1. bookVolume 62 (2004): Issue 4-5 (September 2004)
Journal Details
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Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Social area segregation within London

Published Online: 30 Sep 2004
Volume & Issue: Volume 62 (2004) - Issue 4-5 (September 2004)
Page range: 301 - 308
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eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
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6 times per year
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German, English
Abstract

The economic restructuring of global cities is reflected by the polarisation of their labour markets. The huge differences of salaries result in social polarisation and in a noticeable segregation of quarters particularly within inner city residential areas. The goal of this paper is to present a formula that measures and quantifies the degree of social segregation within quarters. The analysis is based on the 2001 census data.

Einleitung

Seit Beginn der 1980er Jahre hat sich die Global-City-Debatte zu einem zentralen Forschungsfeld der geographischen Stadtforschung entwickelt. Als Meilenstein der Global-City-Forschung ist eine Arbeit von Friedmann und Wolff (1982) anzusehen, die als erste den klaren Zusammenhang zwischen ökonomischer Globalisierung und weltweiten Urbanisierungsprozessen herausarbeiteten (vgl. Gerhard 2004). Fortan standen hauptsächlich zwei Themenfelder im Mittelpunkt des Diskurses über den Aufstieg von Metropolen zu Weltstädten (Global Cities): Zum einen rückte die Rehierarchisierung des globalen Städtenetzes als Folge ökonomischer Globalisierungsprozesse und entscheidender Basisinnovationen in der Informations- und Kommunikationstechnologie in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Besonderes Augenmerk galt dabei der Liberalisierung der Finanzmärkte (Amin/Graham 1997, S. 414). Pionierarbeit auf diesem Forschungsfeld leistete vor allem die Globalization and World Cities Study Group and Network (vgl. u.a. Taylor 1997; Beaverstock/Smith/Taylor/Walker/Lorimer 2000; Hall 2001; Knox 2002; Samers 2002; Taylor/Catalano/Walker 2002), eine um Hall und Beaverstock gegründete internationale Forschungsgruppe, die der Global-City-Forschung maßgebliche Impulse verliehen hat

Vgl. www.lboro.ac.uk/gawc

.

Zum anderen konzentrierten sich die Forschungen zur Global-City-Thematik auf die internen Strukturen und Entwicklungen der Städte. Besonderes Augenmerk galt ihren Arbeitsmärkten (vgl. u.a. Sassen 1991; Hall 1998; Warf 2000; Moulaert/Rodriguez/Swyngedouw 2003; Hamnett 2003; Buck et al. 2003) und den damit eng verknüpften kulturellen und sozialen Um- und Restrukturierungsprozessen. Es ist unstrittig, dass mit dem Aufstieg von New York, Tokyo, Paris, Los Angeles und eben auch London zu Global Cities massive wirtschaftliche Restrukturierungen verknüpft waren. Deindustrialisierungsprozessen auf der einen Seite standen erhebliche Wachstumstumsprozesse der sog FIRE-Sektoren (Finance, Insurance, Real Estate) gegenüber. Ob bzw. in welchem Umfang die ökonomischen Diversifizierungstendenzen jedoch zu einer sozialen PolarisieSwwrung, d.h. zu einer Aufweitung der Vermögens- und Einkommensunterschiede zwischen den reichsten und ärmsten Bevölkerungsteilen, geführt haben, ist strittig. Vor allem Sassen (1991, 1996) wies auf die Zunahme sozialer Disparitäten in Global Cities hin, die sie als direkte Folge der extremen Diversifizierung ihrer Arbeitsmärkte bewertete. Charakteristisch sei einerseits die Zunahme von Eliten mit ausgesprochen hohen Erwerbseinkommen, die in der postfordistischen Dienstleistungsökonomie, insbesondere im Banken-, Versicherungs-, Rechts- und Beratungswesen erzielt würden (vgl. Glebe/White 2001). Andererseits finde, gewissermaßen am anderen Ende der Skala, ein kräftiges Wachstum gering qualifizierter Erwerbspersonen mit niedrigen Einkommen statt. Sie arbeiteten, zum Teil illegal oder in prekären, schlecht oder unterbezahlten Beschäftigungsverhältnissen, als Putzkräfte, Boten, als Hilfskräfte in Hotels und Restaurants oder als Sicherheitskräfte bei privaten Wachdiensten (vgl. u.a Hahn 2003, S. 50; Wood 2003, S. 80). Mittlerweile jedoch gelten die Thesen Sassens als umstritten. Buck et.al (2003) arbeiteten für London heraus, dass in den vergangenen beiden Jahrzehnten sowohl in den industriellen als auch in den postindustriellen Branchen die Zahl der gering qualifizierten Arbeitsplätze deutlich abgenommen hat, wenngleich der Rückgang im Industriesektor deutlicher als in den Dienstleistungsbranchen ausfiel. Die höchsten Zuwachsraten entfielen dagegen auf qualifizierte Arbeitsplätze in den Dienstleistungsbereichen. Ihr Anteil nahm von 9,3 % im Jahre 1979 auf 18,1 % im Jahre 2001 zu (S. 152). Auch Hamnett (2003) wies auf die quantitative Zunahme der oberen Mittelschicht hin, die ihr Einkommen aus der prosperierenden Dienstleistungsökonomie beziehe. Somit steht zumindest für London fest, dass die These von einer wachsenden sozialräumlichen Polarisierung eingeschränkt werden muss.

Trotz dieser Relativierung ist davon auszugehen, dass die ökonomische Restrukturierung von Weltstädten die soziale Polarisierung in diesen Städten verstärkt hat. Aus Perspektive der Stadtsoziologie hat vor allem Häußermann (u.a. 2003a, 2003b) die tiefe und schon weit fortgeschrittene soziale Spaltung von Metropolen, Megastädten und Global Cities untersucht. Neben Armut und Ausgrenzung haben in besonderer Weise Gentrifizierungsprozesse zu einer Heterogenisierung der sozialräumlichen Struktur beigetragen (Smith 1996). Gleichwohl blieben ganze Städte erfassende empirische Untersuchungen zur sozialräumlichen Entwicklung und Struktur im Sinne der historischen „social area analysis“ (Steinbach/Holzhauser/Neudecker 2001) die Ausnahme. Dies überrascht insofern, als sich in den vergangenen Jahren Verfügbarkeit und Verarbeitbarkeit sekundärstatistischer Daten, die eine unverzichtbare Quelle für Sozialraumanalysen darstellen, durch Internet und Geographische Informationssysteme entscheidend verbessert haben (Zehner 2004a).

Diese Einschätzung trifft in besonderer Weise für Großbritannien zu. Mittlerweile werden die Daten aus dem letzten Zensus 2001 auf der Homepage des Nationalen Statistikamtes publiziert (www.neighborhood.statistics.gov.uk). Sie können, nach Räumen und Themengebieten geordnet, recherchiert und in drei gängigen Datenformaten

CSV, XLSund IVT

abgespeichert werden. Bemerkenswert ist die Tiefe der räumlichen Gliederung. Sie reicht hinab bis zur Ebene der sog. „output area“. Als „output area“ wird eine aus mehreren Baublöcken zusammengesetzte Nachbarschaft bezeichnet

Der Download der Sachdaten ist im übrigen kostenlos. Auch die entsprechenden Geometriedaten der Output Areas und höherer Verwaltungseinheiten sind nicht kostenpflichtig. Sie werden als hochauflösende Vektorgraphiken vom Office for National Statistics auf Anfrage abgegeben. Schon alleine aufgrund dieser hervorragenden Datenlage bietet sich das Beispiel London für die Untersuchung sozialräumlicher Entwicklungen und Strukturen in Global Cities an.

.

Fragestellung und Forschungsstand

Die zentrale These dieser Untersuchung lautet, dass die Ausdifferenzierung des Londoner Arbeitsmarktes auch eine sozial räumliche Dimension besitzt, die an Lage, Größe und soziodemographischer Struktur von Wohngebieten festgemacht werden kann. In ganz besonderer Weise spiegelt sie sich in der Zunahme sozialer Disparitäten innerhalb innenstadtnaher Stadtteile wider. In den vergangenen vier Jahrzehnten sind ehemals größere und sozial homogene städtische Teilräume in eine Vielzahl miteinander kontrastierender Enklaven, etwa gentrifizierte Wohngebiete, Arbeiterviertel oder ethnische Quartiere, zersplittert. Die noch vor einem halben Jahrhundert beobachtbare Segregation auf der Makroebene der 33 Londoner Stadtbezirke, die etwa in deutlichen Unterschieden zwischen dem von der oberen Mittelschicht bewohnten Westend und dem durch die Arbeiterschicht geprägten Eastend zum Ausdruck kam, hat an Bedeutung verloren. Sie ist mittlerweile durch eine auf der Mikroebene von Nachbarschaften beobachtbaren Segregation abgelöst worden. In vielen Stadtteilen werden Gebiete des sozialen Wohnungsbaus von gentrifizierten Quartieren nur durch eine Straßenbreite voneinander getrennt. Derartige Gegensätze sind mittlerweile insbesondere für Inner London typisch (Hamnett 2003, S. 13). Wissenschaftlich nachgewiesen wurden sie jedoch bislang nicht. Dieser Beitrag soll helfen, dieses Defizit zu verringern.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Entwicklung, Erörterung und Anwendung einer Methode, die es erlaubt, kleinräumig sozialräumliche Segregation zu messen. Ziel ist es, soziale Homogenität und Heterogenität der Londoner Stadtteile zu erfassen, die Ergebnisse auf den Raum zu übertragen und das sich daraus ergebende Raummuster zu deuten und zu erklären. Damit zählt dieser Ansatz zur Gruppe der strukturentdeckenden Verfahren.

Eine Durchsicht der Literatur zeigt, dass soziale Segregation zwar im Rahmen einzelner Fallstudien, die mit Hilfe qualitativer Methoden durchgeführt wurden, untersucht wurde (vgl. u.a. Butler/Robson 2003), methodische Ansätze zur Messung dieses Prozesses aber kaum entwickelt wurden. Einer der wenigen Autoren, der einen Ansatz zur quantitativen Erfassung von Segregation entwickelt hat, ist Lange (2003), der mit Hilfe einer GIS-gestützten Methode Fragmentierungsprozesse innerhalb Rio de Janeiros nachweisen konnte.

Allerdings konnte Langes Ansatz aus zwei Gründen nicht auf das Beispiel London übertragen werden. Erstens sind die für beide Städte vorliegenden Datenmodelle nicht vergleichbar. Lange berücksichtigte in seiner Untersuchung Rio de Janeiros Rasterdaten, während für London ausschließlich Vektordaten zur Verfügung stehen. Diese hätten zwar im Prinzip aufgerastert werden können. Durch diesen Verarbeitungsschritt wären jedoch Unschärfen entstanden, die bei Beibehaltung des Vektordatenmodells vermieden werden können. Zweitens wird im Falle der vorliegenden Untersuchung Segregation als Zustand und nicht als Prozess aufgefasst. Während Lange Zeitreihendaten verwenden konnte, war ein zeitlicher Vergleich sozialräumlicher Strukturen Londons nicht möglich, da die Raumbezugssysteme, die zur Repräsentation der Zensusdaten von 2001 und 1991 verwendet wurden, signifikant voneinander abweichen (Martin 1997, 1998). Eine Anpassung beider Raumbezugssysteme wäre zwar im Prinzip möglich gewesen, hätte aber mit kaum kalkulierbaren Unschärfen erkauft werden müssen. Daher wurde ein eigener Ansatz entwickelt, der im Folgenden vorgestellt wird.

Untersuchungsdesign

Zu Beginn der Untersuchung stellte sich die Frage, welche räumlichen Bezugssysteme und welche Indikatoren überhaupt existieren, um Segregation nachzuweisen.

Im Falle Londons können zwei Raumbezugssysteme genutzt werden, die sich durch ihren Differenzierungsgrad voneinander unterscheiden. Zum einen ist dies das grobmaschige System der Stadtteile („wards“), das in der Vergangenheit zumeist für Untersuchungen sozialräumlicher Strukturen im Sinne der „social area analysis“ genutzt wurde. Es besteht aus 633 Einheiten, die sich 33 Stadtbezirken („boroughs“) zuordnen lassen. Die Stadtteile werden weiter in Nachbarschaften (output areas) untergliedert (Tab. 1, Abb. 1). Das System der Nachbarschaften setzt sich aus 24140 Elementen zusammen.

Im Mittel entfallen also auf einen Stadtteil 38 Nachbarschaften; jedoch ist die Spannweite beträchtlich: Es gibt sogar vier Stadtteile, die nicht weiter untergliedert sind; sie liegen ausnahmslos in der City of London. Die starkste Untergliederung weist der Stadtteil Copers Cope im sudostlichen Stadtteil Bromley auf, der in 61 Nachbarschaften unterteilt ist.

Die Nachbarschaft ist die kleinste statistische Einheit, für die das Office for National Statistics (ONS) Zensusdaten zur Verfügung stellt.

Die administrative Gliederung Londons

Hierarchiestufe

Inner London

Outer London

Gesamt

Stadtbezirke (boroughs)

14

19

33

Stadtteile (wards)

273

360

633

Nachbarschaften (output areas)

9 759

11 641

21 400

Quelle: Eigene Zusammenstellung und www.statistics.gov.uk

Abbildung 1

Räumliche Bezugssysteme in London

Als zentrale Prämisse dieser Untersuchung wird angenommen, dass eine Nachbarschaft eine weitgehend homogene sozialräumliche Einheit bildet, deren interne städtebauliche und soziodemographische Unterschiede vernachlässigt werden können.

Die Grundthese der vorliegenden Untersuchung ist die, dass ein Stadtteil dann und nur dann als homogen bezeichnet werden kann, wenn er sich aus ähnlichen Nachbarschaften zusammensetzt. Wie aber ist „Ähnlichkeit“ definiert? Ähnlichkeit kann sich im Prinzip auf jede Dimension, die einen Beitrag zur Erklärung sozialräumlicher Strukturen zu leisten imstande ist, beziehen. Im Rahmen einer Voruntersuchung wurde daher versucht, signifikante Dimensionen bzw. Faktoren der sozialräumlichen Struktur Londons zu identifizieren. Dazu wurde eine Hauptkomponentenanalyse durchgeführt. In die Hauptkomponentenanalyse flossen 128 Variable ein, die sich zu neun signifikanten Faktoren verdichten ließen. Den höchsten Erklärungsanteil (25,48 % erklärte Varianz) lieferte ein Faktor, auf den u.a. die Variablen „Weiße britische Bevölkerung“, „Haushalte ohne PKW“, „Arbeitslosenquote“, „Getrennt lebende Paare“ und „Kommunale Wohnungen“ hoch laden. Diese Variablen beschreiben prekäre soziale Lagen. Daher wurde der entsprechende Faktor, der diese Variablen repräsentiert, verkürzt mit dem Etikett „Armut“ versehen.

Ähnlichkeit bzw. Verschiedenartigkeit bezieht sich also im Folgenden auf die soziale Lage bzw. Armut. Gemessen wird Armut nicht mittels entsprechender Faktorwerte, was im Prinzip auch möglich wäre, sondern über die Ausprägungen der Leitvariable „Weiße britische Bevölkerung“, die sehr hoch auf den Faktor Armut lädt. Der Vorteil, der bei der Verwendung einer Leitvariable entsteht, ist in der größeren inhaltlichen Transparenz der realen Variablenwerte zu sehen, die leichter interpretierbar sind als die dimensionslosen Faktorwerte.

Unter Berücksichtigung der beiden Raumbezugssysteme „Stadtteile“ und „Nachbarschaften“ wird für jeden der 33 Londoner Stadtbezirke und für jeden Stadtteil in diesen Stadtbezirken untersucht, ob die Unterschiede der Anteile weißer britischer Einwohner innerhalb eines Stadtteils (innere Varianz) größer sind als die Unterschiede zwischen dem Stadtteil und seinen Nachbarn (äußere Varianz). Überwiegt die innere Varianz, so ist dies ein deutliches Anzeichen für soziale Heterogenität. In diesem Fall muss von einer sozialräumlichen Segregation ausgegangen werden. Ist jedoch die äußere Varianz stärker ausgebildet, dann spricht dies für eine relativ große soziale Homogenität eines Stadtteils.

Die Entscheidung, ab welchen Unterschieden Streuungsunterschiede signifikant sind, unterstützt der F-Test. Die entsprechende Prüfgröße Fst.,stbj (s. Abb. 2) setzt für jeden Stadtteil i in einem Stadtbezirk j die innere Varianz in Form eines Quotienten zur äußeren Varianz in Beziehung. Mit anderen Worten, es wird überprüft, ob die sozialen Gegensätze innerhalb eines Stadtteils größer sind als die Disparitäten zwischen den Stadtteilen eines Bezirks. Ist der Wert der Prüfgröße kleiner als 1 bedeutet dies, dass die sozialräumlichen Disparitäten innerhalb eines Stadtteils relativ gering sind; der Stadtteil ist demnach relativ homogen und Ansätze einer sozialräumlichen Segregation sind vernachlässigbar. Übersteigt FSti,Stbj jedoch den Wert 1, so gilt der Stadtteil als sozial heterogen. Zudem kann für ein zuvor festgelegtes Signifikanzniveau fallweise ein kritischer F-Wert ermittelt werden. Übersteigt der für einen Stadtteil errechnete F-Wert den kritischen F-Wert so sind die sozialen Disparitäten innerhalb des Stadtteils als signifikant anzusehen (Abb. 2).

Abbildung 2

Formel zur Berechnung von Homogenität bzw. Heterogenität von Stadtteilen

Quelle: Eigener Entwurf

Untersuchungsergebnisse

Das Ergebnis der oben skizzierten Berechnungen zeigt, dass 369 der insgesamt 633 Stadtteile (58 %) eine relative Homogenität aufweisen. Ihre inneren sozialen Unterschiede sind so gering, dass sie vernachlässigt werden können. Die übrigen 264 Stadtteile (42 %) allerdings sind als inhomogen zu bezeichnen. Hier sind die inneren größer als die äußeren Varianzen. In 101 Fällen (16 %) sind diese Unterschiede sogar bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 2,5 % signifikant (Tab. 2, Abb. 3).

Homogene und heterogene Stadtteile inLondoner Stadtbezirken

Zone

Stadtbezirk

HomogeneStadtteile

HeterogeneStadtteile

SignifikantheterogeneStadtteile

Inner London

City of London

6

3

0

Camden

0

12

6

Hackney

0

0

19

Hammersmith

1

12

3

Haringey

19

0

0

Islington

0

5

11

kensington and Chelsea

1

14

3

Lambeth

0

9

12

Lewisham

15

3

0

Newham

19

1

0

Redbridge

21

0

0

Southwark

14

6

11

Tower Hamlets

1

15

1

Wandsworth

11

6

3

Westminster

2

16

2

Inner London insegment

110

102

61

Outer London

Barking and Dagenham

15

2

0

Barnet

14

7

0

Bexley

16

4

1

Brent

13

8

0

Bromley

20

2

0

Croydon

24

0

0

Ealing

23

0

0

Enfield

21

0

0

Greenwich

9

8

0

Harrow

21

0

0

Havering

0

7

11

Hillingdon

16

5

1

Hounslow

19

1

0

Kingston upon Thames

9

7

0

Merton

18

2

0

Richmond upon Thames

1

12

5

Sutton

0

5

13

Waltham Forest

20

0

0

Outer London insegment

259

70

31

London insegment

369

172

92

Quelle: Eigene Berechnungen

Abbildung 3

Homogene und heterogene Stadtteile in Londoner Stadtbezirken

Quelle: Eigener Entwurf

Die raumbezogene Analyse der Verbreitung homogener und heterogener Stadtteile fördert vor allem Unterschiede zwischen Inner und Outer London zu Tage (Tab. 3, Abb. 4). Ein hohes Maß an innerer Homogenität weisen die Stadtteile an der Peripherie auf. Dies gilt insbesondere für den südlichen und östlichen Stadtrand. Die dortigen Stadtteile, deren städtebauliche Struktur erheblich durch das Leitbild der Gartenstadt geprägt wird, wurden überwiegend in der Zwischenkriegszeit geplant und gebaut. Sie bilden in der Regel zusammenhängende städtebauliche Einheiten, so dass ihre aus verwaltungstechnischen Gründen vorgenommene Aufteilung in Nachbarschaften kaum ins Gewicht fällt.

Lage und Homogenität Londoner Stadtteile

HomogeneStadtteile

InhomogeneStadtteile

Randsumme

Inner London

110

163

273

Omer London

259

101

360

Randsumme

369

264

633

χ2 = 63.13

C = 0.301

Ckorr = 0.425

Abbildung 4

Segregierte und homogene Stadtteile in London

Inner London erweist sich dagegen auf der Mikroebene von Stadtteilen als stark segregiert. Insbesondere der Stadtbezirk Wandsworth im Südwesten des inneren Stadtgebietes und die Docklands im Osten der Stadt sind durch große interne Kontraste gekennzeichnet (Abb. 4).

Die massiven sozialen Gegensätze, die in Inner London aufeinander zu prallen scheinen, lassen sich auch an anderen Indikatoren festmachen. Auf der einen Seite liegen die drei ökonomisch und sozial benachteiligten Bezirke ganz Großbritanniens, Newham, Hackney und Tower Hamlets in diesem Gürtel (Butler/Robson 2003, S. 8). Auch die meisten ethnischen Minderheiten (mit Ausnahme der Inder) konzentrieren sich auf Inner London.

Auf der anderen Seite jedoch ist Inner London die reichste Region (Nuts-2-Ebene) in der Europäischen Union. Ungefähr ein Fünftel der Einwohner Inner Londons gehört mittlerweile zur neuen urbanen Mittelklasse, deren mittleres jährliches Haushaltseinkommen über 70000 Pfund liegt. Die Mitglieder dieser Haushalte zählen zu den Gewinnern des Strukturwandels und Aufstiegs Londons zu einer der Global Cities höchster Stufe. Dies belegt der überdurchschnittliche Anteil der hier lebenden, gut verdienenden Singles und Doppelverdiener. Insbesondere diese beiden Lebensstilgruppen sind die Akteure einer seit Anfang der 1970er Jahre nachweisbaren baulichen und sozialen Gentrifizierung verschiedener Stadtteile Inner Londons. Zunächst erfasste die Gentrification die an den nördlichen Innenstadtrand grenzenden Stadtteile Camden und Islington, in den 1980er Jahren entwickelten sich die Docklands zu den nachgefragtesten Wohngebieten der neuen städtischen Eliten, während in jüngerer Zeit Stadtteile in Süd- und Südwest-London, vor allem in Wandsworth, transformiert wurden.

Grundsätzlich ist zwar das Phänomen sozialer Gegensätze in Inner London nichts Neues. Neu ist aber, dass sich die sozialen Gegensätze nicht mehr – wie noch bis in die 1970er Jahre – in den zwei räumlich diametralen Polen Westend und Eastend widerspiegeln. Vielmehr zeigt sich, dass die einstige soziale Polarisierung der Themsemetropole in einen reichen Westen und einen armen Osten durch ein kleinräumliches Mosaik sozial mitunter sehr gegensätzlicher Stadträume ersetzt worden ist. Armutsgebiete und gentrifizierte Quartiere liegen heute nicht mehr diametral zueinander, sondern sind stark durchmischt. Gentrifizierte Quartiere und Armutsgebiete liegen hier oft nur einen Straßenzug auseinander. Insbesondere längs der Themse erstreckt sich ein Band bevorzugter Wohnstandorte, überwiegend konvertierte Lagerhäuser, während in weniger begünstigten Lagen Quartiere des sozialen Wohnungsbaus und neue Mittelschichtwohngebiete kontrastieren. Das einst sozial benachteiligte Eastend zeigt sich dem Betrachter heute als ein mosaikartiges Konglomerat ethnisch, kulturell und sozial fragmentierter Stadträume (vgl. Zehner 2004b).

Die Ursachen der Gentrification sind planerischer, ökonomischer und sozialer Natur. Ein entscheidender wirtschaftlicher Grund ist die Zunahme der Mittelschicht als Folge des Aufstiegs London zu einer Global City. In den 1980er und 1990er Jahren hat die neue Mittelschicht zu einer massiven städtebaulichen, sozialen und kulturellen Transformation großer Teile Inner Londons beigetragen. Die drastische Zunahme der durchschnittlichen Hauspreise von 5000 £ (1970) auf 220000 £ spiegelt den Aufwertungsprozess eindrucksvoll wider (Hamnett 2003, S. 12). Das fragmentierte räumliche Muster der Gentrification ist eine Folge der Ausdifferenzierung von Wohnidealen, die in den zurückliegenden 30 Jahren stattgefunden hat und mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert ist. Sie hat zur Folge, dass es heute keine allgemein anerkannte bzw. intersubjektiv akzeptierte Hierarchie von Stadtquartieren und Wohnstandorten mehr gibt, wie sie etwa Burgess in seinem Modell postulierte (Hermann/ Leuthold 2002, S. 237).

Akteure der Gentrification sind aber nicht nur die urbanen Eliten selbst, sondern auch Planer und Investoren, die vorausschauend wichtige Vorleistungen erbringen, d.h. eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur entwickeln, alte Gebäude umwandeln bzw. sanieren und neue Wohngebiete errichten. Das Musterbeispiel hierfür liefern die London Docklands.

Fazit

Für das Beispiel London konnte auf der Grundlage kleinräumiger Zensusdaten von 2001 nachgewiesen werden, dass die sozialräumliche Struktur durch erhebliche Fragmentierungsprozesse geprägt ist. In ganz besonderer Weise trifft dies für die sog. Inner-City-Gebiete zu, die in Teilen durch klare soziale, demographische und ethnische Disparitäten gekennzeichnet sind, während vor allem die Stadtrandgebiete als homogen zu bezeichnen sind. Ob dieses Ergebnis allerdings auf andere Global Cities übertragbar ist, muss angezweifelt werden. Zumindest für Global Cities in Schwellenländern sind abweichende Ergebnisse zu erwarten, da hier der Ausbau der Dienstleistungsökonomie nicht mit Deindustrialisierungsprozessen einherging. Künftige Forschungen über Global Cities sollten sich daher auch dem Thema „Segregation“ verstärkt widmen.

Abbildung 1

Räumliche Bezugssysteme in London
Räumliche Bezugssysteme in London

Abbildung 2

Formel zur Berechnung von Homogenität bzw. Heterogenität von StadtteilenQuelle: Eigener Entwurf
Formel zur Berechnung von Homogenität bzw. Heterogenität von StadtteilenQuelle: Eigener Entwurf

Abbildung 3

Homogene und heterogene Stadtteile in Londoner StadtbezirkenQuelle: Eigener Entwurf
Homogene und heterogene Stadtteile in Londoner StadtbezirkenQuelle: Eigener Entwurf

Abbildung 4

Segregierte und homogene Stadtteile in London
Segregierte und homogene Stadtteile in London

Homogene und heterogene Stadtteile inLondoner Stadtbezirken

Zone

Stadtbezirk

HomogeneStadtteile

HeterogeneStadtteile

SignifikantheterogeneStadtteile

Inner London

City of London

6

3

0

Camden

0

12

6

Hackney

0

0

19

Hammersmith

1

12

3

Haringey

19

0

0

Islington

0

5

11

kensington and Chelsea

1

14

3

Lambeth

0

9

12

Lewisham

15

3

0

Newham

19

1

0

Redbridge

21

0

0

Southwark

14

6

11

Tower Hamlets

1

15

1

Wandsworth

11

6

3

Westminster

2

16

2

Inner London insegment

110

102

61

Outer London

Barking and Dagenham

15

2

0

Barnet

14

7

0

Bexley

16

4

1

Brent

13

8

0

Bromley

20

2

0

Croydon

24

0

0

Ealing

23

0

0

Enfield

21

0

0

Greenwich

9

8

0

Harrow

21

0

0

Havering

0

7

11

Hillingdon

16

5

1

Hounslow

19

1

0

Kingston upon Thames

9

7

0

Merton

18

2

0

Richmond upon Thames

1

12

5

Sutton

0

5

13

Waltham Forest

20

0

0

Outer London insegment

259

70

31

London insegment

369

172

92

Lage und Homogenität Londoner Stadtteile

HomogeneStadtteile

InhomogeneStadtteile

Randsumme

Inner London

110

163

273

Omer London

259

101

360

Randsumme

369

264

633

χ2 = 63.13

C = 0.301

Ckorr = 0.425

Die administrative Gliederung Londons

Hierarchiestufe

Inner London

Outer London

Gesamt

Stadtbezirke (boroughs)

14

19

33

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633

Nachbarschaften (output areas)

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