1. bookVolume 67 (2009): Issue 4 (July 2009)
Journal Details
License
Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Rezensionen

Published Online: 31 Aug 2009
Volume & Issue: Volume 67 (2009) - Issue 4 (July 2009)
Page range: 330 - 338
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Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
<p><figure id="j_BF03183195_fig_001_w2aab3b7b4b1b6b1ab1ab1aAa" position="float" fig-type="figure"><img xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="graphic/j_BF03183195_fig_001.jpg" src="https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/6007d7c44092107635e48c40/j_BF03183195_fig_001.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20220927T022813Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=18000&X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220927%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=89690d5f3a045971b68dd6549d03ca56abee151358f28987f379f797b81ddda3" class="mw-100"></img></figure></p><p>Timothy Moss, Matthias Naumann, Markus Wissen (Hrsg.): Infrastrukturnetze und Raumentwicklung. Zwischen Universalisierung und Differenzierung. Ergebnisse sozial-ökologischer Forschung Band 10, Oekom Verlag München 2008</p><p>„Die Infrastruktursysteme im Raum sind Ausdruck sozialer Kräfteverhältnisse und räumlich-institutioneller Arrangements“. Diese Erkenntnis kennzeichnet den Blickwinkel der Beiträge in dem von T. Moss, M. Naumann und M. Wissen herausgegebenen Buch ‚Infrastrukturnetze und Raumentwicklung‘.</p><p>Die Annahme, dass sich Raum und Infrastruktur in ihrer Entwicklung stark beeinflussen, wurde bislang fast ausschließlich im Rahmen technisch-ökonomischer Betrachtungen wissenschaftlich überprüft. Dabei steht nach wie vor die Aufgabe im Vordergrund, dass die Systeme zur Strom-, Wärme- oder Wasserversorgung bzw. zur Abwasser- oder Abfallentsorgung in den jeweiligen Raumeinheiten ein hohes Maß an Ver- bzw. Entsorgungssicherheit bieten und sich immer wieder in einer dienenden Funktion den siedlungsstrukturellen Veränderungen anpassen. Die Langlebigkeit der Systeme, die notwendigen hohen Investitionen in den Untergrund sowie die Möglichkeit, Kosten meistens auf die Nutzer umlegen zu können, haben monopolistische Strukturen gefestigt und damit Systeme geschaffen, welche eine flexible Anpassung an die veränderten baulichen (physisch-technischen) aber auch gesellschaftlichen (politisch-institutionellen) Randbedingungen zumindest erschweren und die bestehenden Infrastrukturnetze immer wieder verfestigen. Die sich im Raum meist unterordnenden oder unsichtbaren Anlagen sind im Alltäglichen kaum Gegenstand politischer Diskussionen – lediglich bei direkten negativen Umweltwirkungen, unvorhersehbaren Kostensteigerungen oder funktionalen Ausfällen rücken diese Systeme in das allgemeine Bewusstsein. So ist festzustellen, dass sich die raumbezogene Planung weitgehend einer möglichen Steuerungsaufgabe entzogen und diese den jeweils zuständigen Fachplanungsträgern überlassen hat. Eine Neubewertung der Situation auf einer breiten umfassenden wissenschaftlichen Grundlage über die übliche technisch-wirtschaftliche Betrachtung hinaus war daher längst überfällig. Der vorgelegte Sammelband stellt weitestgehend vollständig und umfassend die derzeitige Debatte über die Zukunft der Daseinsvorsorge in den Kontext einer spannenden internationalen Diskussion über die Raumwirkungen des infrastrukturellen Wandels und deren Implikationen im Rahmen gegenwärtiger Wandlungsprozesse. Insgesamt plädieren alle Beiträge für einen differenzierten Blick auf die Dimensionen eines infrastrukturellen Wandels und zeigen auf, warum eine Beteiligung aus deren Sicht jetzt notwendig und auch möglich ist.</p><p>Dazu bietet der Band auf 336 Seiten 13 Aufsätze, die nicht nur „gesammelt“, sondern intelligent nach einem klaren Forschungskonzept zusammengestellt sind. Die jeweiligen Forschungsleitfragen sowie die eigenständigen Ziele der zugrunde liegenden Forschungsarbeiten werden deutlich herausgearbeitet. Dazu werden diese im Vorwort schlüssig dargelegt und im Fazit nochmals überprüft. Die Aufsätze befassen sich mit theoretischen Annäherungen, empirischen Befunden bis hin zu den Perspektiven raumsensibler Infrastrukturforschung. Sie umfassen dabei alle derzeit diskutierten Fragestellungen (zentral/dezentral; Stadtumbau Ost/West; Liberalisierung/Privatisierung; Probleme städtischer/ländlicher Räume) bis hin zu aktuellen STS Studien (Science, Technology and Society). Besonders interessant sind die drei aus dem englischen übersetzten Beiträge von Graham/Marvin, Couthard/Guy und Kaika zum Verhältnis von Infrastrukturnetzen und Raumentwicklung im ersten Teil des Bandes. Sie schließen eine Forschungslücke im deutschsprachigen Bereich und unterziehen die Thesen des Splintering Urbanism einer kritischen Überprüfung aus Sicht der Infrastruktur. Damit sind diese nicht nur für die sozial-ökologische Forschung von Bedeutung, sondern auch für die technisch-wirtschaftlichen Akteure empfehlenswert. Aus deutscher Sicht bildet sich das Spannungsverhältnis zwischen dem Ziel der Aufrechterhaltung einer flächendeckenden Infrastruktur in allen Teilräumen einerseits und aktuellen Tendenzen zur räumlichen Ausdifferenzierung des infrastrukturellen Angebots andererseits. Dieses bildet das regionalpolitische Leitmotiv für den Sammelband.</p><p>Im zweiten Teil stehen die räumlichen Dimensionen des infrastrukturellen Wandels auf der Grundlage empirischer Befunde im Vordergrund. Die einzelnen Titel lassen die Inhalte erahnen: „Von dezentralen Systemen zu zentralen Systemen und wieder zurück“? (Kluge, Scheele), „Räumliche Differenzierung der Infrastrukturversorgung“ (Koziol), „Der räumliche Wandel der Stromversorgung und die Auswirkungen auf die Raum- und Infrastrukturplanung“ (Monstadt), „Neue Chancen ungleich verteilt“ (Rohracher, Spät), „Räumlicher Wandel und Persistenz“ (Stein), „Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in der Schweiz“ (Abegg, Natrup), „Zwischen Eigensinn und Gemeinwohl“ (Knothe). Schließlich zieht der Mitherausgeber Timothy Moss ein kluges Fazit und stellt die Herausforderungen und Perspektiven raumwissenschaftlicher Infrastrukturforschung dar, die sich aus den Beiträgen und den damit verbundenen Forschungsarbeiten ergeben haben.</p><p>Die Beiträge werden in ihrer gesamten Breite dazu beitragen, die aktuelle Fachdiskussion nun auch in einer breiteren Fachöffentlichkeit in Gang zu setzen. Damit wollen die Herausgeber einerseits die Stadt- und Regionalforschung für die infrastrukturellen Dimensionen räumlicher Entwicklungen sensibilisieren, andererseits aber auch die Infrastrukturforschung auf die räumlichen Dimensionen des infrastrukturellen Wandels aufmerksam machen. Auf Dauer sollte die Raumplanung nicht akzeptieren, dass die jeweilige technische Entwicklung und die wirtschaftlichen Interessen der Betreiber die bestehenden Systeme festigen, statt diese an das räumliche und gesellschaftliche Umfeld anzupassen. Mit dem vorgelegten Sammelband ist ein erster wesentlicher Schritt getan, in der Fachdiskussion eine weitere Ebene hinzuzufügen und damit ein Gegengewicht zu der stark technisch-wirtschaftlichen Betrachtung zu bilden. Insbesondere Ingenieuren und Praktikern aus dem Infrastrukturbereich sei das Werk empfohlen, denn schon alleine der sprachliche Reichtum der Beiträge dürfte den eher nüchterne Zahlen und klare Fakten gewohnten Lesern aus diesem Bereich begeistern. Die empirischen Nachweise stehen hier nicht im Vordergrund, diese werden sicherlich Gegenstand der einzelnen zugrunde liegenden Forschungsprojekte sein. In diesem Sammelband wird jedoch in jedem der 13 Beiträge ein Raumbezug hergestellt und damit deutlich und wo der Handlungsbedarf für die Planung liegt, wenn man den erforderlichen Anpassungsprozess der Infrastrukturnetze mitgestalten will.</p></sec><sec id="j_BF03183195_s_102_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b1Aa"><title/><p><figure id="j_BF03183195_fig_002_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b1b1aAa" position="float" fig-type="figure"><img xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="graphic/j_BF03183195_fig_002.jpg" src="https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/6007d7c44092107635e48c40/j_BF03183195_fig_002.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20220927T022813Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=18000&X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220927%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=7d402d386ac267717fce7a35dd6147bf15298553ebbd4d06195a2d7c481b6e56" class="mw-100"></img></figure></p><p>Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt. Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte; Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie; Hrsg.: Brot für die Welt, Evangelischer Entwicklungsdienst, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 2008. 656 S.</p><p>„Es muss uns endlich klar sein: Kleine Kurskorrekturen reichen nicht mehr.“ Mit dieser Aussage macht sich Bundespräsident Horst Köhler die Grundposition der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt. Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte“ zu Eigen. Im Oktober 2008, noch im Monat ihres Erscheinens, greift er in seinem Grußwort zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises die in der Studie entwickelte Vorstellung von der Notwendigkeit einer neuen industriellen Revolution und eines Zivilisationswandels auf. Das Buch spricht dabei auch grundlegende raumwissenschaftliche Fragen an.</p><p>Bereits 1996 hatte die Vorläuferstudie in der Blütezeit der Diskussion um nachhaltige Entwicklung große Aufmerksamkeit erlangt und heftige Kontroversen ausgelöst. Jetzt wird auf nunmehr 656 Seiten nicht nur eine sehr kritische Bilanz zu den bislang erzielten Fortschritten gezogen. Die Herausgeber setzen breit angelegt, faktenreich und auf aktuellstem Stand nach: „Die Studie gibt Anregungen, macht Vorschläge, entwickelt Konzepte, skizziert Visionen. Dabei wird die Dimension der Aufgabe deutlich, aber auch die Möglichkeiten zum Handeln“. Die Zielgruppe des politischen Buches ist letztlich die gesamte Gesellschaft, was sich auch im Verkaufspreis von 14,95 Euro widerspiegelt.</p><p>Das Werk gliedert sich in sechs Kapitel. Während das erste Kapitel die großen Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung und die zugrunde liegenden Werthaltungen skizziert, steht im zweiten Kapitel die ernüchternde Bilanz zu den auf der Basis des Konzepts des Umweltraums formulierten Zielen im Vordergrund. Das dritte Kapitel zeichnet die Leitbilder einer zukunftsfähigen Entwicklung: Dematerialisierung und Naturverträglichkeit sowie globale Armutsbekämpfung, nationale soziale Teilhabe und Aufwertung von Eigenarbeit, Versorgungs- und Betreuungsarbeit. Im vierten Kapitel wird der notwendige Kurswechsel konkretisiert. Hier lauten die Stichworte: Solarwirtschaft, Ressourceneffizienz, Gestaltung der Märkte durch Politik, Arbeit fair teilen und – aus raumwissenschaftlicher Sicht am interessantesten – regionale Kreisläufe. Das fünfte Kapitel widmet sich der globalen Politik zum Schutz der Gemeingüter und zur Gestaltung des Welthandels. Im letzten Kapitel werden das Engagement der Bürger in den Kommunen und das Thema der privaten Lebensstile angesprochen.</p><p>Die Studie weist eine Reihe von wichtigen raumwissenschaftlichen Bezügen auf, macht in diesem Bereich allerdings kaum neue Vorschläge. Relevanz erhalten die räumlichen Aspekte vielmehr durch die Einbettung in ein großes, alle Politikbereiche umspannendes Gesamtkonzept, das konsequent aus einer expliziten Wertebasis sowie aus natur-, ingenieur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Annahmen abgeleitet wird. Daraus erschließt sich die Radikalität der gemachten Vorschläge. Die Grundfragen lauten: wie sehen die räumlichen Strukturen eines wissensgeprägten solarsolidarischen Zeitalters aus und wie können solche Strukturen erreicht werden?</p><p>Ausgangspunkt der Studie ist die Zielsetzung einer zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien, einer steigenden Energieeffizienz und verringerter materieller Ansprüche. Korrespondierend ergeben sich bei den raumstrukturellen Leitbildern Ansätze, die die Notwendigkeit von Verkehr und Transport wesentlich reduzieren: Deglobalisierung, Regionalisierung, Reurbanisierung, Stadt der kurzen Wege sowie Dezentralisierung der Ver- und Entsorgungssysteme. Bei der Energieversorgung wird die „Vernetzung einer Vielzahl von Versorgungssystemen im kleinen Maßstab, die über Stadt und Land verteilt sind“ angestrebt. Dies harmoniere mit lokal und regional verflochtenen Wirtschaftsstrukturen. Zugleich soll der Flächenverbrauch z. B. durch stärkere Verdichtung und nicht weiter wachsende Ansprüche an die Wohnfläche verringert werden. Hier bleibt das formulierte Ziel, den Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche auf null zu reduzieren. Im Bereich der Entwicklung ländlicher Regionen werden Chancen in der Verbindung von Natur- und Klimaschutz, Vermarktung der Produkte des Ökolandbaus und Tourismus gesehen. Für Städte sei interessant, bei ihrer Entwicklung das im Gebäudebestand und in den physischen Infrastrukturen vorhandene Material durch Recycling zu nutzen.</p><p>Was die Leitbilder in Bezug auf die Gestaltung der Entscheidungsfindung in Politik und Planung anbelangt, wird den Kommunen und Regionen als Handlungsebene eine große Bedeutung zugemessen. Zum einen wird auf die Notwendigkeit integrierter Planungsansätze und entsprechender institutioneller Strukturen hingewiesen. Zum anderen werden die direkten Mit- und Einwirkungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft erörtert. Da die bisherigen Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit nicht ausreichen, geht die Studie hier sehr weit: Sie ruft letztlich die Bürger dazu auf, „zerstörerische Projekte“ mit allen legalen Mitteln zu „bekämpfen“.</p><p>Es gibt weitere Vorschläge in der Studie, die als Provokation empfunden werden können, z.B. nach Tempo 30 in geschlossenen Ortschaften und Tempo 100 auf den Autobahnen, nach Mindestlöhnen und 30-Stunden-Woche. Umgekehrt bleibt jedoch die Frage, wie die Industriegesellschaften auf die globalen Herausforderungen denn reagieren sollen. Wenn kleinere Kurskorrekturen tatsächlich nicht reichen, wären größere Veränderungen zu akzeptieren. Im Rahmen einer Rezension kann nicht beurteilt werden, ob die vorgeschlagenen Visionen, Leitbilder und Maßnahmen sinn voll sind oder nicht. Klar wird jedoch, dass der sehr breit angelegte Ansatz der Studie den richtigen Weg weist. Die Forderung nach einer interdisziplinären Forschung und Politikberatung wird vom Wuppertal Institut in vorbildlicher Weise erfüllt. Von den 30 Autoren des Buches stammen 25 von diesem Institut. Hieran müssen sich weitere Beiträge zur wissenschaftlichen Diskussion messen lassen.</p><p>Insgesamt gesehen ist die Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ eine Pflichtlektüre für jeden, der sich intensiv mit nachhaltiger Entwicklung beschäftigt. Als negativ ist anzusehen, dass die Studie hin und wieder Begriffe wie „Wirtschaftsklasse“, „Plünderkapitalismus“ und „Abschied vom Neoliberalismus“ benutzt, die bei vielen Wissenschaftlern und gesellschaftlichen Gruppen direkt zur Abwehrhaltung führen kann. Dass die Gegner der in der Studie vorgeschlagenen Ansätze es allerdings kaum anders halten, sieht man beim Ökonomen Hans-Werner Sinn. Sein Buch „Das grüne Paradoxon“ (2008) wird aber auch nicht dadurch weniger lesenswert, dass von „grüner Ideologie“, „Ökowahn“ und „Aktionismus“ die Rede ist. Auf die dringende wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte kommt es an. Die vorgestellte Studie kann dabei als Referenzmodell dienen.</p></sec><sec id="j_BF03183195_s_103_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b2Aa"><title/><p><figure id="j_BF03183195_fig_003_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b2b1aAa" position="float" fig-type="figure"><img xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="graphic/j_BF03183195_fig_003.jpg" src="https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/6007d7c44092107635e48c40/j_BF03183195_fig_003.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20220927T022813Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=18000&X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220927%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=af3d2e0655cb36e32ad589fc8d806fda4286df9b747ed8b79f9c734e738687e4" class="mw-100"></img></figure></p><p>Kühne, Olaf (2008): Distinktion - Macht - Landschaft. Zur sozialen Dimension von Landschaft Wiesbaden Verlag für Sozialwissenschaften. 377 Seiten.</p><p>Olaf Kühne hat, wie allein schon sein Literaturverzeichnis belegt, eine umfangreiche Studie zur sozialen Dimension von Landschaft vorgelegt. Er schließt sich, wie die im Titel verwendeten Begriffe Distinktion und Macht zeigen, vor allem der Theorie Pierre Bourdieus an. In den Sozialwissenschaften, wo diese Theorie schon lange zum Kanon gehört, wäre dies nichts Ungewöhnliches. In der Landschaftstheorie ist ein derartiger Ansatz neu. Hier wird die soziale Dimension noch immer überwiegend aus der Perspektive der „Betroffenen“ und der Bürgerbeteiligung beschrieben, ist also mehr oder weniger dem Stand der 1980er Jahre verhaftet.</p><p>Das Buch ordnet sich in die breite Diskussion im Naturschutz, der Landschafts-, Stadt- und Raumplanung über Landschaft und Kulturlandschaft speziell als Ressource räumlicher Entwicklung ein. Kühnes Hauptthese ist, dass Landschaft nicht einfach physisch gegeben ist, also nicht einfach einen Funktionszusammenhang darstellt, der naturwissenschaftlich zu beschreiben wäre, sondern als Wahrnehmungsmuster gesellschaftlich konstruiert wird. Deshalb ist er auch mit gesellschaftlichen Interessen, d.h. mit Prestige (Distinktion) sowie Macht, insbesondere Deutungsmacht, verbunden. Diese Erkenntnis mag für Sozialwissenschaftler trivial sein, für manche Kreise in der Landschaftsökologie und der Geographie jedoch nicht, sodass die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Landschaftsdiskussion darstellt.</p><p>Die Arbeit von Olaf Kühne ist in sieben Hauptkapitel gegliedert und schließt mit einem achten, zusammenfassenden Kapitel zu den Hauptbegriffen der Arbeit – Distinktion, Macht und Landschaft – ab. Nach einem einführenden Kapitel zu den Grundzügen des gesellschaftlichen Landschaftsverständnisses, das u.a. eine Erörterung des Raumbegriffs Boudieus und Ausführungen zu Grundzügen einer Landschaftssoziologie enthält, wendet sich Kühne im zweiten Kapitel erstmals mit einigen Vorüberlegungen zu den Begriffen Sozialisation, Macht und soziale Distinktion den von Bourdieu her wohlbekannten Zusammenhängen zwischen Macht/Herrschaft, symbolischem Kapital/Geschmack und den im sozialen Habitus ausgedrückten verinnerlichten sozialen Normen zu. In Kapitel drei wird auf das Erlernen des kulturellen Wahrnehmungsmusters Landschaft in der Sozialisation eingegangen und zwischen Experten- und Laienperspektive unterschieden, um dann in Kapitel vier auf die Geschichte der Entwicklung der physischen Landschaft und auf die Darstellung der Landschaft in der Kunst einzugehen. Im fünften Kapitel erörtert Kühne dann intensiv das Verhältnis von Landschaft und sozialer Distinktion. Dabei wird ausführlich die Rolle von Ästhetisierungsprozessen für die soziale Distinktion thematisiert. In Kapitel sechs erörtert Kühne dann sein Hauptthema Landschaft und Macht. Hier nimmt er nicht nur noch einmal das Thema der Prägung der Landschaftswahrnehmung in der Sozialisation auf – hier vor allem die Vermittlung stereotypischer Landschaftsbilder in der Kinder- und Schulliteratur -, sondern geht auch vertiefend auf das Verhältnis von sozialer Distinktion und Definitionshoheit, d.h. auf die Frage der Definitionsmacht von Experten im Kontrast zur Laienposition, ein. Kühne unterfüttert seine Ausführungen mit mehreren Fallbeispielen, die sich bemühen, den praktischen Bezug seiner Arbeit zu illustrieren.</p><p>Kapitel sieben behandelt die Themen Landschaft und Tourismus sowie Landschaft und Heimat. Kapitel acht beschließt mit einem Fazit zu den Hauptbegriffen der Arbeit Distinktion, Macht und Landschaft ab. Hier umreißt Kühne das Verhältnis von Landschaft und Gesellschaft und eröffnet Perspektiven eines machtreflexiven Landschaftsbezuges.</p><p>Es ist in diesem Rahmen nicht möglich, auf das gesamte Spektrum der von Kühne behandelten Themen einzugehen. Interessant ist vor allem die Rolle landschaftlicher Stereotypen im Spannungsfeld von Experten- und Laienperspektive, die Kühne erörtert, sowie seine Darlegung des gesellschaftlichen Geschmacks als Basis sozialer Klassifizierung und gesellschaftlichen Einflusses. Landschaften werden dadurch identifizierbar, dass ihnen ein typischer Charakter, d. h. Eigenart, zugeschrieben werden kann. Gleichzeitig wird in den professionellen Diskursen aber auch in den lebensweltlichen Auffassungen über Ideallandschaften dieser Charakter zu stereotypischen Chiffren reduziert. Als Beispiele, wie derartige stereotypischen Vorstellungen und Wahrnehmungserwartungen produziert werden, führt Kühne die Kinder- und Schulliteratur an. Ein originelles Kapitel ist auch dem kleinbürgerlichen Expertentum und seiner Produktion von Modelleisenbahnlandschaften gewidmet. Die Arbeit verbindet somit Reflexion auf hohem theoretischem Niveau mit anschaulichen und mitunter unerwarteten Beispielen.</p><p>Vor diesem Hintergrund wird auch deutlich, weshalb, wie Kühne in seinem Fazit feststellt, mit der Ästhetisierung vor allem von Landschaften, die als wenig attraktiv angesehen werden, durch Intellektuelle Distinktionsgewinne erzielt werden können. Viel von der Diskussion über die Gestaltung neuer urbaner Landschaften, die sich nicht ohne weiteres herkömmlichen Wahrnehmungsmustern erschließen und nicht so ohne weiteres als Landschaften wahrgenommen werden, erschließt sich vor diesem Hintergrund als Versuch, gesellschaftlich-kulturelle Definitionsmacht zu erringen. Nicht zufällig sind mit diesen Versuchen normativ aufgeladene pädagogische Aufwendungen verbunden: Man soll lernen, auch das Abseitige als Landschaft zu schätzen, das zuvor von Künstlern und Experten, Stadtplanern und im Gefolge Landschaftsarchitekten, entdeckt wurde.</p><p>Im Einzelnen kann sicherlich an den Ausführungen Kühnes auch Kritik geübt werden. So übernimmt er z.B. auf Seite 30 ein Schema von Ipsen et al., das die verschiedenen Dimensionen des Landschaftsbewusstseins darstellen soll. Die hier verwendeten Kategorien zeigen jedoch deutlich ihre Herkunft aus der Umweltpädagogik, sind also mit einem speziellen Interesse verbunden und wären also ebenfalls nach Experten-/Laienperspektive, Distinktionsgewinne für bestimmte Gruppierungen etc. zu untersuchen. Als ästhetische Dimension werden darüber hinaus z.B. „Naturästhetik“ und „Naturbeobachtung“ genannt, als emotionale Dimension „Naturliebe“. Der Unterschied zwischen den Begriffen „Natur“ und „Landschaft“ wird nicht erörtert. Landschaft tritt hier lediglich als „Naturraum“ auf, Natur und Landschaft werden also unterschwellig gleichgesetzt, bezeichnen aber unterschiedliche Ebenen. Ebenso wenig wird die Möglichkeit behandelt, dass man bei der Landschaftserfahrung nicht allein die „Natur“ zum emotionalen Zweck der „Naturliebe“ erfährt, sondern auch z. B. „im interesselosen Wohlgefallen“ (Kant) sich selbst als produktives Subjekt. Kant ist freilich in umweltpädagogischen Diskursen nicht wohl gelitten. Naturbeobachtung ist ferner keine ästhetische. Dimension, sondern eine Tätigkeit. Inwieweit die emotionale Dimension der Landschaftsnutzung „Nutzungsbildung“ ist und was dies genau bedeuten soll, bleibt undeutlich. Dass Landschaft ein kulturell gesetztes Wahrnehmungsmuster ist, das mit einem Sinnangebot verbunden ist, schimmert in der Darstellung durch die Nennung von Märchen, Literatur und Malerei durch (wobei Märchen freilich auch Literatur sind), doch werden auch hier die Dimensionen vermischt: Als emotionale Dimension von Märchen, Literatur und Malerei gilt die symbolische Bedeutung von besonderen Orten. Zweifelsohne haben symbolische Bedeutungen einen emotionalen Effekt, doch handelt es sich hier zunächst um „Erzählungen", die ein Sinnangebot unterbreiten, also wie in der Spalte „Emotionale Dimension“ vermerkt, zu Heimatgefühlen und Identität beitragen. Dialekt, der ebenfalls als emotionale Dimension genannt wird, mag als heimatlicher eine solche Funktion haben, zunächst aber ist er eine Lokalsprache. All das hat zunächst mit Ästhetik als Lehre von der Wahrnehmung wenig zu tun.</p><p>Leider ist der abschließende Ausblick auf die Perspektiven eines machtreflexiven Landschaftsbezugs, der die Arbeit auf den Punkt bringen würde, mit etwas mehr als einer Seite Umfang äußerst knapp und sehr formal ausgefallen. Dennoch leistet die Arbeit von Olaf Kühne einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussionen über Landschaft.</p></sec><sec id="j_BF03183195_s_104_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3Aa"><title/><p><figure id="j_BF03183195_fig_004_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b1aAa" position="float" fig-type="figure"><img xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="graphic/j_BF03183195_fig_004.jpg" src="https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/6007d7c44092107635e48c40/j_BF03183195_fig_004.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20220927T022813Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=18000&X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220927%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=1d6817a2b637e631a3e8bbf4e34d6cd66ea6aeeabb03e18eace160192d31e783" class="mw-100"></img></figure></p><p>Borsdorf, Axel/Tappeiner, Ulrike/Tasser, Erich (Hrsg.): Alpenatlas, Mapping the Alps: Society - Economy-Environment Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2008 Karten, Tabellen, Abbildungen, 278 S.</p><sec id="j_BF03183195_s_104_s_001_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b3Aa"><div>Der ALPENATLAS, wertvolle Grundlage der Alpenforschung</div><p>Eine Vielfalt physisch-geographischer und anthropogener Erscheinungen angesichts einer mannigfaltigen räumlichen Differenzierung sind typische Kennzeichen des Alpenraumes. Die Reichhaltigkeit der Raumstrukturen, die sich oft im Bereich ökologischer Grenzsituationen entwickeln, umfasst auch die Existenz funktionsräumlicher Verflechtungen, die z.T. weit in den perialpinen Bereich ausgreifen. Einerseits die Lage im Zentrum Europas, andererseits die territoriale Randständigkeit (P. Messerli) sind weitere Kennzeichen des Alpenbogens. Neben der vertikalen Gliederung (z.B. Stockwerksbau) bestehen sowohl im Nord-Süd- wie auch im Ost-West-Profil gebietstypische Unterschiede.</p><p>Die Zugehörigkeit des Alpenraumes zu sieben verschiedenen Staaten beeinflusst zusätzlich die große landschaftliche Vielfalt. Unterschiedliche raumbezogene Bewertungsschemata und das Spannungsverhältnis „pouvoirs internes versus pouvoirs externes“ – Eigenständigkeit und Fremdbestimmung – führen bisweilen zu Konfliktsituationen zwischen Schützen und Nützen.</p><p>Vor diesem Hintergrund ist es einleuchtend, dass ein fundierter Überblick über die räumliche Gliederung des gesamten Alpenbogens nicht einfach zu gewinnen ist, erst recht nicht in Zeiten, die durch rasche Wandlungen ihrer wirtschaftlichen und sozialen Strukturen sowie eine stärkere Beachtung ökologischer Anforderungen (z.B. Ausweisung von Schutzgebieten usw.) gekennzeichnet sind. Dort, wo bisher von verschiedenen Autoren der Versuch einer Gesamtdarstellung des Alpenraumes unternommen wurde, zeigte sich häufig, dass ein bestimmter regionaler oder sachbezogener Blickwinkel bevorzugt wurde. Dies musste nicht unbedingt ein Nachteil sein – zumal wenn dieser Sachverhalt deutlich angesprochen wurde – führte aber zwangsläufig zu Lücken im Gesamtbild des Alpenbogens. Ein typisches Beispiel dafür ist der in der Literatur insgesamt wenig beachtete slowenische Anteil der Alpen, der für dieses Land von großer Bedeutung ist.</p><p>Ist dieser Sachverhalt schon im Text verschiedener Publikationen zu beobachten, so gilt dies erst recht für die kartenmäßige Erfassung, die in vielen kleinmaßstäbigen Darstellungen meist nur Teile des Alpenbogens abdecken und zudem eine genauere raumbezogene Identifikation spezieller Sachverhalte oft nur vage ermöglichen. Wenn auch auf nationaler Ebene und in planungsbezogenen Veröffentlichungen erfreulicherweise Darstellungen selbst auf Gemeindeebene erschienen sind – besonders hervorzuheben ist u. a. der informative ÖROK-Atlas der österreichischen Raumordnungskonferenz – blieb der Wunsch nach einer Darstellung der räumlichen Vielfalt des gesamten Alpenbogens unerfüllt. Einzelne Karten spezieller Indikatoren wurden dagegen häufiger publiziert.</p><p>Diese Lücke wird nun in ganz entscheidender Weise eingeengt. Die als Alpenkenner wissenschaftlich gut ausgewiesenen Herausgeber des Alpenatlasses A. Borsdorf (Geogr. Inst. Innsbruck), U. Tappeiner und E. Tasser (Europäische Akademie Bozen) konnten im Hinblick auf ihr Ziel einer möglichst präzisen, kleinräumlichen Erfassung der regionalen Differenzierung der Alpen auf statistische Daten im Rahmen des EU-finanzierten Alpenprogramms INTERREG III B, Projekt DIAMONT, zurückgreifen. Die Projektkoordination für die beteiligten Institute aus den Alpenstaaten übernahm das Geographische Institut der Universität Innsbruck. Über 30 Autoren aus den Alpenländern geben mit den breit ausgelegten Schwerpunkten Wirtschaft – Gesellschaft – Umwelt in 102 Karten, unterstützt durch zahlreiche Photos, Diagramme und Tabellen, einen fundierten Einblick in die Raumstrukturen des gesamten Alpenbogens. Von großem Vorteil für die Nutzer erweisen sich die zu jeder Karte publizierten Begleittexte, die in deutscher, französischer, italienischer, slowenischer und englischer Sprache einen guten Zugang für ein breites Nutzerspektrum ermöglichen.</p><p>Der Alpenraum wird nach außen entsprechend der Vorgabe der Alpenkonvention abgegrenzt. Im Hinblick auf ein handliches Format wird der Maßstab 1:3,5 Mio. ausgewählt. Das Bemühen um eine Einheitlichkeit der Farblegenden trägt gut zum geschlossenen Gesamtbild bei. Unter stärker methodologischen Gesichtspunkten werden Indikatorenauswahl und die Verwendung der Datenquellen angesprochen, wobei auch die Probleme der Satellitenaufnahmen nach Corine Land Cover 2000 zur Sprache kommen. Dankbar nimmt der Leser die gründlichen Bemerkungen zur Kritik und Notwendigkeit einer Harmonisierung der Daten zur Kenntnis. Eine Vielzahl von Indikatoren wird kartographiert, der Einsatz von Faktor- und Clusteranalyse für komplexe Sachverhalte soll dem Benutzer neben einer Reduktion der Datenvielfalt gebietstypische Ähnlichkeiten aufzeigen.</p><p>In der Einleitung erläutern die drei Herausgeber die aus vielfältigen Fragestellungen abgeleitete Motivation zur Erstellung des Atlasses, wobei wichtige Raumstrukturen und besonders steuernde Prozessabläufe des Wandels alpiner Raumsituationen im Mittelpunkt stehen. Urbanisierung und Marginalisierung werden als besondere Trends hervorgehoben unter Beachtung der Flächennutzung und der Flächenressourcen. Nach den umfangreichen Ausführungen, die vor allem hinsichtlich ihres methodologischen Inhaltes, der Indikatoren-bewertung und der Datenkritik gründliche Beachtung verdienen, werden fünf thematische Schwerpunkte gebildet:</p></sec><sec id="j_BF03183195_s_104_s_002_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b4Aa"><div>Grundlagen</div><p>Als Grundlage werden auf ca. 40 Seiten neben topographischen, physischgeographischen und administrativen Fakten bevölkerungs-, Verkehrs- und siedlungsgeographische Grundmuster angesprochen. Die Spanne zwischen der kleinsten (0,11 km2 Rattenberg) und der größten Gemeinde Sölden (466,8 km2) in Tirol muss besonders bei der visuellen Interpretation beachtet werden, ganz abgesehen davon, dass die Gemeinden des Alpenraumes einer sehr unterschiedlichen Rechtsdramaturgie (M. Lendi) unterliegen.</p></sec><sec id="j_BF03183195_s_104_s_003_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b5Aa"><div>Gesellschaft</div><p>40 Seiten werden schwerpunktmäßig demographischen Aspekten gewidmet. Hierbei wird mehrfach die Sonderstellung des Alpenrandes (z. B. natürliche Bevölkerungsbewegung/ Altenquote usw.) verdeutlicht. Ähnliches gilt u. a. für die aufgezeigten Haushaltstrukturen. Die Themen Bildungsstruktur und Wahlverhalten werden kurz berührt.</p></sec><sec id="j_BF03183195_s_104_s_004_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b6Aa"><div>Wirtschaft</div><p>Mit über 70 Seiten ist erwartungsgemäß der umfangreichste Teil ökonomischen Sachverhalten gewidmet. Zahlreiche betriebliche Kennzeichen – auch Neugründungen – werden dokumentiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beschäftigtenstruktur im sekundären und tertiären Sektor. Lediglich drei Karten werden dem Tourismus gewidmet (Bettenzahl pro Betrieb und pro Einwohner, sowie Kultur und Freizeiteinrichtungen), dem primären Sektor sieben betriebsbezogene und zwei Nutzflächenkarten. Der große Anteil der Auspendler im alpinen Randbereich lässt die hohe Bedeutung außeralpiner Arbeitsmarktzentren erkennen. Der Alpenraum wird nicht nur in diesem Sektor deutlich zum „außengeleiteten Raum“.</p></sec><sec id="j_BF03183195_s_104_s_005_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b7Aa"><div>Umwelt</div><p>Der ca. 30 Seiten umfassende Schwerpunkt „Umwelt“ wird durch instruktive Wiedergabe der naturnahen und natürlichen Flächennutzung bzw. Bodenbedeckung eingeleitet. Manche Karten hätten auch im Abschnitt Landwirtschaft ihren Platz finden können (z.B. Anteil der Landnutzung, Landschaftsvielfalt der Landwirtschaftsfläche). Verkehrsplaner werden mit Interesse Darstellungen zur Straßendichte beachten.</p></sec><sec id="j_BF03183195_s_104_s_006_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b8Aa"><div>Aggregierte Merkmale</div><p>Das abschließende Kapitel geht mit der Erstellung von 12 Karten methodologisch einen anderen Weg. Um die Vielzahl der statistischen Daten überschaubar zu machen, wurden Faktor- und Clusteranalyse zur Datenreduktion eingesetzt. Eine Betrachtung kleinräumiger Regionen steht im Vordergrund, sie verlangt allerdings ein gründliches Kartenstudium. Ein interessanter Versuch will den „potentiellen Flächenverbrauch“ erfassen. Verschiedene Aussagen vorhergehender Einzelkarten werden zu den Themen Kulturlandschaftsvielfalt, Arbeitsmarktregionen usw. zusammengeführt. Ein kurzes auf die Publikation abgestimmtes Literaturverzeichnis beschließt den Atlas.</p><p>Natürlich bleiben bei einem so umfangreichen Werk auch Wünsche offen. So lässt die von den Herausgebern durchaus erkannte Problematik der Darstellung der Alpen als „Inselkarte“ wesentliche und für den Alpenraum lebenswichtige funktionale Bezüge zu den Zentren im perialpinen Bereich nur bedingt erkennen, die Raumstrukturen der Alpen werden aber ohne diese Verflechtungen oft nur schwer zu beurteilen sein. Andererseits erfasst die Abgrenzung nach der Alpenkonvention Gebiete im deutschen Alpenvorland, die kaum dem Alpenraum zuzurechnen sind. Ferner ist die Karte 101 „Antriebskräfte und tatsächlicher Flächenverbrauch“ nicht nur die einzige Teilabschnittskarte, sondern auch inhaltlich verzichtbar. Bei mehreren Karten fällt die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich mit einem Farbsprung in der Legende zusammen. Man fragt sich, ob hier nicht unterschiedliche Erhebungskriterien benutzt wurden, (z. B. Zuordnung von Wald, Weide oder Almflächen). In über einem Dutzend der Karten konnten deutsche Alpengemeinden nicht berücksichtigt werden, da den Autoren die erforderlichen Daten nicht zur Verfügung standen. Die dann benutzte Farbe des Alpenmittelwertes statt fehlender Einzelwerte erscheint mehr als problematisch. Auch vermisst man ein präziseres Kartenverzeichnis.</p><p>Sachlogisch problematische Begriffe und zu sehr der Tagesaktualität verhaftete Formulierungen wie „Flächenverbrauch“ oder „künstliche Flächen“ sollten ersetzt werden. Auch kann man manchen Aussagen kaum zustimmen, wenn es z.B. auf S. 231 im vorletzten Text-satz heißt, dass die Existenz einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft nur auf das Alpenvorland und einige klimatisch bevorzugte Alpenhaupttäler beschränkt sei, oder auf S. 65, dass im deutschen Alpenraum nur die Nutzung von Steillagen über 35 % unterstützt wird. Auch sollte man für den Alpenraum betonen, dass eine intakte Landwirtschaft für den Erhalt der Kulturlandschaft außerordentlich, aber nicht allein wichtig ist.</p><p>Inhaltlich wären Ergänzungen zur Erfassung und Problematik aller Schutzgebiete für den Alpenraum von besonderer Bedeutung. National- und Naturparke, Wasserschutzgebiete usw. haben oft großen Einfluss auf Entwicklung von Gemeinden oder Betrieben. Der Darstellung des Freizeitbereiches dürfte ein breiterer Raum gewährt werden. Manche Karten für den landwirtschaftlichen Bereich sollten durch Aussagen zur Viehwirtschaft (auch Almwirtschaft), die in den Alpen oft aussagekräftiger sind als reine Flächenangaben, ersetzt werden.</p><p>Notwendig wäre wohl auch eine stärkere Hervorhebung der Bedeutung der Städte, insbesondere ihrer vielfältigen Ausprägung als steuernde Faktoren des Lebensraumes. Auch eine stärkere Betrachtung der unterschiedlichen Fördermaßnahmen der Kulturlandschaftsentwicklung (z. B. KULAP, ÖPUL, ÖLN usw.) wären sinnvoll.</p><p>Diese wenigen Anmerkungen schmälern jedoch den Wert dieses Werkes nicht. Es bleibt das Verdienst der Autoren und besonders der Herausgeber, erstmals ein so umfang- und inhaltreiches Kartenwerk für den gesamten Alpenraum über Staatsgrenzen hinweg geschaffen zu haben. Das Bemühen um eine kritische Wertung des benutzen Materials und das Aufzeigen der z. Z. vorhandenen Möglichkeiten angesichts der unterschiedlichen Qualität räumlich differenzierter Daten muss dankbar anerkannt werden. Wichtige alpine Spezifitäten werden deutlich sichtbar. Die Herausarbeitung klein- wie großräumlicher Unterschiede zwischen Ost- und West-sowie Nord- und Südalpen gelingt prägnant.</p><p>Ein genaueres Kartenstudium wird dem Nutzer eine Fülle von vertiefungswürdigen Anregungen vermitteln. Karten und Texte werden nicht nur im wissenschaftlichen Bereich zu zahlreichen Diskussionen anregen, sondern auch als wertvolle Grundlage für planerische Maßnahmen dienen können. Eine Publikation, die einen festen Platz in der Alpenliteratur erhalten wird!</p></sec></sec></div></div></div></div><div id="pane-3" class="SeriesTab_card__26XnC SeriesTab_tab-pane__3pc7y card tab-pane" role="tabpanel" aria-labelledby="tab-3"><div class="SeriesTab_card-header__1DTAS card-header d-md-none pl-0" role="tab" id="heading-3"><h4 class="mb-0"><a data-toggle="collapse" href="#collapse-3" data-parent="#content" aria-expanded="false" aria-controls="collapse-3" style="padding:24px 0">Figures & Tables<svg aria-hidden="true" focusable="false" data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14 " role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 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Sciendo</div><div class="col-md-6 col-sm-12 text-md-right text-sm-center">Website by<!-- --> <a href="https://northerncomfort.co.uk/" target="_blank" style="padding:15px 0">Northern Comfort</a></div></div></div></footer><div class="Toastify"></div></div><script id="__NEXT_DATA__" type="application/json">{"props":{"pageProps":{"product":{"id":"6007d7da4092107635e48c41","mayBuildBookPdf":null,"name":null,"nameText":null,"doi":null,"fileName":"/tmp/feeds_RARA-67-4_9570999706540702706.zip","packageId":null,"content":null,"packageType":"article","productDescription":"Journal","license":{"type":"OpenAccess","creativeCommonsLicense":"by-sa 3.0"},"impactFactors":"","doiOrder":{"NoSubject":[],"Wissenschaftliche Beiträge":["10.1007/BF03183191","10.1007/BF03183192"],"Article":["10.1007/BF03183193"],"Berichte aus Forschung und Praxis":["10.1007/BF03183194"],"Rezensionen, neue 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/\u003e\u003c/strong\u003eRalf Bill, Universität Rostock, Germany\u003cbr /\u003eJürgen Breuste, Universität Salzburg, Austria\u003cbr /\u003eStefanie Dühr, University of South Australia, Australia\u003cbr /\u003eMaros Finka, Slovak University of Technology, Slovakia\u003cbr /\u003eRachel Franklin, Newcastle University, UK\u003cbr /\u003eJohannes Glückler, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Germany\u003cbr /\u003eBoris Grésillon, Université Aix-Marseille, France\u003cbr /\u003eGraham Haughton, University of Manchester, UK\u003cbr /\u003eMartin Hess, University of Manchester, UK\u003cbr /\u003eMichael Hoyler, Loughborough University, UK\u003cbr /\u003eSimon Joss, University of Glasgow, UK\u003cbr /\u003eRoger Keil, York University, Canada\u003cbr /\u003eEvert Meijers, Delft University of Technology, Netherlands\u003cbr /\u003ePatricia C. 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Zwischen Universalisierung und Differenzierung. Ergebnisse sozial-ökologischer Forschung Band 10, Oekom Verlag München 2008\u003c/p\u003e\u003cp\u003e„Die Infrastruktursysteme im Raum sind Ausdruck sozialer Kräfteverhältnisse und räumlich-institutioneller Arrangements“. Diese Erkenntnis kennzeichnet den Blickwinkel der Beiträge in dem von T. Moss, M. Naumann und M. Wissen herausgegebenen Buch ‚Infrastrukturnetze und Raumentwicklung‘.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Annahme, dass sich Raum und Infrastruktur in ihrer Entwicklung stark beeinflussen, wurde bislang fast ausschließlich im Rahmen technisch-ökonomischer Betrachtungen wissenschaftlich überprüft. Dabei steht nach wie vor die Aufgabe im Vordergrund, dass die Systeme zur Strom-, Wärme- oder Wasserversorgung bzw. zur Abwasser- oder Abfallentsorgung in den jeweiligen Raumeinheiten ein hohes Maß an Ver- bzw. Entsorgungssicherheit bieten und sich immer wieder in einer dienenden Funktion den siedlungsstrukturellen Veränderungen anpassen. Die Langlebigkeit der Systeme, die notwendigen hohen Investitionen in den Untergrund sowie die Möglichkeit, Kosten meistens auf die Nutzer umlegen zu können, haben monopolistische Strukturen gefestigt und damit Systeme geschaffen, welche eine flexible Anpassung an die veränderten baulichen (physisch-technischen) aber auch gesellschaftlichen (politisch-institutionellen) Randbedingungen zumindest erschweren und die bestehenden Infrastrukturnetze immer wieder verfestigen. Die sich im Raum meist unterordnenden oder unsichtbaren Anlagen sind im Alltäglichen kaum Gegenstand politischer Diskussionen – lediglich bei direkten negativen Umweltwirkungen, unvorhersehbaren Kostensteigerungen oder funktionalen Ausfällen rücken diese Systeme in das allgemeine Bewusstsein. So ist festzustellen, dass sich die raumbezogene Planung weitgehend einer möglichen Steuerungsaufgabe entzogen und diese den jeweils zuständigen Fachplanungsträgern überlassen hat. Eine Neubewertung der Situation auf einer breiten umfassenden wissenschaftlichen Grundlage über die übliche technisch-wirtschaftliche Betrachtung hinaus war daher längst überfällig. Der vorgelegte Sammelband stellt weitestgehend vollständig und umfassend die derzeitige Debatte über die Zukunft der Daseinsvorsorge in den Kontext einer spannenden internationalen Diskussion über die Raumwirkungen des infrastrukturellen Wandels und deren Implikationen im Rahmen gegenwärtiger Wandlungsprozesse. Insgesamt plädieren alle Beiträge für einen differenzierten Blick auf die Dimensionen eines infrastrukturellen Wandels und zeigen auf, warum eine Beteiligung aus deren Sicht jetzt notwendig und auch möglich ist.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDazu bietet der Band auf 336 Seiten 13 Aufsätze, die nicht nur „gesammelt“, sondern intelligent nach einem klaren Forschungskonzept zusammengestellt sind. Die jeweiligen Forschungsleitfragen sowie die eigenständigen Ziele der zugrunde liegenden Forschungsarbeiten werden deutlich herausgearbeitet. Dazu werden diese im Vorwort schlüssig dargelegt und im Fazit nochmals überprüft. Die Aufsätze befassen sich mit theoretischen Annäherungen, empirischen Befunden bis hin zu den Perspektiven raumsensibler Infrastrukturforschung. Sie umfassen dabei alle derzeit diskutierten Fragestellungen (zentral/dezentral; Stadtumbau Ost/West; Liberalisierung/Privatisierung; Probleme städtischer/ländlicher Räume) bis hin zu aktuellen STS Studien (Science, Technology and Society). Besonders interessant sind die drei aus dem englischen übersetzten Beiträge von Graham/Marvin, Couthard/Guy und Kaika zum Verhältnis von Infrastrukturnetzen und Raumentwicklung im ersten Teil des Bandes. Sie schließen eine Forschungslücke im deutschsprachigen Bereich und unterziehen die Thesen des Splintering Urbanism einer kritischen Überprüfung aus Sicht der Infrastruktur. Damit sind diese nicht nur für\ndie sozial-ökologische Forschung von Bedeutung, sondern auch für die technisch-wirtschaftlichen Akteure empfehlenswert. Aus deutscher Sicht bildet sich das Spannungsverhältnis zwischen dem Ziel der Aufrechterhaltung einer flächendeckenden Infrastruktur in allen Teilräumen einerseits und aktuellen Tendenzen zur räumlichen Ausdifferenzierung des infrastrukturellen Angebots andererseits. Dieses bildet das regionalpolitische Leitmotiv für den Sammelband.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIm zweiten Teil stehen die räumlichen Dimensionen des infrastrukturellen Wandels auf der Grundlage empirischer Befunde im Vordergrund. Die einzelnen Titel lassen die Inhalte erahnen: „Von dezentralen Systemen zu zentralen Systemen und wieder zurück“? (Kluge, Scheele), „Räumliche Differenzierung der Infrastrukturversorgung“ (Koziol), „Der räumliche Wandel der Stromversorgung und die Auswirkungen auf die Raum- und Infrastrukturplanung“ (Monstadt), „Neue Chancen ungleich verteilt“ (Rohracher, Spät), „Räumlicher Wandel und Persistenz“ (Stein), „Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in der Schweiz“ (Abegg, Natrup), „Zwischen Eigensinn und Gemeinwohl“ (Knothe). Schließlich zieht der Mitherausgeber Timothy Moss ein kluges Fazit und stellt die Herausforderungen und Perspektiven raumwissenschaftlicher Infrastrukturforschung dar, die sich aus den Beiträgen und den damit verbundenen Forschungsarbeiten ergeben haben.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Beiträge werden in ihrer gesamten Breite dazu beitragen, die aktuelle Fachdiskussion nun auch in einer breiteren Fachöffentlichkeit in Gang zu setzen. Damit wollen die Herausgeber einerseits die Stadt- und Regionalforschung für die infrastrukturellen Dimensionen räumlicher Entwicklungen sensibilisieren, andererseits aber auch die Infrastrukturforschung auf die räumlichen Dimensionen des infrastrukturellen Wandels aufmerksam machen. Auf Dauer sollte die Raumplanung nicht akzeptieren, dass die jeweilige technische Entwicklung und die wirtschaftlichen Interessen der Betreiber die bestehenden Systeme festigen, statt diese an das räumliche und gesellschaftliche Umfeld anzupassen. Mit dem vorgelegten Sammelband ist ein erster wesentlicher Schritt getan, in der Fachdiskussion eine weitere Ebene hinzuzufügen und damit ein Gegengewicht zu der stark technisch-wirtschaftlichen Betrachtung zu bilden. Insbesondere Ingenieuren und Praktikern aus dem Infrastrukturbereich sei das Werk empfohlen, denn schon alleine der sprachliche Reichtum der Beiträge dürfte den eher nüchterne Zahlen und klare Fakten gewohnten Lesern aus diesem Bereich begeistern. Die empirischen Nachweise stehen hier nicht im Vordergrund, diese werden sicherlich Gegenstand der einzelnen zugrunde liegenden Forschungsprojekte sein. In diesem Sammelband wird jedoch in jedem der 13 Beiträge ein Raumbezug hergestellt und damit deutlich und wo der Handlungsbedarf für die Planung liegt, wenn man den erforderlichen Anpassungsprozess der Infrastrukturnetze mitgestalten will.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_102_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b1Aa\"\u003e\u003ctitle/\u003e\u003cp\u003e\u003cfigure id=\"j_BF03183195_fig_002_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b1b1aAa\" position=\"float\" fig-type=\"figure\"\u003e\u003cimg xmlns:xlink=\"http://www.w3.org/1999/xlink\" xlink:href=\"graphic/j_BF03183195_fig_002.jpg\" src=\"https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/6007d7c44092107635e48c40/j_BF03183195_fig_002.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256\u0026amp;X-Amz-Date=20220927T022813Z\u0026amp;X-Amz-SignedHeaders=host\u0026amp;X-Amz-Expires=18000\u0026amp;X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220927%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request\u0026amp;X-Amz-Signature=7d402d386ac267717fce7a35dd6147bf15298553ebbd4d06195a2d7c481b6e56\" class=\"mw-100\"\u003e\u003c/img\u003e\u003c/figure\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eZukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt. Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte; Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie; Hrsg.: Brot für die Welt, Evangelischer Entwicklungsdienst, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 2008. 656 S.\u003c/p\u003e\u003cp\u003e„Es muss uns endlich klar sein: Kleine Kurskorrekturen reichen nicht mehr.“ Mit dieser Aussage macht sich Bundespräsident Horst Köhler die Grundposition der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt. Ein Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte“ zu Eigen. Im Oktober 2008, noch im Monat ihres Erscheinens, greift er in seinem Grußwort zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises die in der Studie entwickelte Vorstellung von der Notwendigkeit einer neuen industriellen Revolution und eines Zivilisationswandels auf. Das Buch spricht dabei auch grundlegende raumwissenschaftliche Fragen an.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eBereits 1996 hatte die Vorläuferstudie in der Blütezeit der Diskussion um nachhaltige Entwicklung große Aufmerksamkeit erlangt und heftige Kontroversen ausgelöst. Jetzt wird auf nunmehr 656 Seiten nicht nur eine sehr kritische Bilanz zu den bislang erzielten Fortschritten gezogen. Die Herausgeber setzen breit angelegt, faktenreich und auf aktuellstem Stand nach: „Die Studie gibt Anregungen, macht Vorschläge, entwickelt Konzepte, skizziert Visionen. Dabei wird die Dimension der Aufgabe deutlich, aber auch die Möglichkeiten zum Handeln“. Die Zielgruppe des politischen Buches ist letztlich die gesamte Gesellschaft, was sich auch im Verkaufspreis von 14,95 Euro widerspiegelt.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas Werk gliedert sich in sechs Kapitel. Während das erste Kapitel die großen Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung und die zugrunde liegenden Werthaltungen skizziert, steht im zweiten Kapitel die ernüchternde Bilanz zu den auf der Basis des Konzepts des Umweltraums formulierten Zielen im Vordergrund. Das dritte Kapitel zeichnet die Leitbilder einer zukunftsfähigen Entwicklung: Dematerialisierung und Naturverträglichkeit sowie globale Armutsbekämpfung, nationale soziale Teilhabe und Aufwertung von Eigenarbeit, Versorgungs- und Betreuungsarbeit. Im vierten Kapitel wird der notwendige Kurswechsel konkretisiert. Hier lauten die Stichworte: Solarwirtschaft, Ressourceneffizienz, Gestaltung der Märkte durch Politik, Arbeit fair teilen und – aus raumwissenschaftlicher Sicht am interessantesten – regionale Kreisläufe. Das fünfte Kapitel widmet sich der globalen Politik zum Schutz der Gemeingüter und zur Gestaltung des Welthandels. Im letzten Kapitel werden das Engagement der Bürger in den Kommunen und das Thema der privaten Lebensstile angesprochen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Studie weist eine Reihe von wichtigen raumwissenschaftlichen Bezügen auf, macht in diesem Bereich allerdings kaum neue Vorschläge. Relevanz erhalten die räumlichen Aspekte vielmehr durch die Einbettung in ein großes, alle Politikbereiche umspannendes Gesamtkonzept, das konsequent aus einer expliziten Wertebasis sowie aus natur-, ingenieur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Annahmen abgeleitet wird. Daraus erschließt sich die Radikalität der gemachten Vorschläge. Die Grundfragen lauten: wie sehen die räumlichen Strukturen eines wissensgeprägten solarsolidarischen Zeitalters aus und wie können solche Strukturen erreicht werden?\u003c/p\u003e\u003cp\u003eAusgangspunkt der Studie ist die Zielsetzung einer zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien, einer steigenden Energieeffizienz und verringerter materieller Ansprüche. Korrespondierend ergeben sich bei den raumstrukturellen Leitbildern Ansätze, die die Notwendigkeit von Verkehr und Transport wesentlich reduzieren: Deglobalisierung, Regionalisierung, Reurbanisierung, Stadt der kurzen Wege sowie Dezentralisierung der Ver- und Entsorgungssysteme. Bei der Energieversorgung wird die „Vernetzung einer Vielzahl von Versorgungssystemen im kleinen Maßstab, die über Stadt und Land verteilt sind“ angestrebt. Dies harmoniere mit lokal und regional verflochtenen Wirtschaftsstrukturen. Zugleich soll der Flächenverbrauch z. B. durch stärkere Verdichtung und nicht weiter wachsende Ansprüche an die Wohnfläche verringert werden. Hier bleibt das formulierte Ziel, den Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche auf null zu reduzieren. Im Bereich der Entwicklung ländlicher Regionen werden Chancen in der Verbindung von Natur- und Klimaschutz, Vermarktung der Produkte des Ökolandbaus und Tourismus gesehen. Für Städte sei interessant, bei ihrer Entwicklung das im Gebäudebestand und in den physischen Infrastrukturen vorhandene Material durch Recycling zu nutzen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eWas die Leitbilder in Bezug auf die Gestaltung der Entscheidungsfindung in Politik und Planung anbelangt, wird den Kommunen und Regionen als Handlungsebene eine große Bedeutung zugemessen. Zum einen wird auf die Notwendigkeit integrierter Planungsansätze und entsprechender institutioneller Strukturen hingewiesen. Zum anderen werden die direkten Mit- und Einwirkungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft erörtert. Da die bisherigen Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit nicht ausreichen, geht die Studie hier sehr weit: Sie ruft letztlich die Bürger dazu auf, „zerstörerische Projekte“ mit allen legalen Mitteln zu „bekämpfen“.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eEs gibt weitere Vorschläge in der Studie, die als Provokation empfunden werden können, z.B. nach Tempo 30 in geschlossenen Ortschaften und Tempo 100 auf den Autobahnen, nach Mindestlöhnen und 30-Stunden-Woche. Umgekehrt bleibt jedoch die Frage, wie die Industriegesellschaften auf die globalen Herausforderungen denn reagieren sollen. Wenn kleinere Kurskorrekturen tatsächlich nicht reichen, wären größere Veränderungen zu akzeptieren. Im Rahmen einer Rezension kann nicht beurteilt werden, ob die vorgeschlagenen Visionen, Leitbilder und Maßnahmen sinn voll sind oder nicht. Klar wird jedoch, dass der sehr breit angelegte Ansatz der Studie den richtigen Weg weist. Die Forderung nach einer interdisziplinären Forschung und Politikberatung wird vom Wuppertal Institut in vorbildlicher Weise erfüllt. Von den 30 Autoren des Buches stammen 25 von diesem Institut. Hieran müssen sich weitere Beiträge zur wissenschaftlichen Diskussion messen lassen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eInsgesamt gesehen ist die Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ eine Pflichtlektüre für jeden, der sich intensiv mit nachhaltiger Entwicklung beschäftigt. Als negativ ist anzusehen, dass die Studie hin und wieder Begriffe wie „Wirtschaftsklasse“, „Plünderkapitalismus“ und „Abschied vom Neoliberalismus“ benutzt, die bei vielen Wissenschaftlern und gesellschaftlichen Gruppen direkt zur Abwehrhaltung führen kann. Dass die Gegner der in der Studie vorgeschlagenen Ansätze es allerdings kaum anders halten, sieht man beim Ökonomen Hans-Werner Sinn. Sein Buch „Das grüne Paradoxon“ (2008) wird aber auch nicht dadurch weniger lesenswert, dass von „grüner Ideologie“, „Ökowahn“ und „Aktionismus“ die Rede ist. Auf die dringende wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte kommt es an. Die vorgestellte Studie kann dabei als Referenzmodell dienen.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_103_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b2Aa\"\u003e\u003ctitle/\u003e\u003cp\u003e\u003cfigure id=\"j_BF03183195_fig_003_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b2b1aAa\" position=\"float\" fig-type=\"figure\"\u003e\u003cimg xmlns:xlink=\"http://www.w3.org/1999/xlink\" xlink:href=\"graphic/j_BF03183195_fig_003.jpg\" src=\"https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/6007d7c44092107635e48c40/j_BF03183195_fig_003.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256\u0026amp;X-Amz-Date=20220927T022813Z\u0026amp;X-Amz-SignedHeaders=host\u0026amp;X-Amz-Expires=18000\u0026amp;X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220927%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request\u0026amp;X-Amz-Signature=af3d2e0655cb36e32ad589fc8d806fda4286df9b747ed8b79f9c734e738687e4\" class=\"mw-100\"\u003e\u003c/img\u003e\u003c/figure\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eKühne, Olaf (2008): Distinktion - Macht - Landschaft. Zur sozialen Dimension von Landschaft Wiesbaden Verlag für Sozialwissenschaften. 377 Seiten.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eOlaf Kühne hat, wie allein schon sein Literaturverzeichnis belegt, eine umfangreiche Studie zur sozialen Dimension von Landschaft vorgelegt. Er schließt sich, wie die im Titel verwendeten Begriffe Distinktion und Macht zeigen, vor allem der Theorie Pierre Bourdieus an. In den Sozialwissenschaften, wo diese Theorie schon lange zum Kanon gehört, wäre dies nichts Ungewöhnliches. In der Landschaftstheorie ist ein derartiger Ansatz neu. Hier wird die soziale Dimension noch immer überwiegend aus der Perspektive der „Betroffenen“ und der Bürgerbeteiligung beschrieben, ist also mehr oder weniger dem Stand der 1980er Jahre verhaftet.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDas Buch ordnet sich in die breite Diskussion im Naturschutz, der Landschafts-, Stadt- und Raumplanung über Landschaft und Kulturlandschaft speziell als Ressource räumlicher Entwicklung ein. Kühnes Hauptthese ist, dass Landschaft nicht einfach physisch gegeben ist, also nicht einfach einen Funktionszusammenhang darstellt, der naturwissenschaftlich zu beschreiben wäre, sondern als Wahrnehmungsmuster gesellschaftlich konstruiert wird. Deshalb ist er auch mit gesellschaftlichen Interessen, d.h. mit Prestige (Distinktion) sowie Macht, insbesondere Deutungsmacht, verbunden. Diese Erkenntnis mag für Sozialwissenschaftler trivial sein, für manche Kreise in der Landschaftsökologie und der Geographie jedoch nicht, sodass die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Landschaftsdiskussion darstellt.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Arbeit von Olaf Kühne ist in sieben Hauptkapitel gegliedert und schließt mit einem achten, zusammenfassenden Kapitel zu den Hauptbegriffen der Arbeit – Distinktion, Macht und Landschaft – ab. Nach einem einführenden Kapitel zu den Grundzügen des gesellschaftlichen Landschaftsverständnisses, das u.a. eine Erörterung des Raumbegriffs Boudieus und Ausführungen zu Grundzügen einer Landschaftssoziologie enthält, wendet sich Kühne im zweiten Kapitel erstmals mit einigen Vorüberlegungen zu den Begriffen Sozialisation, Macht und soziale Distinktion den von Bourdieu her wohlbekannten Zusammenhängen zwischen Macht/Herrschaft, symbolischem Kapital/Geschmack und den im sozialen Habitus ausgedrückten verinnerlichten sozialen Normen zu. In Kapitel drei wird auf das Erlernen des kulturellen Wahrnehmungsmusters Landschaft in der Sozialisation eingegangen und zwischen Experten- und Laienperspektive unterschieden, um dann in Kapitel vier auf die Geschichte der Entwicklung der physischen Landschaft und auf die Darstellung der Landschaft in der Kunst einzugehen. Im fünften Kapitel erörtert Kühne dann intensiv das Verhältnis von Landschaft und sozialer Distinktion. Dabei wird ausführlich die Rolle von Ästhetisierungsprozessen für die soziale Distinktion thematisiert. In Kapitel sechs erörtert Kühne dann sein Hauptthema Landschaft und Macht. Hier nimmt er nicht nur noch einmal das Thema der Prägung der Landschaftswahrnehmung in der Sozialisation auf – hier vor allem die Vermittlung stereotypischer Landschaftsbilder in der Kinder- und Schulliteratur -, sondern geht auch vertiefend auf das Verhältnis von sozialer Distinktion und Definitionshoheit, d.h. auf die Frage der Definitionsmacht von Experten im Kontrast zur Laienposition, ein. Kühne unterfüttert seine Ausführungen mit mehreren Fallbeispielen, die sich bemühen, den praktischen Bezug seiner Arbeit zu illustrieren.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eKapitel sieben behandelt die Themen Landschaft und Tourismus sowie Landschaft und Heimat. Kapitel acht beschließt mit einem Fazit zu den Hauptbegriffen der Arbeit Distinktion, Macht und Landschaft ab. Hier umreißt Kühne das Verhältnis von Landschaft und Gesellschaft und eröffnet Perspektiven eines machtreflexiven Landschaftsbezuges.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eEs ist in diesem Rahmen nicht möglich, auf das gesamte Spektrum der von Kühne behandelten Themen einzugehen. Interessant ist vor allem die Rolle landschaftlicher Stereotypen im Spannungsfeld von Experten- und Laienperspektive, die Kühne erörtert, sowie seine Darlegung des gesellschaftlichen Geschmacks als Basis sozialer Klassifizierung und gesellschaftlichen Einflusses. Landschaften werden dadurch identifizierbar, dass ihnen ein typischer Charakter, d. h. Eigenart, zugeschrieben werden kann. Gleichzeitig wird in den professionellen Diskursen aber auch in den lebensweltlichen Auffassungen über Ideallandschaften dieser Charakter zu stereotypischen Chiffren reduziert. Als Beispiele, wie derartige stereotypischen Vorstellungen und Wahrnehmungserwartungen produziert werden, führt Kühne die Kinder- und Schulliteratur an. Ein originelles Kapitel ist auch dem kleinbürgerlichen Expertentum und seiner Produktion von Modelleisenbahnlandschaften gewidmet. Die Arbeit verbindet somit Reflexion auf hohem theoretischem Niveau mit anschaulichen und mitunter unerwarteten Beispielen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eVor diesem Hintergrund wird auch deutlich, weshalb, wie Kühne in seinem Fazit feststellt, mit der Ästhetisierung vor allem von Landschaften, die als wenig attraktiv angesehen werden, durch Intellektuelle Distinktionsgewinne erzielt werden können. Viel von der Diskussion über die Gestaltung neuer urbaner Landschaften, die sich nicht ohne weiteres herkömmlichen Wahrnehmungsmustern erschließen und nicht so ohne weiteres als Landschaften wahrgenommen werden, erschließt sich vor diesem Hintergrund als Versuch, gesellschaftlich-kulturelle Definitionsmacht zu erringen. Nicht zufällig sind mit diesen Versuchen normativ aufgeladene pädagogische Aufwendungen verbunden: Man soll lernen, auch das Abseitige als Landschaft zu schätzen, das zuvor von Künstlern und Experten, Stadtplanern und im Gefolge Landschaftsarchitekten, entdeckt wurde.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIm Einzelnen kann sicherlich an den Ausführungen Kühnes auch Kritik geübt werden. So übernimmt er z.B. auf Seite 30 ein Schema von Ipsen et al., das die verschiedenen Dimensionen des Landschaftsbewusstseins darstellen soll. Die hier verwendeten Kategorien zeigen jedoch deutlich ihre Herkunft aus der Umweltpädagogik, sind also mit einem speziellen Interesse verbunden und wären also ebenfalls nach Experten-/Laienperspektive, Distinktionsgewinne für bestimmte Gruppierungen etc. zu untersuchen. Als ästhetische Dimension werden darüber hinaus z.B. „Naturästhetik“ und „Naturbeobachtung“ genannt, als emotionale Dimension „Naturliebe“. Der Unterschied zwischen den Begriffen „Natur“ und „Landschaft“ wird nicht erörtert. Landschaft tritt hier lediglich als „Naturraum“ auf, Natur und Landschaft werden also unterschwellig gleichgesetzt, bezeichnen aber unterschiedliche Ebenen. Ebenso wenig wird die Möglichkeit behandelt, dass man bei der Landschaftserfahrung nicht allein die „Natur“ zum emotionalen Zweck der „Naturliebe“ erfährt, sondern auch z. B. „im interesselosen Wohlgefallen“ (Kant) sich selbst als produktives Subjekt. Kant ist freilich in umweltpädagogischen Diskursen nicht wohl gelitten. Naturbeobachtung ist ferner keine ästhetische. Dimension, sondern eine Tätigkeit. Inwieweit die emotionale Dimension der Landschaftsnutzung „Nutzungsbildung“ ist und was dies genau bedeuten soll, bleibt undeutlich. Dass Landschaft ein kulturell gesetztes Wahrnehmungsmuster ist, das mit einem Sinnangebot verbunden ist, schimmert in der Darstellung durch die Nennung von Märchen, Literatur und Malerei durch (wobei Märchen freilich auch Literatur sind), doch werden auch hier die Dimensionen vermischt: Als emotionale Dimension von Märchen, Literatur und Malerei gilt die symbolische Bedeutung von besonderen Orten. Zweifelsohne haben symbolische Bedeutungen einen emotionalen Effekt, doch handelt es sich hier zunächst um „Erzählungen\", die ein Sinnangebot unterbreiten, also wie in der Spalte „Emotionale Dimension“ vermerkt, zu Heimatgefühlen und Identität beitragen. Dialekt, der ebenfalls als emotionale Dimension genannt wird, mag als heimatlicher eine solche Funktion haben, zunächst aber ist er eine Lokalsprache. All das hat zunächst mit Ästhetik als Lehre von der Wahrnehmung wenig zu tun.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eLeider ist der abschließende Ausblick auf die Perspektiven eines machtreflexiven Landschaftsbezugs, der die Arbeit auf den Punkt bringen würde, mit etwas mehr als einer Seite Umfang äußerst knapp und sehr formal ausgefallen. Dennoch leistet die Arbeit von Olaf Kühne einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussionen über Landschaft.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_104_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3Aa\"\u003e\u003ctitle/\u003e\u003cp\u003e\u003cfigure id=\"j_BF03183195_fig_004_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b1aAa\" position=\"float\" fig-type=\"figure\"\u003e\u003cimg xmlns:xlink=\"http://www.w3.org/1999/xlink\" xlink:href=\"graphic/j_BF03183195_fig_004.jpg\" src=\"https://sciendo-parsed-data-feed.s3.eu-central-1.amazonaws.com/6007d7c44092107635e48c40/j_BF03183195_fig_004.jpg?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256\u0026amp;X-Amz-Date=20220927T022813Z\u0026amp;X-Amz-SignedHeaders=host\u0026amp;X-Amz-Expires=18000\u0026amp;X-Amz-Credential=AKIA6AP2G7AKP25APDM2%2F20220927%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request\u0026amp;X-Amz-Signature=1d6817a2b637e631a3e8bbf4e34d6cd66ea6aeeabb03e18eace160192d31e783\" class=\"mw-100\"\u003e\u003c/img\u003e\u003c/figure\u003e\u003c/p\u003e\u003cp\u003eBorsdorf, Axel/Tappeiner, Ulrike/Tasser, Erich (Hrsg.): Alpenatlas, Mapping the Alps: Society - Economy-Environment Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2008 Karten, Tabellen, Abbildungen, 278 S.\u003c/p\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_104_s_001_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b3Aa\"\u003e\u003cdiv\u003eDer ALPENATLAS, wertvolle Grundlage der Alpenforschung\u003c/div\u003e\u003cp\u003eEine Vielfalt physisch-geographischer und anthropogener Erscheinungen angesichts einer mannigfaltigen räumlichen Differenzierung sind typische Kennzeichen des Alpenraumes. Die Reichhaltigkeit der Raumstrukturen, die sich oft im Bereich ökologischer Grenzsituationen entwickeln, umfasst auch die Existenz funktionsräumlicher Verflechtungen, die z.T. weit in den perialpinen Bereich ausgreifen. Einerseits die Lage im Zentrum Europas, andererseits die territoriale Randständigkeit (P. Messerli) sind weitere Kennzeichen des Alpenbogens. Neben der vertikalen Gliederung (z.B. Stockwerksbau) bestehen sowohl im Nord-Süd- wie auch im Ost-West-Profil gebietstypische Unterschiede.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDie Zugehörigkeit des Alpenraumes zu sieben verschiedenen Staaten beeinflusst zusätzlich die große landschaftliche Vielfalt. Unterschiedliche raumbezogene Bewertungsschemata und das Spannungsverhältnis „pouvoirs internes versus pouvoirs externes“ – Eigenständigkeit und Fremdbestimmung – führen bisweilen zu Konfliktsituationen zwischen Schützen und Nützen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eVor diesem Hintergrund ist es einleuchtend, dass ein fundierter Überblick über die räumliche Gliederung des gesamten Alpenbogens nicht einfach zu gewinnen ist, erst recht nicht in Zeiten, die durch rasche Wandlungen ihrer wirtschaftlichen und sozialen Strukturen sowie eine stärkere Beachtung ökologischer Anforderungen (z.B. Ausweisung von Schutzgebieten usw.) gekennzeichnet sind. Dort, wo bisher von verschiedenen Autoren der Versuch einer Gesamtdarstellung des Alpenraumes unternommen wurde, zeigte sich häufig, dass ein bestimmter regionaler oder sachbezogener Blickwinkel bevorzugt wurde. Dies musste nicht unbedingt ein Nachteil sein – zumal wenn dieser Sachverhalt deutlich angesprochen wurde – führte aber zwangsläufig zu Lücken im Gesamtbild des Alpenbogens. Ein typisches Beispiel dafür ist der in der Literatur insgesamt wenig beachtete slowenische Anteil der Alpen, der für dieses Land von großer Bedeutung ist.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIst dieser Sachverhalt schon im Text verschiedener Publikationen zu beobachten, so gilt dies erst recht für die kartenmäßige Erfassung, die in vielen kleinmaßstäbigen Darstellungen meist nur Teile des Alpenbogens abdecken und zudem eine genauere raumbezogene Identifikation spezieller Sachverhalte oft nur vage ermöglichen. Wenn auch auf nationaler Ebene und in planungsbezogenen Veröffentlichungen erfreulicherweise Darstellungen selbst auf Gemeindeebene erschienen sind – besonders hervorzuheben ist u. a. der informative ÖROK-Atlas der österreichischen Raumordnungskonferenz – blieb der Wunsch nach einer Darstellung der räumlichen Vielfalt des gesamten Alpenbogens unerfüllt. Einzelne Karten spezieller Indikatoren wurden dagegen häufiger publiziert.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDiese Lücke wird nun in ganz entscheidender Weise eingeengt. Die als Alpenkenner wissenschaftlich gut ausgewiesenen Herausgeber des Alpenatlasses A. Borsdorf (Geogr. Inst. Innsbruck), U. Tappeiner und E. Tasser (Europäische Akademie Bozen) konnten im Hinblick auf ihr Ziel einer möglichst präzisen, kleinräumlichen Erfassung der regionalen Differenzierung der Alpen auf statistische Daten im Rahmen des EU-finanzierten Alpenprogramms INTERREG III B, Projekt DIAMONT, zurückgreifen. Die Projektkoordination für die beteiligten Institute aus den Alpenstaaten übernahm das Geographische Institut der Universität Innsbruck. Über 30 Autoren aus den Alpenländern geben mit den breit ausgelegten Schwerpunkten Wirtschaft – Gesellschaft – Umwelt in 102 Karten, unterstützt durch zahlreiche Photos, Diagramme und Tabellen, einen fundierten Einblick in die Raumstrukturen des gesamten Alpenbogens. Von großem Vorteil für die Nutzer erweisen sich die zu jeder Karte publizierten Begleittexte, die in deutscher, französischer, italienischer, slowenischer und englischer Sprache einen guten Zugang für ein breites Nutzerspektrum ermöglichen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDer Alpenraum wird nach außen entsprechend der Vorgabe der Alpenkonvention abgegrenzt. Im Hinblick auf ein handliches Format wird der Maßstab 1:3,5 Mio. ausgewählt. Das Bemühen um eine Einheitlichkeit der Farblegenden trägt gut zum geschlossenen Gesamtbild bei. Unter stärker methodologischen Gesichtspunkten werden Indikatorenauswahl und die Verwendung der Datenquellen angesprochen, wobei auch die Probleme der Satellitenaufnahmen nach Corine Land Cover 2000 zur Sprache kommen. Dankbar nimmt der Leser die gründlichen Bemerkungen zur Kritik und Notwendigkeit einer Harmonisierung der Daten zur Kenntnis. Eine Vielzahl von Indikatoren wird kartographiert, der Einsatz von Faktor- und Clusteranalyse für komplexe Sachverhalte soll dem Benutzer neben einer Reduktion der Datenvielfalt gebietstypische Ähnlichkeiten aufzeigen.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eIn der Einleitung erläutern die drei Herausgeber die aus vielfältigen Fragestellungen abgeleitete Motivation zur Erstellung des Atlasses, wobei wichtige Raumstrukturen und besonders steuernde Prozessabläufe des Wandels alpiner Raumsituationen im Mittelpunkt stehen. Urbanisierung und Marginalisierung werden als besondere Trends hervorgehoben unter Beachtung der Flächennutzung und der Flächenressourcen. Nach den umfangreichen Ausführungen, die vor allem hinsichtlich ihres methodologischen Inhaltes, der Indikatoren-bewertung und der Datenkritik gründliche Beachtung verdienen, werden fünf thematische Schwerpunkte gebildet:\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_104_s_002_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b4Aa\"\u003e\u003cdiv\u003eGrundlagen\u003c/div\u003e\u003cp\u003eAls Grundlage werden auf ca. 40 Seiten neben topographischen, physischgeographischen und administrativen Fakten bevölkerungs-, Verkehrs- und siedlungsgeographische Grundmuster angesprochen. Die Spanne zwischen der kleinsten (0,11 km2 Rattenberg) und der größten Gemeinde Sölden (466,8 km2) in Tirol muss besonders bei der visuellen Interpretation beachtet werden, ganz abgesehen davon, dass die Gemeinden des Alpenraumes einer sehr unterschiedlichen Rechtsdramaturgie (M. Lendi) unterliegen.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_104_s_003_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b5Aa\"\u003e\u003cdiv\u003eGesellschaft\u003c/div\u003e\u003cp\u003e40 Seiten werden schwerpunktmäßig demographischen Aspekten gewidmet. Hierbei wird mehrfach die Sonderstellung des Alpenrandes (z. B. natürliche Bevölkerungsbewegung/ Altenquote usw.) verdeutlicht. Ähnliches gilt u. a. für die aufgezeigten Haushaltstrukturen. Die Themen Bildungsstruktur und Wahlverhalten werden kurz berührt.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_104_s_004_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b6Aa\"\u003e\u003cdiv\u003eWirtschaft\u003c/div\u003e\u003cp\u003eMit über 70 Seiten ist erwartungsgemäß der umfangreichste Teil ökonomischen Sachverhalten gewidmet. Zahlreiche betriebliche Kennzeichen – auch Neugründungen – werden dokumentiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beschäftigtenstruktur im sekundären und tertiären Sektor. Lediglich drei Karten werden dem Tourismus gewidmet (Bettenzahl pro Betrieb und pro Einwohner, sowie Kultur und Freizeiteinrichtungen), dem primären Sektor sieben betriebsbezogene und zwei Nutzflächenkarten. Der große Anteil der Auspendler im alpinen Randbereich lässt die hohe Bedeutung außeralpiner Arbeitsmarktzentren erkennen. Der Alpenraum wird nicht nur in diesem Sektor deutlich zum „außengeleiteten Raum“.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_104_s_005_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b7Aa\"\u003e\u003cdiv\u003eUmwelt\u003c/div\u003e\u003cp\u003eDer ca. 30 Seiten umfassende Schwerpunkt „Umwelt“ wird durch instruktive Wiedergabe der naturnahen und natürlichen Flächennutzung bzw. Bodenbedeckung eingeleitet. Manche Karten hätten auch im Abschnitt Landwirtschaft ihren Platz finden können (z.B. Anteil der Landnutzung, Landschaftsvielfalt der Landwirtschaftsfläche). Verkehrsplaner werden mit Interesse Darstellungen zur Straßendichte beachten.\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003csec id=\"j_BF03183195_s_104_s_006_w2aab3b7b4b1b6b1ab1b3b8Aa\"\u003e\u003cdiv\u003eAggregierte Merkmale\u003c/div\u003e\u003cp\u003eDas abschließende Kapitel geht mit der Erstellung von 12 Karten methodologisch einen anderen Weg. Um die Vielzahl der statistischen Daten überschaubar zu machen, wurden Faktor- und Clusteranalyse zur Datenreduktion eingesetzt. Eine Betrachtung kleinräumiger Regionen steht im Vordergrund, sie verlangt allerdings ein gründliches Kartenstudium. Ein interessanter Versuch will den „potentiellen Flächenverbrauch“ erfassen. Verschiedene Aussagen vorhergehender Einzelkarten werden zu den Themen Kulturlandschaftsvielfalt, Arbeitsmarktregionen usw. zusammengeführt. Ein kurzes auf die Publikation abgestimmtes Literaturverzeichnis beschließt den Atlas.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eNatürlich bleiben bei einem so umfangreichen Werk auch Wünsche offen. So lässt die von den Herausgebern durchaus erkannte Problematik der Darstellung der Alpen als „Inselkarte“ wesentliche und für den Alpenraum lebenswichtige funktionale Bezüge zu den Zentren im perialpinen Bereich nur bedingt erkennen, die Raumstrukturen der Alpen werden aber ohne diese Verflechtungen oft nur schwer zu beurteilen sein. Andererseits erfasst die Abgrenzung nach der Alpenkonvention Gebiete im deutschen Alpenvorland, die kaum dem Alpenraum zuzurechnen sind. Ferner ist die Karte 101 „Antriebskräfte und tatsächlicher Flächenverbrauch“ nicht nur die einzige Teilabschnittskarte, sondern auch inhaltlich verzichtbar. Bei mehreren Karten fällt die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich mit einem Farbsprung in der Legende zusammen. Man fragt sich, ob hier nicht unterschiedliche Erhebungskriterien benutzt wurden, (z. B. Zuordnung von Wald, Weide oder Almflächen). In über einem Dutzend der Karten konnten deutsche Alpengemeinden nicht berücksichtigt werden, da den Autoren die erforderlichen Daten nicht zur Verfügung standen. Die dann benutzte Farbe des Alpenmittelwertes statt fehlender Einzelwerte erscheint mehr als problematisch. Auch vermisst man ein präziseres Kartenverzeichnis.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eSachlogisch problematische Begriffe und zu sehr der Tagesaktualität verhaftete Formulierungen wie „Flächenverbrauch“ oder „künstliche Flächen“ sollten ersetzt werden. Auch kann man manchen Aussagen kaum zustimmen, wenn es z.B. auf S. 231 im vorletzten Text-satz heißt, dass die Existenz einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft nur auf das Alpenvorland und einige klimatisch bevorzugte Alpenhaupttäler beschränkt sei, oder auf S. 65, dass im deutschen Alpenraum nur die Nutzung von Steillagen über 35 % unterstützt wird. Auch sollte man für den Alpenraum betonen, dass eine intakte Landwirtschaft für den Erhalt der Kulturlandschaft außerordentlich, aber nicht allein wichtig ist.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eInhaltlich wären Ergänzungen zur Erfassung und Problematik aller Schutzgebiete für den Alpenraum von besonderer Bedeutung. National- und Naturparke, Wasserschutzgebiete usw. haben oft großen Einfluss auf Entwicklung von Gemeinden oder Betrieben. Der Darstellung des Freizeitbereiches dürfte ein breiterer Raum gewährt werden. Manche Karten für den landwirtschaftlichen Bereich sollten durch Aussagen zur Viehwirtschaft (auch Almwirtschaft), die in den Alpen oft aussagekräftiger sind als reine Flächenangaben, ersetzt werden.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eNotwendig wäre wohl auch eine stärkere Hervorhebung der Bedeutung der Städte, insbesondere ihrer vielfältigen Ausprägung als steuernde Faktoren des Lebensraumes. Auch eine stärkere Betrachtung der unterschiedlichen Fördermaßnahmen der Kulturlandschaftsentwicklung (z. B. KULAP, ÖPUL, ÖLN usw.) wären sinnvoll.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eDiese wenigen Anmerkungen schmälern jedoch den Wert dieses Werkes nicht. Es bleibt das Verdienst der Autoren und besonders der Herausgeber, erstmals ein so umfang- und inhaltreiches Kartenwerk für den gesamten Alpenraum über Staatsgrenzen hinweg geschaffen zu haben. Das Bemühen um eine kritische Wertung des benutzen Materials und das Aufzeigen der z. Z. vorhandenen Möglichkeiten angesichts der unterschiedlichen Qualität räumlich differenzierter Daten muss dankbar anerkannt werden. Wichtige alpine Spezifitäten werden deutlich sichtbar. Die Herausarbeitung klein- wie großräumlicher Unterschiede zwischen Ost- und West-sowie Nord- und Südalpen gelingt prägnant.\u003c/p\u003e\u003cp\u003eEin genaueres Kartenstudium wird dem Nutzer eine Fülle von vertiefungswürdigen Anregungen vermitteln. Karten und Texte werden nicht nur im wissenschaftlichen Bereich zu zahlreichen Diskussionen anregen, sondern auch als wertvolle Grundlage für planerische Maßnahmen dienen können. Eine Publikation, die einen festen Platz in der Alpenliteratur erhalten wird!\u003c/p\u003e\u003c/sec\u003e\u003c/sec\u003e\u003c/div\u003e","keywords":[],"recentIssues":{"10.2478/rara-219-0063":"\u003carticle-title\u003eBook Review: Hönes, Ernst-Rainer (2018): Entstehung des städtebaulichen Denkmalschutzes Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft. 901 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