1. bookVolume 67 (2009): Issue 2 (March 2009)
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License
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Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Rezensionen

Published Online: 30 Apr 2009
Volume & Issue: Volume 67 (2009) - Issue 2 (March 2009)
Page range: 204 - 212
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eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
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6 times per year
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German, English
<p><figure id="j_BF03185707_fig_001_w2aab3b7c10b1b6b1ab1ab1aAa" position="float" fig-type="figure"><img xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="graphic/j_BF03185707_fig_001.jpg" src="https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/600734d0fd113962cb04b424/j_BF03185707_fig_001.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20220930T152754Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=18000&X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220930%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=b471e701fcb6087915c07e89d869c20ba445ed5277d16455b1df5b180e95145c" class="mw-100"></img></figure></p><p>Bauriedl, Sybille/ Schindler, Delia/ Winkler, Matthias (Hrsg.) (2008): Stadtzukünfte denken. Nachhaltigkeit in europäischen Stadtregionen. München - oekom. = Ergebnisse Sozial-ökologischer Forschung, Bd. 9. 216 S.</p><p>„Die Bewältigung aktueller Problemlagen in europäischen Städten und Regionen ist mit zentralen Zukunftsfragen verbunden, was nicht zuletzt mit dem Hinweis auf nachfolgende Generationen im Leitbild Nachhaltigkeit festgemacht werden kann.“ (S. 202)</p><p>Vor diesem Hintergrund wagen die Autoren/innen den Versuch, die Chancen und Hemmnisse einer nachhaltigen Entwicklung in Stadtregionen auszuloten. Die Studie kommt 16 Jahre nach Rio, 14 Jahre nach Formulierung der Charta von Aalborg und 12 Jahre, nachdem die Habitat-Agenda in Istanbul verabschiedet wurde, gerade rechtzeitig. Es ist Zeit für eine Zwischenbilanz.</p><p>Indem sie drei europäische Stadtregionen – Leipzig, Wien und Hamburg – na.her untersuchen, fragen die Autorinnen und Autoren nach den jeweiligen Entwicklungsbedingungen und Besonderheiten: Welche konkreten strukturellen Rahmenbedingungen bestimmen den Kontext nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung? Welche Akteurskonstellationen, Strategien und Instrumente befördern oder blockieren Nachhaltigkeitsziele in der jeweiligen Untersuchungsregion? (S. 12)</p><p>Dass die Forscher/innen hierbei bewusst darauf verzichten, ein eigenes Nachhaltigkeitsverständnis vorab zu formulieren und der Untersuchung vorauszusetzen, um sich für die Modelle, Begriffe und Programme nachhaltiger Entwicklung vor Ort zu offnen, kennzeichnet den besonderen Zuschnitt der Studie: Im Kontext des Förderschwerpunkts Sozial-Ökologische Forschung<fn id="j_BF03185707_fn_001_w2aab3b7c10b1b6b1ab1ab6b1Aa" symbol="1"><p>Die Publikation basiert auf den Forschungsarbeiten der Nachwuchsgruppe „Nachhaltige Entwicklung zwischen Durchsatz und Symbolik. Leitbilder der ökonomischen Konstruktion ökologischerwirklichkeit in europäischen Regionen“ (NEDS), die im Zeitraum von 2002 bis 2007 im Rahmen des o. g. Förderprogramms durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.</p></fn> ist die Untersuchung stringent inter- und transdisziplinär angelegt.</p><p>Die drei o. g. Stadtregionen sind auf Basis einer Typisierung von Entwicklungsprozessen ausgewahlt, die auf den ersten Blick große Unterschiede vermuten lassen: Wie stellt sich nachhaltige Entwicklung im Kontext einer „wachsenden“ (Hamburg) und wie im Kontext einer „schrumpfenden“ Stadtregion (Leipzig) dar? Welche Besonderheiten bilden sich aufBasis einer tendenziell deregulierten politisch-administrativen Steuerung (Hamburg) aus?Was unterscheidet diese von einer vergleichsweise starken politisch-administrativen Regulierung (Wien) und eher experimentellen Steuerungs-ansätzen (Leipzig)?</p><p>Neben den drei von den Herausgeber/innen verfassten, grundlegende Themen nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung behandelnden Beiträge – Bauriedl: Nachhaltigkeitsmodelle (Leipzig), Schindler: Nachhaltigkeitsindikatoren (Hamburg), Winkler: politische Steuerungsmöglichkeiten (Wien) – kommen politisch (mit)verantwortliche Praxisakteure zu Wort: Röhl und Steuer für die Region Leipzig, Bindner-Zehetner und Taucher für Wien sowie Thaler und Menzel für die Metropolregion Hamburg. In dieser Struktur wird universitäre Forschung mit Praxiswissen verknüpft – Systemwissen in der Verbindung mit Ziel- und Gestaltungswissen generiert.</p><p>Die Ausgangsthese ist (nicht nur) in den Untersuchungsregionen häufig dieselbe: Nachhaltigkeit sei zu uneindeutig, zu „schwammig“ (S. 202) und mithin schwierig zu operationalisieren. Klare und eindeutige Handlungs- und Gestaltungsanforderungen ließen sich daraus nicht ableiten und nicht in Steuerung übersetzen. Dass diese These im Widerspruch zu den in internationalen und nationalen Programmen formulierten Zielgrößen steht, durch die nachhaltige Stadtentwicklung vielfach Operationalisierungen schon erfahren hat, mag nichts daran ändern, dass nachhaltige Entwicklungswege praktisch tatsächlich häufig scheitern. So auch in den untersuchten Stadtregionen. Doch genauer betrachtet nicht nur: Es werden durchaus Potentiale, ja sogar Erfolge sichtbar – jedoch wohl keine Erfolgsrezepte.</p><p>Die Fallstudien weisen auf die Ursachen dieser Widersprüche und Blockaden hin, die die Herausgeber/innen im Schlusskapitel (S. 202 ff.) in sieben Thesen zusammenführen:</p><p><list list-type="order"><list-item><p>Im Blick auf Freiflächengewinnung und nachhaltige Siedlungsentwicklung bedeutet demographische und ökonomische „Schrumpfung“ eine Chance für die nachhaltige Entwicklung.</p></list-item><list-item><p>Der allseits gepriesene und sich verstärkende Wettbewerb der Regionen um Einwohner/innen und Unternehmen produziert neben Gewinnern zwangsläufig auch Verliererregionen. Wachstumsorientierung ist kein mit Nachhaltigkeit generell vereinbarer Weg – nicht für alle und nicht überall.</p></list-item><list-item><p>Das in den Diskursen um nachhaltige Raumentwicklung dominierende Modell der kompakten („europäischen“) Stadt ist ein Idealmodell, das durch die reale Entwicklung tatsächlich häufig überholt und nicht mehr rückholbar ist; eingeschrieben in diese Idealvorstellung ist die Dichotomisierung zwischen Kultur (= Urbanität) und Natur(nähe) (ländlicher Raum), die als Grundlage von Entwicklungsmodellen in dieser Form nicht mehr hält.</p></list-item><list-item><p>Eine eindeutige, universell gültige Referenzgröße für nachhaltige Entwicklung gibt es nicht. Das bedeutet auch, dass Erfolge nicht kopierbar sind: die Strategie des Projekt-Rankings („best practices“) – weiter gedacht auch projektbezogene (inkrementalistische) Entwicklungsstrategien – greifen nicht im Blick auf Nachhaltigkeitsziele. Es bedarf vielmehr des Eingebettetseins projektbezogener Ansätze in umfassende und verbindliche Entwicklungsvorgaben für die nachhaltige Entwicklung der Stadtregion.</p></list-item><list-item><p>Verbindliche und überprüfbare Nachhaltigkeitsziele sind die Voraussetzung für „good governance". Es geht daher immer auch um Definitionsmacht – darum, wer sie für sich beansprucht und mit welcher Legitimation. Nachhaltige Entwicklungswege sind nicht konfliktfrei; es braucht politischen Mut, Konflikte transparent zu machen und sie demokratisch auszutragen.</p></list-item><list-item><p>Solche Aushandlungsprozesse sind ohne die breite Beteiligung aller Akteure in den Stadtregionen nicht möglich – nachhaltige Entwicklung braucht Partizipation und Kommunikation. Aber Partizipation und Kommunikation sind nicht auch schon per se nachhaltig. Nach haltige Entwicklung lässt sich allein auf Prozessorientierung nicht reduzieren.</p></list-item><list-item><p>Die (verbreitete) Orientierung am „3-Säulen-Modell“ der Nachhaltigkeit erleichtert es, Konfliktlinien zwischen den Nachhaltigkeitsdimensionen auszublenden und suggeriert, dass sich Nachhaltigkeit in Form von win-win Konstellationen realisieren ließe. Die hinter dieser Orientierung stehende Dominanz eines ungebrochenen Wachstumsideals verweist allein auf Effizienzstrategien und verliert mithin sowohl die Notwendigkeit von Suffizienz- und Konsistenzstrategien als auch die hiermit verbundenen Chancen aus dem Blick.</p></list-item></list></p><p>Offensichtlich ist, dass diese als Ergebnis aus den stadtregionalen Untersuchungen aggregierten Thesen vielfach „quer“ zu den Debatten um nachhaltige Raumentwicklung liegen. Sie fordern mithin zum Um- und Neudenken heraus. Das ist der Verdienst der hiermit publizierten Forschungsarbeiten.</p><p>Die mit der Untersuchung begründete Kritik an einer ökonomisch quantifizierenden Rationalität und an der Dominanz des Effizienzdenkens ist überzeugend. Allerdings mag es auch der Zuschnitt der Studie selbst sein, der diese Kritik provoziert: Im Zentrum der empirischen Untersuchungen stehen die Fragen nach Flächeninanspruchnahme und Siedlungsentwicklung. Der Umgang mit der Ressource Boden wird als „Schlüsselkategorie“ für nachhaltige Entwicklung gesetzt. Stadtregionen sind jedoch darüber hinaus auch Agglomerationen und Kulminationspunkte von Stoff- und Energieströmen. Von einer nachhaltigen Entwicklung urbaner Räume sind daher auch und gerade im Blick auf Umwelt- und Klimaschutz wesentliche Impulse zu erwarten. Zu fragen wäre daher auch: Welche stofflich-energetischen Umsätze prägen die Stadtregion in welchem Ausmaß? Auf welchem Nachhaltigkeitsniveau wird produziert und konsumiert? Wie werden regionale/lokale Ökonomien und Stoffströme reguliert? Wie sind Ver- und Entsorgung auf welcher infrastrukturellen Basis ausgestaltet? Ausgehend von solchen Fragen würden Konsistenz- und Suffizienzstrategien, Fragen nach Lebensstilen und Werten sehr viel stärker in das Zentrum der Untersuchung rücken, als es hier geschehen ist<fn id="j_BF03185707_fn_002_w2aab3b7c10b1b6b1ab1ac13b1Aa" symbol="2"><p>Diese Fragen ragen schließlich auch in die Publikation hinein – durch die Beiträge der regionalen Akteure, insbesondere Steuer (S. 71) und Menzel (S. 158 ff.). Sie sind jedoch nicht explizit Gegenstand der Untersuchung.</p></fn>. Doch zwingen begrenzte Forschungskapazitäten notwendig dazu, thematisch einzugrenzen und zu fokussieren. Die Forschungsergebnisse gälte es jedoch, in Relation zum gewählten Zuschnitt des Forschungsprogramms zu reflektieren.</p><p>Ungeachtet dessen sind die Ergebnisse der Studie sehr weitreichend. Es ist zu erwarten, dass sie insbesondere den planerischen Diskurs um nachhaltige Raument-Wicklung wesentlich anregen und kritisch konstruktiv bereichern werden. Dass dieser Diskurs in der Publikation selbst nicht oder nur indirekt zu Wort kommt, mag darauf zurückzuführen sein, dass Planer/innen nicht (direkt) an der Forschung beteiligt gewesen sind. Die planungswissenschaftliche Reflexion und Diskussion der Forschungsergebnisse steht mithin noch aus. Sie verspricht lohnend zu werden: Ausgehend hiervon ist nach neuen Leitbildern und Modellen für die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung zu fragen, sind bislang unhinterfragte theoretische und konzeptionelle Prämissen in Frage zu stellen und womöglich neu zu denken. Planer/innen werden unmittelbar am eigenen Selbstverständnis gepackt – mindestens jene, die sich auf das Leitbild Nachhaltigkeit verpflichten. Es gälte grundsätzliche Fragen neu aufzuwerfen: Welche Leitbilder und Modelle der Raum- und Siedlungsstruktur entsprechen dem Leitbild Nachhaltigkeit? Sind die Theorien und Konzepte der Raumordnung und die dahinter stehenden Annahmen noch zeitgemäß und mit Nachhaltigkeitszielen vereinbar? Was folgt aus der empirisch gestützten Aussage, dass sich nachhaltige Entwicklung augenscheinlich nicht allein projektbezogen realisieren lässt, sondern verlässliche, gesamträumliche und sektorenübergreifende Vorgaben braucht, für das paradigmatische (Selbst)Verständnis räumlicher Planung? Welcher Strategien und Instrumente bedarf es, um eine nachhaltige Entwicklung von Stadtregionen zu realisieren – und zwar jenseits einer wettbewerbsorientierten, an Effektivität und Effizienz ausgerichteten Rationalität?</p><p>Das Buch gibt den Anstoß, grundlegende planungstheoretische und -praktische Prämissen, die allzu häufig als selbstverständlich und unhintergehbar erscheinen, in der Verbindung mit der Selbstverpflichtung auf das Leitbild Nachhaltigkeit zu überprüfen – Stadtzukünfte neu zu denken! Eine breite, umfassende und mutige planungswissenschaftliche Diskussion des Buches ist daher unbedingt wünschenswert und wohl auch nötig.</p></sec><sec id="j_BF03185707_s_002_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b1Aa"><title/><p><figure id="j_BF03185707_fig_002_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b1b1aAa" position="float" fig-type="figure"><img xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="graphic/j_BF03185707_fig_002.jpg" src="https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/600734d0fd113962cb04b424/j_BF03185707_fig_002.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20220930T152754Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=18000&X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220930%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=779d8969ab04906baf8d5e7e2ec2496e8c640cc7b8541cc308abe8e03fdbe31a" class="mw-100"></img></figure></p><p>Fürst, Dietrich; Scholles, Frank (Hg.) (2008): Handbuch Theorien und Methoden der Raum- und Umweltplanung, Dortmund – Verlag Dorothea Rohn >ISBN 978-3-939486-23-7, 656 Seiten, 17 x 24 cm, Hardcover, 3., völlig überarbeitete Auflage</p><p>Mit der Neuauflage des Handwörterbuchs der ARL 2005 und der in Arbeit befindlichen Aktualisierung des Grundrisses der Regional- und Landesplanung stellt die Neuauflage des Handbuchs Theorien und Methoden der Raum- und Umweltplanung eine weitere Neuerscheinung eines Grundlagenwerks der räumlichen Planung dar. „Planungsmethoden gewinnen nicht nur in der Raum- und Umweltplanung wieder wachsende Bedeutung“ (S. 15) – der Einleitungssatz von Fürst und Scholles weist bereits die Richtung und begründet die Neuauflage des Handbuchs: Zunehmend komplexe Problemstellungen und verschärfte Konkurrenz um öffentliche aber auch private Mittel machen es häufig erforderlich, dass planerische Entscheidungen – sollen sie nicht adhoc getroffen werden – fundiert erarbeitet, begründet und dargelegt werden. Insbesondere die Teile B und C zur Zielformulierung und Bewertung sowie zum Planungsmanagement tragen dem Rechnung.</p><p>Mit dem Handbuch verfolgen die Herausgeber im Wesentlichen drei Ziele: 1. die Vermittlung der wichtigsten Methoden und theoretischen Grundlagen sowohl für die Ausbildung als auch für die Praxis, 2. den Stand der Diskussion aufzunehmen, welcher nach Ansicht der Herausgeber vor allem von Seiten der Planungspraxis, weniger von der Planungswissenschaft, geprägt wird und 3. diese Diskussion weiterzuführen. Nicht in Konkurrenz, aber in Ergänzung zum „Handwörterbuch“ sowie den „Methoden und Instrumenten räumlicher Planung“ der ARL stellt das Handbuch eine Bereicherung der Fachliteratur dar. Nicht nur die ausführliche Darstellung der „dahinter liegenden“ planungstheoretischen Grundlagen, welche die Methoden der Raumund Umweltplanung beeinflussen, sondern auch der umweltplanerische Schwerpunkt begründet diese Ergänzung.</p><p>Die Herausgeber sehen zwei Funktionen ihrer Veröffentlichung: sowohl als Lehrbuch für Studierende, als auch klassisches Handbuch im Sinne eines Nachschlagewerks für Praktiker. Für beide ist die Veröffentlichung in der vorliegenden Form zweckdienlich, auch wenn so mancher Praktiker eine zu stark wissenschaftliche Aus- richtung bemängeln könnte.</p><p>Der inhaltliche Aufbau der letzten Auflage wurde auch in der dritten Auflage weitgehend beibehalten und gliedert sich in drei Teile:</p><p>Den „Grundlagen und Verfahren“ wird in Teil A breiter Raum gegeben. Anfangs mag dies irritieren, sofern man sich auf ein klassisches Handbuch mit dem Schwerpunkt auf Methoden der Raum- und Umweltplanung einstellt. Doch gelingt es den Autoren in ihren Darstellungen nachvollziehbar darzulegen, wie der Wandel des Planungsverständnisses, das Zusammenspiel von Planung und Bürokratie, Recht und Politik sich auf die angewandten und akzeptierten Methoden der Raumund Umweltplanung auswirken. Insofern stellt dieser Teil auch ein Plädoyer gegen die „Methodeneuphorie“ (S. 451) dar, denn – vielleicht mehr als in anderen Disziplinen – geht es doch in der Raumplanung immer wieder um gesellschaftliche und politische Setzungen, welche in die Methodenauswahl wie auch -anwendung einfließen, beziehungsweise diese sogar determinieren können.</p><p>Gerade für Studierende sind die Ausführungen des Teils A zum Wandel des Planungsverständnisses (dargestellt vor allem anhand der wissenschaftlichen Diskussion), zu den Wechselwirkungen zwischen politischer und planerischer Arena oder zu ethischen Fragen in der Planung sicherlich eine Bereicherung. Diese Themenfelder werden generell in der Ausbildung nicht ausführlich behandelt – ebenso wie wissenschafts- und kommunikationstheoretische Grundlagen, obwohl eine ausführlichere Behandlung der kommunikativen Seite, insbesondere die konzeptuelle Erarbeitung der Inhalte der Kommunikation, wünschenswert gewesen wäre. Die Darstellung der unterschiedlichen Rollen, die Planer in verschiedenen Arenen spielen (müssen), ist aber sicher auch für Praktiker ein willkommener Anlass, das eigene Handeln zu reflektieren und gegebenenfalls auch zu überprüfen.</p><p>Das Abschlusskapitel stellt eine Art Übergang zum methodischen Teil des Buches dar, der Strategie Choice Approach wurde zugunsten der allgemeineren – dabei aber nicht weniger wertvollen – Ausführungen zur Strategischen Planung nicht mehr aufgenommen.</p><p>Teil B „Methoden der Zielformulierung und der Bewertung“ behandelt „klassische“ Themen der Raum- und Umweltplanung wie Ziele, Analyse-, Prognose- und Bewertungsmethoden.</p><p>Die Ziele, beziehungsweise Zielsysteme, Leitbilder etc. werden ausführlich dargelegt, eine engere Verknüpfung zum Kapitel über Planung als politischer Prozess des Teils A und der damit verbundenen Problemdefinition, welche sich maßgeblich auf die zu verfolgenden oder verfolgten Ziele auswirkt, wäre wünschenswert gewesen. Denn häufig werden in der Raum- und Umweltplanung (nicht zufällig ebenso in der Politik) zwar Ziele aufgestellt. Dies geschieht jedoch, ohne dass die damit zu behebenden Probleme explizit genannt werden, beziehungsweise nicht klar ist, ob mit diesen Zielen auch die „dahinter liegenden“ Probleme gelöst werden können.</p><p>Positiv fällt auf, dass die meisten Ausführungen zu Analyse-, Prognose und Bewertungsmethoden knapp, verständlich und mit ausreichend kritischem Abstand beschrieben und reflektiert werden, was insbesondere bei der Bewertung der Kosten-Nutzen-Analyse und der Nutzwertanalyse angebracht ist. Der Leser erhält somit Informationen zu Zweck und Verfahren in Verbindung mit Anwendungsbeispielen, ebenso wie ihm durch die kritische Reflexion auch die Grenzen und Fallstricke der jeweiligen Methode aufg6zeigt werden.</p><p>„Teil C [Methoden des Planungsmanagements] schließlich befasst sich mit Planungsprozessen.“ (S. 17) wobei mit „Planungsmanagement“ ein sperriger – mit den Worten Fürsts „suggestiver“ (S. 646) – Begriff als Hauptüberschrift gewählt wurde und eine eindeutige Abgrenzung zum vorigen Teil kaum möglich ist – schließlich sind (wenn auch implizit angewandte) Prognose- und Bewertungsmethoden ebenso wesentlicher Bestandteil des Planungsprozesses. Strukturierungs- und Kreativitätsmethoden werden überblickartig behandelt und die Methoden Brainstorming, Kartentechnik und Mind-Mapping vertieft dargestellt. Verhandlungstechniken sowie Moderation und Mediation bilden den Kern der Ausführungen zum Kooperationsmanagement. Ob man die Evaluation als Teil des Planungsprozesses oder als eigenständigen Teil ansieht sei dahingestellt – trotz der stetigen Weiterentwicklung der Evaluationsforschung entzieht sich die räumliche Planung weitestgehend solcher Wirkungskontrollen. Mit den Kapiteln zum Monitoring und dem eigentlichen Planungsmanagement („Netzplantechnik und Methoden des Projektmanagements“) schließt das Handbuch.</p><p>Die dargestellte Bandbreite der behandelten Themen, wie auch die Vertiefung einzelner Methoden – beziehungsweise die Anregungen zur Vertiefung durch die jeweiligen Kommentare, Kritik und Literaturverweise – machen das Handbuch für Studierende zu einer lesenswerten Lektüre, die einen Überblick und einen Einstieg in die Raum- und Umweltplanung bietet. Für Praktiker sind vor allem die zahlreichen Beispiele und daraus abgeleiteten Kritikpunkte eine Bereicherung.</p></sec><sec id="j_BF03185707_s_003_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b2Aa"><title/><p><figure id="j_BF03185707_fig_003_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b2b1aAa" position="float" fig-type="figure"><img xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="graphic/j_BF03185707_fig_003.jpg" src="https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/600734d0fd113962cb04b424/j_BF03185707_fig_003.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20220930T152754Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=18000&X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220930%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=b7c0cc75a85efb91dd87284c734d4165118a084dfee644431461bb2d5c18389a" class="mw-100"></img></figure></p><p>Thomas Dörlng/Lorenz Blume/Matthias Türk (2008): Ursachen der unterschiedlichen Wirtschaftskraft der deutschen Länder – Gute Politik oder Resultat günstiger Rahmenbedingungen. Baden-Baden 225 S.</p><p>Das Thema Wettbewerb der Regionen hat wieder Konjunktur. Dies zeigen nicht nur die immer wieder durch die Medienlandschaft ziehenden, in populärwissenschaftlicher Manier aufbereiteten Rankingstudien. Auch die Wissenschaft nimmt sich wieder verstärkt dem Thema an. So hat die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) jüngst einen Arbeitskreis zur Analyse der Bedingungen des Standortwettbewerbs von Regionen eingesetzt. Die umfassenden Analysen des hier vorgestellten Buches sind als Gegenstück zu den sonst üblichen Rankingstudien, aber auch für die wissenschaftliche Diskussion sehr hilfreich.</p><p>Die Autoren nehmen als regionale Einheit die Bundesländer in Deutschland in den Blick. Aus regionalökonomischer Sicht ist dies aufgrund der quer dazu verlaufenden regionalwirtschaftlichen Verflechtungen wenig sinnvoll. Ihnen geht es aber vor allem um die Einschätzung der Rolle, die die Politik für den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg der Regionen spielt. Aus diesem Blickwinkel gesehen sind die Bundesländer wegen ihrer eigenständigen Kompetenzen in vielen Politikfeldern ohne Zweifel ein adäquater Raumbezug.</p><p>Döring/Blume/Türk strukturieren ihre Vorgehen in drei Analysekapitel:</p><p><list list-type="bullet"><list-item><p>Stand der wirtschaftstheoretischen und empirischen Forschung</p></list-item><list-item><p>Eigene quantitative Analysen für alle westdeutschen Bundesländer</p></list-item><list-item><p>Fallanalysen zu ausgewählten westdeutschen Ländern</p></list-item></list></p><p>Im ersten Analysekapitel werden verschiedene Theorien daraufhin durchleuchtet, ob sie Anknüpfungspunkte geben für Einflüsse der Politik der Bundesländer auf das Wirtschaftswachstum in ihren Territorien. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen regionalökonomische Ansätze, die von der traditionellen Wachstumstheorie bis hin zur neuen ökonomischen Geographie reichen. Es wird aber auch der Versuch unternommen, beispielsweise aus Konzepten des Sozialkapitals Erkenntnisse für die anstehende Fragestellung zu gewinnen.</p><p>Im Ergebnis kommen die Autoren zu der Einschätzung, dass alle hier betrachteten Ansätze mögliche Einflüsse der Politik auf die Wirtschaftsentwicklung begründen können. Die vorliegenden empirischen Analysen liefern aber keine eindeutigen Belege für einen bedeutenden Einfluss der regionalpolitischen Akteure. Die Ausführungen müssen dabei notwendigerweise hinter dem zurück bleiben, was spezifische Einzelarbeiten aus den Theoriebereichen liefern. Dafür gibt die Arbeit von Döring/Blume/Türk einen klaren und verständlichen Überblick über den Stand der Forschung, der zudem in präzisen Synopsen dargestellt wird.</p><p>Die von den Autoren vorgelegten eigenen quantitativen Analysen werden ebenfalls klar verständlich und überzeugend präsentiert. Dazu trägt vor allem der stufenweise Aufbau der einzelnen Regressionen bei, der den Leser am Wissensfortschritt der Analysten teilhaben lässt. Aus den theoretischen Überlegungen werden eine Fülle von möglichen Erklärungsfaktoren für regionale Unterschiede im Prokopfeinkommen abgeleitet, für die die Autoren unterschiedlichste quantitative Indikatoren suchen und – wenn auch manchmal mit Abstrichen in der Datenqualität – finden.</p><p>Döring/Blume/Türk kommen bei den flächendeckenden Analysen zu dem Schluss, dass die regionalen Unterschiede in der Wirtschaftskraft zwischen (teilweise Ländergrenzen überschreitenden) Arbeitsmarktregionen in Westdeutschland sich weitgehend durch Differenzen in der geographischen Lage, der Verstädterung, der Sektoralstruktur und dem Sozialkapital erklären lassen. Dabei handelt es sich also primär um Faktoren, die zumindest kurz bis mittelfristig nicht durch die Politik der Bundesländer beeinflussbar scheinen. Der Erklärungsbeitrag der nach Einschätzung der Autoren „politiknahen“ Bereiche Verkehr und Wissen ist eher gering. Der in Form von Länderdummies in den Regressionen abgebildete allgemeine Einfluss der Länder ist zwar teilweise statistisch signifikant. Aber auch diese erklären nur geringe Teile der Gesamtstreuung in der Wirtschaftskraft. Daher haben die Portraits der Ministerpräsidenten eigentlich nichts neben den Rankings der aktuellen Wirtschaftsentwicklung der Bundesländer zu suchen. In diesem Sinne scheint nach Auffassung der Autoren auch der Länderfinanzausgleich nicht „ungerecht“. Er bestrafe nicht die derzeit gute Politik, sondern gleiche die durch andere Faktoren bedingten langfristigen Standtortnachteile aus.</p><p>Offen bleibt allerdings in den quantitativen Analysen der langfristige Zusammenhang zwischen Politik und Wirtschaftskraft, wenn Verstädterungsgrad, Sektoralstruktur oder Sozialkapital zu Handlungsvariablen der Politik werden können. Zur Beantwortung dieser Frage stellen die Autoren vier Fallanalysen vor. In den Blick geraten die Länder Bayern, Hessen, das Saarland und Rheinland-Pfalz. In den durchaus interessant erzählten Entwicklungsbeschreibungen werden mehr oder weniger bekannte Fakten aus der Wirtschaftsgeschichte der Bundesländer aufgelistet.</p><p>Als Determinanten der langfristigen Wirtschaftsentwicklung werden in den Fallanalysen Faktoren betont wie die allgemeine wirtschaftgeographische Lagegunst oder die Auswirkungen historischer Zufälligkeiten bei bestimmten Unternehmensverlagerungen. Döring/Blume/Türk sehen darin einen Hinweis darauf, dass auch in der langfristigen Betrachtung die Politik der Bundesländer eher geringen Einfluss auf deren wirtschaftlichen Erfolg besitzt. In der Gesamtbewertung bleiben die Autoren aber eher wage. An machen Stellen, so scheint es mir zudem, wird zu kurz argumentiert. Dies gilt beispielsweise für die Frage von Unternehmensgründung oder -Verlagerung. Selbst wenn sie wirklich rein zufällig stattfinden würden, kann es wohl doch gerade vom politischen Umfeld der Region abhängen, ob sie langfristig zu einem Erfolg oder Misserfolg werden.</p><p>Ungeachtet dessen stellt das Buch eine wesentliche Bereicherung der aktuellen Diskussion um den Wettbewerb der Regionen dar. Insbesondere kann das Werk aufgrund seiner klaren Struktur und Ausdrucksweise auch jenen Lesern empfohlen werden, die keine regionalökonomische Vorbildung besitzen.</p></sec><sec id="j_BF03185707_s_004_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b3Aa"><title/><p><figure id="j_BF03185707_fig_004_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b3b1aAa" position="float" fig-type="figure"><img xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="graphic/j_BF03185707_fig_004.jpg" src="https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/600734d0fd113962cb04b424/j_BF03185707_fig_004.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20220930T152754Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=18000&X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220930%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=d26cb5de0a8355dca1dea62645a206775e6d159305e110e58f77ceeb7b375e79" class="mw-100"></img></figure></p><p>Alexander Hamedinger, Oliver Frey,Iens S.Dangschat, Andrea Breitfuss, (Hrsg.): Strategieorientierte Planung im kooperativen Staat. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2000.</p><p>„Strategische Planung“ ist ein in der neueren Planungsdiskussion viel beachtetes Thema. Die Diskussion ist inzwischen skeptischer geworden, ob damit der Planung neue Impulse gegeben werden oder nicht umgekehrt der Politik der Großprojekte und „Festivalisierung“ der Weg geebnet wird und ob überhaupt lokale und regionale Kollektive noch den Gestaltungsspielraum haben, um im Kollektiv strategisch handeln zu können. Dieses Spannungsverhältnis drückt der Titel dieses Buches aus: „strategisch“ wird auf „strategieorientiert“ relativiert, und zwar im Rahmen eines „kooperativen Staats-Verhaltens“, das nicht mehr allein, sondern mit starken nicht-staatlichen Akteuren gemeinsam agieren muss.</p><p>Dieser Sammelband will zur Diskussion dadurch beitragen, dass er auf die Ambivalenz lokaler/ regionaler Planungsprozesse aufmerksam macht und „strategieorientierte Planung“ zwischen Illusion und Gestaltungspotenzial als „Dritten Weg in der Planungstheorie und Planungspraxis“ (S.15) neu justiert. Die Referenz „Staat“ im Titel ist insofern etwas verwirrend, als die Diskussion sich primär auf Städte beschränkt, die nicht die gleiche politisch-rechtliche Qualität wie die staatliche Ebene haben.</p><p>Die Beiträge entstammen einer Tagung in Wien 2004. Das begründet deren Heterogenität (teils direkt auf strategische Planung, teils auf allgemeine Planungstheorie bezogen; teils stadtplanerisch, teils regionalplanerisch ausgerichtet; teils pragmatisch-empirisch, teils theoriebezogen gehalten, teils noch planungsorientiert, teils schon managementorientiert argumentierend). Der Einleitungsartikel von Frey/Hamedinger/Dangschat begründet den Wandel zur strategischen Planung einerseits aus veränderten Rahmenbedingungen, Aufgaben, veränderten Akteurskonstellationen. Andererseits dominieren neue Werthaltungen und Denkmuster das Planerverhalten (kommunikative und kooperative Planung unter Bedingungen schwer steuerbarer Handlungsfelder). Projekte, Kommunikation, Konsensbildung über Szenarien, managementartige Planungsprozesse sind kennzeichnend, so dass strategieorientierte Planung längerfristige Planungsziele mit kurzfristigen unvorhergesehenen Entwicklungen verbindet, lineare Planungsmodelle durch iterative leitbildbasierte Prozesse ergänzt, in die unterschiedliche Akteure partizipativ einbezogen sind (S.27). Planung wird somit integriert in neue Muster lokaler/ regionaler Governance, bei denen die institutioneilen Grenzziehungen zwischen Akteuren durchlässiger werden und netzwerkartige, informelle Kooperationsmuster ein größeres Gewicht bekommen.</p><p>Die insgesamt 15 Beiträge (ohne Einleitung und Resümee) wurden in vier Gruppen geordnet, in die von je einem der Herausgeber in einem Einleitungsteil kurz eingeführt wird:</p><p>Abschnitt (1) behandelt „Begriffliche, planungsgeschichtliche und planungspraktische Grundlagen“ mit kritischen Arbeiten zur Ökonomisierung der Stadtplanung durch Fixierung auf globalen (wirtschaftlichen) Wettbewerb unter Anforderungen der Wissensgesellschaft (Jens Dangschat, aber auch Uwe Altrock, der die fehlenden Voraussetzung für Strategiefähigkeit kritisiert (73 f.)), ferner mit theoretischen Erörterungen zum komplexen Zusammenspiel zwischen (rechtlichinstitutionell bedingter) Kontinuität im Planungssystem und (von Aufgaben, Paradigmawechseln und Akteurkonstellationen beeinflussten) Umbrüchen im Planungsverhalten (Seven-Patrick Marx) und einer theoriebasierten Kritik an linearer Planung im Kontext eines unplanbaren Handlungsfeldes, das ein stärker managementbasiertes Planungskonzept erfordert (Thorsten Wiechmann/ Gérard Hutter).</p><p>Abschnitt (2) über „Governance-Potentiale der strategieorientierten Stadt- und Regionalplanung“ bietet ein Plädoyer für „mit Projekten planen“ (Hans-Norbert Mayer, mit differenzierter Darstellung der Bedingungen, unter denen die Vorteile der Projektorientierung gewonnen werden), eine Auseinandersetzung mit dem Wiener Konzept strategischer Planung als Modernisierung der Verwaltung und dem Versuch zu neuer Governance, die aber faktisch beherrscht wird vom tradierten Institutionensystem (Alexander Hamedinger), ein vorsichtig-kritisches Plädoyer für mehr Leitbildprozesse in der Planung (Thomas Kuder), einen Versuch, am Beispiel der schleswig-holsteinischen Regionalplanung die Frage der Lernqualität von Regionalplanung zu bestimmen (Sabine von Löwis) und eine kritische Bilanz der strategischen Planung zum „Stadtumbau Ost“ zwischen (staatlich geforderter) „komprehensiver Planung“ und (selektiven) „kooperativen Planungsprozessen“ (Matthias Bernt, der auf die Reduktion der Planung im neo-korporatistischen Stil und unzureichende Planungsgrundlagen (Prognosen) verweist).</p><p>Im Abschnitt (3) über „Partizipation als Strategie“ finden sich ein provokatives Plädoyer für regulierte Selbstregulierung und Selbstorganisation in der Planung unter einem Konzept der „Planung des Nicht-Planens“ (Oliver Frey) – eine Konzeption, bei der Gemeinwesenarbeit für einen intensiveren iterativen Prozess topdown/bottomup in strategischer Planung genutzt wird, wobei am Beispiel der Stadtentwicklungsplanung Wien dabei auftretende Schwierigkeiten gezeigt werden (Wolfgang Gerlich/Christoph Stoik) – sowie Vorschläge zur „strategieorientierten Planung zwischen partizipatorischer Demokratietheorie und lokaler Praxis“ (Marc Diebäcker).</p><p>Abschnitt (4): „Strategieorientierte Planung und die Rolle des Planers“ bietet eine kritische Auseinandersetzung mit der Stadtentwicklungsplanung Canberras seit 1900 (von Expertenkultur über die (marktgesteuerte) autogerechte funktionale Stadt zur neo-liberalen De-Professionalisierung und Planungsfeindlichkeit bis zur Renaissance der Stadtplanung seit 2001: Friedhelm Fischer), ein theoriebasiertes Plädoyer für den „Planer als abwägenden Pragmatiker“, der nicht nur moderiert, sondern inhaltlich und normativ Zeichen setzt (Deike Peters) sowie einen – ebenfalls theoriebasierten – „tour d’horizon“ der Planungslandschaft auf der Suche nach der Position der Planung zwischen Markt und hierarchischer Regulierung (Barbara Zibell).</p><p>Komplementär zum Einleitungskapitel gibt es ein Auswertungskapitel („Herausforderungen und Chancen“), in dem die Herausgeber neben den Gründen und Vorzügen strategischer Planung auf die Probleme aufmerksam machen, die diese – weil gleichartige Basis – mit Governance-Prozessen gemeinsam hat. Daraus resultiert ein Rollenwandel der Planer, die neben Prozessmoderation auch Interaktions- und Kommunikationsregeln festlegen und Strukturen für das „Management der Interdependenzen“ mitgestalten müssen.</p><p>Bei aller Heterogenität der Beiträge werden die Prämissen für eine Neuausrichtung der Planung von fast allen Autoren geteilt: dass die Handlungsfelder immer weniger planbar werden (Komplexität, Nichtlinearität und Prognoseunsicherheit dominieren), dass Planung sich an Projekten ausrichtet und folglich zweistufig organisiert werden muss (Rahmenplan mit hoher Flexibilität für bottom-up-Prozesse ausgehandelter Entscheidungen), dass sich Planung immer mehr in Richtung „Governance“ im Rahmen einer „partizipativen Demokratie“ entwickeln sollte, dass sich dabei die Trennung von Steuerungssubjekt und Steuerungsobjekt faktisch immer weiter auflöst, aber Spontaneität, die für Wissensgesellschaften typisch ist, nicht verhindert werden darf. Planung löst sich in kooperative Prozesse auf, die über Formen kollektiver Selbststeuerung mit Breitband-Zielführung organisiert werden sollten. Operationalisierte Ziele sind nur noch kurzfristig bestimmbar.</p><p>Die Beiträge bieten eigentlich keine Lösung aus dem Dilemma, dass Planung für ihre Adressaten Planungssicherheit produzieren muss, sich aber „jenseits von Eindeutigkeiten“ bewegen soll (O. Frey, 239 f.), dass sich nicht alles in Planungsprozessen über kooperative win-win-Spiele regeln lässt, sondern Macht eine Kategorie bleibt, die auch bei wohlmeinenden Akteuren Governance-Arrangements zerstören kann. Das gilt umso mehr, als macht-nutzende Akteure in Governance-Prozessen sich auf „höhere Anordnungen“ in Multilevel-Governance-Strukturen zurückziehen können. Aber auch: dass (städtische) Planung immer mehr von Großprojekten bestimmt wird, aber gesamtstädtische und sogar regionale Verpflichtungen hat. Vordergründig könnte man meinen, die Beiträge zielten auf die Abdankung der Planung zugunsten kollektiver Selbststeuerung unter Verwischung der Verantwortlichkeiten und einer diffusen Verteilung von Kosten und Nutzen der Planungsergebnisse. Tatsächlich bemühen sich die Autoren um eine erweiterte Perspektive. Jedoch: Begünstigen die Vorschläge nicht indirekt eine Flucht der Verantwortlichen in elitäre Vorentscheiderstrukturen? Wie bindet man dann noch wirtschaftliche Entscheider verpflichtend ein, die immer mehr Möglichkeiten des „opting-out“ finden?</p><p>Insofern hinterlässt das Buch einen ambivalenten Eindruck: Viele der Beiträge sind anregend, wenn auch in ihren Aussagen nicht mehr ganz so originell wie 2004 und für die Praxis teilweise zu „kommunitaristisch-diskurstheoretisch“ angelegt. Aber eine wirkliche Weiterentwicklung der Diskussion zur strategischen Planung ist – beim Kenntnisstand von 2008 – eigentlich nicht erkennbar. Solche Symposien, die zur Zeit ihrer Durchführung eine außerordentlich anregende und ideenreiche Diskussion entfachen können, wirken etwas schal, wenn ihre Ergebnisse erst vier Jahre danach veröffentlicht werden. Gleichwohl bleibt der Sammelband lesenswert, anregend und perspektiven-erweiternd für alle, die sich mit der Weiterentwicklung der Planung in Deutschland beschäftigen.</p></sec></div></div></div></div><div id="pane-3" class="SeriesTab_card__26XnC SeriesTab_tab-pane__3pc7y card tab-pane" role="tabpanel" aria-labelledby="tab-3"><div class="SeriesTab_card-header__1DTAS card-header d-md-none pl-0" role="tab" id="heading-3"><h4 class="mb-0"><a data-toggle="collapse" href="#collapse-3" data-parent="#content" aria-expanded="false" aria-controls="collapse-3" style="padding:24px 0">Figures & Tables<svg aria-hidden="true" focusable="false" data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14 " role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 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Germany \u003c/p\u003e \u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEditorial Advisory Board\u003cbr /\u003e\u003c/strong\u003eRalf Bill, Universität Rostock, Germany\u003cbr /\u003eJürgen Breuste, Universität Salzburg, Austria\u003cbr /\u003eStefanie Dühr, University of South Australia, Australia\u003cbr /\u003eMaros Finka, Slovak University of Technology, Slovakia\u003cbr /\u003eRachel Franklin, Newcastle University, UK\u003cbr /\u003eJohannes Glückler, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Germany\u003cbr /\u003eBoris Grésillon, Université Aix-Marseille, France\u003cbr /\u003eGraham Haughton, University of Manchester, UK\u003cbr /\u003eMartin Hess, University of Manchester, UK\u003cbr /\u003eMichael Hoyler, Loughborough University, UK\u003cbr /\u003eSimon Joss, University of Glasgow, UK\u003cbr /\u003eRoger Keil, York University, Canada\u003cbr /\u003eEvert Meijers, Delft University of Technology, Netherlands\u003cbr /\u003ePatricia C. 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Die interdisziplinär ausgerichtete Zeitschrift behandelt und diskutiert Fragen der Raumentwicklung und Raumplanung aus planungswissenschaftlicher, sozialwissenschaftlicher (politikwissenschaftlicher, soziologischer und wirtschaftswissenschaftlicher), wirtschafts- und sozialgeographischer und/oder aus rechtswissenschaftlicher Perspektive. Im Fokus stehen Themen wie räumliche Planung, Raum- und Stadtentwicklung(spolitik), raumbezogene Governance aller räumlichen Maßstabsebenen, Landschaftsentwicklung, Nachhaltige Entwicklung, Anpassung an den Klimawandel, Mobilität und raumbezogene Infrastrukturen. \u003c/P\u003e \u003cP\u003e„Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning\" ist in drei unterschiedliche Rubriken gegliedert: Beiträge/Articles steuern neue Erkenntnisse zur nationalen und internationalen Fachdiskussion aus theoretisch-konzeptioneller und/oder empirischer Perspektive bei. 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2009","pPubDate":null,"pPubDateText":null,"issueDate":"2009-04-30T00:00:00.000+00:00","coverDate":"2009-03-01T00:00:00.000+00:00","tableCount":null,"figureCount":null,"refCount":null,"articleCategories":"{\"subj-group\":{\"subject\":\"Rezensionen, neue 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(2008): Stadtzukünfte denken. Nachhaltigkeit in europäischen Stadtregionen. München - oekom. = Ergebnisse Sozial-ökologischer Forschung, Bd. 9. 216 S.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e„Die Bewältigung aktueller Problemlagen in europäischen Städten und Regionen ist mit zentralen Zukunftsfragen verbunden, was nicht zuletzt mit dem Hinweis auf nachfolgende Generationen im Leitbild Nachhaltigkeit festgemacht werden kann.“ (S. 202)\u003c/p\u003e\u003cp\u003eVor diesem Hintergrund wagen die Autoren/innen den Versuch, die Chancen und Hemmnisse einer nachhaltigen Entwicklung in Stadtregionen auszuloten. Die Studie kommt 16 Jahre nach Rio, 14 Jahre nach Formulierung der Charta von Aalborg und 12 Jahre, nachdem die Habitat-Agenda in Istanbul verabschiedet wurde, gerade rechtzeitig. Es ist Zeit für eine Zwischenbilanz.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIndem sie drei europäische Stadtregionen – Leipzig, Wien und Hamburg – na.her untersuchen, fragen die Autorinnen und Autoren nach den jeweiligen Entwicklungsbedingungen und Besonderheiten: Welche konkreten strukturellen Rahmenbedingungen bestimmen den Kontext nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung? Welche Akteurskonstellationen, Strategien und Instrumente befördern oder blockieren Nachhaltigkeitsziele in der jeweiligen Untersuchungsregion? (S. 12)\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDass die Forscher/innen hierbei bewusst darauf verzichten, ein eigenes Nachhaltigkeitsverständnis vorab zu formulieren und der Untersuchung vorauszusetzen, um sich für die Modelle, Begriffe und Programme nachhaltiger Entwicklung vor Ort zu offnen, kennzeichnet den besonderen Zuschnitt der Studie: Im Kontext des Förderschwerpunkts Sozial-Ökologische Forschung\u003cfn id=\"j_BF03185707_fn_001_w2aab3b7c10b1b6b1ab1ab6b1Aa\" symbol=\"1\"\u003e\u003cp\u003eDie Publikation basiert auf den Forschungsarbeiten der Nachwuchsgruppe „Nachhaltige Entwicklung zwischen Durchsatz und Symbolik. Leitbilder der ökonomischen Konstruktion ökologischerwirklichkeit in europäischen Regionen“ (NEDS), die im Zeitraum von 2002 bis 2007 im Rahmen des o. g. Förderprogramms durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde.\u003c/p\u003e\u003c/fn\u003e ist die Untersuchung stringent inter- und transdisziplinär angelegt.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie drei o. g. Stadtregionen sind auf Basis einer Typisierung von Entwicklungsprozessen ausgewahlt, die auf den ersten Blick große Unterschiede vermuten lassen: Wie stellt sich nachhaltige Entwicklung im Kontext einer „wachsenden“ (Hamburg) und wie im Kontext einer „schrumpfenden“ Stadtregion (Leipzig) dar? Welche Besonderheiten bilden sich aufBasis einer tendenziell deregulierten politisch-administrativen Steuerung (Hamburg) aus?Was unterscheidet diese von einer vergleichsweise starken politisch-administrativen Regulierung (Wien) und eher experimentellen Steuerungs-ansätzen (Leipzig)?\u003c/p\u003e\u003cp\u003eNeben den drei von den Herausgeber/innen verfassten, grundlegende Themen nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung behandelnden Beiträge – Bauriedl: Nachhaltigkeitsmodelle (Leipzig), Schindler: Nachhaltigkeitsindikatoren (Hamburg), Winkler: politische Steuerungsmöglichkeiten (Wien) – kommen politisch (mit)verantwortliche Praxisakteure zu Wort: Röhl und Steuer für die Region Leipzig, Bindner-Zehetner und Taucher für Wien sowie Thaler und Menzel für die Metropolregion Hamburg. In dieser Struktur wird universitäre Forschung mit Praxiswissen verknüpft – Systemwissen in der Verbindung mit Ziel- und Gestaltungswissen generiert.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Ausgangsthese ist (nicht nur) in den Untersuchungsregionen häufig dieselbe: Nachhaltigkeit sei zu uneindeutig, zu „schwammig“ (S. 202) und mithin schwierig zu operationalisieren. Klare und eindeutige Handlungs- und Gestaltungsanforderungen ließen sich daraus nicht ableiten und nicht in Steuerung übersetzen. Dass diese These im Widerspruch zu den in internationalen und nationalen Programmen formulierten Zielgrößen steht, durch die nachhaltige Stadtentwicklung vielfach Operationalisierungen schon erfahren hat, mag nichts daran ändern, dass nachhaltige Entwicklungswege praktisch tatsächlich häufig scheitern. So auch in den untersuchten Stadtregionen. Doch genauer betrachtet nicht nur: Es werden durchaus Potentiale, ja sogar Erfolge sichtbar – jedoch wohl keine Erfolgsrezepte.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Fallstudien weisen auf die Ursachen dieser Widersprüche und Blockaden hin, die die Herausgeber/innen im Schlusskapitel (S. 202 ff.) in sieben Thesen zusammenführen:\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003clist list-type=\"order\"\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eIm Blick auf Freiflächengewinnung und nachhaltige Siedlungsentwicklung bedeutet demographische und ökonomische „Schrumpfung“ eine Chance für die nachhaltige Entwicklung.\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eDer allseits gepriesene und sich verstärkende Wettbewerb der Regionen um Einwohner/innen und Unternehmen produziert neben Gewinnern zwangsläufig auch Verliererregionen. Wachstumsorientierung ist kein mit Nachhaltigkeit generell vereinbarer Weg – nicht für alle und nicht überall.\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eDas in den Diskursen um nachhaltige Raumentwicklung dominierende Modell der kompakten („europäischen“) Stadt ist ein Idealmodell, das durch die reale Entwicklung tatsächlich häufig überholt und nicht mehr rückholbar ist; eingeschrieben in diese Idealvorstellung ist die Dichotomisierung zwischen Kultur (= Urbanität) und Natur(nähe) (ländlicher Raum), die als Grundlage von Entwicklungsmodellen in dieser Form nicht mehr hält.\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eEine eindeutige, universell gültige Referenzgröße für nachhaltige Entwicklung gibt es nicht. Das bedeutet auch, dass Erfolge nicht kopierbar sind: die Strategie des Projekt-Rankings („best practices“) – weiter gedacht auch projektbezogene (inkrementalistische) Entwicklungsstrategien – greifen nicht im Blick auf Nachhaltigkeitsziele. Es bedarf vielmehr des Eingebettetseins projektbezogener Ansätze in umfassende und verbindliche Entwicklungsvorgaben für die nachhaltige Entwicklung der Stadtregion.\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eVerbindliche und überprüfbare Nachhaltigkeitsziele sind die Voraussetzung für „good governance\". Es geht daher immer auch um Definitionsmacht – darum, wer sie für sich beansprucht und mit welcher Legitimation. Nachhaltige Entwicklungswege sind nicht konfliktfrei; es braucht politischen Mut, Konflikte transparent zu machen und sie demokratisch auszutragen.\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eSolche Aushandlungsprozesse sind ohne die breite Beteiligung aller Akteure in den Stadtregionen nicht möglich – nachhaltige Entwicklung braucht Partizipation und Kommunikation. Aber Partizipation und Kommunikation sind nicht auch schon per se nachhaltig. Nach haltige Entwicklung lässt sich allein auf Prozessorientierung nicht reduzieren.\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eDie (verbreitete) Orientierung am „3-Säulen-Modell“ der Nachhaltigkeit erleichtert es, Konfliktlinien zwischen den Nachhaltigkeitsdimensionen auszublenden und suggeriert, dass sich Nachhaltigkeit in Form von win-win Konstellationen realisieren ließe. Die hinter dieser Orientierung stehende Dominanz eines ungebrochenen Wachstumsideals verweist allein auf Effizienzstrategien und verliert mithin sowohl die Notwendigkeit von Suffizienz- und Konsistenzstrategien als auch die hiermit verbundenen Chancen aus dem Blick.\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003c/list\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eOffensichtlich ist, dass diese als Ergebnis aus den stadtregionalen Untersuchungen aggregierten Thesen vielfach „quer“ zu den Debatten um nachhaltige Raumentwicklung liegen. Sie fordern mithin zum Um- und Neudenken heraus. Das ist der Verdienst der hiermit publizierten Forschungsarbeiten.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie mit der Untersuchung begründete Kritik an einer ökonomisch quantifizierenden Rationalität und an der Dominanz des Effizienzdenkens ist überzeugend. Allerdings mag es auch der Zuschnitt der Studie selbst sein, der diese Kritik provoziert: Im Zentrum der empirischen Untersuchungen stehen die Fragen nach Flächeninanspruchnahme und Siedlungsentwicklung. Der Umgang mit der Ressource Boden wird als „Schlüsselkategorie“ für nachhaltige Entwicklung gesetzt. Stadtregionen sind jedoch darüber hinaus auch Agglomerationen und Kulminationspunkte von Stoff- und Energieströmen. Von einer nachhaltigen Entwicklung urbaner Räume sind daher auch und gerade im Blick auf Umwelt- und Klimaschutz wesentliche Impulse zu erwarten. Zu fragen wäre daher auch: Welche stofflich-energetischen Umsätze prägen die Stadtregion in welchem Ausmaß? Auf welchem Nachhaltigkeitsniveau wird produziert und konsumiert? Wie werden regionale/lokale Ökonomien und Stoffströme reguliert? Wie sind Ver- und Entsorgung auf welcher infrastrukturellen Basis ausgestaltet? Ausgehend von solchen Fragen würden Konsistenz- und Suffizienzstrategien, Fragen nach Lebensstilen und Werten sehr viel stärker in das Zentrum der Untersuchung rücken, als es hier geschehen ist\u003cfn id=\"j_BF03185707_fn_002_w2aab3b7c10b1b6b1ab1ac13b1Aa\" symbol=\"2\"\u003e\u003cp\u003eDiese Fragen ragen schließlich auch in die Publikation hinein – durch die Beiträge der regionalen Akteure, insbesondere Steuer (S. 71) und Menzel (S. 158 ff.). Sie sind jedoch nicht explizit Gegenstand der Untersuchung.\u003c/p\u003e\u003c/fn\u003e. Doch zwingen begrenzte Forschungskapazitäten notwendig dazu, thematisch einzugrenzen und zu fokussieren. Die Forschungsergebnisse gälte es jedoch, in Relation zum gewählten Zuschnitt des Forschungsprogramms zu reflektieren.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eUngeachtet dessen sind die Ergebnisse der Studie sehr weitreichend. Es ist zu erwarten, dass sie insbesondere den planerischen Diskurs um nachhaltige Raument-Wicklung wesentlich anregen und kritisch konstruktiv bereichern werden. Dass dieser Diskurs in der Publikation selbst nicht oder nur indirekt zu Wort kommt, mag darauf zurückzuführen sein, dass Planer/innen nicht (direkt) an der Forschung beteiligt gewesen sind. Die planungswissenschaftliche Reflexion und Diskussion der Forschungsergebnisse steht mithin noch aus. Sie verspricht lohnend zu werden: Ausgehend hiervon ist nach neuen Leitbildern und Modellen für die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung zu fragen, sind bislang unhinterfragte theoretische und konzeptionelle Prämissen in Frage zu stellen und womöglich neu zu denken. Planer/innen werden unmittelbar am eigenen Selbstverständnis gepackt – mindestens jene, die sich auf das Leitbild Nachhaltigkeit verpflichten. Es gälte grundsätzliche Fragen neu aufzuwerfen: Welche Leitbilder und Modelle der Raum- und Siedlungsstruktur entsprechen dem Leitbild Nachhaltigkeit? Sind die Theorien und Konzepte der Raumordnung und die dahinter stehenden Annahmen noch zeitgemäß und mit Nachhaltigkeitszielen vereinbar? Was folgt aus der empirisch gestützten Aussage, dass sich nachhaltige Entwicklung augenscheinlich nicht allein projektbezogen realisieren lässt, sondern verlässliche, gesamträumliche und sektorenübergreifende Vorgaben braucht, für das paradigmatische (Selbst)Verständnis räumlicher Planung? Welcher Strategien und Instrumente bedarf es, um eine nachhaltige Entwicklung von Stadtregionen zu realisieren – und zwar jenseits einer wettbewerbsorientierten, an Effektivität und Effizienz ausgerichteten Rationalität?\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas Buch gibt den Anstoß, grundlegende planungstheoretische und -praktische Prämissen, die allzu häufig als selbstverständlich und unhintergehbar erscheinen, in der Verbindung mit der Selbstverpflichtung auf das Leitbild Nachhaltigkeit zu überprüfen – Stadtzukünfte neu zu denken! Eine breite, umfassende und mutige planungswissenschaftliche Diskussion des Buches ist daher unbedingt wünschenswert und wohl auch nötig.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03185707_s_002_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b1Aa\"\u003e\u003ctitle/\u003e\u003cp\u003e\u003cfigure id=\"j_BF03185707_fig_002_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b1b1aAa\" position=\"float\" fig-type=\"figure\"\u003e\u003cimg xmlns:xlink=\"http://www.w3.org/1999/xlink\" xlink:href=\"graphic/j_BF03185707_fig_002.jpg\" src=\"https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/600734d0fd113962cb04b424/j_BF03185707_fig_002.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256\u0026amp;X-Amz-Date=20220930T152754Z\u0026amp;X-Amz-SignedHeaders=host\u0026amp;X-Amz-Expires=18000\u0026amp;X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220930%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request\u0026amp;X-Amz-Signature=779d8969ab04906baf8d5e7e2ec2496e8c640cc7b8541cc308abe8e03fdbe31a\" class=\"mw-100\"\u003e\u003c/img\u003e\u003c/figure\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eFürst, Dietrich; Scholles, Frank (Hg.) (2008): Handbuch Theorien und Methoden der Raum- und Umweltplanung, Dortmund – Verlag Dorothea Rohn \u0026gt;ISBN 978-3-939486-23-7, 656 Seiten, 17 x 24 cm, Hardcover, 3., völlig überarbeitete Auflage\u003c/p\u003e\u003cp\u003eMit der Neuauflage des Handwörterbuchs der ARL 2005 und der in Arbeit befindlichen Aktualisierung des Grundrisses der Regional- und Landesplanung stellt die Neuauflage des Handbuchs Theorien und Methoden der Raum- und Umweltplanung eine weitere Neuerscheinung eines Grundlagenwerks der räumlichen Planung dar. „Planungsmethoden gewinnen nicht nur in der Raum- und Umweltplanung wieder wachsende Bedeutung“ (S. 15) – der Einleitungssatz von Fürst und Scholles weist bereits die Richtung und begründet die Neuauflage des Handbuchs: Zunehmend komplexe Problemstellungen und verschärfte Konkurrenz um öffentliche aber auch private Mittel machen es häufig erforderlich, dass planerische Entscheidungen – sollen sie nicht adhoc getroffen werden – fundiert erarbeitet, begründet und dargelegt werden. Insbesondere die Teile B und C zur Zielformulierung und Bewertung sowie zum Planungsmanagement tragen dem Rechnung.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eMit dem Handbuch verfolgen die Herausgeber im Wesentlichen drei Ziele: 1. die Vermittlung der wichtigsten Methoden und theoretischen Grundlagen sowohl für die Ausbildung als auch für die Praxis, 2. den Stand der Diskussion aufzunehmen, welcher nach Ansicht der Herausgeber vor allem von Seiten der Planungspraxis, weniger von der Planungswissenschaft, geprägt wird und 3. diese Diskussion weiterzuführen. Nicht in Konkurrenz, aber in Ergänzung zum „Handwörterbuch“ sowie den „Methoden und Instrumenten räumlicher Planung“ der ARL stellt das Handbuch eine Bereicherung der Fachliteratur dar. Nicht nur die ausführliche Darstellung der „dahinter liegenden“ planungstheoretischen Grundlagen, welche die Methoden der Raumund Umweltplanung beeinflussen, sondern auch der umweltplanerische Schwerpunkt begründet diese Ergänzung.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Herausgeber sehen zwei Funktionen ihrer Veröffentlichung: sowohl als Lehrbuch für Studierende, als auch klassisches Handbuch im Sinne eines Nachschlagewerks für Praktiker. Für beide ist die Veröffentlichung in der vorliegenden Form zweckdienlich, auch wenn so mancher Praktiker eine zu stark wissenschaftliche Aus-\nrichtung bemängeln könnte.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDer inhaltliche Aufbau der letzten Auflage wurde auch in der dritten Auflage weitgehend beibehalten und gliedert sich in drei Teile:\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDen „Grundlagen und Verfahren“ wird in Teil A breiter Raum gegeben. Anfangs mag dies irritieren, sofern man sich auf ein klassisches Handbuch mit dem Schwerpunkt auf Methoden der Raum- und Umweltplanung einstellt. Doch gelingt es den Autoren in ihren Darstellungen nachvollziehbar darzulegen, wie der Wandel des Planungsverständnisses, das Zusammenspiel von Planung und Bürokratie, Recht und Politik sich auf die angewandten und akzeptierten Methoden der Raumund Umweltplanung auswirken. Insofern stellt dieser Teil auch ein Plädoyer gegen die „Methodeneuphorie“ (S. 451) dar, denn – vielleicht mehr als in anderen Disziplinen – geht es doch in der Raumplanung immer wieder um gesellschaftliche und politische Setzungen, welche in die Methodenauswahl wie auch -anwendung einfließen, beziehungsweise diese sogar determinieren können.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eGerade für Studierende sind die Ausführungen des Teils A zum Wandel des Planungsverständnisses (dargestellt vor allem anhand der wissenschaftlichen Diskussion), zu den Wechselwirkungen zwischen politischer und planerischer Arena oder zu ethischen Fragen in der Planung sicherlich eine Bereicherung. Diese Themenfelder werden generell in der Ausbildung nicht ausführlich behandelt – ebenso wie wissenschafts- und kommunikationstheoretische Grundlagen, obwohl eine ausführlichere Behandlung der kommunikativen Seite, insbesondere die konzeptuelle Erarbeitung der Inhalte der Kommunikation, wünschenswert gewesen wäre. Die Darstellung der unterschiedlichen Rollen, die Planer in verschiedenen Arenen spielen (müssen), ist aber sicher auch für Praktiker ein willkommener Anlass, das eigene Handeln zu reflektieren und gegebenenfalls auch zu überprüfen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas Abschlusskapitel stellt eine Art Übergang zum methodischen Teil des Buches dar, der Strategie Choice Approach wurde zugunsten der allgemeineren – dabei aber nicht weniger wertvollen – Ausführungen zur Strategischen Planung nicht mehr aufgenommen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eTeil B „Methoden der Zielformulierung und der Bewertung“ behandelt „klassische“ Themen der Raum- und Umweltplanung wie Ziele, Analyse-, Prognose- und Bewertungsmethoden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Ziele, beziehungsweise Zielsysteme, Leitbilder etc. werden ausführlich dargelegt, eine engere Verknüpfung zum Kapitel über Planung als politischer Prozess des Teils A und der damit verbundenen Problemdefinition, welche sich maßgeblich auf die zu verfolgenden oder verfolgten Ziele auswirkt, wäre wünschenswert gewesen. Denn häufig werden in der Raum- und Umweltplanung (nicht zufällig ebenso in der Politik) zwar Ziele aufgestellt. Dies geschieht jedoch, ohne dass die damit zu behebenden Probleme explizit genannt werden, beziehungsweise nicht klar ist, ob mit diesen Zielen auch die „dahinter liegenden“ Probleme gelöst werden können.\u003c/p\u003e\u003cp\u003ePositiv fällt auf, dass die meisten Ausführungen zu Analyse-, Prognose und Bewertungsmethoden knapp, verständlich und mit ausreichend kritischem Abstand beschrieben und reflektiert werden, was insbesondere bei der Bewertung der Kosten-Nutzen-Analyse und der Nutzwertanalyse angebracht ist. Der Leser erhält somit Informationen zu Zweck und Verfahren in Verbindung mit Anwendungsbeispielen, ebenso wie ihm durch die kritische Reflexion auch die Grenzen und Fallstricke der jeweiligen Methode aufg6zeigt werden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e„Teil C [Methoden des Planungsmanagements] schließlich befasst sich mit Planungsprozessen.“ (S. 17) wobei mit „Planungsmanagement“ ein sperriger – mit den Worten Fürsts „suggestiver“ (S. 646) – Begriff als Hauptüberschrift gewählt wurde und eine eindeutige Abgrenzung zum vorigen Teil kaum möglich ist – schließlich sind (wenn auch implizit angewandte) Prognose- und Bewertungsmethoden ebenso wesentlicher Bestandteil des Planungsprozesses. Strukturierungs- und Kreativitätsmethoden werden überblickartig behandelt und die Methoden Brainstorming, Kartentechnik und Mind-Mapping vertieft dargestellt. Verhandlungstechniken sowie Moderation und Mediation bilden den Kern der Ausführungen zum Kooperationsmanagement. Ob man die Evaluation als Teil des Planungsprozesses oder als eigenständigen Teil ansieht sei dahingestellt – trotz der stetigen Weiterentwicklung der Evaluationsforschung entzieht sich die räumliche Planung weitestgehend solcher Wirkungskontrollen. Mit den Kapiteln zum Monitoring und dem eigentlichen Planungsmanagement („Netzplantechnik und Methoden des Projektmanagements“) schließt das Handbuch.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie dargestellte Bandbreite der behandelten Themen, wie auch die Vertiefung einzelner Methoden – beziehungsweise die Anregungen zur Vertiefung durch die jeweiligen Kommentare, Kritik und Literaturverweise – machen das Handbuch für Studierende zu einer lesenswerten Lektüre, die einen Überblick und einen Einstieg in die Raum- und Umweltplanung bietet. Für Praktiker sind vor allem die zahlreichen Beispiele und daraus abgeleiteten Kritikpunkte eine Bereicherung.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03185707_s_003_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b2Aa\"\u003e\u003ctitle/\u003e\u003cp\u003e\u003cfigure id=\"j_BF03185707_fig_003_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b2b1aAa\" position=\"float\" fig-type=\"figure\"\u003e\u003cimg xmlns:xlink=\"http://www.w3.org/1999/xlink\" xlink:href=\"graphic/j_BF03185707_fig_003.jpg\" src=\"https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/600734d0fd113962cb04b424/j_BF03185707_fig_003.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256\u0026amp;X-Amz-Date=20220930T152754Z\u0026amp;X-Amz-SignedHeaders=host\u0026amp;X-Amz-Expires=18000\u0026amp;X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220930%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request\u0026amp;X-Amz-Signature=b7c0cc75a85efb91dd87284c734d4165118a084dfee644431461bb2d5c18389a\" class=\"mw-100\"\u003e\u003c/img\u003e\u003c/figure\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eThomas Dörlng/Lorenz Blume/Matthias Türk (2008): Ursachen der unterschiedlichen Wirtschaftskraft der deutschen Länder – Gute Politik oder Resultat günstiger Rahmenbedingungen. Baden-Baden 225 S.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas Thema Wettbewerb der Regionen hat wieder Konjunktur. Dies zeigen nicht nur die immer wieder durch die Medienlandschaft ziehenden, in populärwissenschaftlicher Manier aufbereiteten Rankingstudien. Auch die Wissenschaft nimmt sich wieder verstärkt dem Thema an. So hat die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) jüngst einen Arbeitskreis zur Analyse der Bedingungen des Standortwettbewerbs von Regionen eingesetzt. Die umfassenden Analysen des hier vorgestellten Buches sind als Gegenstück zu den sonst üblichen Rankingstudien, aber auch für die wissenschaftliche Diskussion sehr hilfreich.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Autoren nehmen als regionale Einheit die Bundesländer in Deutschland in den Blick. Aus regionalökonomischer Sicht ist dies aufgrund der quer dazu verlaufenden regionalwirtschaftlichen Verflechtungen wenig sinnvoll. Ihnen geht es aber vor allem um die Einschätzung der Rolle, die die Politik für den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg der Regionen spielt. Aus diesem Blickwinkel gesehen sind die Bundesländer wegen ihrer eigenständigen Kompetenzen in vielen Politikfeldern ohne Zweifel ein adäquater Raumbezug.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDöring/Blume/Türk strukturieren ihre Vorgehen in drei Analysekapitel:\u003c/p\u003e\u003cp\u003e\u003clist list-type=\"bullet\"\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eStand der wirtschaftstheoretischen und empirischen Forschung\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eEigene quantitative Analysen für alle westdeutschen Bundesländer\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003clist-item\u003e\u003cp\u003eFallanalysen zu ausgewählten westdeutschen Ländern\u003c/p\u003e\u003c/list-item\u003e\u003c/list\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIm ersten Analysekapitel werden verschiedene Theorien daraufhin durchleuchtet, ob sie Anknüpfungspunkte geben für Einflüsse der Politik der Bundesländer auf das Wirtschaftswachstum in ihren Territorien. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen regionalökonomische Ansätze, die von der traditionellen Wachstumstheorie bis hin zur neuen ökonomischen Geographie reichen. Es wird aber auch der Versuch unternommen, beispielsweise aus Konzepten des Sozialkapitals Erkenntnisse für die anstehende Fragestellung zu gewinnen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIm Ergebnis kommen die Autoren zu der Einschätzung, dass alle hier betrachteten Ansätze mögliche Einflüsse der Politik auf die Wirtschaftsentwicklung begründen können. Die vorliegenden empirischen Analysen liefern aber keine eindeutigen Belege für einen bedeutenden Einfluss der regionalpolitischen Akteure. Die Ausführungen müssen dabei notwendigerweise hinter dem zurück bleiben, was spezifische Einzelarbeiten aus den Theoriebereichen liefern. Dafür gibt die Arbeit von Döring/Blume/Türk einen klaren und verständlichen Überblick über den Stand der Forschung, der zudem in präzisen Synopsen dargestellt wird.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie von den Autoren vorgelegten eigenen quantitativen Analysen werden ebenfalls klar verständlich und überzeugend präsentiert. Dazu trägt vor allem der stufenweise Aufbau der einzelnen Regressionen bei, der den Leser am Wissensfortschritt der Analysten teilhaben lässt. Aus den theoretischen Überlegungen werden eine Fülle von möglichen Erklärungsfaktoren für regionale Unterschiede im Prokopfeinkommen abgeleitet, für die die Autoren unterschiedlichste quantitative Indikatoren suchen und – wenn auch manchmal mit Abstrichen in der Datenqualität – finden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDöring/Blume/Türk kommen bei den flächendeckenden Analysen zu dem Schluss, dass die regionalen Unterschiede in der Wirtschaftskraft zwischen (teilweise Ländergrenzen überschreitenden) Arbeitsmarktregionen in Westdeutschland sich weitgehend durch Differenzen in der geographischen Lage, der Verstädterung, der Sektoralstruktur und dem Sozialkapital erklären lassen. Dabei handelt es sich also primär um Faktoren, die zumindest kurz bis mittelfristig nicht durch die Politik der Bundesländer beeinflussbar scheinen. Der Erklärungsbeitrag der nach Einschätzung der Autoren „politiknahen“ Bereiche Verkehr und Wissen ist eher gering. Der in Form von Länderdummies in den Regressionen abgebildete allgemeine Einfluss der Länder ist zwar teilweise statistisch signifikant. Aber auch diese erklären nur geringe Teile der Gesamtstreuung in der Wirtschaftskraft. Daher haben die Portraits der Ministerpräsidenten eigentlich nichts neben den Rankings der aktuellen Wirtschaftsentwicklung der Bundesländer zu suchen. In diesem Sinne scheint nach Auffassung der Autoren auch der Länderfinanzausgleich nicht „ungerecht“. Er bestrafe nicht die derzeit gute Politik, sondern gleiche die durch andere Faktoren bedingten langfristigen Standtortnachteile aus.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eOffen bleibt allerdings in den quantitativen Analysen der langfristige Zusammenhang zwischen Politik und Wirtschaftskraft, wenn Verstädterungsgrad, Sektoralstruktur oder Sozialkapital zu Handlungsvariablen der Politik werden können. Zur Beantwortung dieser Frage stellen die Autoren vier Fallanalysen vor. In den Blick geraten die Länder Bayern, Hessen, das Saarland und Rheinland-Pfalz. In den durchaus interessant erzählten Entwicklungsbeschreibungen werden mehr oder weniger bekannte Fakten aus der Wirtschaftsgeschichte der Bundesländer aufgelistet.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eAls Determinanten der langfristigen Wirtschaftsentwicklung werden in den Fallanalysen Faktoren betont wie die allgemeine wirtschaftgeographische Lagegunst oder die Auswirkungen historischer Zufälligkeiten bei bestimmten Unternehmensverlagerungen. Döring/Blume/Türk sehen darin einen Hinweis darauf, dass auch in der langfristigen Betrachtung die Politik der Bundesländer eher geringen Einfluss auf deren wirtschaftlichen Erfolg besitzt. In der Gesamtbewertung bleiben die Autoren aber eher wage. An machen Stellen, so scheint es mir zudem, wird zu kurz argumentiert. Dies gilt beispielsweise für die Frage von Unternehmensgründung oder -Verlagerung. Selbst wenn sie wirklich rein zufällig stattfinden würden, kann es wohl doch gerade vom politischen Umfeld der Region abhängen, ob sie langfristig zu einem Erfolg oder Misserfolg werden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eUngeachtet dessen stellt das Buch eine wesentliche Bereicherung der aktuellen Diskussion um den Wettbewerb der Regionen dar. Insbesondere kann das Werk aufgrund seiner klaren Struktur und Ausdrucksweise auch jenen Lesern empfohlen werden, die keine regionalökonomische Vorbildung besitzen.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03185707_s_004_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b3Aa\"\u003e\u003ctitle/\u003e\u003cp\u003e\u003cfigure id=\"j_BF03185707_fig_004_w2aab3b7c10b1b6b1ab1b3b1aAa\" position=\"float\" fig-type=\"figure\"\u003e\u003cimg xmlns:xlink=\"http://www.w3.org/1999/xlink\" xlink:href=\"graphic/j_BF03185707_fig_004.jpg\" src=\"https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/600734d0fd113962cb04b424/j_BF03185707_fig_004.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256\u0026amp;X-Amz-Date=20220930T152754Z\u0026amp;X-Amz-SignedHeaders=host\u0026amp;X-Amz-Expires=18000\u0026amp;X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220930%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request\u0026amp;X-Amz-Signature=d26cb5de0a8355dca1dea62645a206775e6d159305e110e58f77ceeb7b375e79\" class=\"mw-100\"\u003e\u003c/img\u003e\u003c/figure\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eAlexander Hamedinger, Oliver Frey,Iens S.Dangschat, Andrea Breitfuss, (Hrsg.): Strategieorientierte Planung im kooperativen Staat. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2000.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e„Strategische Planung“ ist ein in der neueren Planungsdiskussion viel beachtetes Thema. Die Diskussion ist inzwischen skeptischer geworden, ob damit der Planung neue Impulse gegeben werden oder nicht umgekehrt der Politik der Großprojekte und „Festivalisierung“ der Weg geebnet wird und ob überhaupt lokale und regionale Kollektive noch den Gestaltungsspielraum haben, um im Kollektiv strategisch handeln zu können. Dieses Spannungsverhältnis drückt der Titel dieses Buches aus: „strategisch“ wird auf „strategieorientiert“ relativiert, und zwar im Rahmen eines „kooperativen Staats-Verhaltens“, das nicht mehr allein, sondern mit starken nicht-staatlichen Akteuren gemeinsam agieren muss.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDieser Sammelband will zur Diskussion dadurch beitragen, dass er auf die Ambivalenz lokaler/ regionaler Planungsprozesse aufmerksam macht und „strategieorientierte Planung“ zwischen Illusion und Gestaltungspotenzial als „Dritten Weg in der Planungstheorie und Planungspraxis“ (S.15) neu justiert. Die Referenz „Staat“ im Titel ist insofern etwas verwirrend, als die Diskussion sich primär auf Städte beschränkt, die nicht die gleiche politisch-rechtliche Qualität wie die staatliche Ebene haben.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Beiträge entstammen einer Tagung in Wien 2004. Das begründet deren Heterogenität (teils direkt auf strategische Planung, teils auf allgemeine Planungstheorie bezogen; teils stadtplanerisch, teils regionalplanerisch ausgerichtet; teils pragmatisch-empirisch, teils theoriebezogen gehalten, teils noch planungsorientiert, teils schon managementorientiert argumentierend). Der Einleitungsartikel von Frey/Hamedinger/Dangschat begründet den Wandel zur strategischen Planung einerseits aus veränderten Rahmenbedingungen, Aufgaben, veränderten Akteurskonstellationen. Andererseits dominieren neue Werthaltungen und Denkmuster das Planerverhalten (kommunikative und kooperative Planung unter Bedingungen schwer steuerbarer Handlungsfelder). Projekte, Kommunikation, Konsensbildung über Szenarien, managementartige Planungsprozesse sind kennzeichnend, so dass strategieorientierte Planung längerfristige Planungsziele mit kurzfristigen unvorhergesehenen Entwicklungen verbindet, lineare Planungsmodelle durch iterative leitbildbasierte Prozesse ergänzt, in die unterschiedliche Akteure partizipativ einbezogen sind (S.27). Planung wird somit integriert in neue Muster lokaler/ regionaler Governance, bei denen die institutioneilen Grenzziehungen zwischen Akteuren durchlässiger werden und netzwerkartige, informelle Kooperationsmuster ein größeres Gewicht bekommen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie insgesamt 15 Beiträge (ohne Einleitung und Resümee) wurden in vier Gruppen geordnet, in die von je einem der Herausgeber in einem Einleitungsteil kurz eingeführt wird:\u003c/p\u003e\u003cp\u003eAbschnitt (1) behandelt „Begriffliche, planungsgeschichtliche und planungspraktische Grundlagen“ mit kritischen Arbeiten zur Ökonomisierung der Stadtplanung durch Fixierung auf globalen (wirtschaftlichen) Wettbewerb unter Anforderungen der Wissensgesellschaft (Jens Dangschat, aber auch Uwe Altrock, der die fehlenden Voraussetzung für Strategiefähigkeit kritisiert (73 f.)), ferner mit theoretischen Erörterungen zum komplexen Zusammenspiel zwischen (rechtlichinstitutionell bedingter) Kontinuität im Planungssystem und (von Aufgaben, Paradigmawechseln und Akteurkonstellationen beeinflussten) Umbrüchen im Planungsverhalten (Seven-Patrick Marx) und einer theoriebasierten Kritik an linearer Planung im Kontext eines unplanbaren Handlungsfeldes, das ein stärker managementbasiertes Planungskonzept erfordert (Thorsten Wiechmann/ Gérard Hutter).\u003c/p\u003e\u003cp\u003eAbschnitt (2) über „Governance-Potentiale der strategieorientierten Stadt- und Regionalplanung“ bietet ein Plädoyer für „mit Projekten planen“ (Hans-Norbert Mayer, mit differenzierter Darstellung der Bedingungen, unter denen die Vorteile der Projektorientierung gewonnen werden), eine Auseinandersetzung mit dem Wiener Konzept strategischer Planung als Modernisierung der Verwaltung und dem Versuch zu neuer Governance, die aber faktisch beherrscht wird vom tradierten Institutionensystem (Alexander Hamedinger), ein vorsichtig-kritisches Plädoyer für mehr Leitbildprozesse in der Planung (Thomas Kuder), einen Versuch, am Beispiel der schleswig-holsteinischen Regionalplanung die Frage der Lernqualität von Regionalplanung zu bestimmen (Sabine von Löwis) und eine kritische Bilanz der strategischen Planung zum „Stadtumbau Ost“ zwischen (staatlich geforderter) „komprehensiver Planung“ und (selektiven) „kooperativen Planungsprozessen“ (Matthias Bernt, der auf die Reduktion der Planung im neo-korporatistischen Stil und unzureichende Planungsgrundlagen (Prognosen) verweist).\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIm Abschnitt (3) über „Partizipation als Strategie“ finden sich ein provokatives Plädoyer für regulierte Selbstregulierung und Selbstorganisation in der Planung unter einem Konzept der „Planung des Nicht-Planens“ (Oliver Frey) – eine Konzeption, bei der Gemeinwesenarbeit für einen intensiveren iterativen Prozess topdown/bottomup in strategischer Planung genutzt wird, wobei am Beispiel der Stadtentwicklungsplanung Wien dabei auftretende Schwierigkeiten gezeigt werden (Wolfgang Gerlich/Christoph Stoik) – sowie Vorschläge zur „strategieorientierten Planung zwischen partizipatorischer Demokratietheorie und lokaler Praxis“ (Marc Diebäcker).\u003c/p\u003e\u003cp\u003eAbschnitt (4): „Strategieorientierte Planung und die Rolle des Planers“ bietet eine kritische Auseinandersetzung mit der Stadtentwicklungsplanung Canberras seit 1900 (von Expertenkultur über die (marktgesteuerte) autogerechte funktionale Stadt zur neo-liberalen De-Professionalisierung und Planungsfeindlichkeit bis zur Renaissance der Stadtplanung seit 2001: Friedhelm Fischer), ein theoriebasiertes Plädoyer für den „Planer als abwägenden Pragmatiker“, der nicht nur moderiert, sondern inhaltlich und normativ Zeichen setzt (Deike Peters) sowie einen – ebenfalls theoriebasierten – „tour d’horizon“ der Planungslandschaft auf der Suche nach der Position der Planung zwischen Markt und hierarchischer Regulierung (Barbara Zibell).\u003c/p\u003e\u003cp\u003eKomplementär zum Einleitungskapitel gibt es ein Auswertungskapitel („Herausforderungen und Chancen“), in dem die Herausgeber neben den Gründen und Vorzügen strategischer Planung auf die Probleme aufmerksam machen, die diese – weil gleichartige Basis – mit Governance-Prozessen gemeinsam hat. Daraus resultiert ein Rollenwandel der Planer, die neben Prozessmoderation auch Interaktions- und Kommunikationsregeln festlegen und Strukturen für das „Management der Interdependenzen“ mitgestalten müssen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eBei aller Heterogenität der Beiträge werden die Prämissen für eine Neuausrichtung der Planung von fast allen Autoren geteilt: dass die Handlungsfelder immer weniger planbar werden (Komplexität, Nichtlinearität und Prognoseunsicherheit dominieren), dass Planung sich an Projekten ausrichtet und folglich zweistufig organisiert werden muss (Rahmenplan mit hoher Flexibilität für bottom-up-Prozesse ausgehandelter Entscheidungen), dass sich Planung immer mehr in Richtung „Governance“ im Rahmen einer „partizipativen Demokratie“ entwickeln sollte, dass sich dabei die Trennung von Steuerungssubjekt und Steuerungsobjekt faktisch immer weiter auflöst, aber Spontaneität, die für Wissensgesellschaften typisch ist, nicht verhindert werden darf. Planung löst sich in kooperative Prozesse auf, die über Formen kollektiver Selbststeuerung mit Breitband-Zielführung organisiert werden sollten. Operationalisierte Ziele sind nur noch kurzfristig bestimmbar.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Beiträge bieten eigentlich keine Lösung aus dem Dilemma, dass Planung für ihre Adressaten Planungssicherheit produzieren muss, sich aber „jenseits von Eindeutigkeiten“ bewegen soll (O. Frey, 239 f.), dass sich nicht alles in Planungsprozessen über kooperative win-win-Spiele regeln lässt, sondern Macht eine Kategorie bleibt, die auch bei wohlmeinenden Akteuren Governance-Arrangements zerstören kann. Das gilt umso mehr, als macht-nutzende Akteure in Governance-Prozessen sich auf „höhere Anordnungen“ in Multilevel-Governance-Strukturen zurückziehen können. Aber auch: dass (städtische) Planung immer mehr von Großprojekten bestimmt wird, aber gesamtstädtische und sogar regionale Verpflichtungen hat. Vordergründig könnte man meinen, die Beiträge zielten auf die Abdankung der Planung zugunsten kollektiver Selbststeuerung unter Verwischung der Verantwortlichkeiten und einer diffusen Verteilung von Kosten und Nutzen der Planungsergebnisse. Tatsächlich bemühen sich die Autoren um eine erweiterte Perspektive. Jedoch: Begünstigen die Vorschläge nicht indirekt eine Flucht der Verantwortlichen in elitäre Vorentscheiderstrukturen? Wie bindet man dann noch wirtschaftliche Entscheider verpflichtend ein, die immer mehr Möglichkeiten des „opting-out“ finden?\u003c/p\u003e\u003cp\u003eInsofern hinterlässt das Buch einen ambivalenten Eindruck: Viele der Beiträge sind anregend, wenn auch in ihren Aussagen nicht mehr ganz so originell wie 2004 und für die Praxis teilweise zu „kommunitaristisch-diskurstheoretisch“ angelegt. Aber eine wirkliche Weiterentwicklung der Diskussion zur strategischen Planung ist – beim Kenntnisstand von 2008 – eigentlich nicht erkennbar. Solche Symposien, die zur Zeit ihrer Durchführung eine außerordentlich anregende und ideenreiche Diskussion entfachen können, wirken etwas schal, wenn ihre Ergebnisse erst vier Jahre danach veröffentlicht werden. Gleichwohl bleibt der Sammelband lesenswert, anregend und perspektiven-erweiternd für alle, die sich mit der Weiterentwicklung der Planung in Deutschland beschäftigen.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003c/div\u003e","keywords":[],"recentIssues":{"10.2478/rara-219-0063":"\u003carticle-title\u003eBook Review: Hönes, Ernst-Rainer (2018): Entstehung des städtebaulichen Denkmalschutzes Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft. 901 Seiten\u003c/article-title\u003e"},"supplement":[],"apaString":null,"mlaString":null,"harvardString":null,"chicagoString":null,"vancouverString":null,"citBIBUrl":null,"citRISUrl":null,"citENDNOTEUrl":null},"seriesKey":null,"chapters":[],"chapterData":null,"bookList":{},"bookListForBirkha":{},"bookCategories":null,"bookTitleGroup":null,"bookVolumes":null,"flyerUrl":null,"pressReleaseUrl":null,"citBIBUrl":"/article/download/cite/BIBTEXT?doi=10.1007/BF03185707","citRISUrl":"/article/download/cite/RIS?doi=10.1007/BF03185707","citENDNOTEUrl":"/article/download/cite/ENDNOTE?doi=10.1007/BF03185707","trendMDCode":"80161\r","interview":null,"lookInsideLink":null,"isNew":false,"isConference":false,"aicontent":null,"epubDateText":"01 March 2009","ppubDateText":"30 April 2009","eisbn":null,"pisbn":null,"pissn":null,"eissn":"1869-4179","epubDate":"2009-03-01T00:00:00.000+00:00","ppubDate":null,"planned_pub_date":null,"RecordReference":"JE-RARA-1","NotificationType":"03","ProductIdentifier":[{"ProductIDType":"01","IDTypeName":"product_order_number","IDValue":"RARA/1"},{"ProductIDType":"01","IDTypeName":"journal_key","IDValue":"RARA"},{"ProductIDType":"01","IDTypeName":"ISSN","IDValue":"18694179"}],"DescriptiveDetail":{"ProductComposition":"00","ProductForm":null,"TitleDetail":[{"TitleType":"01","TitleElement":{"titleText":"Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning","TitleElementLevel":"01","TitleText":"Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning","Subtitle":null}},{"TitleType":"05","TitleElement":{"titleText":"Raumf. und Raumor.","TitleElementLevel":"01","TitleText":"Raumf. und Raumor.","Subtitle":null}}],"Contributor":null,"Language":[{"language":"German","LanguageRole":"01","LanguageCode":"ger"},{"language":"English","LanguageRole":"01","LanguageCode":"eng"}],"Subject":[{"id":null,"imageName":null,"subjectEn":null,"subjectDe":null,"subjectName":null,"isMaster":false,"partner":null,"selectedPackages":null,"SubjectSchemeIdentifier":"20","SubjectCode":null,"SubjectHeadingText":null},{"id":{"timestamp":1608550773,"date":"2020-12-21T11:39:33.000+00:00"},"imageName":"Architecture \u0026 Design.png","subjectEn":"Architecture and Design","subjectDe":"Architektur und Design","subjectName":null,"isMaster":true,"partner":null,"selectedPackages":null,"SubjectSchemeIdentifier":"23","SubjectCode":"AD","SubjectHeadingText":null},{"id":{"timestamp":1608550775,"date":"2020-12-21T11:39:35.000+00:00"},"imageName":"Architecture \u0026 Design.png","subjectEn":"Architecture","subjectDe":"Architektur","subjectName":null,"isMaster":false,"partner":null,"selectedPackages":null,"SubjectSchemeIdentifier":"23","SubjectCode":"AD-01","SubjectHeadingText":null},{"id":{"timestamp":1608550775,"date":"2020-12-21T11:39:35.000+00:00"},"imageName":"Architecture \u0026 Design.png","subjectEn":"Cities, Regions","subjectDe":"Städte, Regionen","subjectName":null,"isMaster":false,"partner":null,"selectedPackages":null,"SubjectSchemeIdentifier":"23","SubjectCode":"AD-01-05","SubjectHeadingText":null},{"id":{"timestamp":1608550774,"date":"2020-12-21T11:39:34.000+00:00"},"imageName":"Geosciences.png","subjectEn":"Geosciences","subjectDe":"Geowissenschaften","subjectName":null,"isMaster":true,"partner":null,"selectedPackages":null,"SubjectSchemeIdentifier":"23","SubjectCode":"GS","SubjectHeadingText":null},{"id":{"timestamp":1608550774,"date":"2020-12-21T11:39:34.000+00:00"},"imageName":"Geosciences.png","subjectEn":"Geography","subjectDe":"Geografie","subjectName":null,"isMaster":false,"partner":null,"selectedPackages":null,"SubjectSchemeIdentifier":"23","SubjectCode":"GS-02","SubjectHeadingText":null},{"id":null,"imageName":null,"subjectEn":null,"subjectDe":null,"subjectName":null,"isMaster":false,"partner":null,"selectedPackages":null,"SubjectSchemeIdentifier":"20","SubjectCode":null,"SubjectHeadingText":null}],"Audience":null,"Extent":null,"AncillaryContent":null,"EditionStatement":null},"CollateralDetail":{"TextContent":{"TextType":"03","ContentAudience":"00","Text":[{"type":null,"language":"German","textformat":"05","content":"\u003cDIV align=justify\u003e\u003cSTRONG\u003eArticle processing charges und waiver policies\u003c/STRONG\u003e \u003cP\u003e\u003c/P\u003e \u003cP\u003eNach der Publikation eines Textes „ahead of print“ fallen Autorengebühren, sogenannte Article Processing Charges, in Höhe von 250,- € zzgl. 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We offer both the Open Access and traditional (paid access) models. The following rules also apply to individual authors whose institutions are willing to pay the publishing fees for the publication of their books.","fullPublishingContent.second":"\u003c0\u003eWe have a special offer for universities and other organizations to publish all or some of their English language journals, books and other publications. \u003c1\u003eSee more here.\u003c/1\u003e\u003c/0\u003e","fullPublishingContent.third":"The services and solutions that we offer are bundled into three packages: Standard, Classic and Premier. These packages range from standard components required for publication to a full-service package and a hybrid between “basic” and “full-service”. We charge for each book published, the charge is dependent on the package and any additional services and solutions are chosen.","fullPublishingContent.fourth":"The table shows the key components of each package. 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We have partnered with Cvent and Converia.","conferenceServices.third":"We can publish your conference proceedings and optionally provide you with the event management systems. We publish conference proceedings online using the Open Access model. Printed copies can be bought online. We currently publish proceedings in English language only.","conferenceServices.fourth":"The services and solutions that we offer for conference proceedings are bundled into three packages: \u003c1\u003eStandard\u003c/1\u003e, \u003c3\u003eClassic\u003c/3\u003e and \u003c5\u003ePremier\u003c/5\u003e. We charge for each paper published and the charge depends on the package and any additional services and solutions you choose.","conferenceServices.fifth":"The diagram shows the key components of each package.","conferenceServices.sixth":"Sciendo would be delighted to publish your conference proceedings and provide event management systems for your conference. 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