1. bookVolume 62 (2004): Issue 2 (March 2004)
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eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Population development in a prosperous region

Published Online: 31 Mar 2004
Volume & Issue: Volume 62 (2004) - Issue 2 (March 2004)
Page range: 121 - 132
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eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
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6 times per year
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German, English
Abstract

The prosperous Stuttgart Region has had a comparable positive population development in the past due to migration and birth surpluses. On the one hand the migration of young German and particularly foreign population has led to a positive natural balance and therefore to a relative advantageous demographical position against the background of an ageing society. On the other hand the proportion of often lowly qualified foreigners rose to nearly 17 percent. The following article describes the specific population development in the Stuttgart Region in the past and the forecasted progression, considering the aspects of immigration, ageing and social integration.

Einleitung

Neben Indikatoren wie beispielsweise Arbeitslosenquote, Pro-Kopf-Einkommen, Arbeitsproduktivität, Kaufkraft oder Exportquote als Zeichen regionaler und internationaler Wettbewerbsfähigkeit, die für einen wirtschaftlichen Vergleich von Regionen in der Regel herangezogen werden, ist die Bevölkerungsentwicklung ein aussagekräftiger Indikator für die Attraktivität und Prosperität einer Region. Der im Zuge der Globalisierung zunehmende Wettbewerb der Regionen findet nicht nur in den unmittelbaren Bereichen der Wirtschaft statt. Angesichts der demographischen Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung Deutschlands treten die Regionen auch in einen Wettbewerb um Bevölkerung. Kaufkraft und qualifizierte Arbeitskräfte sind für die wirtschaftliche Prosperität einer Region von großer Bedeutung.

Hinsichtlich des Bevölkerungsstands hat sich die Region Stuttgart im Vergleich mit anderen deutschen Agglomerationsräumen in der Vergangenheit weit überdurchschnittlich entwickelt. Diese Entwicklung, ihre Ursachen sowie ein Teil der aus dieser spezifischen Dynamik resultierenden Folgen werden im vorliegenden Beitrag dargestellt.

Im folgenden Abschnitt wird zunächst die Region Stuttgart kurz vorgestellt. Es folgt ein interregionaler Vergleich der Bevölkerungsentwicklung der Region Stuttgart mit anderen westdeutschen Agglomerationsräumen. Dieser Analyse liegen Daten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordung (BBR) sowie Daten der Volkszählungen zugrunde, die im Rahmen eines für die ehemalige Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung (BfLR) durchgeführten Projektes auf den Gebietsstand von 1992 umgerechnet wurden (Schön 1996, S. 401). Anschließend wird auf die innerregional differenzierte Entwicklung in der Region Stuttgart eingegangen. Für diese Ausführungen wurden Daten des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg herangezogen. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick zur künftigen Bevölkerungsentwicklung in der Region Stuttgart.

Die Region Stuttgart

Die im Südwesten Deutschlands und zentral in Baden-Württemberg gelegene Region Stuttgart nimmt unter den 25 Agglomerationsräumen Deutschlands bezüglich der Einwohnerzahl den fünften, bezüglich der Fläche den neunten und bezüglich der Einwohnerdichte den siebten Rang ein. In den fünf Umlandkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, Rems-Murr sowie der kreisfreien Kernstadt Stuttgart, die zusammen den Agglomerationsraum beziehungsweise die Region Stuttgart bilden, lebten im Jahr 2002 2,6 Mio. Menschen in 179 Gemeinden, auf einer Fläche von 3 654 km2 (BBR 2002). Das vergleichsweise kleine Oberzentrum dieses polyzentrischen Agglomerationraumes bildet die Landeshauptstadt Stuttgart mit 588 477 Einwohnern (2002). Sie ist umgeben von 14 zum Teil sehr alten, traditionsreichen und politisch selbstbewussten Mittelzentren (Backnang, Bietigheim-Bissingen / Besigheim, Böblingen / Sindelfingen, Esslingen am Neckar, Geislingen an der Steige, Göppingen, Herrenberg, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Ludwigsburg / Kornwestheim, Nürtingen, Schorndorf, Vaihingen an der Enz und Waiblingen / Fellbach (Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg 2002, S. A31) (vgl. Abb. 1). Die ausgeprägte Polyzentralität, die das Leitbild einer dezentralen Konzentration geradezu prototypisch verkörpert (Harlander/Jessen 2001, S. 187), ist dabei unter anderem auf die bewegte Topographie und die dadurch bedingte kleinteilige Siedlungsentwicklung innerhalb der Region Stuttgart zurückzuführen (Verband Region Stuttgart 2003, S. 12).

Abbildung 1

Die Region Stuttgart

Die Region Stuttgart hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsräume Deutschlands und Europas entwickelt, wobei die wirtschaftliche Stärke im Gegensatz zu anderen wirtschaftsstarken Regionen überwiegend auf einem effizienten, stark exportorientierten Industriesektor, insbesondere den Clustern des Fahrzeugbaus, der Elektrotechnik und des Maschinenbaus beruht (Gaebe 1997, S. 9). Bei den meisten der gängigen ökonomischen Indikatoren wie Pro-Kopf-Einkommen, Arbeitsproduktivität, Kaufkraft, Arbeitslosenquote, FuE-Intensität, Patentanmeldungen oder Exportquote konkurriert die Region Stuttgart im nationalen Vergleich der Metropolregionen mit der Region München um den Spitzenplatz (Verband Region Stuttgart 2003, S. 17, IHK Region Stuttgart 2003, S. 17 f.). Auf die industrielle Prägung zurückzuführen ist eine weitere Besonderheit der Region Stuttgart: Der Anteil an- und ungelernter Beschäftigter ist mit 85 je 1 000 Einwohner im Metropolregionenvergleich überproportional hoch (IHK Region Stuttgart 2003, S. 57 f.), was auf eine bislang große ökonomische Integrationsfähigkeit der Region Stuttgart hinsichtlich Geringqualifizierter hinweist.

Bevölkerungsentwicklung der Region Stuttgart im interregionalen Vergleich

Ein zeitlich weit zurückreichender Vergleich der Bevölkerungsentwicklung der Region Stuttgart mit der anderer Agglomerationsräume ist aufgrund mehrmaliger Gebietsstandsänderungen nur eingeschränkt möglich. Rückrechnungen für den aktuellen Gebietsstand stehen lediglich bis 1980 zur Verfügung. Für einen Vergleich der Bevölkerungsentwicklung der Agglomerationsräume vor 1980 kann nur auf – für den Gebietsstand von 1992 rückgerechnete – Bevölkerungsdaten der Jahre 1939, 1950, 1961, 1970, 1987 sowie 1993 zurückgegriffen werden (vgl. Schön 1996, S. 360 ff.). Daher wird im Folgenden die Betrachtung der Bevölkerungsdynamik unterteilt in eine Entwicklung von 1939 bis 1987 sowie eine Entwicklung von 1980 bis 2002.

Die Region Stuttgart hat sich in beiden Zeiträumen verglichen mit anderen Agglomerationsräumen hinsichtlich des Bevölkerungsstandes weit überdurchschnittlich entwickelt. Während sich die westdeutschen Agglomerationsräume zwischen 1939 und 1987 weitgehend parallel zur Bevölkerungsentwicklung Westdeutschlands entwickelten und lediglich einen Bevölkerungszuwachs von 46 % zu verzeichnen hatten, wuchs die Region Stuttgart im gleichen Zeitraum um 90 %. Dieses überdurchschnittliche Bevölkerungswachstum bis 1987 wurde dabei ausschließlich vom Umland getragen und fand insbesondere in den 50er und 60er Jahren statt, während sich die Kernstadt Stuttgart nur durchschnittlich entwickelte. In den 70er Jahren drückte sich die stagnierende Bevölkerungsentwicklung Westdeutschlands auch in der Region Stuttgart in einer nachlassenden Dynamik und einer nur durchschnittlichen Entwicklung aus.

Bereits ab 1984 verzeichnete die Region jedoch wieder vergleichsweise beachtliche Bevölkerungszuwächse (vgl. Abb. 2). Diese beruhten nun weniger auf der Bevölkerungsdynamik des Umlandes, sondern vielmehr auf einer vergleichsweise positiven Bevölkerungsentwicklung der Kernstadt Stuttgart insbesondere zu Beginn der 90er Jahre (vgl. Abb. 3). Die verglichen mit anderen Kernstädten und den Umlandkreisen der Region Stuttgart überproportionalen Bevölkerungsgewinne im Zuge der starken Zuwanderung nach Deutschland, brachten den langjährigen Trend des Bevölkerungsverlusts Stuttgarts vorübergehend zum Stillstand. Insgesamt kann die Region Stuttgart zwischen 1980 und 2002 einen Bevölkerungszuwachs von 11,8 % verbuchen. In keinem der großen westdeutschen Agglomerationsräume war in den letzten zwei Jahrzehnten der Bevölkerungszuwachs größer als in der Region Stuttgart (vgl. Abb. 4). Lediglich die bedeutend kleineren Agglomerationsräume Bonn (+19,4 %), Mittlerer Oberrhein (+13,5 %), Rheinpfalz (+13,2 %) und Bielefeld (+11,9 %) weisen eine größere Bevölkerungsdynamik auf.

Abbildung 2

Jährliche Veränderungsrate der Bevölkerungszahl in der Region Stuttgart und westdeutschen Agglomerationsräumen

Abbildung 3

Bevölkerungsentwicklung der Region Stuttgart, westdeutscher Agglomerationsräume sowie Westdeutschlands (1980 = 100)

Abbildung 4

Bevölkerungsentwicklung in der Region Stuttgart sowie ausgewählten westdeutschen Agglomerationsräumen (1980 = 100)

Quelle für Abbildung 3 und 4: BBR, eigene Berechnungen

Ursachen und Folgen der spezifischen Bevölkerungsentwicklung

Die überaus positive Bevölkerungsentwicklung in der Region Stuttgart ist Folge überdurchschnittlicher Wanderungsgewinne sowie eines bislang weit überdurchschnittlich positiven natürlichen Saldos, wobei die Wanderungsgewinne deutlich stärker zum Bevölkerungswachstum beitragen als die natürliche Entwicklung. Während sich der Geburtenüberschuss zwischen 1975 und 2002 auf insgesamt 109 819 beläuft, sind im gleichen Zeitraum 184 546 Menschen mehr in die Region ein- als aus der Region ausgewandert. Dabei spielt die Zuwanderung deutscher Bevölkerung eine vergleichsweise geringe Rolle. Insgesamt war der Wanderungsgewinn der deutschen Bevölkerung mit 105 692 Menschen zwar größer als jener der ausländischen Bevölkerung mit 78 854 Menschen, die durchschnittliche Nettowanderungsrate ist bei der nichtdeutschen Bevölkerung mit 5,36 je 1 000 nichtdeutscher Bevölkerung jedoch weit höher als die der deutschen Bevölkerung mit 1,8 je 1 000 deutscher Bevölkerung.

Wie andere süddeutsche Räume auch ist die Region Stuttgart aufgrund ihrer geographischen Lage, insbesondere auch aufgrund ihrer Wirtschaftsstärke und -struktur, besonders früh und stark Ziel von Zuwanderung Nichtdeutscher geworden. Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung und Arbeitskräftemangel führten ab Mitte der 50er und in den 60er Jahren zu einer hohen Nachfrage nach geringqualifizierten Arbeitskräften und damit zur Anwerbung von Gastarbeitern. Bereits 1970 lag der Ausländeranteil in der Region Stuttgart mit 11,2% über dem heutigen Niveau Westdeutschlands mit 10,1 %.

Die Zuwanderung in die Region Stuttgart erfolgte jedoch nicht kontinuierlich (vgl. Abb. 5): Der nach der Ölkrise 1973 verhängte Anwerbestopp führte nach Jahren großer Wanderungsgewinne vorübergehend zu einer Nettoabwanderung und einem sinkenden Ausländeranteil. In den darauffolgenden Jahren setzte der Familiennachzug ein, sodass sich die Struktur der Migranten in der Region Stuttgart veränderte. Das 1983 infolge steigender Arbeitslosigkeit verabschiedete Rückkehrhilfegesetz bewirkte zunächst wieder Wanderungsverluste, doch die gewaltsamen Konflikte im ehemaligen Jugoslawien und der Osttürkei sowie der Zusammenbruch des Warschauer Paktes Ende der 80er und zu Beginn der 90er Jahre führten zu einem erneuten Zuwanderungsüberschuss in der Region. Der Wanderungssaldo nahm anschließend aufgrund der 1993 verschärften Zuwanderungs- und Asylgesetze wieder ab und oszilliert seitdem auf relativ geringem Niveau. Im Zuge der umfangreichen Nettozuwanderung ist der Ausländeranteil der Region Stuttgart auf 16,8 % im Jahr 2002 angestiegen (vgl. Abb. 6). Damit hat die Region unter den Agglomerationsräumen den höchsten, die Stadt Stuttgart unter den Großstädten mit fast 25 % nach Frankfurt a.M. und noch vor München den zweithöchsten Anteil nichtdeutscher Einwohnerinnen und Einwohner. In allen anderen Großstädten bleibt der Ausländeranteil unter 20 %.

Abbildung 5

Entwicklung der Nettowanderungsraten in der Region Stuttgart

Abbildung 6

Entwicklung des Ausländeranteils in Westdeutschland und der Region Stuttgart

Quelle für Abbildung 5 und 6: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen

Die soziale Integration der ausländischen Bevölkerung erfolgte bislang erfolgreich über den nach wie vor stark industriell geprägten Arbeitsmarkt und dessen große Nachfrage nach gering qualifizierten Arbeitskräften. Der Einbruch der Weltwirtschaft zu Beginn der 90er Jahre hat die exportorientierte Region jedoch besonders stark getroffen. Deutlich wird dies nicht nur an einem überproportional starken Anstieg der Arbeitslosigkeit, sondern auch an einer, verglichen mit anderen westdeutschen Agglomerationsräumen, nur unterdurchschnittlichen Bevölkerungsentwicklung infolge von Wanderungsverlusten (vgl. Abb. 2). Allein in der% stadt Stuttgart wurden zwischen 1990 und 1998 insgesamt ca. 40 000 Arbeitsplätze (-10,6 %) abgebaut, davon ca. 36 000 Arbeitsplätze (-28,2 %) im verarbeitenden Gewerbe (Verband Region Stuttgart 1999, S. 78 ff.); die Zahl der Arbeitslosen hat sich in der Folge mehr als verdoppelt (+114 %), die der nichtdeutschen Arbeitslosen sogar mehr als verdreifacht (+210 %). Zwar sinkt seit 1997 die Arbeitslosigkeit in der Region sowohl der deutschen wie der nichtdeutschen Bevölkerung wieder, sie ist mit 5,4 % im Jahr 2002 jedoch noch immer deutlich höher als zu Beginn der 90er Jahre. Die Arbeitslosenquote der Deutschen betrug 4,4 %, die der Ausländer war mit 10,5 % mehr als doppelt so hoch. Mit diesen Werten zeichnet sich die Region Stuttgart im interregionalen Vergleich durch relativ geringe Arbeitslosenquoten und in der Folge geringe Sozialhilfedichten der deutschen wie der ausländischen Bevölkerung aus.

Das große Angebot industrieller Arbeitsplätze garantierte in der Vergangenheit die ökonomische und damit in großen Teilen die soziale Integration geringqualifizierter deutscher und insbesondere ausländischer Bevölkerung, wobei das Qualifikationsniveau der ausländischen Bevölkerung in der Region Stuttgart deutlich niedriger ist als das der deutschen Bevölkerung. 62 % der ausländischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben keinen Berufsabschluss vorzuweisen oder ihre im Ausland erworbene Berufsausbildung wird in Deutschland nicht akzeptiert (Verband Region Stuttgart 2003, S. 238). Da die traditionellen Arbeitsbereiche für gering qualifizierte Migranten im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels abgebaut werden und die Partizipation ausländischer Arbeitskräfte aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Qualifikationen (Bender/Seifert 1998, S. 672) an den von der Politik geförderten neuen High-Tech-Beschäftigungsbereichen wie IuK-Technologien, Medien, Biotechnologien und Umwelttechnologien (IHK/VRS 1998, S. 16) gering sein dürfte, wird die sozioökonomische Integration Nichtdeutscher über den Arbeitsmarkt in Zukunft schwieriger werden. Dies birgt ein hohes Armutsrisiko für geringqualifizierte Migranten und die Gefahr einer zunehmenden sozialen Polarisierung in der Region Stuttgart.

Die Zuwanderung junger deutscher und insbesondere nichtdeutscher Bevölkerung in die Region Stuttgart wirkte sich jedoch nicht nur direkt auf die Bevölkerungsentwicklung aus. Die im Vergleich zu deutschen Frauen bislang wesentlich höhere totale Fertilitätsrate ausländischer Frauen führte in der Vergangenheit zu einem weit überdurchschnittlichen natürlichen Saldo in der Region Stuttgart. Kein anderer Agglomerationsraum in Deutschland weist zwischen 1980 und 1999 eine ähnlich hohe positive natürliche Bevölkerungsentwicklung auf. Während der durchschnittliche natürliche Saldo der westdeutschen Agglomerationsräume zwischen 1980 und 1999 -18,8 je 1 000 Einwohner betrug, lag die Differenz aus Lebendgeborenen und Gestorbenen in der Region Stuttgart bei +37,8 je 1 000 Einwohnern (BBR 2002). Allerdings sinkt seit 1990 auch in der Region Stuttgart der Geburtenüberschuss infolge stark abnehmender Geburtenzahlen, nachdem er Mitte der 80er Jahre aufgrund des starken Zuzugs zunächst deutlich angestiegen war. Unmittelbare Folge des durch die starke Zuwanderung durchgängig positiven natürlichen Saldos der Region Stuttgart ist eine vor dem Hintergrund der demographischen Alterung im Agglomerationenvergleich relativ günstige demographische Position. Der Anteil der 65-Jährigen und Älteren betrug im Jahr 1999 lediglich 15,1 %, jener der unter 18-Jährigen noch 19,3 %, während der Durchschnitt der westdeutschen Agglomerationsräume bereits bei 16,3 bzw. 18,5 % lag (BBR 2002). Auch der Altenquotient, der den Anteil der 65-Jährigen und Älteren an der erwerbsfähigen Bevölkerung wiedergibt, ist mit 22 % (1999) vergleichsweise niedrig.

Innerregionale Bevölkerungsentwicklung in der Region Stuttgart

Wie andere Agglomerationsräume auch ist die Region Stuttgart infolge der disparitären Bevölkerungsentwicklung zwischen Kernstadt und Umland durch innerregional differenzierte Strukturen hinsichtlich des Ausländeranteils, der Alterung und des Sozialgefüges gekennzeichnet.

Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges war die Bevölkerungsdynamik der Landeshauptstadt Stuttgart ungleich größer als die der Umlandkreise. Aufgrund der umfangreichen Zerstörung Stuttgarts, circa 30 % der etwa 150 000 Wohnungen wurden zerstört oder beschädigt (Harlander/Jessen 2001, S. 189), nahm die Bevölkerung Stuttgarts bis zum Kriegsende jedoch auf ca. 260 000 ab, während die Umlandkreise durch den Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen wuchsen. Ungefähr 75 % der Bevölkerungszunahme bis 1950 entfiel auf den Zuzug von Vertriebenen, was zur Folge hatte, dass der Vertriebenenanteil in den Umlandkreisen um 1950 bei etwa 20 % der Bevölkerung lag (Brachat-Schwarz/Deckarm 1997, S. 32). Der in den 60er Jahren einsetzende und bis heute anhaltende Suburbanisierungsprozess der einkommensstärkeren Bevölkerung setzte die räumlich ungleiche Bevölkerungsentwicklung zwischen Stuttgart und seinem Umland fort. Zwar hatte Stuttgart auch in den 60er Jahren dank der Zuwanderung von Gastarbeitern zunächst noch Bevölkerungsgewinne zu verzeichnen, in den 70er Jahren konnten die Wanderungsgewinne der nichtdeutschen die Wanderungsverluste der deutschen Bevölkerung jedoch nicht mehr länger kompensieren. Die Stadt Stuttgart erreichte 1972 mit 656 594 Einwohnern ihren Bevölkerungshöchststand und hat seitdem circa 65 000 Einwohner verloren. Sie befindet sich damit ungefähr auf dem Bevölkerungsstand von 1955. Die Umlandkreise hingegen verzeichnen durch Wanderungs- und Geburtenüberschüsse bis heute Bevölkerungsgewinne. Waren es in den 60er Jahren insbesondere die unmittelbar an Stuttgart angrenzenden Gemeinden, die besonders hohe Bevölkerungszuwächse zu verzeichnen hatten, so verlagert sich die Dynamik seit den 70er Jahren immer mehr an die Ränder der Region (Harlander/Jessen 2001, S. 190). Insbesondere die westlich und südwestlich gelegenen Gemeinden verzeichneten seit 1970 große Bevölkerungszuwächse, während viele Gemeinden in unmittelbarer Nähe zu Stuttgart oder entlang der vergleichsweise früh industrialisierten Täler des Neckars und der Fils nur noch unterdurchschnittliche Bevölkerungszuwächse verzeichnen konnten (vgl. Abb. 7).

Abbildung 7

Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden der Region Stuttgart von 1970 bis 2000

Die im Zuge des Suburbanisierungsprozesses stattfindende sozial- und altersselektive Abwanderung aus Stuttgart wird einerseits überlagert vom in den Kernstädten der Agglomerationsräume bereits früher und intensiver einsetzenden Geburtenrückgang (Walther 2000, S. 27) und dem daraus resultierenden Geburtendefizit der deutschen Bevölkerung sowie andererseits von Wanderungsgewinnen und Geburtenüberschüssen bei der nichtdeutschen Bevölkerung. Absolute Bevölkerungsverluste bei der deutschen und Bevölkerungsgewinne bei der ausländischen Bevölkerung haben in Stuttgart zu einem Ansteigen des Ausländeranteils auf 24,3 % (2002) geführt. Innerstädtisch, auf der Ebene von Stadtvierteln, werden Anteile von über 40 Prozent erreicht. Dabei handelt es sich überwiegend um Stadtviertel, für die Beeinträchtigungen durch gewerbliche Nutzung und/oder eine Umweltbelastung durch Straßenverkehr charakteristisch sind, sowie um Wohnquartiere, die durch ältere oder einfachere Bausubstanz und preisgünstigen Wohnraum gekennzeichnet sind und die in der Regel schon früh einen starken Zuzug von Nichtdeutschen erfahren haben. Während in der Stadt Stuttgart der Ausländeranteil zwischen 1970 und 2002 um 11,4 Prozentpunkte von 12,9 auf 24,3 % zugenommen hat, stieg er im Umland lediglich um 4,3 Prozentpunkte von 10,4 auf 14,7 %. Aber auch in den ringförmig um Stuttgart liegenden stark industriell geprägten Mittelzentren Esslingen, Böblingen, Sindelfingen, Fellbach, Ludwigsburg und Kornwestheim sowie in den im Osten der Region liegenden Mittelzentren Göppingen und Geislingen an der Steige ist der Anteil Nichtdeutscher an der Bevölkerung stark gestiegen.

Gleichzeitig haben die altersselektiven Wanderungen im Zuge der Suburbanisierung sowie der seit 1972 negative natürliche Saldo Stuttgarts zunächst zu einer – verglichen mit dem Umland – starken Zunahme Älterer in der Kernstadt geführt. Ähnliches galt für die größeren Mittelzentren Ludwigsburg und Esslingen sowie die periphereren Gemeinden im Osten der Region, welche in der Vergangenheit nur wenig von der Suburbanisierung profitierten. 1980 lag der Anteil 65-Jähriger und Älterer in Stuttgart um 4,1 Prozentpunkte über dem des Umlandes. Seit den 80er Jahren jedoch verringern sich die räumlichen Disparitäten in der Altersstruktur wieder, da die Umlandgemeinden heute das einst kernstädtische Phänomen durch die Alterung der geburtenstarken Jahrgänge mit großer Dynamik nachvollziehen (Walther 2000, S. 29). Der Anteil 65-Jähriger und Älterer liegt im Umland mit 16,1 % (2002) nur noch wenig unter dem der Kernstadt mit 17,0 % (2002). Die höchsten Zuwachsraten dieser Altersgruppe zwischen 1980 und 1999 weisen dabei die ringförmig um die Kernstadt liegenden Städte und Gemeinden auf; der erste „Suburbanisierungsring“ ist gealtert (vgl. Abb. 8).

Abbildung 8

Anteile der 65-ährigen und Älteren in den Gemeinden der Region Stuttgart 1980 und 1999

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Wiirttemberg (LIS), Graphik: S. Plahuta

Fazit und Ausblick

Die Region Stuttgart zeichnete sich in der Vergangenheit, nicht zuletzt dank ihrer günstigen Wirtschaftslage, durch eine überaus positive Bevölkerungsentwicklung, in erster Linie aufgrund von Wanderungsgewinnen aber auch infolge eines bislang positiven natürlichen Saldos, aus. Dies führte zu einem Ausländeranteil von fast 17 % in der Region und fast 25 % in der Stadt Stuttgart, sowie zu einem bislang vergleichsweise geringen Anteil älterer Menschen.

Für die Zukunft geht das Statistische Landesamt Baden-Württemberg zunächst noch von einer weiterhin zunehmenden Bevölkerung in der Region Stuttgart aus (Stein 2003, S. 89 ff.). Unter den der Prognose zugrunde gelegten Annahmen (vgl. Cornelius 2003, S. 72 ff.) wird die Bevölkerung der Region Stuttgart bis zum Jahr 2020 um 4,8 % auf 2,76 Mio. wachsen, wobei für das Umland eine Zunahme von 5,4 % und für die Kernstadt Stuttgart eine Zunahme von 2,9 % prognostiziert wird. Das absolute Bevölkerungswachstum von etwa 127 700 setzt sich diesen Berechnungen zufolge aus einem Geburtendefizit von etwa 27 100 und einem Wanderungsüberschuss von etwa 154 800 zusammen. Während die natürlich bedingte Bevölkerungsentwicklung aus Gründen der Trägheit ihrer Komponenten relativ genau vorausgeschätzt werden kann, sind Aussagen zur künftigen Zu- und Abwanderung nur schwer zu treffen, da insbesondere internationale Wanderungen von zahlreichen schwer vorhersehbaren internen und externen Rahmenbedingungen beeinflusst werden. Der künftige Anteil Nichtdeutscher ist darüber hinaus abhängig vom Umfang der Staatsangehörigkeitswechsel. Aufgrund des zum 1. Januar 2000 geänderten Staatsangehörigkeitsrechtes und des daher relativ kurzen Stützzeitraumes sind diesbezügliche Annahmen mit großen Unsicherheiten behaftet. Daher hat das Statistische Landesamt Baden-Württemberg auf eine getrennte Bevölkerungsprognose für Deutsche und Ausländer und damit auf eine Angabe des künftigen Ausländeranteils verzichtet.

Prognosen auf nationaler Ebene (vgl. u.a. BBR 2003, Statistisches Bundesamt 2003, Bundesministerium des Innern 2000, Münz / Ulrich / Seifert 1999) gehen für die Zukunft von Wanderungsüberschüssen und wachsenden Anteilen Nichtdeutscher aus. Die mittleren Szenarien dieser Bevölkerungsvorausberechnungen rechnen mit jährlichen Wanderungsgewinnen in der Größenordnung von 200 000 und liegen damit leicht über den Entwicklungen der letzten 35 Jahre, aber wesentlich unter den Salden der Jahre 1986 bis 1997. Bei einem jährlichen Zuwanderungsüberschuss von circa 200 000 wird in Abhängigkeit der angenommenen Einbürgerungsquote der Anteil Nichtdeutscher von 8,9% (2002) auf ungefähr 12,6 (Münz/Ulrich/ Seifert 1999, mittleres Wanderungsszenario) oder 13,3 % (Bundesministerium des Innern 2000, Variante B) im Jahr 2030 anwachsen, wobei die Zuwanderung, wie in der Vergangenheit auch, v. a. auf die westdeutschen Verdichtungsräume und insbesondere ihre Kernstädte ausgerichtet sein wird (Bücher/Kocks/Schlömer 2002, S. 429 f.). Für Städte wie Frankfurt, Stuttgart und München wird ein Ausländeranteil von mehr als 30% prognostiziert (Münz/Ulrich/ Seifert 1999, S. 177).

Während die Bevölkerung der Region Stuttgart den Vorausschätzungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg zufolge bis zum Jahr 2020 um knapp 5 % zunehmen wird, nimmt die Zahl der 65-Jährigen und Älteren um etwa 35 % zu, die der unter 18-Jährigen um etwa 12 % ab. Bei der Altersgruppe der 18-bis 65-Jährigen wird zunächst noch mit einer leichten Zunahme um 2,4 % gerechnet. Besonders stark wird die Zahl der 65-Jährigen und Älteren dabei im Umland steigen (+40 %), wohingegen die Zunahme in der Kernstadt Stuttgart deutlich geringer ausfallen wird (+18 %) (vgl. Abb. 9). Die altersselektiven Wanderungen in die Umlandgemeinden ab den 60er Jahren führen in Zukunft zu einer Randalterung, die durch den Zuzug Jüngerer, der geburtenschwachen Jahrgänge im „Suburbanisierungsalter“, künftig nicht länger kompensiert werden kann (Walther 2000, S. 30, Bucher/Kocks 1999, S. 763).

Abbildung 9

Bevölkerungsentwicklung in Kernstadt und Umlandkreisen der Region Stuttgart nach Altersgruppen 1970 bis 2020 (2001 = 100)

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, eigene Berechnungen

Steigende Anteile Nichtdeutscher, deren zunehmende ethnische Ausdifferenzierung, die Alterung der Bevölkerung sowie die mit dem ökonomischen und sozialen Wandel voraussichtlich einhergehende soziale Polarisierung werden die Region Stuttgart vor größer werdende Herausforderungen der gesellschaftlichen Integration stellen. Dank der ökonomischen Rahmenbedingungen sind die damit verbundenen Schwierigkeiten im interregionalen Vergleich zwar gering, werden jedoch, treffen die Prognosen zu, auch in der prosperierenden Region Stuttgart wachsen.

Abbildung 1

Die Region Stuttgart
Die Region Stuttgart

Abbildung 2

Jährliche Veränderungsrate der Bevölkerungszahl in der Region Stuttgart und westdeutschen Agglomerationsräumen
Jährliche Veränderungsrate der Bevölkerungszahl in der Region Stuttgart und westdeutschen Agglomerationsräumen

Abbildung 3

Bevölkerungsentwicklung der Region Stuttgart, westdeutscher Agglomerationsräume sowie Westdeutschlands (1980 = 100)
Bevölkerungsentwicklung der Region Stuttgart, westdeutscher Agglomerationsräume sowie Westdeutschlands (1980 = 100)

Abbildung 4

Bevölkerungsentwicklung in der Region Stuttgart sowie ausgewählten westdeutschen Agglomerationsräumen (1980 = 100)Quelle für Abbildung 3 und 4: BBR, eigene Berechnungen
Bevölkerungsentwicklung in der Region Stuttgart sowie ausgewählten westdeutschen Agglomerationsräumen (1980 = 100)Quelle für Abbildung 3 und 4: BBR, eigene Berechnungen

Abbildung 5

Entwicklung der Nettowanderungsraten in der Region Stuttgart
Entwicklung der Nettowanderungsraten in der Region Stuttgart

Abbildung 6

Entwicklung des Ausländeranteils in Westdeutschland und der Region StuttgartQuelle für Abbildung 5 und 6: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen
Entwicklung des Ausländeranteils in Westdeutschland und der Region StuttgartQuelle für Abbildung 5 und 6: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen

Abbildung 7

Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden der Region Stuttgart von 1970 bis 2000
Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden der Region Stuttgart von 1970 bis 2000

Abbildung 8

Anteile der 65-ährigen und Älteren in den Gemeinden der Region Stuttgart 1980 und 1999Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Wiirttemberg (LIS), Graphik: S. Plahuta
Anteile der 65-ährigen und Älteren in den Gemeinden der Region Stuttgart 1980 und 1999Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Wiirttemberg (LIS), Graphik: S. Plahuta

Abbildung 9

Bevölkerungsentwicklung in Kernstadt und Umlandkreisen der Region Stuttgart nach Altersgruppen 1970 bis 2020 (2001 = 100)Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, eigene Berechnungen
Bevölkerungsentwicklung in Kernstadt und Umlandkreisen der Region Stuttgart nach Altersgruppen 1970 bis 2020 (2001 = 100)Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, eigene Berechnungen

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Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (2003): Innovationsregion Stuttgart–Die Region Stuttgart als Wirtschaftsstandort im Vergleich zu anderen Metropolregionen in Deutschland.–StuttgartIndustrie- und Handelskammer Region Stuttgart (2003): Innovationsregion Stuttgart–Die Region Stuttgart als Wirtschaftsstandort im Vergleich zu anderen Metropolregionen in Deutschland.–StuttgartSearch in Google Scholar

Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, Verband Region Stuttgart (Hrsg.) (1998): Die Region Stuttgart im Standortwettbewerb–Ein Vergleich von Regionen in Deutschland und Europa.–StuttgartIndustrie- und Handelskammer Region Stuttgart, Verband Region Stuttgart (Hrsg.) (1998): Die Region Stuttgart im Standortwettbewerb–Ein Vergleich von Regionen in Deutschland und Europa.–StuttgartSearch in Google Scholar

Münz, R.; Seifert, W.; Ulrich, R. (1999): Zuwanderung nach Deutschland. Strukturen Wirkungen, Perspektiven.–FrankfurtMünz, R.; Seifert, W.; Ulrich, R. (1999): Zuwanderung nach Deutschland. Strukturen Wirkungen, Perspektiven.–FrankfurtSearch in Google Scholar

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Statistisches Bundesamt (2003): Bevölkerung Deutschlands bis 2050. 10. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung. Presseexemplar.–Wiesbaden; http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/Bevoelkerung_2050.pdfStatistisches Bundesamt (2003): Bevölkerung Deutschlands bis 2050. 10. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung. Presseexemplar.–Wiesbaden; http://www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2003/Bevoelkerung_2050.pdfSearch in Google Scholar

Statistisches Amt der Landeshauptstadt Stuttgart (2003): Statistisches Jahrbuch 2002/2003.–StuttgartStatistisches Amt der Landeshauptstadt Stuttgart (2003): Statistisches Jahrbuch 2002/2003.–StuttgartSearch in Google Scholar

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Verband Region Stuttgart (Hrsg.) (2003): StadtRegion Stuttgart 2030. Abschlussbericht Teilprojekt 4: Institutionelle Organisation und Erneuerung.–StuttgartVerband Region Stuttgart (Hrsg.) (2003): StadtRegion Stuttgart 2030. Abschlussbericht Teilprojekt 4: Institutionelle Organisation und Erneuerung.–StuttgartSearch in Google Scholar

Verband Region Stuttgart u.a. (Hrsg.) (1999): Strukturbericht 1998/99. Zur wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Lage in der Region Stuttgart.–StuttgartVerband Region Stuttgart u.a. (Hrsg.) (1999): Strukturbericht 1998/99. Zur wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Lage in der Region Stuttgart.–StuttgartSearch in Google Scholar

Walther, U.-J. (2000): Bevölkerungsalterung. In: Häußermann, H. (Hrsg.): Großstadt–Soziologische Stichworte.–Opladen, S. 27–38WaltherU.-J.2000BevölkerungsalterungHäußermannH.Großstadt–Soziologische StichworteOpladen273810.1007/978-3-663-10200-7_3Search in Google Scholar

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg (Hrsg.) (2002): Landesentwicklungsplan 2002 Baden-Württemberg.–StuttgartWirtschaftsministerium Baden-Württemberg (Hrsg.) (2002): Landesentwicklungsplan 2002 Baden-Württemberg.–StuttgartSearch in Google Scholar

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