1. bookVolume 65 (2007): Issue 1 (January 2007)
Journal Details
License
Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
Open Access

The Regional Park Saar – a Consideration from a Post-modern Perspective

Published Online: 31 Jan 2007
Volume & Issue: Volume 65 (2007) - Issue 1 (January 2007)
Page range: 30 - 43
Journal Details
License
Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
Abstract

In the course of the post-modernisation of society the social space relations and spatial claims are changing. City landscapes reflect these processes. With the instrument of the regional park spatial planning is devoting itself to the qualities and future perspectives of the urban landscape. Taking the Regional Park Saar as a case in point, it is shown that a new planning practice is connected with this. Here special emphasis is given to a post-modern conception of space and a more strongly co-operative approach. Non-linear, iterative planning processes are characterised by flexibility, spontaneity and individuality. Spatial planning obtains new, unfamiliar attributes: ambiguous, symbolic, experimental…

Neue Anforderungen an die Raum- und Stadtplanung

Globalisierung, europäische Integration, ökonomischer Strukturwandel und die Entwicklung einer Wissensgesellschaft sind tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Darüber hinaus vollzieht sich eine soziale und kulturelle Differenzierung der Gesellschaft, verbunden mit einer Pluralisierung von Lebensstilen und -formen: Die Gesellschaft wird vielfältiger, heterogener und kleinteiliger. Diese Prozesse finden in der Entwicklung unserer Städte ihre Entsprechung. Am deutlichsten zeigt sich dies in den Ballungsräumen: Im Zuge der Suburbanisierung von Wohnen, Dienstleistungen und Gewerbe entstanden vielschichtige Agglomerationen, deren veränderte Topographie und Organisation mit Begriffen wie neue Stadtlandschaften, Zwischenstadt oder Netzstadt beschrieben werden. Eine Vielfalt neuer Raummuster muss in die Erklärung des Phänomens Stadt einbezogen werden. Dabei führen gerade die Extreme – zum einen hyperkomplexe Metropolregionen, zum anderen schrumpfende, perforierte Städte – die Bandbreite der Entwicklung vor Augen.

Raum- und Stadtplanung stehen damit vor neuen Aufgaben, denen die bestehenden (formalen) Steuerungsinstrumente nur bedingt gerecht werden. Ihr Entwicklungs- und Anpassungsbedarf zeigt sich unter anderem in folgenden Aspekten:

Die Region gewinnt an Bedeutung, da sie den Aktivitätsradius der (Stadt-)Gesellschaften deutlicher abbildet. Regionale Entwicklungsstrategien antworten auf die Intensivierung überörtlicher funktionaler Verflechtungen.

Informelle Planungen nehmen zu, da sie flexibel und frühzeitig auf aktuellen Handlungsbedarf, konkrete Problemstellungen und dynamische Entwicklungen reagieren können.

Planung wird stärker als ein Prozess verstanden, der unterschiedliche Akteure einbezieht und Verhandlungsräume im Sinne von Governance eröffnet.

Es werden komplexe Aufgabenstellungen mit einer situationsabhängigen und maßgeschneiderten Kombination planerischer und kommunikativer Methoden bewältigt, die in ein übergeordnetes Prozessdesign eingebunden sind.

Die konkrete Gestaltung stellt den Ortsbezug stärker in den Vordergrund, um Anknüpfungspunkte an Identitäts- und Nachhaltigkeitskonzepte herzustellen.

Eine Reaktion der Raumplanung darauf ist die Einführung des Instruments Regionalpark, das gerade hinsichtlich der genannten Aspekte deutliche Stärken zeigt. Regionalparks ergänzen seit Beginn der 1990er Jahre in vielen Verdichtungsräumen die formellen Instrumente der Raumordnung. Der Begriff Regionalpark subsumiert projektorientierte Entwicklungsstrategien auf regionaler Ebene, die darauf abzielen, Stadtlandschaften in ökologischer, funktionaler und ästhetischer Hinsicht zu qualifizieren. Gailing (2005, S. 219) sieht darin eine „freiraumpolitische Innovation“, da Regionalparks den „hoheitlich-regulativen Freiraumschutz durch vielfältige Mittel der Inwertsetzung der Freiräume“ ergänzen und mit nachhaltigen Nutzungs- und Bewirtschaftungsformen verknüpfen; sie sind „ein typisches Beispiel für den Wandel des Planungsparadigmas“, da „zur Umsetzung der unter dem Dach des Regionalparks gebündelten Projekte (…) dialogorientierte und kooperative Verfahren, Vermittlungsarbeit und ökonomische Anreize zur Stimulation gesellschaftlicher Selbstorganisationsprozesse notwendig“ sind. Aufgrund der jeweils spezifischen Ausgangssituation und dem informellen Charakter sind Regionalparks sehr vielgestaltig in ihren Zielen, in der konkreten Umsetzung und Organisation. Der Regionalpark RheinMain und der Emscher Landschaftspark haben hier Pionierarbeit geleistet und Vorbildfunktion.

Die Ausgestaltung des Instruments Regionalpark lässt demnach Züge eines Paradigmenwandels in der Planung erkennen. Um diese Annahme näher zu beleuchten, werden Interpretationsangebote, die sich mit dem Begriff der Postmoderne verbinden, aufgegriffen und am konkreten Beispiel des Regionalparks Saar betrachtet. Unter das Stichwort Postmoderne fallen vielfältige, teilweise widersprüchliche und umstrittene Konzepte in unterschiedlichsten Disziplinen – in Kunst und Architektur, Sprach- und Kulturwissenschaften, Sozial-wissenschaften und Geographie. Der vorliegende Text beschäftigt sich mit der Postmodernisierung der Gesellschaft und der Frage, inwiefern neue Instrumente wie Regionalparks dazu geeignet sind, den damit verbundenen geänderten Anforderungen an Raumplanung gerecht zu werden.

Die postmoderne Perspektive

Welsch (1988, S. 4–5) beschreibt die Postmoderne „als Verfassung radikaler Pluralität“, in der „das unüberschreitbare Recht hochgradig differenter Wissensformen, Lebensentwürfe, Handlungsmuster“ anerkannt wird. Im Zentrum der postmodernen Kritik an der Moderne steht damit „die Infragestellung des autonomen Subjekts als letztem Erkenntnis- und Wissensgrund. Konnte in modernen philosophischen Konzeptionen das Subjekt noch als Beobachter der Welt postuliert werden, so konstatiert man in der Postmoderne die radikale Konstruiertheit aller erkenntnistheoretischen Positionen und muss sich somit auf das Beobachten von Beobachtungen zurückziehen“ (Landgraf 2004). Wahrheit, aber auch Wirklichkeit, wird – in konstruktivistischer Denktradition – pluralisiert, sie wird lediglich als subjektive Wahrheit (bzw. Wirklichkeit) akzeptiert, die der bewusstseinsinternen Konstruktion der Welt entspringt. Die Postmoderne bezieht sich damit in besonderer Weise auf die soziale und individuelle Konstruktion von Wahrheit. Wahrheit wird kontingent, also nicht vorherbestimmbar, und Gegenstand von Verhandlung. Differenz wird in der Postmoderne nicht abgelehnt, sondern zumindest akzeptiert, wenn nicht gar als Bereicherung gesehen.

Diese Auffassung steht in klarem Widerspruch zur Moderne und ihren allgemeingültigen „großen Erzählungen“ (Lyotard 1987, S. 40), wie beispielsweise die aufklärerische Erzählung mit ihrem Primat des rationalen Denkens und Erkennens oder die kapitalistische Erzählung der Emanzipation von der Armut durch die technisch-industrielle Entwicklung. Charakteristisch für das moderne Denken ist das Streben nach Ordnung und Eindeutigkeit. Daraus entstehen exklusivistische Vorstellungen allgemeingültiger Wahrheiten und die Konstruktion klarer Dichotomien im Sinne unüberwindbarer Gegensätze. Postmodernismus „bedeutet im Grunde nichts anderes als Postexklusivismus“ (Sloterdijk 1987, S. 49). Nach Baumann (1992, S. 128) wird aus dem „Schlachtruf der Moderne“ nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit die Waffenstillstandsformel „Freiheit, Verschiedenheit und Toleranz“ der Postmoderne.

Die Postmoderne plädiert für die „kleinen Erzählungen“ mit ihrer Präferenz für das Individuelle, Partielle gegenüber dem Allgemeinen und Totalen, die der „’Pulverisierung’ der gesellschaftlichen Realitäten“ (Ignatow 2000, S. 6) Rechnung tragen. Postmodernes Denken – so Lyotard (1979) – verfeinere die Sensibilität für Unterschiede und bilde die Fähigkeit aus, (auch unauflösbare) Widersprüche zu ertragen. Das Anerkennen von Widersprüchen führt auch dazu, Doppel- und Mehrfachcodierungen zuzulassen: „In der Postmoderne kommt es zur Vermengung und Vermischung von Dingen und Ideen, die in der Moderne nichts miteinander zu tun hatten oder zu tun haben durften“ (Vester 1993, S. 15).

Wesentliche Merkmale, die sich in unterschiedlichen Ansätzen postmodernen Denkens wiederfinden, sind der Übergang von der Einheit zu Vielfalt und konsequentem Pluralismus, vom exklusivistischen zum inklusivistischen Denken und von den „großen“ zu den „kleinen“ Erzählungen.

Die Konsequenzen eines postmodernen Selbstverständnisses für die räumliche Planung sind vielfältig und tiefgreifend. Sie betreffen zum einen das Verständnis von Raum, zum anderen den Ansatz zur Planung von Raum. Aus postmoderner Perspektive wird Raum stets in Bezug auf Gesellschaft gesehen, also „die Konstitution von Raum selbst als sozialer Prozess“ aufgefasst (Löw 2001, S. 67). Postmoderne Raumplanung kann sich nicht darauf beschränken, die materielle Erscheinungsform von Raum zu gestalten. Vielmehr muss sie sich verstärkt raumrelevanten Akteuren sowie den gesellschaftlichen Interaktions- und Handlungsstrukturen zuwenden. Darüber hinaus kommt dem Repräsentationssystem eine entscheidende Bedeutung zu: Gesellschaft belegt den Raum mit spezifischen Zeichen und Symbolen. Diese Semiotik des Raumes ist wesentliche Voraussetzung für dessen Lesbarkeit.

(Stadt-) Landschaften sind Spiegel gesellschaftlicher Prozesse, Ökonomischer Strukturwandel und Deindustrialisierung, die Ausdifferenzierung von Lebensstilen und Milieus führen zu einer Restrukturierung der Stadt. „Als hervorstechendes Merkmal postmoderner Urbanisierung wird insbesondere die Fragmentierung metropolitaner Strukturen in unabhängige Siedlungsbereiche, städtische Ökonomien, Gesellschaften und Kulturen identifiziert (‚Heteropolis’)“ (Wood 2003, S. 133). Die großen Gegensätze bzw. Dichotomien von Stadt und Land, Kern und Peripherie lösen sich in den Ballungsräumen in einem Patchwork oder Pastiche unterschiedlicher urbaner, sub- und periurbaner Strukturen auf, die den Eindruck des Ungeregelten und Chaotischen vermitteln. Die Lesbarkeit beschränkt sich auf lokale Situationen; dem großen, unübersichtlichen Ganzen (der Stadt) scheint die innere Kohärenz abhanden gekommen zu sein.

Die lange Liste der „Risiken“ postmoderner Entwicklung ist in der einschlägigen Literatur detailliert beschrieben. Immer schneller manifestieren sich im räumlichen Gefüge der Stadt – auch vor dem Hintergrund von Migration und demographischer Entwicklung – soziale Segregation und Peripherisierung von Stadtteilen und Quartieren. Mit der Polarisierung wachsen Spannungen und Konflikte. Eine der radikalsten Antworten auf diese Entwicklungen findet insbesondere in den USA immer mehr Anhänger: die „gated community“. Die Tendenzen des New Urbanism, Eventisierung und Festivalisierung von Stadt, die Kontextlosigkeit und Selbstinszenierung von Architektur sowie die Privatisierung des öffentlichen Raums gehören zu den zentralen Kritikpunkten an postmodern verstandener Stadtentwicklung (vgl. hierzu u.a. Häußermann/Siebel 1993, Roost 2000, Gebhardt et al. 2003).

Postmoderne Entwicklungen eröffnen jedoch auch Chancen. Die postmoderne Kritik setzt an der „objektiven, ahistorischen, transkulturellen und durch Rationalität zugänglichen Wahrheit“ der Moderne an, die auf eine lineare, teleologische Entwicklung zielt; sie öffnet den Blick auf die enge Verknüpfung der historischen, sozialen und räumlichen Dimension und damit die Einzigartigkeit gesellschaftlicher Entwicklungen und räumlicher Kontexte (Gebhardt et al. 2003, S. 14, 20). Im Gegensatz zur Moderne, die das Historische als unmodern ablehnt und bereinigt, macht sich die Postmoderne „den Reichtum des historischen Abfalls zu nutzen und praktiziert die laufende Rückführung von Beständen aus dem Bereich des Verworfenen in die Sphäre des Akzeptierten“ (Fayet 2003, S. 167).

Durch den raschen Strukturwandel im Zuge der De-Agrarisierung ländlicher und der Deindustrialisierung verdichteter Räume entsteht die Herausforderung des Umgangs mit Reliktischem im Raum. Dies sind Landschaften und Objekte, die in aktuellen Nutzungszyklen nicht mehr „gebraucht“ werden und somit entfunktionalisiert sind. Insbesondere durch die mediale reflexive Ästhetisierung von Altindustriegebieten werden diese „erneut mit Bedeutung gefüllt“ (Hoppmann 2000, S. 159). Die Entwürfe postindustrieller städtischer Landschaften „assozüeren barocke Ruinenästhetik mit zerfallenden Hochöfen und Erinnerungen an den pittoresken Garten des achtzehnten Jahrhunderts mit Restlöchern des Braunkohltagebaus oder verbinden Industriegerät mit dem Konzept der ‚Kulturlandschaft’“ (Hauser 2004, S. 154) – eine reflexiv historisierend, bisweilen ironisch zitierende Ästhetisierung, wie sie für die Postmoderne charakteristisch ist. Eine postmoderne Raumgestaltung fügt der Stadt als „historisch gewordenes und widersprüchliches soziales Verhältnis“ (Siebei 2004, S. 19) reflexiv neue Brüche und Widerspräche hinzu. Sollten die „rationalistischen Konzepte fordistischer Planung (…) der europäischen Stadt (…) das Dschungelhafte, Labyrinthische, das Mythische und Bedrohliche“ austreiben, vollzieht sich nun eine Remystifizierung und Sakralisation von Stadt „als Heimat und identitätsstiftende Erinnerung“ (Siebei 2004, S. 20).

Die Postmoderne lässt sich als „Zeichen des Wiederanknüpfens an die Romantik“ (Pohl 1993, S. 29) interpretieren. Damit einher gehen Tendenzen der Stärkung von regionaler Identität, Heimatbewusstsein und Ortsbezogenheit, die – so Giddens (1995) – mit der Globalisierung verknüpft sind: Globalisierung habe in ihren ökonomischen, kulturellen, sozialen und politischen Ausprägungen zu einem „dis-embedding“, zur Ortslosigkeit des Menschen geführt, die dieser durch ein „re-embedding“, eine Rückverortung, zu kompensieren suche (vgl. auch Langhagen-Rohrbach 2003, Göschei 2004). Die Rückbindung zum konkreten Ort gibt – auch beim Entwurf regionaler Entwicklungsstrategien – am ehesten Gewähr dafür, dass Planung alltagstaugliche Situationen erzeugt. Bedeutung, Aneignung und Alltagsfähigkeit entscheiden über die Sicherung und Wertsetzung von Räumen im Gefüge der Stadtregion. Soziale und kulturelle Aspekte, Form und Gestaltung, Symbolik und Ästhetik gewinnen an Gewicht gegenüber den traditionellen Aspekten von Funktion und Nutzung. Ästhetische Qualitäten, Image und symbolische Werte finden als sog. weiche Standortfaktoren im Wettbewerb der Regionen zunehmend Beachtung. Damit halten individuelle und subjektive Wahrnehmung und auch das sinnliche Erleben Einzug in die Planung (vgl. Stein 2005).

Heimat in der Postmoderne ist ein sozial entstandardisierter, stark differenzierter und individuell erfahrbarer Bedeutungsinhalt (vgl. Bertels 1997, Ott 2005): Das materiell-physische Substrat wird unterschiedlichen symbolischen Aufladungen unterzogen. Raum kann dem Beobachter nicht eine (geschichtliche) Eindeutigkeit aufzwingen, sondern sollte ihm vielmehr Anhaltspunkte für eigene Raum- und Geschichtserfahrungen bieten (Kühne 2005 a, b). Die (inklusivistische) Perspektive in der Raumplanung und die damit verbundene Polyvalenz, also Mehrdeutigkeit und Mehrwertigkeit des Raumes bedeuten eine Abkehr von dem Ziel der monovalenten und exklusivistischen Widerspruchsfreiheit der Moderne. Ziel postmoderner Raumplanung ist es also nicht, Raum monovalent-funktional bestimmten Nutzungen exklusivistisch zuzuordnen, sondern Mehrfachnutzungen von Flächen zuzulassen und symbolische (Mehrfach-)Aufladungen von Räumen zu fördern.

Der Abschied von den „großen Erzählungen“ der Moderne (Lyotard) bedeutet den Abschied von stadtplanerischen Leitbildern der funktionsgetrennten Stadt, der musealen Erhaltung historischer Monumente – oder aber auch dem Planungsparadigma der europäischen Stadt – und eine Zuwendung zu den inklusivistischen „kleinen Erzählungen“. Dies begründet eine lokal und regional verankerte Stadt-Landschafts-Planung, die die Idee zunehmend individueller und vielfältiger Raumwahrnehmungen und -bedürfnisse anerkennt und auf eine intensive Kooperation mit der ansässigen Bevölkerung ausgerichtet ist (Kühne 2005 b, vgl. auch Brown 1998, Blotevogel 2000). Sie soll vielfältige Möglichkeiten der individuellen Aneignung von Raum eröffnen und Raumentwicklung im Sinne sozialer Inklusion betreiben.

Die Postmodernisierung lässt sich – für die Raumplanung relevant – auf drei Ebenen konstatieren: auf der Ebene der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit (auch räumlicher, d.h. der Beobachtung von Objekten), auf der Ebene der Gesellschaft selbst und ihrer Veränderungen und auf der Ebene des physischen Raums. Folgt man diesen Ausführungen, so erscheint die postmoderne Perspektive durchaus geeignet, (Raum-)Planung neu zu interpretieren. Dies soll im Folgenden am Beispiel des Regionalparks Saar aufgezeigt werden.

Der Regionalpark Saar – ein neues Instrument der Landesplanung

Die räumlichen Manifestationen der fordistischen Moderne, Bergbau und Schwerindustrie, prägen noch immer Bild und Image des Saarlandes. Ihr Rückzug hinterlässt zahlreiche bebaute und unbebaute Brachflächen, sowohl in peripheren als auch zentralen Lagen des Verdichtungsraums. Das Saarland gehört zudem zu den Regionen mit Bevölkerungsrückgang. In schrumpfenden Regionen kehren sich die Vorzeichen der Raumplanung um: Es geht nicht mehr (nur) um eine Steuerung von (Siedlungs-)Wachstum und die Sicherung der (Rest-)Freiflächen. Vielmehr stellt sich die Frage nach dem Umgang mit Räumen, denen konkrete Nutzungsoptionen fehlen, und der Perspektive fragmentierter Stadtlandschaften mit geringen funktionalen und ästhetischen Qualitäten.

Der Regionalpark Saar soll positive Impulse für den Umgang mit Stadtlandschaft als wesentliche Entwicklungs- und Gestaltungsressource der Region setzen und dient als Kooperationsplattform für projektbezogene Akteursnetzwerke auf regionaler Ebene. Ziel ist es, die Qualitäten des Natur- und Kulturerbes – beispielsweise der Waldreichtum oder die Vielzahl industriekultureller Relikte – zu stärken, aber auch Brüche und Spannungen der Stadtlandschaft in den regionalen Transformationsprozess einzubeziehen (vgl. www.regionalpark.saarland.de).

Regionalpark Saar, Wald- und Bergbauachse als Aktionsfeld zur Aufwertung der Stadtlandschaft

Quelle: Planungsgruppe agl

Mit dem über 6 000 ha großen Waldgebiet „Saarkohlenwald“ startete ein erster Praxistest, gefördert im Rahmen der EU Gemeinschaftsinitiative Interreg IIIB. Der Saarkohlenwald ist Teil der Waldachse, dem grünen Rückgrat des Verdichtungsraums, gleichzeitig Schwerpunkt des Bergbaus im Saarland (vgl. dazu www.saarkohlenwald.de., Hartz 2005, www.saulproject.net).

Die regionale Projektpartnerschaft unter Federführung der Landesplanung, die neben staatlichen und kommunalen Akteuren auch Sozial- und Wirtschaftspartner einschließt, erarbeitete eine gemeinsame Zielvorstellung für die zukünftige Raumentwicklung, um die Ressourcen effektiv zu bündeln. 2003 entstanden erste Ideen und Bilder, die zur Raumvision „Der Saarkohlenwald – die Lichtung in der Stadt“ weiterentwickelt wurden: Der Wald inmitten der Stadtregion wird als klärende Lichtung im „Dickicht von menschlichen Angelegenheiten und Symbolen“ verstanden (Safranski 2003, vgl. auch Bezzenberger et al. 2003). Er bietet Orte der Begegnung zwischen (Stadt-) Menschen und (Stadt-)Natur, der Entschleunigung und Reflexion. Die drei Elemente der Raumvision – Wildnis, Korona der Industriekultur, Tore – spiegeln in besonderem Maße die Eigenart des Raums und beziehen sich konsequent auf dessen Natur- und Kulturerbe.

Der Saarkohlenwald – Raumvision und Elemente der zukünftigen Freiraumentwicklung

(in Anlehnung an Bezzenberger et al. 2003)

Quelle: Planungsgruppe agl

Im Zentrum des Saarkohlenwaldes liegt das 1 000 ha große Projektgebiet „Urwald vor den Toren der Stadt“. Hier findet kein Holzeinschlag mehr statt. Es ist die radikalste Form des Wildniskonzepts. Die zweite Säule des Konzepts ist die „Korona der Industriekultur“. Die Bergbauhalden erinnern – kranzförmig um den Saarkohlenwald angeordnet – an die Bergbau- und Industriegeschichte des Saarlandes. Sie spielen eine zentrale Rolle als weithin sichtbare Landmarken in der Waldlandschaft und Laboratorien der Landschaft. Das dritte Element, die „Tore“, sind eine Reminiszenz an die Tore des ehemaligen feudalen Jagdzauns rund um den Saarkohlenwald, der das fürstliche Jagdgebiet sicherte. Die Wahrnehmbarkeit von Drinnen und Draußen wird durch Tore in Szene gesetzt: Hier beginnt ein besonderer Ort der Stadtlandschaft.

Eine Annäherung aus postmoderner Perspektive
Das Raumverständnis

Das Konzept des Regionalparks Saar entstand im Rahmen des INTERREGII C-Projekts „Neue Stadtlandschaften – New Urban Landscapes“. Das Projekt widmete sich der Entstehung postmoderner Geographien am Beispiel der beteiligten Ballungs- und Metropolräume. Ziel war es, Chancen und Wege für eine Qualifizierung von Stadtlandschaften aufzuzeigen (vgl. hierzu Hartz/Kestermann 2004).

Regionale Dimension und Patchwork-Charakter der Stadtlandschaften

Die Entstehung neuer Stadtlandschaften wird auf die Durchdringung von Siedlungs- und Freiraum im regionalen Maßstab zurückgeführt. Komplexe Agglomerationen integrieren die ehemals den ländlichen Räumen zugeordneten Nutzungen und Landschaftsbilder in städtische oder suburbane Kontexte. Im Saarland verdeutlicht das Nebeneinander von (noch) in Betrieb befindlichen Steinkohlegruben, aufgegebenen Förderstandorten, die zu „Zukunftsorten“ entwickelt werden, neuen Gewerbeansiedlungen auf Altindustrieflächen, Bergbaufolgelandschaften und unterschiedlichsten Freiraumstrukturen im Mosaik mit Siedlungsachsen den Patchwork-Charakter der Stadtregion. Alte Siedlungskerne, uniforme suburbane Siedlungsstrukturen, bizarre, technische Landschaftsbilder der Industrie- und Bergbaustandorte, Nutzungsmosaike am Stadtrand, Landwirtschafts- und Waldflächen wechseln einander ab. Ein postmodernes Raumpastiche entsteht, dessen Qualitäten und Entwicklungsperspektiven mit dem Regionalparkkonzept in den Fokus der Raumplanung rücken.

Entwicklungsressource Freiraum

Betrachtet man darüber hinaus das Verhältnis von bebauter zu unbebauter Fläche wird die Bedeutung der Freiräume in den Stadtregionen deutlich: Der Freiraum verlangt aus regionaler Perspektive durch seine Dimension und Qualität eine neue Wertschätzung. In der Moderne war er Fläche der Primärproduktion, funktionalisierter Erholungsbereich, Bauerwartungsland oder Restfläche, die sich gegen jede weitere Verwertung sperrte. Heute anerkennen Städte und Ballungsräume mehr denn je die Bedeutung der weichen Standortfaktoren, zu denen nicht zuletzt attraktive Freiräume und Landschaftsbilder gehören. Freiräume werden zu einer wichtigen Entwicklungsres-source und zum Ansatzpunkt für die Qualifizierung der Stadtregion. Ihre individuellen Qualitäten – durchaus im Sinne „kleiner Erzählungen“ zu verstehen – werden hervorgehoben, neu entdeckt oder – in vielen suburbanen und altindustriellen Bereichen der Ballungsräume – (wieder) hergestellt.

Der Regionalpark Saar begleitet den Übergang fordistischer zu postfordistischer Raumnutzung und verknüpft die aktuellen Umstrukturierungsprozesse mit dem Ziel, neue Qualitäten in der Stadtlandschaft zu schaffen. Dabei scheint es erforderlich, stärker auf eine Verknüpfung und Überlagerung von Räumen und Funktionen hinzuwirken. Diese Überlagerung von Raumfunktionen (auch symbolischen) lässt sich als räumliche Polyvalenz beschreiben (Kühne 2006).

Die Menschen sollen aktiv am Prozess der Verwilderung teilhaben und intensiv das erleben, was andernorts fehlt: Langsamkeit und Stille.

Foto: Planungsgruppe agl

Neue Raummuster – „andere Orte“

Die Vielfalt an Freiraumstrukturen weicht dabei erheblich vom Spektrum traditioneller urbaner Freiräume ab. Großflächige Agrarräume, ausgedehnte Waldflächen und Brachen rücken aus der Peripherie der Städte in das Zentrum von Stadtregionen. Sie sind damit – im Foucault’sehen Sinne – „andere Orte“ der Stadt, Heterotopien oder Widerlager der (sub)urbanen Lebenswelt. Diesen Gedanken greift das Regionalpark-Projekt Saarkohlenwald auf: Hier wird die Idee des naturnahen, wilden Waldes ins Zentrum der zukünftigen Entwicklung gerückt. „Der Wilde Wald ist der ‘andere Ort‘ in der Stadtlandschaft. (…) Der Wald ist somit zugleich Bestandteil und Gegenteil der Stadt“ (Bezzenberger et al. 2003, S. 8).

Stadtlandschaften als Ausdruck und Schauplatz gesellschaftlichen Wandels

Der physische Raum verliert zunehmend an strukturierender und restriktiver Bedeutung; gesellschaftliches Handeln und soziale Strategien substituieren, kontrollieren und konstituieren räumlich-physische Ordnungen (Stichweh 2003). Räumliche Planung muss sich intensiver den gesellschaftlichen Prozessen zuwenden, um zukünftige Entwicklungen von Stadtregionen antizipieren und ihre gesellschaftliche Funktion erfüllen zu können.

Im Saarland steht die zukünftige Raumentwicklung unter schwierigen Vorzeichen: Politik und Planung werden sich mit rückläufiger oder gar ausbleibender Nachfrage nach neuen Wohn- und Gewerbeflächen, Leerständen, mangelnder Auslastung bestehender Infrastruktur und einer verstärkten sozialräumlichen Segregation auseinandersetzen müssen. Hier lässt sich zweifelsohne ein düsteres Szenario der ökonomischen und räumlichen Entwicklung in schrumpfenden Regionen zeichnen. Demgegenüber postuliert Doehler-Behzadi (2005) für Leipzig die Vision der „entspannten Stadt“, einer schrumpfenden Stadt jenseits der „Wachstumsschmerzen“ mit genügend Raum und Ent-faltungsmöglichkeiten. Der Regionalpark Saar kann in diesem Sinne als Ansatz verstanden werden, neue und kreative Formen des Umgangs mit post-industriellen Landschaften zu entwickeln und diese an gesellschaftliche Prozesse zu koppeln.

Anpassung der Planungsprozesse

Räumliche Planung, die der postmodernen gesellschaftlichen Entwicklung gerecht werden will, lässt sich nicht nach modernem, also hierarchisch-exlusivistischem Planungsverständnis organisieren. Die Voraussetzungen haben sich grundlegend geändert (Kühne 2006): Die Erosion nationaler und subnationaler politischer Macht, die Vielfalt an starken Akteuren in der Region, die Intensität räumlicher Verflechtungen jenseits administrativer Grenzen und die Komplexität von Entscheidungsprozessen lassen eine moderne Top-down-Planung immer weniger als durchsetzbar erscheinen. Zudem wird in einer Gesellschaft, die durch Individualisierung, soziale Fragmentierung und einen grundlegenden Wertewandel geprägt wird, ein Expertenstatus für den „volonté général“ illusorisch.

Kooperation auf regionaler Ebene als Schlüsselfaktor

Die Vorstellung über die physische Gestaltung von Raum muss – nach postmodernem Verständnis – prozesshaft und kooperativ bzw. partizipativ ermittelt und umgesetzt werden. Dabei gibt es keine Blaupause, wie ein Planungsprozess gestaltet werden muss. Vielmehr lassen sich in Abhängigkeit von Aufgabe, Akteurskonstellation, Konfliktstärke, Ressourcen und Ausgangssituation ganz unterschiedliche Ansätze für kooperative und sozial inklusive Planungsprozesse verfolgen (vgl. hierzu Hartz/Kestermann 2004).

Im Rahmen des Regionalparks Saar war die Suche nach Kooperationspartnern, die die Grundidee der Aufwertung von Stadtlandschaft im regionalen Maßstab unterstützen, ein erster und entscheidender Schritt. Die Partner waren bereit und in der Lage, sich mit den veränderten Rahmenbedingungen und gesellschaftlichem Wandel auseinanderzusetzen, gemeinsame Ziele für das Pilotgebiet Saarkohlenwald zu formulieren und ihre eigenen Vorhaben entsprechend zu modifizieren.

Die Kooperation wurde von den Beteiligten hinsichtlich der Aspekte Freiwilligkeit und Kooperationsbereitschaft, Transparenz und Vertrauen, Spielregeln und Prozessgestaltung, gemeinsame Ziele, Ergebnisorientierung und Nutzen als erfolgreich wahrgenommen (Böhnke 2005). Damit spiegelt sie das mit der Postmodernisierung verbundene Prinzip der Enthierarchisierung von politischen Prozessen.

Verknüpfung von Regional-, Stadt- und Freiraumplanung

Die postmoderne Perspektive verbindet mit den regionalen Bezügen eine Wiederentdeckung des Lokalen, des konkreten Ortes. Sie konzentriert sich auf die Neugestaltung des örtlichen im regionalen Kontext. Diese Rückkopplung zwischen Region und Ort in der räumlichen Planung trägt dem sozialen Prozess des „re-embedding“, der Wiedereinbettung Rechung. Hier kann die Identifikation des Einzelnen mit seinen lokalen und regionalen Lebensbezügen ansetzen.

Gestaltung der Halden und des Haldenrundwegs Im Saarkohlenwald

Fotos/Grafik 1, 3, 4: Planungsgruppe agl; Foto 2: Montan-Grundstücksgesellschaft mbH, Regionalbüro Saarprojekt (MGG)

Diese Betrachtung legt nahe, dass stärker als bisher auf eine Verknüpfung von Regional-, Stadt- und Freiraumplanung hingewirkt werden muss. Die regionale Perspektive vollzieht räumliche Muster nach, die sich auf lokaler Ebene nicht erschließen. Raumstruktur, Genese und Perspektiven der Stadtlandschaften werden für die räumliche Planung besser sicht- und verwertbar. Gleichzeitig können Veränderungen nur auf der lokalen Ebene ansetzen. Durch die Verknüpfung des konkreten Ortes mit der regionalen Entwicklung entsteht ein (symbolischer) Mehrwert: Die isolierten Halden im Saarkohlenwald werden individuell als Aussichtspunkte gestaltet, sind aber als Teil der „Korona der Industriekultur“ in eine übergreifende Raumfigur eingebettet und sowohl physisch – über den Haldenrundweg – als auch symbolisch miteinander verbunden. Gestalterische Eingriffe bleiben hierbei auf für das Gesamtkonzept wichtige Bereiche beschränkt. Landschaftsarchitektur, Design und Kunst setzen Akzente und inszenieren besondere Orte – im Sinne einer ‚Akupunktur der Landschaft“ (Hartz et al. 2004).

Flexibilität, Spontaneität und Individualität des Plan ungsprozesses

Postmoderne Planung bedeutet die Aufhebung des Prinzips der zeitlichen Linearität des Planungsprozesses, der vom Übergeordneten zum Konkreten und schließlich zur Umsetzung fortschreitet. Die Linearität traditioneller Planungsprozesse wird zugunsten einer zeitlich flexibilisierten und zwischen Konzept und Umsetzung iterativ agierenden neuen Planungspraxis aufgegeben (Eckardt/Hartz 2006). Raumgestaltung erhält dadurch einen hohen Grad an Spontaneität und Individualität.

Der Planungsprozess in den Regionalpark-Projekten zeichnet sich dadurch aus, dass er auf der Basis einer Zielvereinbarung lokale (Gestaltungs-)Prozesse anstößt und wachsen lässt. Die Verantwortung und Realisierung der dezentralen Projekte verbleibt bei den jeweiligen Akteuren. Menschen vor Ort werden als Experten ihrer eigenen Lebenswelt miteinbezogen. Damit eröffnen sich Räume für die „kleinen Erzählungen“, die den Planungsprozess maßgeblich prägen (können). Hier geht es mehr denn je um Raumentwicklung, um das Anstoßen und Initüeren von Projekten und die kooperative Steuerung von Konversionsprozessen. Gerade in schrumpfenden Regionen ergibt sich hieraus ein Kräftereservoir, das es zu nutzen gilt.

Planungsprozesse werden vielfältiger, spontaner, individueller, offener – und ein Betätigungsfeld für Moderatoren und Netzwerker. Diese Ergebnisoffenheit von Planungsprozessen steht im Gegensatz zu den „großen Erzählungen“ moderner Raumplanungsparadigmen. Sie erfordert Vertrauen, Engagement und soziale Kom-petenzen von allen Beteiligten.

Das Sternwege-Projekt – interessierte Bürger der umliegenden Siedlungen suchen eigene Wege ins Zentrum des Saarkohlenwaldes (Stein 2005)

Foto 1 : A. Kempf Foto/Grafik 2, 3: Planungsgruppe agl

Figure 1

Über die Beteiligung von Anwohnern und Schülern an der Re-Inszenierung und landschaftsarchitektonischen Überarbeitung der feudalen Gartenanlagen auf dem Ludwigsberg wird die konkrete Gestaltung von Orten als Ergebnis der Auseinandersetzung mit der Geschichte und einer Interaktion zwischen Planern, Künstlern und Schülern akzeptiert

Grafik 1: Hullmann+Gimmler Foto 2: L. Wilhelm Foto 3: Emschergenossenschaft

Neue Qualitäten in der Planungspraxis
valorisierend, reflexiv und mehrdeutig

Postmoderne Planung zielt auf eine gesellschaftliche Inwertsetzung des Raums und betreibt auch hier die Aufhebung des Prinzips der zeitlichen Linearität: Die Ablösung des Alten und Historischen durch das Neue der Moderne wird durch die reflexive Valorisierung, Inszenierung und Umdeutung des Alten aufgehoben (Fayet 2003). Das Historische wird durch neue Kontexte (selektiv) valorisiert. Mehrdeutigkeit, Brüche und Widersprüche – sowohl in der Architektur als auch in der Landschaft – werden akzeptiert, der Individualität des Raumes wird also Rechnung getragen.

Die Raumvision Saarkohlenwald entsteht im Spannungsfeld zwischen dem Bewahren des kulturellen Erbes und einer zeitgemäßen Interpretation und Nutzung von Landschaft. Historische Relikte werden selektiv als Bausteine für eine zukunftsfähige Raumentwicklung verwendet und in Gestaltung und Inszenierung an den Bedürfnissen einer postmodernen Gesellschaft sowie den Ressourcen in der Region orientiert. Der Bezug auf die Historie des Raumes geht über einen museal-eindeutigen Bezug zum Objekt, d.h. eine dokumentarische Interpretation hinaus. Relikte werden konsequent in neue Bilder und Zusammenhänge auf regionaler und lokaler Ebene einbezogen, ohne sie dabei in größerem Umfang umzugestalten oder vermeintliche Widersprüche beheben zu wollen.

Bergehalden bleiben als solche sichtbar, sie behalten ihre karge Erscheinungsform und werden nicht – wie ursprünglich geplant – aufgeforstet. Dennoch finden sie in der Korona der Aussichtspunkte rund um den Saarkohlenwald eine neue, zeitgemäße Funktion. Auf eine historisierende Bearbeitung oder gar Rekonstruktion der Relikte in den feudalen Gartenanlagen auf dem Ludwigsberg, dem Südtor zum Saarkohlenwald und Brücke zur Saarbrücker City, wird verzichtet. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf einer postmodern-polyvalenten, nicht historisierend-monovalenten Interpretation des ehemaligen und heute unter Wald verschwundenen Landschaftsgartens.

In diesem Zusammenhang wird versucht, eine ökonomische Valorisierung der Flächen zu erzielen, nicht zuletzt, um eine Stabilisierung der Maßnahmen und das Management von Stadtlandschaften gewährleisten zu können. Die Forstwirtschaft wird im konkreten Fall zu einem wichtigen Partner der Regionalentwicklung: Sie kann die (neuen) Qualitäten der Stadtlandschaft sichern und deren nachhaltiges Management gewährleisten. Dafür müssen allerdings die Wirtschaftsinteressen der Primärproduzenten – und das gilt gleichermaßen für die Landwirtschaft – in Einklang gebracht werden mit dem Wunsch, attraktive Stadt-Landschafts-Räume für die Bevölkerung des Verdichtungsraums zu schaffen. „Das Konzept der Urbanen Forstwirtschaft zielt darauf ab, das klassische Geschäftsfeld der Holzproduktion mit neuen Geschäftsfeldern im Bereich Dienstleistungen und insbesondere der Erholungsnutzung zu kombinieren. Sowohl für die öffentliche Hand als auch für die Forstwirtschaft ergeben sich daraus Vorteile“ (Lohrberg 2005, S. 49). So können polyvalente Landschaften entstehen.

Das Konzept der Urbanen Forstwirtschaft zielt darauf ab, das klassische Geschäftsfeld der Holzproduktion mit neuen Geschäftsfeldern im Bereich Dienstleistungen zu kombinieren.

Grafik: Lohrberg stadtlandschaftsarchitektur

Auch die ökologische Dimension der Landschaft wird in das Konzept einbezogen und für eine urbane Nutzung codiert. Der moderne Natur-Kultur-Gegensatz wird mit der Konstruktion des „Wilden Waldes“ und des „Urwaldes vor den Toren der Stadt“ aufgelöst. Die Aufhebung von Wahrnehmungsdichotomien, wie Wilder Wald einerseits, Park andererseits, trägt zu einer Konstruktion neuer oder auch „poetischer Orte“ (Günter 1998) bei, die bewusst mehrfachcodiert sind.

symbolisch und ästhetisch

Blatter (2005, S. 150) kommt nach Auswertung von Governance-Strukturen in sechs westdeutschen Großstadtregionen zu dem Schluss, dass – unter Bezugnahmen auf die Habermas‘sche Typisierung von Handeln – „kommunikative und dramaturgische Governance-Konzepte unter jeweils günstigen Rahmenbedingungen zu einem erheblichen Schub an regionaler Integration führen können.“ Er verweist auf die zunehmende Bedeutung des dramaturgischen Handels „mit seiner Betonung der bildlichen Kommunikation und seiner Fokussierung auf die Identitäten (statt der Interessen) der Akteure“ (S. 124) – letztere gedacht als soziale Konstrukte. Um eine auf regionaler Identität basierende Kooperation durch dramaturgische Instrumente zu stimulieren, sieht Blatter – neben Imagekampagnen – die Möglichkeit, kreatives Handeln zum Ausgangspunkt zu nehmen, in der Annahme, dass „kreative Leuchtturmprojekte“, die eine sinnlich wahrnehmbare Ausstrahlung besitzen, die Identifikation mit der Region stärken (S. 129).

Gesellschaften „überziehen (…) die physisch gestaltete Umwelt mit einem kulturell konstruierten Gewebe von Sinn und Bedeutung“ (Helbrecht 2003, S. 150). Postmoderne Mehrfachcodierung von Stadtlandschaft basiert auf einer neuen Semiotik, die die Stadtlandschaft aktualisiert. Die Aktualisierung zielt auf „eine ‚punktuelle‘ symbolische Wiederverankerung kultureller Wirk-lichkeiten“ und daraus abgeleitet eine „Welt der symbolischen Orte“ ab (Werlen 2003, S. 251).

Es wird davon ausgegangen, dass nicht nur die funktionale Besetzung des Raumes und Gestaltung der Orte entscheidend für deren Belebung und Image bzw. ausschlaggebend für Akzeptanz und Identifikation vonseiten der Bevölkerung ist. Vielmehr spielen Sinnzuweisung und Symbole eine besondere Rolle. Sie sind Ausdruck und Impuls der gesellschaftlichen Transformation von Raum: „Der ‘Raum‘ ist nicht nur die Arena, er ist in vieler Hinsicht das soziale und politische Werkzeug der Transformation. (…) Raum ist hier (…) nicht in erster Linie ‘an sich‘ bedeutsam, sondern als Konstruktion, als sozial, ökonomisch und politisch interpretierten als symbolisierter Raum. Die Geographien (Physiognomien) unserer Alltagswelt, die uns umgeben, tragen Bedeutung, und diese Bedeutung wandelt sich mit der Transformation der Gesellschaft, sie werden in den Spielen kultureller Distinktion, Fragmentierung und Vielfalt ständig neu erfunden. Als solche werden sie selbst wieder zu Zeichen, die rekursiv den gesellschaftlichen Umbruch antreiben und verfestigen“ (Gebhardt et al 2003, S. 2 f.).

Das Saarkohlenwald-Projekt lädt den Raum mit neuen Sinnzusammenhängen auf, aktualisiert die Stadtlandschaft für zukünftige Nutzungen und Erfahrungen, als Spiegelbild und Reflexion von gesellschaftlicher Veränderung. Raumfragmente werden in einen neuen, großräumigen Bedeutungszusammenhang eingebunden. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, durch Wiederaufladungen der Orte mit neuen Bedeutungen Alternativen zur Entwertung des Raums durch den ökonomischen Strukturwandel zu schaffen. Dabei erwies sich die bildhafte Umsetzung in einer Raumvision durch ihre ausgeprägt soziale und Erlebnisdimension als ein wichtiges und hilfreiches Kommunikationsmittel, sowohl innerhalb der Partnerschaft als auch in der Diskussion mit den Bürgern.

Der ästhetische Zugang, das Lehren des Lesens von Räumen, das Verstehen der „Erzählungen“ der Orte erhalten eine besondere Bedeutung (Kestermann 2005). Der Übergang vom exklusivistischen zum inklusivistischen Denken enthebt den Raumbetrachter von vorgefertigten Rauminterpretationen. Stattdessen fordert die Postmoderne nahezu einen individuellen Zugang zum Lesen von Raum, der sich sowohl auf kognitiver als auch auf emotional-ästhetischer Ebene vollzieht. Raum wird nicht – wie in der Moderne üblich – zum Funktionsraum degradiert; er wird sinnlich aufgeladen und damit zum Erlebnisraum (Kühne 2005 b).

experimentell und transitorisch

Neben gestalterischen Maßnahmen eröffnet die Bespielung des Projektraums die Möglichkeit, mit neuen Interpretationen und Symbolen zu experimentieren. Ein Beispiel hierfür sind „Saarkohlenwald-Boxen“, eine kreative Form, Bürger zu beteiligen, Neugierde und Kreativität zu wecken.

Das Projekt zeigte deutlich, wie stark sich die (gewohnte) Wahrnehmung der (Wald-)Orte durch die temporäre Bespielung verändert. Ungewohnte und ungewöhnliche Bilder werden mit altbekannten, bislang kaum wahrgenommenen Orten verknüpft. Diese Veränderung wird bewusst erlebt, der (eigene) Einfluss auf den Ort sicht- und spürbar. Der Saarkohlenwald wird zur Bühne – für Künstler und Bürger gleichermaßen.

Stadtlandschaft als Bühne: In diesem Ansatz wird der Perspektivenwechsel regelmäßig inszeniert. Er bezieht sich – stets mit verändertem Blick – auf die Grundelemente der Raumvision. Diese Inszenierungen dienen dazu, die Wahrnehmung für neue und alte Orte zu schärfen. Gerade dort, wo Stadtlandschaft die Kohärenz, ihre offenkundigen Zusammenhänge vermissen lässt, können sie dazu beitragen, die Landschaft (neu) zu lesen, alte oder auch neue Kontexte in Bezug zur eigenen Person herzustellen. Inszenierungen und Umdeutungen auf Zeit können helfen, das Image von (peripheren oder entwerteten) Räumen nachhaltig zu verändern. Insbesondere dann, wenn sich Möglichkeiten einer aktiven Mitwirkung eröffnen.

Sieben groΒe, leere Holzboxen auf den Marktplätzen der Siedlungen rund um den Saarkohlenwald motivierten die Menschen dazu, diese mit ihren eigenen Ideen und Geschichten zum Saarkohlenwald zu füllen. Die gefüllten Boxen wanderten zurück in den Wald und waren dort Ausgangspunkt für ungewöhnliche Inszenierungen von Altbekanntem (Engelhardt/Weisshaar 2004)

Fotos: B. Weisshaar

Im Rahmen der Saarkohlenwaldwoche war die Bevölkerung eingeladen, die Lichtung in der Stadt neu zu entdecken, sei es als Begegnung mit der Jagdgöttin Diana in den ehemaligen feudalen Gartenanlagen, im Rahmen einer Expedition durch ein versunkenes Bergarbeiterdorf mit den Geschichten der ehemaligen Bewohner, oder in einer Nacht im Wald mit einer beleuchteten Lichtung Neuhaus. (Engelhardt et al. 2005)

Fotos: A. Fuhrmann-Kombrust

Fazit

Als wesentliches Element der Postmoderne wird die Ablösung der „großen Erzählungen“ durch die „kleinen Erzählungen“ betrachtet. Für die Raumplanung und -gestaltung lässt sich daraus die Betonung des Lokalen und Individuellen, der Vielfalt alternativer Rauminterpretationen und des Strebens nach Teilhabe ableiten. Die Planungen zum Regionalpark Saar zeigen unter diesem Blickwinkel eine Affinität zu postmodernen gesellschaftlichen Entwicklungen auf.

Stadtlandschaften sind Ausdruck und Schauplatz gesellschaftlichen Wandels. Regionale Dimension und Patchwork-Landschaften (auch: Raumpastiches), Undefinierte Räume und neue Nutzungen, sperrige Bilder und „andere Orte“ stellen formalisierte Planungsansätze und -verfahren in Frage. Die Region individualisiert sich: Planung steht vor der Aufgabe, regionale Potenziale und lokale Optionen in übergreifenden Strategieansätzen zu verknüpfen. Dafür muss sie den Kanon der Instrumente in der Regional-, Stadt- und Freiraumplanung geschickt kombinieren. Planungsprozesse und ihre Organisation gewinnen deshalb an Bedeutung. Sie erlauben die Verknüpfung formaler und informeller Verfahren und helfen, die Distanz zwischen Region(alentwicklung) und Ort(sbezug) zu überbrücken. Planung wird flexibler, spontaner und individueller; sie pendelt in einem iterativ organisierten Prozess zwischen Konzept und Umsetzung. Kooperations- und kommunikationsorientierte Verfahren integrieren neue Akteure und fördern die Teilhabe der Menschen vor Ort. Sie eröffnen Räume für die „kleinen Erzählungen“. Räumliche Bilder bzw. eine bildhafte Sprache können vermitteln – zwischen Politik, Planung und Betroffenen, aber auch zwischen regionalen Strategien und lokaler Umsetzung.

In der Planungspraxis lässt sich eine Verschiebung der Schwerpunkte feststellen. Mehrdeutigkeit, zeitliche Brüche und Widersprüche – sowohl in der Architektur als auch in der Landschaft – betonen die Individualität des Raumes. Historisches wird (selektiv) valorisiert, reflexiv inszeniert oder umgedeutet und so in neue Nutzungs- und Bedeutungszusammenhänge integriert. Die gesellschaftliche Inwertsetzung – sei sie ökonomisch, sozial oder symbolisch – steht im Fokus, wobei Mehrfachcodierungen von Räumen und Orten moderne Dichotomien in Frage stellen. Stadtlandschaft erhält eine neue Semiotik; sie wird aktualisiert und über Sinnzuweisung und Symbole (neu) lesbar. Die ästhetische Interpretation schafft Zugang zu den „Erzählungen“ der Orte. Komplexe Topographien, entwertete Räume, fehlende Nutzungsperspektiven fördern das Experimentelle und Unfertige, das Temporäre und Transitorische in der Planung. Hieraus entstehen Unsicherheiten und Unwägbarkeiten (für Planer), aber auch offene Räume für individuelle Aneignung.

Die Planungen zum Regionalpark Saar erfüllen jene Forderungen, die Brown (1989) aus postmoderner soziologischer Sicht an die Raumplanung stellte: Sie lassen sich als eine reflexive Realitätskonstruktion in einem Prozess wechselseitigen Lernens (sowohl bei Bürgern als auch bei Planern) und der Verbindung positivistisch-technokratischer Planungsrealität mit künstlerischer Phantasie charakterisieren. Aus postmoderner Perspektive verdichten sich Rauminterpretationen und Anpassungsprozesse, spezifische Merkmale und Schwerpunktsetzungen zu einer veränderten Planungspraxis, die der Polyvalenz und Fragmentierung gesellschaftlicher und räumlicher Entwicklungen Rechnung trägt.

Regionalpark Saar, Wald- und Bergbauachse als Aktionsfeld zur Aufwertung der StadtlandschaftQuelle: Planungsgruppe agl
Regionalpark Saar, Wald- und Bergbauachse als Aktionsfeld zur Aufwertung der StadtlandschaftQuelle: Planungsgruppe agl

Der Saarkohlenwald – Raumvision und Elemente der zukünftigen Freiraumentwicklung(in Anlehnung an Bezzenberger et al. 2003)Quelle: Planungsgruppe agl
Der Saarkohlenwald – Raumvision und Elemente der zukünftigen Freiraumentwicklung(in Anlehnung an Bezzenberger et al. 2003)Quelle: Planungsgruppe agl

Die Menschen sollen aktiv am Prozess der Verwilderung teilhaben und intensiv das erleben, was andernorts fehlt: Langsamkeit und Stille.Foto: Planungsgruppe agl
Die Menschen sollen aktiv am Prozess der Verwilderung teilhaben und intensiv das erleben, was andernorts fehlt: Langsamkeit und Stille.Foto: Planungsgruppe agl

Gestaltung der Halden und des Haldenrundwegs Im SaarkohlenwaldFotos/Grafik 1, 3, 4: Planungsgruppe agl; Foto 2: Montan-Grundstücksgesellschaft mbH, Regionalbüro Saarprojekt (MGG)
Gestaltung der Halden und des Haldenrundwegs Im SaarkohlenwaldFotos/Grafik 1, 3, 4: Planungsgruppe agl; Foto 2: Montan-Grundstücksgesellschaft mbH, Regionalbüro Saarprojekt (MGG)

Das Sternwege-Projekt – interessierte Bürger der umliegenden Siedlungen suchen eigene Wege ins Zentrum des Saarkohlenwaldes (Stein 2005)Foto 1 : A. Kempf Foto/Grafik 2, 3: Planungsgruppe agl
Das Sternwege-Projekt – interessierte Bürger der umliegenden Siedlungen suchen eigene Wege ins Zentrum des Saarkohlenwaldes (Stein 2005)Foto 1 : A. Kempf Foto/Grafik 2, 3: Planungsgruppe agl

Figure 1

Über die Beteiligung von Anwohnern und Schülern an der Re-Inszenierung und landschaftsarchitektonischen Überarbeitung der feudalen Gartenanlagen auf dem Ludwigsberg wird die konkrete Gestaltung von Orten als Ergebnis der Auseinandersetzung mit der Geschichte und einer Interaktion zwischen Planern, Künstlern und Schülern akzeptiertGrafik 1: Hullmann+Gimmler Foto 2: L. Wilhelm Foto 3: Emschergenossenschaft
Über die Beteiligung von Anwohnern und Schülern an der Re-Inszenierung und landschaftsarchitektonischen Überarbeitung der feudalen Gartenanlagen auf dem Ludwigsberg wird die konkrete Gestaltung von Orten als Ergebnis der Auseinandersetzung mit der Geschichte und einer Interaktion zwischen Planern, Künstlern und Schülern akzeptiertGrafik 1: Hullmann+Gimmler Foto 2: L. Wilhelm Foto 3: Emschergenossenschaft

Das Konzept der Urbanen Forstwirtschaft zielt darauf ab, das klassische Geschäftsfeld der Holzproduktion mit neuen Geschäftsfeldern im Bereich Dienstleistungen zu kombinieren.Grafik: Lohrberg stadtlandschaftsarchitektur
Das Konzept der Urbanen Forstwirtschaft zielt darauf ab, das klassische Geschäftsfeld der Holzproduktion mit neuen Geschäftsfeldern im Bereich Dienstleistungen zu kombinieren.Grafik: Lohrberg stadtlandschaftsarchitektur

Sieben groΒe, leere Holzboxen auf den Marktplätzen der Siedlungen rund um den Saarkohlenwald motivierten die Menschen dazu, diese mit ihren eigenen Ideen und Geschichten zum Saarkohlenwald zu füllen. Die gefüllten Boxen wanderten zurück in den Wald und waren dort Ausgangspunkt für ungewöhnliche Inszenierungen von Altbekanntem (Engelhardt/Weisshaar 2004)Fotos: B. Weisshaar
Sieben groΒe, leere Holzboxen auf den Marktplätzen der Siedlungen rund um den Saarkohlenwald motivierten die Menschen dazu, diese mit ihren eigenen Ideen und Geschichten zum Saarkohlenwald zu füllen. Die gefüllten Boxen wanderten zurück in den Wald und waren dort Ausgangspunkt für ungewöhnliche Inszenierungen von Altbekanntem (Engelhardt/Weisshaar 2004)Fotos: B. Weisshaar

Im Rahmen der Saarkohlenwaldwoche war die Bevölkerung eingeladen, die Lichtung in der Stadt neu zu entdecken, sei es als Begegnung mit der Jagdgöttin Diana in den ehemaligen feudalen Gartenanlagen, im Rahmen einer Expedition durch ein versunkenes Bergarbeiterdorf mit den Geschichten der ehemaligen Bewohner, oder in einer Nacht im Wald mit einer beleuchteten Lichtung Neuhaus. (Engelhardt et al. 2005)Fotos: A. Fuhrmann-Kombrust
Im Rahmen der Saarkohlenwaldwoche war die Bevölkerung eingeladen, die Lichtung in der Stadt neu zu entdecken, sei es als Begegnung mit der Jagdgöttin Diana in den ehemaligen feudalen Gartenanlagen, im Rahmen einer Expedition durch ein versunkenes Bergarbeiterdorf mit den Geschichten der ehemaligen Bewohner, oder in einer Nacht im Wald mit einer beleuchteten Lichtung Neuhaus. (Engelhardt et al. 2005)Fotos: A. Fuhrmann-Kombrust

Baumann, Z.: Moderne und Ambivalenz. – Hamburg 1992BaumannZ.Moderne und Ambivalenz– Hamburg1992Search in Google Scholar

Bertels, L.: Die dreiteilige Großstadt als Heimat. Ein Szenarium. – Opladen 1997BertelsL.Die dreiteilige Großstadt als Heimat. Ein Szenarium– Opladen199710.1007/978-3-322-95792-4Search in Google Scholar

Bezzenberger, A.; Hegelmann+Dutt; Hullmann+Gimmler: SAUL – Regionalpark Saar, Regionales Pilotprojekt Saarkohlenwald. Raumvision und Infrastruktur (Gutachten im Auftr. des Ministeriums für Umwelt des Saarlandes, 2003; unveröff.)BezzenbergerA.Hegelmann+Dutt; Hullmann+Gimmler: SAUL – Regionalpark Saar, Regionales Pilotprojekt SaarkohlenwaldRaumvision und InfrastrukturGutachten im Auftr. des Ministeriums für Umwelt des Saarlandes2003unveröffSearch in Google Scholar

Blatter, J.: Metropolitan Governance in Deutschland: Normative, utilitaristische, kommunikative und dramaturgische Steuerungsansätze. Swiss Political Science Review 11 (2005)1, S. 119–155BlatterJ.Metropolitan Governance in DeutschlandNormative, utilitaristische, kommunikative und dramaturgische SteuerungsansätzeSwiss Political Science Review1120051S. 119155Search in Google Scholar

Blotevogel, H. H.: Geographische Erzählungen zwischen Moderne und Postmoderne. In: Lokal verankert, weltweit vernetzt. Tagungsbericht und wissenschaftliche Abhandlungen des 52. deutschen Geographentages. Hrsg.: Blotevogel, H. H.; Ossenbrügge, J.; Wood, G. – Stuttgart 2000, S. 465–478BlotevogelH. H.Geographische Erzählungen zwischen Moderne und PostmoderneLokal verankert, weltweit vernetzt. Tagungsbericht und wissenschaftliche Abhandlungen des 52. deutschen GeographentagesBlotevogelH. H.OssenbrüggeJ.WoodG.Stuttgart 2000S. 465478Search in Google Scholar

Böhnke, P.: Akteure und deren Kooperation in einem EU-Projekt. Fallbeispiel Sustainable and Accessible Urban Landscapes – Regionalpark Saar – Saarland. – 2005, Masterarbeit an der Universität Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und WaldökologieBöhnkeP.Akteure und deren Kooperation in einem EU-ProjektFallbeispiel Sustainable and Accessible Urban Landscapes – Regionalpark Saar – Saarland2005Masterarbeit an der Universität Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und WaldökologieSearch in Google Scholar

Brown, R. H.: Social Science as a Civic Discourse. Essays on the Invention, Legitimation and Uses of Social Theory. – Chicago, London 1998BrownR. H.Social Science as a Civic DiscourseEssays on the InventionLegitimation and Uses of Social Theory– Chicago, London1998Search in Google Scholar

Doehler-Behzadi, M.: Die entspannte Stadt. Strategien für schrumpfende Städte. In: Erstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im Umbruch. Hrsg.: Ministerium für Umwelt des Saarlandes. – Saarbrücken 2005, S. 32–33Doehler-BehzadiM.Die entspannte Stadt. Strategien für schrumpfende StädteErstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL SymposiumStadtlandschaften im Wandel – Planung im UmbruchMinisterium für Umwelt des Saarlandes. – Saarbrücken2005S. 3233Search in Google Scholar

Fayet, R.: Reinigungen. Vom Abfall der Moderne zum Kompost der Nachmoderne. – Wien 2003FayetR.Reinigungen. Vom Abfall der Moderne zum Kompost der Nachmoderne– Wien2003Search in Google Scholar

Eckardt, E; Hartz, A.: Nicht-lineare Planung für post-fordistische Räume. Raumplanung im Saarland am Ende des Montanzeitalters. Raumplanung H. 24 (2006), S. 17–22EckardtEHartzA.Nicht-lineare Planung für post-fordistische Räume. Raumplanung im Saarland am Ende des MontanzeitaltersRaumplanung H.242006S. 1722Search in Google Scholar

Engelhardt, T.; Weisshaar, B.: 7 Räume 7 Träume. Dokumentation i. Auftr. des Ministeriums für Umwelt des Saarlandes. – Saarbrücken, September 2004 (unveröff.)EngelhardtT.WeisshaarB.7 Räume 7 Träume. Dokumentation i. Auftrdes Ministeriums für Umwelt des Saarlandes– SaarbrückenSeptember2004unveröffSearch in Google Scholar

Engelhardt, T.; Weisshaar, B.; Wilhelm, L.: Lichtung in der Stadt – Eine Saarkohlenwaldwoche. Dokumentation i. Auftr. des Ministeriums für Umwelt des Saarlandes. – Saarbrücken, Oktober 2005 (unveröff.)EngelhardtT.WeisshaarB.WilhelmL.Lichtung in der Stadt – Eine Saarkohlenwaldwoche. Dokumentation iAuftr. des Ministeriums für Umwelt des Saarlandes– SaarbrückenOktober2005unveröffSearch in Google Scholar

Gailing, L.: Regionalparks. Grundlagen und Instrumente der Freiraumpolitik in Verdichtungsräumen. – Dortmund 2005. = Dortmunder Beitr. z. Raumplanung 121GailingL.Regionalparks. Grundlagen und Instrumente der Freiraumpolitik in Verdichtungsräumen– Dortmund 2005. = Dortmunder Beitr. z. Raumplanung 121Search in Google Scholar

Gebhardt, H.; Reuber, P.; Wolkersdorfer, G.: Kulturgeographie – Leitlinien und Perspektiven. In: Kulturgeographie – Aktuelle Ansätze und Entwicklungen. Hrsg.: Gebhardt, H.; Reuber, R; Wolkersdorfer, G. – Heidelberg, Berlin 2003, S. 1–27GebhardtH.ReuberP.WolkersdorferG.Kulturgeographie – Leitlinien und PerspektivenKulturgeographie – Aktuelle Ansätze und EntwicklungenGebhardtH.ReuberRWolkersdorferG.Heidelberg, Berlin2003S. 127Search in Google Scholar

Giddens, A.: Konsequenzen der Moderne. – Frankfurt/M. 1995 (zuerst 1990)GiddensA.Konsequenzen der Moderne– Frankfurt/M.1995zuerst 1990Search in Google Scholar

Göschei, A.: Lokale und regionale Identitätspolitik. In: Die europäische Stadt. Hrsg.: Siebei, W. – Frankfurt/M. 2004, S. 158–168GöscheiA.Lokale und regionale IdentitätspolitikDie europäische StadtSiebeiW.– Frankfurt/M.2004S. 158168Search in Google Scholar

Günter, R.: Poetische Orte – im Tal der Marecchia zwischen dem Hochappennin und Rimini. – Essen 1998GünterR.Poetische Orte – im Tal der Marecchia zwischen dem Hochappennin und Rimini– Essen1998Search in Google Scholar

Hartz, A.: Stadtlandschaft gestalten: Die Regionalpark-Projekte „Saarkohlenwald“ und „Warndt“. In: Erstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im Umbruch. Hrsg.: Ministerium für Umwelt des Saarlandes. – Saarbrücken 2005, S. 22–25HartzA.Stadtlandschaft gestalten: Die Regionalpark-Projekte „Saarkohlenwald“ und „Warndt“Erstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im UmbruchMinisterium für Umwelt des Saarlandes– Saarbrücken2005S. 2225Search in Google Scholar

Hartz, A.; Dams, C.; Körner, G.: The Importance of the Historical Dimension in the Process of Re-inventing the Urban Landscape. Experiences from the Interreg IIIB project SAUL (sustainable and accessible urban landscapes). In: Multiple landscape merging past and present in landscape planning. 5th International Workshop on Sustainable Land Use Planning. – Wageningen (NL) 2004 (www.wau.nl/rpv/isomul/workshop2004/)HartzA.DamsC.KörnerG.The Importance of the Historical Dimension in the Process of Re-inventing the Urban Landscape. Experiences from the Interreg IIIB project SAUL (sustainable and accessible urban landscapes)Multiple landscape merging past and present in landscape planning. 5th International Workshop on Sustainable Land Use Planning– Wageningen (NL)2004www.wau.nl/rpv/isomul/workshop2004/Search in Google Scholar

Hartz, A.; Kestermann, R.: New planning concepts and regional cooperation: Responding to the challenges of new urban landscapes. In: Planning Metropolitan Landscapes – Concepts, Demands, Approaches. Hrsg.: Tress, G. et al. – Wageningen (NL) 2004. = DELTA Series 4HartzA.KestermannR.New planning concepts and regional cooperation: Responding to the challenges of new urban landscapesPlanning Metropolitan Landscapes – Concepts, Demands, ApproachesTressG.– Wageningen (NL) 2004. = DELTA Series 4Search in Google Scholar

Hauser, S.: Industrieareale als urbane Räume. In: Die europäische Stadt. Hrsg.: Siebei, W. – Frankfurt/M. 2004, S. 146–157HauserS.Industrieareale als urbane RäumeDie europäische StadtSiebeiW.– Frankfurt/M.2004S. 146157Search in Google Scholar

Häussermann, H.; Siebei, W: Neue Urbanität. – Frankfurt/M. 1993HäussermannH.SiebeiWNeue Urbanität– Frankfurt/M1993Search in Google Scholar

Helbrecht, L.: Der Wille zur „totalen Gestaltung": Zur Kulturgeographie der Dinge. In: Kulturgeographie – Aktuelle Ansätze und Entwicklungen. Hrsg.: Gebhardt, H.; Reuber, P.; Wolkersdorfer, G. – Heidelberg, Berlin 2003, S. 149–170HelbrechtL.Der Wille zur „totalen Gestaltung“: Zur Kulturgeographie der DingeKulturgeographie – Aktuelle Ansätze und EntwicklungenGebhardtH.ReuberP.WolkersdorferG.– Heidelberg, Berlin2003S. 149170Search in Google Scholar

Hoppmann, H.: pro:Vision. Postmoderne Taktiken in einer strategischen Gegenwartsgesellschaft. Eine soziologische Analyse. – Berlin 2000HoppmannH.pro:Vision. Postmoderne Taktiken in einer strategischen GegenwartsgesellschaftEine soziologische Analyse– Berlin2000Search in Google Scholar

Ignatow, A.: Ist Osteuropa „postmodern“? Der Begtiff der Postmoderne und die Osteuropaforschung. – Köln 2000. = Ber. des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien 4/2000IgnatowA.Ist Osteuropa „postmodern“?Der Begtiff der Postmoderne und die Osteuropaforschung– Köln 2000. = Ber. des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien 4/2000Search in Google Scholar

Kühne, O.: Landschaft als Konstrukt und die Fragwürdigkeit der Grundlagen der konservierenden Landschaftserhaltung – eine konstruktivistisch-systemtheoretische Betrachtung. – Wien 2005. = Beitr. z. Kritischen Geographie 4 (a)KühneO.Landschaft als Konstrukt und die Fragwürdigkeit der Grundlagen der konservierenden Landschaftserhaltung – eine konstruktivistisch-systemtheoretische Betrachtung– Wien 2005. = Beitr. z. Kritischen Geographie 4 (a)Search in Google Scholar

Kühne, O.: Zur historischen Dimension in postmodernen Stadtlandschaften am Beispiel des Pilotprojektes Saarkohlenwald im Regionalpark Saar. In: Erstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im Umbruch. Hrsg.: Ministerium für Umwelt des Saarlandes. – Saarbrücken 2005, S. 40–41 (b)KühneO.Zur historischen Dimension in postmodernen Stadtlandschaften am Beispiel des Pilotprojektes Saarkohlenwald im Regionalpark SaarErstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im UmbruchMinisterium für Umwelt des Saarlandes– Saarbrücken2005S. 4041(b)Search in Google Scholar

Kühne, O.: Landschaft in der Postmoderne – das Beispiel des Saarlandes. – Wiesbaden 2006KühneO.Landschaft in der Postmoderne – das Beispiel des Saarlandes– Wiesbaden2006Search in Google Scholar

Kestermann, R.: Neue Konzepte für Stadtlandschaften. Workshop 1 – Diskussionsergebnisse. In: Erstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im Umbruch. Hrsg.: Ministerium für Umwelt des Saarlandes. – Saarbrücken 2005, S. 38–39KestermannR.Neue Konzepte für Stadtlandschaften. Workshop 1 – DiskussionsergebnisseErstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im UmbruchMinisterium für Umwelt des Saarlandes– Saarbrücken2005S. 3839Search in Google Scholar

Landgraf, E.: Beobachter der Postmoderne. Parapluie – Elektron. Z. für Kultur, Künste, Literaturen (2004) Nr. 6 (http://parapluie.de/archiv/generation/postmoderne; 20.06.2004)LandgrafE.Beobachter der PostmoderneParapluie – Elektron. Z. für Kultur, Künste, Literaturen2004Nr. 6http://parapluie.de/archiv/generation/postmoderne20.06.2004Search in Google Scholar

Langhagen-Rohrbach, C.: Was ist eigentlich „Regionale Identität“? LEADERforum (2003) H. 3, S. 16–18Langhagen-RohrbachC.Was ist eigentlich „Regionale Identität“?LEADERforum2003H. 3S. 1618Search in Google Scholar

Löw, M.: Raumsoziologie. – Frankfurt/M. 2001LöwM.Raumsoziologie– Frankfurt/M2001Search in Google Scholar

Lohrberg, F.: Integration der Land- und Forstwirtschaft in die Entwicklung regionaler Freiräume. In: Erstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im Umbruch. Hrsg.: Ministerium für Umwelt des Saarlandes. – Saarbrücken 2005, S. 48–49LohrbergF.Integration der Land- und Forstwirtschaft in die Entwicklung regionaler FreiräumeErstes Regionalpark-Forum. Regionalpark Saar – Neue Partnerschaften für die Stadtlandschaft und Drittes SAUL Symposium. Stadtlandschaften im Wandel – Planung im UmbruchMinisterium für Umwelt des Saarlandes– Saarbrücken 2005S. 4849Search in Google Scholar

Lyotard, J.-F.: La condition postmoderne. Rapport sur le savoir. – Paris 1979 / Das postmoderne Wissen. Ein Bericht. – Graz 1999LyotardJ.-F.La condition postmoderne. Rapport sur le savoir– Paris 1979 / Das postmoderne Wissen. Ein Bericht. – Graz1999Search in Google Scholar

Lyotard, J.-F.: Der Widerstreit. – München 1987LyotardJ.-F.Der Widerstreit– München1987Search in Google Scholar

Ott, K.: „Heimat"-Argumente als Naturschutzbegründungen in Vergangenheit und Gegenwart. In: Landschaft und Heimat. Hrsg.: Deutscher Rat für Landespflege. – Meckenheim 2005. = Schriftenreihe des Dt. Rates für Landespflege, H. 77, S. 24–32OttK.„Heimat“-Argumente als Naturschutzbegründungen in Vergangenheit und GegenwartLandschaft und Heimat. Hrsg.: Deutscher Rat für Landespflege– Meckenheim 2005. = Schriftenreihe des Dt. Rates für LandespflegeH. 77S. 2432Search in Google Scholar

Planungsgruppe agl; Ministerium für Umwelt des Saarlandes: Regionalpark Saar. Neue Qualitäten für die Stadtlandschaft im Saarland. Der Masterplan: Zwischenbilanz und Perspektiven 2012.-Saarbrücken 2006Planungsgruppe agl; Ministerium für Umwelt des SaarlandesRegionalpark Saar. Neue Qualitäten für die Stadtlandschaft im SaarlandDer Masterplan: Zwischenbilanz und Perspektiven 2012Saarbrücken2006Search in Google Scholar

Pohl, J.: Regionalbewusstsein als Thema der Sozialgeographie. Theoretische Überlegungen und empirische Untersuchungen am Beispiel Friaul. – Regensburg 1993. = Münchener Geogr. Hefte 70PohlJ.Regionalbewusstsein als Thema der SozialgeographieTheoretische Überlegungen und empirische Untersuchungen am Beispiel Friaul– Regensburg 1993. = Münchener Geogr. Hefte70Search in Google Scholar

Roost, F.: Die Disneyfizierung der Städte. Großprojekte der Entertainmentindustrie am Beispiel des New Yorker Times Square und der Siedlung Celebration in Florida. – Opladen 2000RoostF.Die Disneyfizierung der Städte. Großprojekte der Entertainmentindustrie am Beispiel des New Yorker Times Square und der Siedlung Celebration in Florida– Opladen200010.1007/978-3-663-09687-0Search in Google Scholar

Safranski, R.: Wie viel Globalisierung verträgt der Mensch? – München, Wien 2003SafranskiR.Wie viel Globalisierung verträgt der Mensch?– München, Wien2003Search in Google Scholar

Siebei, W.: Einleitung: Die europäische Stadt. In: Die europäische Stadt. Hrsg.: Siebei, W. – Frankfurt/M., S. 11–50SiebeiW.Einleitung: Die europäische StadtDie europäische StadtSiebeiW.– Frankfurt/M.S. 1150Search in Google Scholar

Sloterdijk, P.: Kopernikanische Mobilmachung und ptolemäische Abrüstung. Ästhetischer Versuch. – Frankfurt/M. 1987SloterdijkP.Kopernikanische Mobilmachung und ptolemäische Abrüstung. Ästhetischer Versuch– Frankfurt/M1987Search in Google Scholar

Stein, U.: Planning with all your Senses – Learning to Cooperate on a Regional Scale. D1SP Nr. 162 (2005) 3, S. 62–69SteinU.Planning with all your Senses – Learning to Cooperate on a Regional ScaleD1SP Nr.16220053S. 626910.1080/02513625.2005.10556933Search in Google Scholar

Stichweh, R.: Raum und moderne Gesellschaft. Aspekte der sozialen Kontrolle des Raumes, ln: Die Gesellschaft und ihr Raum. Raum als Gegenstand der Soziologie. Hrsg.: Krämer-Badoni, T.; Kuhm, K. – Opladen 2003, S. 93–102StichwehR.Raum und moderne Gesellschaft. Aspekte der sozialen Kontrolle des RaumesDie Gesellschaft und ihr Raum. Raum als Gegenstand der SoziologieKrämer-BadoniT.KuhmK.– Opladen2003S. 93102Search in Google Scholar

Vester, H.-G.: Soziologie der Postmoderne. – München 1993VesterH.-G.Soziologie der Postmoderne– München1993Search in Google Scholar

Welsch, W.: Einleitung. In: Wege aus der Moderne. Schlüsseltexte der Postmoderne-Diskussion. Hrsg.: Welsch, W. – Weinheim 1988WelschW.EinleitungWege aus der Moderne. Schlüsseltexte der Postmoderne-DiskussionWelschW.– Weinheim1988Search in Google Scholar

Werlen, B.: Kulturgeographie und kulturtheoretische Wende. In: Kulturgeographie – Aktuelle Ansätze und Entwicklungen. Hrsg.: Gebhardt, H.; Reuber, P.: Wolkersdorfer, G. – Heidelberg, Berlin 2003, S. 251–268WerlenB.Kulturgeographie und kulturtheoretische WendeKulturgeographie – Aktuelle Ansätze und EntwicklungenGebhardtH.ReuberP.WolkersdorferG.– Heidelberg, Berlin2003S. 251268Search in Google Scholar

Wood, G.: Die postmoderne Stadt: Neue Formen der Urbanität im Übergang vom zweiten ins dritte Jahrtausend. In: Kulturgeographie – Aktuelle Ansätze und Entwicklungen. Hrsg.: Gebhardt, H.; Reuber, R; Wolkersdorfer, G. – Heidelberg, Berlin 2003, S.131–147WoodG.Die postmoderne Stadt: Neue Formen der Urbanität im Übergang vom zweiten ins dritte JahrtausendKulturgeographie – Aktuelle Ansätze und EntwicklungenGebhardtH.ReuberRWolkersdorferG.– Heidelberg, Berlin2003S.131147Search in Google Scholar

Recommended articles from Trend MD

Plan your remote conference with Sciendo