden kurz umrissen werden. Sie umfassen die wachsende Europäisierung der eigenen wissenschaftlichen Tätigkeit, die konzeptionelle Weiterentwicklung des Verständnisses von Schutzgebietsentwicklung unter dem Vorzeichen der Nachhaltigkeit und die Berücksichtigung globaler Anforderungen an den Gebietsschutz.

Aus den Alpen nach Europa – Europäisierung der Tätigkeit von NeReGro

Die Arbeit von NeReGro war anfangs stark auf die Alpen fokussiert. Dies lag zum einen an der Anbindung von drei Mitgliedern an Universitäten im Alpenraum. Zum anderen hatten zwei Mitglieder langjährige Leitungsfunktionen in der Alpenschutzkommission CIPRA

Die internationale Alpenschutzkommission CIPRA, französisch Commission Internationale pour la Protection des Alpes, ist die Dachorganisation von über 100 Organisationen im gesamten Alpenraum, die sich für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Alpen einsetzen; vgl. http://www.cipra.org (23.09.2018).

inne. Wichtiger noch war die Tatsache, dass alle Beteiligten bereits frühzeitig – noch vor der Entstehung der Kooperation – Arbeitsschwerpunkte im Alpenraum entwickelt hatten, die sie sich bis heute bewahrt haben. Mit den Alpen verbinden sich die Namen zahlreicher Großschutzgebiete, die europaweit Bekanntheit genießen und vor allem für die Alpenländer selber von großer Bedeutung für den Naturschutz sind (Broggi/Staub/Ruffini 1999). Auch aus raumordnerischer Sicht genießt der Freiraumschutz – einschließlich der Großschutzgebiete – des Alpenraums höchste Priorität (vgl. Job/Mayer/Haßlacher et al. 2017). Aufgrund der Anfälligkeit des Naturraumes und der vielfältigen Nutzungsansprüche, die in den Alpen häufig konfliktträchtig aufeinanderstoßen, können die Alpen als idealer Beispielraum für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben des Schutzgebietsmanagements gelten (vgl. Bätzing 2015). Beispiele eigener Forschung der Mitglieder von NeReGro sind die Arbeiten von Weixlbaumer (1994,1998) im österreichischen Nationalpark Kalkalpen und in den Regionalen Naturparks der Friauler Alpen, von Hammer (2002, 2005) in der Biosphäre Entlebuch (Schweiz), von Hammer und Siegrist (2008) sowie Siegrist und Stremlow (2009) zum naturnahen Tourismus in den Schutzgebieten der Schweiz sowie von Mose (1982, 1988, 2001), Mose und Weixlbaumer (2012) sowie Mayer und Mose (2017) im Nationalpark Hohe Tauern (Österreich). Für die genannten Studien ist kennzeichnend, dass sie in der Mehrzahl als Einzelstudien angelegt sind, die eine hohe Detailtiefe erreichen. Eine systematisch-vergleichende Forschungsperspektive kommt dabei kaum zum Tragen, weder untereinander noch in Bezug zu anderen Forschungsarbeiten im alpinen Raum oder darüber hinaus. Letzteres ist von NeReGro mit fortschreitender Kooperation als Defizit und Potenzial zugleich erkannt worden, als Mangel hinsichtlich fehlender Referenzen zur internationalen Raumforschung und als Chance für eine komparative Gebietsschutzforschung in europäischer Dimension, deren Fehlen allenthalben reklamiert wurde (vgl. Belina/Miggelbrink 2009).

In den ersten Jahren ihrer Zusammenarbeit wurde somit für NeReGro die Überwindung der Fokussierung auf den Alpenraum (zumal in einem primär in deutscher Sprache geführten Diskurs) zu einer, wenn nicht der zentralen Herausforderung ihrer Kooperation. Der Vermittlung von Kristian Bjornstad, dem heutigen Geschäftsführer von Norske Parker

„Norske Parker" ist die Dachorganisation der norwegischen Regionalparks und vertritt aktuell neun Schutzgebiete, die in verschiedenen Teilen Norwegens unter diesem Titel entstanden sind bzw. in Planung befinden; vgl. http://www.norskeparker.no(24.09.2018).

, ist die geographische Öffnung der Gruppe zum größeren Europa zu verdanken: Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Diskurses über die Weiterentwicklung des Gebietsschutzes in Skandinavien entwickelte sich ein intensives Verhältnis zu Forschern ebenso wie Praktikern in Norwegen sowie anderen Ländern Nordeuropas, mit denen inzwischen mehrere Workshops zu Fragen des Gebietsschutzes durchgeführt wurden. Zwischenzeitlicher Höhepunkt war die nationale Konferenz in Stalheim im UNESCO-Weltnaturerbegebiet der westnorwegischen Fjorde im Jahr 2009, die unter maßgeblicher Beteiligung von NeReGro stattfand. Rückblickend wird dieses Treffen als bedeutsamer Impuls für die weitere Propagierung und Verbreitung der kurz zuvor in Norwegen neu eingeführten Gebietsschutzkategorie der Regionalparks (Regionalparker) nach schweizerischem bzw. französischem Vorbild angesehen (Haukeland 2010).

Die Entwicklung der Kontakte nach Skandinavien hatte für die Entwicklung von NeReGro weitreichende, ausgesprochen katalysatorische Wirkung. Als ausschlaggebend erwies sich dabei in besonderer Weise der angesprochene Kontakt nach Norwegen. Wie sich zeigte, wurden die Positionen des integrativen Gebietsschutzes, wie sie von NeReGro kommuniziert wurden (Mose 2007), in Norwegen, einem Land mit einem bis dahin sehr traditionellen Verständnis von Naturschutz, als geradezu überfällig erachtet. Positive Beispiele aus Kontinentaleuropa, insbesondere auch aus dem Alpenraum, dienten dabei als willkommener Anstoß für die Intensivierung des Diskurses im Land selbst, aber auch für die Intensivierung des Austausches auf europäischer Ebene. NeReGro fiel hier eine Rolle als Berater und Förderer zu, wie sie bis dahin von der Gruppe allenfalls ansatzweise wahrgenommen worden war. Diese ,glückliche Konstellation' entsprach aber ebenso den eigenen Interessen wie denen verschiedener anderer Akteure. Erwähnung verdient in diesem Zusammenhang auch die Kooperation mit Alparc, dem Netzwerk alpiner Schutzgebiete.

Alparc wurde 1995 als Netzwerk alpiner Schutzgebiete ins Leben gerufen und repräsentiert über 400 Schutzgebiete unterschiedlicher Kategorien in allen Ländern des Alpenraumes; vgl. http://www.alparc.org (24.09.2018).

Zusammen mit Alparc organisierte NeReGro im Jahr 2011 eine Fachtagung im Regionalen Naturpark der Chartreuse, Frankreich, die Experten, Wissenschaftler und Praktiker aus nahezu allen Alpenländern sowie aus weiteren Teilen Europas zusammenführte. Zu letzteren zählten Vertreter aus Norwegen, Schweden, Großbritannien, den Niederlanden, Italien und Serbien. Nicht nur diente die Tagung dem fachlichen Austausch über den Status des Gebietsschutzes im Alpenraum, sondern insbesondere auch darüber, in welcher Weise Schutzgebiete in Europa besser voneinander lernen können und zu welchen Themen dabei in besonderer Weise Beiträge seitens der Forschung erwartet werden (Hammer/Mose/ Scheurer et al. 2012). Darüber hinaus bot die Veranstaltung auch ein wichtiges Forum zur Verfestigung bestehender und der Schaffung neuer Kontakte im europäischen Forschungsraum.

Vor dem Hintergrund der skizzierten Anlässe ist NeReGro heute in verschiedene weitere europäische Netzwerke eingebunden, die alle unterschiedliche Entstehungszusammenhänge und jeweils eigene Dynamiken entwickelt haben. Einige ausgewählte Beispiele erlauben dies zu illustrieren: In einer Partnerschaft der Universitäten Oldenburg und Groningen, Niederlande, haben Kontakte zur raumwissenschaftlichen Fakultät (Faculteit Ruimtelijke Wetenschappen) in Groningen ihren Ursprung, die sich über die Dauer ihrer Entwicklung als besonders produktiv erwiesen haben. Sie bildeten die Grundlage für mehrere gemeinsame Forschungs- und Publikationsvorhaben (Mehnen/Mose/Strijker 2013a, 2013b), die bis in die Gegenwart anhalten. Gegenwärtig konzentrieren sich diese auf die deutsch-niederländische Wattenmeerregion und die verschiedenen Schutzgebiete, die hier ausgewiesen wurden. Weitere Erwähnung verdient der Austausch mit Kollegen am Politechnikum Turin (Politecnico di Torino, Dipartimento di Architettura e Design), Italien, der aus der erwähnten Tagung von Alparc hervorgegangen ist. Der Austausch wurde ebenfalls zur Grundlage für gemeinsame Publikationsvorhaben (Gambino/Peano 2015) und wird aktuell in Richtung einer vergleichenden Schutzgebietsforschung weiterentwickelt. Dies ist insofern geboten, als der Anschluss an die Schutzgebietsforschung in Südeuropa nach wie vor erhebliche Defizite aufweist und der mediterrane Raum aus mitteleuropäischer Perspektive in gewisser Hinsicht immer noch ein ,Niemandsland' darstellt. Nicht unerwähnt bleiben darf jedoch, dass auch deutsche Kollegen in diesen Ländern arbeiten, wie z. B. Voth (2016) in Spanien. Noch deutlicher ist das Kommunikationsdefizit im Hinblick auf die Länder Ostmitteleuropas, zu denen bisher seitens NeReGro nur sehr vereinzelte und sporadische Kontakte aufgebaut werden konnten. Perspektiven einer grenzüberschreitenden Gebietsschutzforschung zeigt beispielhaft eine Arbeit von Heintel und Weixlbaumer (2016) auf, die die Herausforderungen von Schutzgebietsmanagement und -governance im österreichisch-ungarischen Grenzraum thematisiert. Arbeiten wie diese bieten geeignete Anknüpfungspunkte für weitere grenzüberschreitende sowie europäischvergleichende Forschungsvorhaben, an denen nach wie vor ein nicht zu übersehender Mangel besteht. Vor allem sprachliche, aber auch Unterschiede in Mentalität und Arbeitsweise machen die Zusammenarbeit auf gesamteuropäischer Ebene entgegen vielen Erwartungen allerdings immer noch zu einem ambitionierten Unterfangen, wie auch durch die eigenen Erfahrungen von NeReGro bestätigen. Im Lichte vieler europäischer Anforderungen an den Gebietsschutz, wie sie allein über das Schutzgebietsnetz NATURA 2000 zum Ausdruck kommen, bleibt eine stärkere europäische Vernetzung von Forschern und der sie tragenden Institutionen gleichwohl unverzichtbar.

Von der integrierten zur nachhaltigen Schutzgebietsentwicklung

Mit ihrem Fokus auf die Zusammenhänge von Schutzgebietsentwicklung und Regionalentwicklung hat sich die Arbeit von NeReGro frühzeitig an den konzeptionellen Vorstellungen einer integrierten Regionalentwicklung orientiert. Entsprechende Vorstellungen gehen auf den Diskurs zur endogenen oder eigenständigen Regionalentwicklung während der 1980er-Jahre zurück, basieren zugleich aber auch auf der veränderten Ausrichtung der europäischen Regionalpolitik, wie sie unter anderem auf der Konferenz von Cork 1991 im Hinblick auf die Entwicklung (peripherer) ländlicher Räume in Europa formuliert wurde (Hahne 1985; Mose 1993).

Der Zusammenhang zwischen integrierter Entwicklung und Gebietsschutz ist naheliegend: Da Großschutzgebiete in aller Regel in ländlichen Räumen liegen bzw. ländlich geprägt sind, wurden sie häufig auch zu einem Thema der Regionalentwicklung (vgl. Bethwell/Stachow/Lüdicke et al. 2017; Weber/Weber/Jenal 2018). Für NeReGro ist dieser Zusammenhang in den letzten Jahren mehr und mehr in den Brennpunkt gerückt, indem insbesondere jene Schutzgebiete, die per Definition dauerhaft besiedelt und durch verschiedene Formen der Landnutzung geprägt sind, die Naturparks und Biosphärenreservate, zum Gegenstand der Forschung wurden (Mose/Weixlbaumer 2002; Hammer 2003). Im Mittelpunkt steht dabei die Identifizierung möglicher Synergien zwischen Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus sowie weiteren Handlungsfeldern der Regionalentwicklung. Diese Zusammenhänge kennzeichnen jedoch keineswegs allein die Arbeit von NeReGro, sondern sind in den letzten Jahren in diversen anderen Forschungsarbeiten thematisiert worden. Erwähnung verdienen hier für den deutschsprachigen Raum vor allem Studien zur regionalökonomischen Bedeutung von Schutzgebieten (Job 2008; Mayer/Job 2014), zum Schutzgebietstourismus (Job/Woltering/Harrer 2009; Woltering 2012; Job/Kraus/Merlin et al. 2013; Job/Merlin/Metzler et al. 2016), aber auch zur Kostenseite von Schutzgebieten (Mayer 2013) sowie zu Wertschöpfungsketten regionaler Produkte im Schutzgebietskontext (Kraus 2015), wie sie seit Mitte der 2000er-Jahre mehr und mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt sind. Die Untersuchungen belegen nicht nur die tatsächlichen wirtschaftlichen Effekte des Schutzgebietstourismus, sondern werfen zugleich ein Licht auf die fortschreitende Verflechtung von Naturschutz und Regionalentwicklung – mit allen Chancen und Risiken, die daraus erwachsen.

Mit der zunehmenden Integration verschiedener Funktionen des Gebietsschutzes wird in strategisch-instrumenteller Hinsicht eine veränderte Herangehensweise erforderlich: An die Stelle sektoraler Ansätze treten integrierte, das heißt fach- bzw. ressortübergreifende Handlungsansätze. Zugleich werden weitere Akteure, Stakeholder aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft ebenso wie die lokal-regionale Bevölkerung einbezogen und sie übernehmen eine Rolle bei der Gestaltung von Initiativen und Projekten (Hirschnitz-Garbers/Stoll-Kleemann 2011). Ergebnis dieser Entwicklung ist die Entstehung neuer Formen einer regionalen Schutzgebiets-Governance, die für Planung und Management von Schutzgebieten wachsende Bedeutung gewinnen (Borrini-Feyerabend 2003; Thompson 2005; Fürst/Lahner/Pollermann 2006). Die Mitglieder von NeReGro haben auf diese veränderte Rolle von Akteuren mit einem gezielten Praxis-Dialog mit Vertretern ausgewählter Organisationen verschiedener Schutzgebietsregionen reagiert – in Form gemeinsamer ebenso wie individueller Veranstaltungsformate vor Ort. Beispielhaft illustrieren dies die Jahrestreffen von NeReGro, die dem Erfahrungsaustausch mit sehr unterschiedlichen Akteuren des Gebietsschutzes galten (z. B. Naturparkmanagement des steirischen Sölktals, Österreich; Verantwortliche des Regionalen Naturparkprojektes Neckertal, Schweiz; Biologische Station Osterholz als Träger der Umweltbildung im Gebiet der Hamme-Wümme-Niederung (Teufelsmoor); Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Garmisch-Partenkirchen). Ebenso wurde die Rolle der Akteure im Rahmen gezielter Veranstaltungen in Kooperation mit Akteuren diskutiert, wie z. B. jüngst auf der Fachtagung „Wattenmeer-Region voraus! Perspektiven für ein neues UNESCO-Biosphärenreservat an der niedersächsischen Küste" (2017) an der Universität Oldenburg. Die eigenen Erfahrungen von NeReGro bestätigen die elementare Rolle von Akteuren für die Schutzgebietsentwicklung, unterstreichen aber auch den Bedarf an weiterer Forschung zur Schutzgebiets-Governance, deren spezifische Strukturen und Funktionsweisen bis heute erst teilweise identifiziert und analysiert wurden (Weixlbaumer/Siegrist/Mose et al. 2015).

Diesem Anspruch gilt es aus der Sicht von NeReGro umso mehr Rechnung zu tragen, als mit der Idee der UNESCO-Biosphärenreservate heute zunehmend die Rolle von Schutzgebieten als Modellgebiete für nachhaltige Formen der Landnutzung und eine nachhaltige Regionalentwicklung insgesamt von großem Interesse sind (Deutsches MAB-Nationalkomitee 2004; Hammer 2005). Inzwischen wird dieser Anspruch auch für andere Typen von Großschutzgebieten geltend gemacht, z. B. die Regionalen Naturpärke in der Schweiz und die Naturparks in Deutschland und Österreich. In diesem Zusammenhang wird die Vorstellung kommuniziert, dass sich die notwendigen Erfordernisse einer nachhaltigen gesellschaftlichen Transformation am besten in sogenannten Reallaboren (real world laboratories oder living labs) erproben lassen. Hierzu bedarf es geeigneter institutioneller, aber auch räumlicher Rahmenbedingungen, unter denen nachhaltige Entwicklungsansätze in Zusammenarbeit mit Stakeholdern und Bevölkerung vor Ort konkret erprobt, gewissermaßen durchgespielt werden können. Beispielhaft illustriert das Forschungsprojekt „Wat nu?"

Das Projekt „Wat nu?" wird im Rahmen der Forschungsinitiative „Kommunen innovativ" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die Dauer von drei Jahren gefördert (2016-2019); vgl. http://www.wat-nu-im-watt.de (24.09.2018).

an der Universität Oldenburg mögliche methodische Ansätze von Reallaboren. Das Projekt thematisiert Probleme und Lösungsansätze im Umgang mit dem demographischen Wandel, die anhand von vier ausgewählten Gemeinden im Einzugsbereich des Nationalparks und Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer bearbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei reale und virtuelle Labore, in denen lokalen Akteuren die Gelegenheit zur Entwicklung geeigneter Strategien und Maßnahmen im Umgang mit dem demograpischen Wandel gegeben wird. In seinem Vorwort zur jüngsten Publikation von NeReGro, „Parks of the Future", hat Uwe Schneidewind (2016: 9), der Präsident des „Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie", den Wert der Schutzgebiete für den gegenwärtigen Transformationsdiskurs genau in dieser Rolle umrissen: als Experimentierräume für die Entwicklung und Erprobung nachhaltiger gesellschaftlicher Zukünfte.

Von der regionalen zur globalen Perspektive – NeReGro bezieht globale Einflüsse ein

Die Arbeit von NeReGro wurde anfänglich sehr stark durch den Fokus auf ausgewählte Fallstudien bestimmt, deren Spektrum Schutzgebiete unterschiedlicher Kategorien umfasste. Im Vordergrund stand die Thematisierung von Fragestellungen auf einer regionalen bzw. lokalen Ebene. Wegen des Zusammenspiels von Gebietsschutz und Regionalentwicklung erschien diese Perspektive naheliegend. Sie entsprach den Erkenntnissen der jüngeren regionalwissenschaftlichen Diskussion, dass die regionale Ebene von besonderer Bedeutung für die Ansprache und Lösung verschiedener Problemlagen ist (Danielzyk 1998; Blotevogel 2000; Chilla/Kühne/Neufeld 2016). Zudem sind Schutzgebiete in ein System komplexer Handlungszusammenhänge integriert, das primär auf einer regionalen Maßstabsebene angelegt ist (Schutzgebietsregion). Damit verbindet sich für die Forschung ein hohes Maß an Konkretisierung hinsichtlich der zur Diskussion stehenden Fragestellungen sowie eine große Nähe zu den Akteuren, die für die Schutzgebietsentwicklung von Bedeutung sind. Nicht zuletzt ist die regionale Ebene auch aus der Sicht zahlreicher (nationaler wie europäischer) Programme und Instrumente (z. B. Integrierte Ländliche Entwicklung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes", „Regionale" in Nordrhein-Westfalen, LEADER) der Regionalpolitik entscheidend, da sich deren Anwendung heute größtenteils an ,regionalen Kriterien' orientiert.

Die Vorstellung, die Entwicklung der Schutzgebiete primär aus einer regionalen Perspektive verstehen und zugleich beeinflussen zu können, wird den veränderten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts jedoch nicht mehr hinreichend gerecht. Mehr und mehr hat sich auch in der Arbeit von NeReGro in den letzten Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, dass Einflüsse auf einer globalen Maßstabsebene für die Schutzgebiete zunehmend an Bedeutung gewinnen. Klimawandel, Bedrohung und Verlust der Biodiversität, Energiewende, Urbanisierung, demographischer Wandel und Ausdifferenzierung von Lebensstilen, um einige der wichtigsten Megatrends zu nennen, sind in erster Linie globale Phänomene, denen angesichts der großen Reichweite ihrer Wirkung auch seitens der Gebietsschutzforschung Rechnung getragen werden muss (vgl. WBGU 2011; Becken/Job 2014). Globale Ebene und regionale Ebene stehen dabei nicht im Gegensatz, sondern in einem wechselseitigen Verhältnis zueinander: Globale Prozesse wirken auf die regionale Ebene ein und finden in den verschiedenen Regionen ihren jeweils regionsspezifischen Ausdruck. Umgekehrt können aber auch regionale Entwicklungen auf globale Prozesse Einfluss nehmen. Zudem gibt es auch weiterhin Prozesse von rein regionaler Reichweite.

Zu diesem Themenkomplex veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Soziologie im September 2018 in Göttingen einen Kongress unter dem Motto „Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen".

Vor diesem Hintergrund hat sich NeReGro in den letzten Jahren den neuen Herausforderungen der Schutzgebiete in mehrfacher Weise geöffnet.

So beschäftigt sich die Gruppe zunehmend mit der Frage, ob, und wenn ja, wie die Schutzgebiete auf die veränderten Anforderungen, die aus dem globalen Wandel resultieren, reagieren. Dieses wichtige Themenfeld war Gegenstand einer internationalen Fachtagung, die NeReGro 2014 am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst

Das Hanse-Wissenschaftskolleg ist eine Stiftung der Länder Bremen und Niedersachsen sowie der Stadt Delmenhorst. Als unabhängiges Institut fördert das Kolleg die disziplinäre und interdisziplinäre Zusammenarbeit international anerkannter Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler, die als „Fellows" zu Gastaufenthalten an das Kolleg eingeladen werden; vgl. https://www.h-w-k.de (24.09.2018).

organisiert hatte. Die Ergebnisse der dortigen Diskussionen sind unter dem Titel „Parks of the future" in einen Sammelband eingeflossen: Insgesamt 20 Fachleute aus allen Teilen Europas, Vertreter verschiedener Forschungseinrichtungen ebenso wie namhafte Praxisorganisationen reflektieren zukünftige Handlungs- und Entwicklungsperspektiven der Schutzgebiete unter dem Einfluss des globalen Wandels (Hammer/Mose/Siegrist et al. 2016). Wie die Beiträge zeigen, sind viele Schutzgebiete bereits heute von verschiedenen globalen Veränderungsprozessen massiv betroffen, gleichwohl erweisen sich die Handlungsmöglichkeiten der Schutzgebietsverantwortlichen häufig als beschränkt. Finanzielle und personelle Engpässe, aber auch konzeptionell-strategische Defizite im Umgang mit entsprechenden Problemlagen sind charakteristisch für die Situation vieler Schutzgebietsverwaltungen. Dies verlangt auch und gerade den Anspruch einer möglichen Modellfunktion, die den Schutzgebieten zunehmend von wissenschaftlicher, aber auch politischer Seite zugeschrieben wird, zu relativieren.

Mit dem wachsenden Einfluss globaler Prozesse auf die Entwicklung der Schutzgebiete wird für die zukünftige Forschung von NeReGro eine Reihe von Anpassungen notwendig werden. Weiter oben ist bereits auf die Bedeutung der weiteren Internationalisierung der Schutzgebietsforschung sowie des Dialogs mit Vertretern der Praxis von Schutzgebietsverwaltungen und -management hingewiesen worden. Beiden Aufgaben gilt es, im Lichte des fortschreitenden Einflusses globaler Entwicklungsprozesse zusätzliche Bedeutung beizumessen. Die Weiterentwicklung seiner internationalen Netzwerke unter Einbeziehung von Wissenschaftlern und Praktikern hat deshalb für NeReGro aktuell höchste Priorität. Besonders aussichtsreich erscheinen in diesem Zusammenhang Ansätze zur Weiterentwicklung der bereits bestehenden Verbindungen in den skandinavischen ebenso wie den mediterranen Raum. So diente Mitgliedern von NeReGro ein Workshop auf dem „6th International Symposium for Research in Protected Areas" im November 2017 in Salzburg der Verabredung weiterer Forschungskooperationen mit Kollegen aus Norwegen und Italien, die sich auch thematisch neuen Herausforderungen stellen sollen.

War die Gebietsschutzforschung bis dato primär durch das Verständnis von Schutzgebieten als ländliche Räume bestimmt, so wird sich in Zukunft der Blick stärker auf die Konsequenzen richten müssen, die sich aus der fortschreitenden Urbanisierung für den Gebietsschutz ergeben. Die urbane Perspektive ist dabei in doppelter Hinsicht von Belang: Zum einen geraten Schutzgebiete durch anhaltenden Druck auf Flächen, fortschreitende Zersiedelung und anhaltendes Wachstum urbaner Räume zunehmend in Nutzungskonflikte, die aus der räumlichen Berührung oder Überlagerung von Schutzgebieten und Städten entstehen. Diese Entwicklung hat die Gebietsschutzforschung bisher erst in Ansätzen erfasst und thematisiert. Zum anderen ist ein wachsendes politisches Interesse zu beobachten, die Modellfunktion, die insbesondere Biosphärenreservaten für eine nachhaltige Entwicklung zugeschrieben wird, auch und gerade in urbanen Räumen zu erproben. So umfasst der 2005 eingerichtete österreichische Biosphärenpark Wienerwald Teile mehrerer Stadtbezirke der Metropole Wien (Musil/Pindur 2012). Auch hat 2014 die UNESCO die englische Stadt Brighton als ein Biosphärenreservat anerkannt, das mit über 300.000 Einwohnern erstmals vollständig eine Großstadt umfasst (Kelly 2016). Die Konsequenzen, die sich aus der Einbeziehung der urbanen Dimension für die Schutzgebietsentwicklung ergeben, sind bislang allenfalls in Ansätzen absehbar. Hierin liegt insbesondere auch für die zukünftige Forschung von NeReGro eine große Herausforderung, der sich die Gruppe in den nächsten Jahren gezielt stellen wird. Geeignete Anknüpfungspunkte finden sich unter anderem in der Gebietsschutzforschung in Italien, wo die wachsenden Konflikte, denen sich zahlreiche Regionale Naturparks infolge der fortschreitenden Urbanisierung der mediterranen Küstenräume ausgesetzt sehen, inhaltliche wie methodische Orientierungen für eine vergleichend angelegte Forschung eröffnen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den urbanen Akteuren der Schutzgebietsentwicklung, die sich von denen anderer Schutzgebiete zum Teil deutlich unterscheiden (Salizzoni 2016).

Für den Umgang mit den Herausforderungen, mit denen sich die Schutzgebiete im Hinblick auf ihre zukünftige Entwicklung konfrontiert sehen, wird schließlich deutlich, dass sich damit in besonderer Weise gesellschaftliche Transformationserfordernisse verbinden, die bisher in dieser Weise kaum oder nicht hinreichend genug angesprochen worden sind. Sowohl der Klimawandel als auch die Energiewende, um abschließend nur zwei Beispiele zu nennen, sind keineswegs allein natur- oder ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen, sie sind mindestens ebenso sehr kulturelle Herausforderungen, die der Entwicklung einer sozialwissenschaftlichen Forschungsperspektive bedürfen. Geradezu zwangsläufig erwachsen hieraus Anforderungen an die Entwicklung einer Gebietsschutzforschung, die den gesellschaftlichen Implikationen des Wandels entsprechend Rechnung trägt (Hammer/Mose/Scheurer et al. 2012). Verschiedene Ansätze hierzu liegen bereits vor. So hat jüngst Stoll-Kleemann (2016) aufgezeigt, wie aus der Perspektive der Perzeptions- und Akzeptanzforschung, deren Anfänge bekanntermaßen in die späten 1980er-Jahre zurückreichen (Rentsch 1988; Job 1996; Weixlbaumer 1998; Mose 2009), wertvolle Erkenntnisse zum Zusammenhang von gesellschaftlichem Wandel und Schutzgebietsentwicklung gewonnen werden können. Ebenso gilt dies für die Arbeit von Gehrlein, von Kutzleben, Düsterhaus et al. (2016) (vgl. auch Schamel 2017) zur Bedeutung des demographischen Wandels für die Großschutzgebiete; diesem Thema gebührt hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung ebenso große Aufmerksamkeit. Wertvolle Anknüpfungspunkte zur Thematisierung der veränderten Anforderungen bietet nicht zuletzt auch die jüngere Forschung zu neuen Formen der Governance (Mehnen 2011; Pütz/Job 2016; Böcher 2018), wie sie sich im Zuge der ablaufenden Prozesse des Wandels vor allem für Planung und Management von Schutzgebieten ergeben.

Fazit

Der Rückblick auf die fast 20-jährige Forschungstätigkeit von NeReGro erlaubt, eine Reihe interessanter Erkenntnisse zu resümieren, die über die Arbeit der Forschergruppe hinaus auch Schlussfolgerungen hinsichtlich der jüngeren Entwicklung der Gebietsschutzforschung und deren Anpassungserfordernisse ermöglichen. Diese betreffen sowohl inhaltliche als auch methodisch-organisatorische Aspekte.

Die Entwicklung des Gebietsschutzes in Europa unterliegt offenbar einer deutlich rasanteren Dynamik, als dies häufig angenommen oder unterstellt wird. Diese drückt sich nicht nur in der anhaltenden Ausweisung neuer Schutzgebiete aus,

Eindrucksvolle Belege hierfür sind unter anderem die Einführung völlig neuer Kategorien von Großschutzgebieten in der Schweiz, die Regionalen Naturpärke, im Jahr 2007 und in Norwegen, die Regionalparker, ebenfalls im Jahr 2007.

sondern auch in den Fragestellungen, mit denen sich die Schutzgebiete heute auseinandersetzen müssen. Seitens der Forschung besteht die Notwendigkeit, sich diesen Veränderungen gegenüber zeitnah inhaltlich zu öffnen und diese in angemessener Weise aufzunehmen. Mehr als offensichtlich hat die Arbeit von NeReGro einen Bedarf erkennen lassen, die theoretisch-konzeptionellen Rahmensetzungen, unter denen der Gebietsschutz heute definiert und begründet werden kann, zu erweitern. Verbunden mit einem durchaus normativen Anspruch hat die Forschergruppe von Beginn ihrer Tätigkeit an offensiv die Position des paradigmatischen Wandels im Gebietsschutz vertreten. Selbst wenn diese Sichtweise inzwischen weite Verbreitung gefunden hat, ist gleichwohl von verschiedener Seite Kritik daran geäußert worden. Diese gilt es grundsätzlich ernst zu nehmen. So haben Locke und Dearden (2005) fundamentale Zweifel geäußert, inwiefern das neue Paradigma den Anliegen des Naturschutzes tatsächlich dienlich ist: „Wild biodiversity will not be well served by adoption of this new paradigm, which will devalue conservation biology, undermine the creation of more strictly protected reserves, inflate the amount of area in reserves and place people at the centre of the protected area agenda at the expense of wild biodiversity" (Locke/Dearden 2005: 1). In Konsequenz dieser Einschätzung stellen sie sogar die Forderung auf, zukünftig nur noch die strengen Schutzkategorien I bis IV der IUCN als „protected areas" zu deklarieren; alle anderen dagegen nicht. Ähnlich kritisch haben sich jüngst Shafer (2015) sowie Hamilton (2016) geäußert. Letzterer hat explizit die mangelnde Konzentration auf den Schutz der Biodiversität und die Erhaltung bzw. Wiederherstellung von „wild land" als Folge des Paradigmenwechsels beklagt. Aus der Sicht von NeReGro ist die Idee von multifunktionalen Schutzgebieten, die als Modelle einer nachhaltigen Entwicklung dienen sollen, jedoch keineswegs als Gegensatz zum Biodiversitätsschutz zu verstehen. Diesbezüglich liegt womöglich ein Missverständnis vor, als mit dem paradigmatischen Wandel des Gebietsschutzes keineswegs eine vollständige Überholung der klassischen Ziele des Naturschutzes intendiert ist, sondern verschiedene Zielsetzungen selbstverständlich nebeneinander verfolgt werden können (vgl. Kapitel 2, insbesondere Fußnote 8). Wie die jüngere Forschung zeigt (z. B. Hammer/Mose/Siegrist et al. 2016), sind die Schutzgebiete von verschiedenen der sogenannten Megatrends direkt oder indirekt betroffen. Während für die Bedrohung und den Verlust der Biodiversität sowie den Klimawandel außer Frage steht, dass sie den Gebietsschutz in massiver Weise betreffen, wird diesbezüglich beispielsweise der Energiewende oder dem demographischen Wandel bislang deutlich weniger Bedeutung beigemessen. Gerade letzterer ist aber ein gutes Beispiel dafür, wie stark insbesondere die Schutzgebiete der IUCN-Kategorie V davon betroffen sind. Mit der anhaltenden Abwanderung und Überalterung der Bevölkerung vieler peripherer ländlicher Räume und den daraus resultierenden Folgen etwa für Landnutzung, Daseinsvorsorge, Tourismus werden auch viele Schutzgebietsregionen (in erster Linie von Biosphärenreservaten oder Naturparks) mit Veränderungen konfrontiert, die letztlich auch die Frage nach deren möglicher Modellfunktion für eine nachhaltige Entwicklung in einem neuen Licht erscheinen lassen. Im Umgang mit dem demographischen Wandel, aber auch anderen Entwicklungstrends ist deshalb die Entwicklung neuer Strategien erforderlich, wie sie kürzlich auch die ARL (2016) für die Großschutzgebiete nachdrücklich angemahnt hat. Dabei mag es letztlich dahingestellt bleiben, ob die multifunktional geprägten Schutzgebiete, wie Locke und Dearden (2005: 8) vorschlagen, besser als „sustainable development areas" bezeichnet werden sollten oder weiterhin wie bisher als Schutzgebiete.

Auch in methodisch-organisatorischer Hinsicht, so zeigen die Erfahrungen von NeReGro, bestehen erhebliche Anpassungserfordernisse. So machen die Fragen zur zukünftigen Entwicklung des Gebietsschutzes an den nationalen Grenzen nicht Halt. In dem Maße, wie sich Schutzgebiete zunehmend in einem europäischen, wenn nicht sogar globalen Zusammenhang definieren (z. B. über Netzwerkeinrichtungen wie EUROPARC oder die UNESCO-Biosphärenreservate), sie zugleich aber auch in wachsendem Maße mit globalen Herausforderungen konfrontiert werden, so zeigen die eigenen Erfahrungen, wächst die Notwendigkeit zur Internationalisierung der Gebietsschutzforschung. Vor diesem Hintergrund wird die Entwicklung einer europäischen Gebietsschutzagenda unabdingbar. Die Bemühungen von NeReGro, sich in bestehende europäische Netzwerke einzubringen und/oder eigene Beziehungen zu ausländischen Partnern zu entwickeln, erweisen sich im Rückblick in mehrfacher Hinsicht als hilfreich und zielführend und können deshalb beispielgebend auch für andere Forschergruppen sein. Letzteres gilt insbesondere im Hinblick darauf, dass die Gruppe zu keinem Zeitpunkt auf die Etablierung eines „closed shop" angelegt war, die sich Außenkontakten verschließt und sich selbst genug ist. Ebenso konnte mithilfe dieser Öffnungen die anfängliche Beschränkung des eigenen Forschungsfokus auf den Alpenraum aufgebrochen und die Verhaftung in der deutschen Sprache erfolgreich überwunden werden. Wenn es auch weiterhin, ohne Zweifel, Bedarf an deutschsprachigen Veröffentlichungen geben wird, sind für den europäischen Diskurs Publikationen in englischer Sprache heute unverzichtbar geworden. Mehrere internationale Publikationsprojekte von NeReGro untersteichen den Gewinn, der aus europaweiten Kooperationen gezogen werden konnte – auch was systematische Formen des Austausches und des Vergleichs ermöglicht haben. Jedoch ist die Kooperation auf europäischer Ebene, wie gesagt, keineswegs ein Selbstläufer. Wie die eigenen Erfahrungen von NeReGro ebenfalls zeigen, werden den Bemühungen zur internationalen Zusammenarbeit immer wieder Grenzen gesetzt. So verspricht die Realisierung gemeinsamer Veranstaltungen oder Publikationen mit externen Partnern keineswegs die automatische Fortsetzung von Beziehungen über diese Erfolge hinaus. Zudem muss konstatiert werden, dass es nach wie vor ein Nebeneinander verschiedener Forschergruppen ohne systematischen Austausch gibt, an dem auch NeReGro seinen Anteil hat. Womöglich ist nicht auszuschließen, dass es auch ein Zuviel an Kooperation geben kann oder die Erwartungen das Maß des Möglichen übersteigen.

Zum wichtigsten Gewinn der zurückliegenden Jahre wissenschaftlicher Zusammenarbeit im Rahmen von NeReGro, so kann abschließend resümiert werden, gehört zweifellos die Art und Weise der praktizierten Zusammenarbeit. Von Anfang an war NeReGro als lose, informelle Forschergruppe konzipiert, mit der sich bis heute keinerlei weitergehende Verpflichtungen oder gar Ansprüche auf eine institutionelle Verankerung verbinden. Im Gegenteil liegt der Reiz der Zusammenarbeit von NeReGro für seine Mitglieder in erster Linie in der Tatsache, die Kooperation vor allem anlass-, projekt- und/oder themenbezogen bei gleichzeitig größtmöglicher zeitlicher Flexibilität gestalten zu können. Hieraus hat sich die Entwicklung und Gestaltung einer Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationsformate ergeben, die in erster Linie der Beförderung des wissenschaftlichen Diskurses im Austausch von Forschern und Praktikern dienen sollen, weniger jedoch eigenen Forschungsprojekten im engeren Sinne, die im Rahmen von NeReGro (bisher) so gut wie gar nicht beantragt bzw. durchgeführt worden sind. Trotz seines informellen Charakters hat NeReGro für die Beteiligten ein ausgeprochen hohes Maß an Bindungskraft zu entwickeln vermocht, ohne die die langjährige, inzwischen fast 20 Jahre währende Zusammenarbeit kaum vorstellbar wäre. Diese verdankt sich nicht zuletzt auch der Erfahrung persönlicher Freundschaft jenseits beruflicher Kollegialität. In dem Wissen um dieses unschätzbare Potenzial ist für alle Beteiligten von NeReGro die Grundlage dafür gelegt, ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren in gewohnter Weise fortzusetzen.

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