1. bookVolume 63 (2005): Issue 5 (September 2005)
Journal Details
License
Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Auswahldokumentation neuer Literatur

Published Online: 30 Sep 2005
Volume & Issue: Volume 63 (2005) - Issue 5 (September 2005)
Page range: 375 - 383
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eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
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6 times per year
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German, English

Informationsgrundlagen

Statistische Datengrundlagen

Geo-lnformationssysteme

Informationssysteme für Raum- und Stadtbeobachtung

Regionale Indikatoren

Kartographie

Raumentwicklung und Siedlungsstruktur 376

Analysen, Prognosen, Szenarien 376

Ziele, Konzepte, Strategien

Planungs- und Informationsinstrumente, Verfahren

Instrumente und Verfahren der Regionalplanung

Stadt-Umland-Beziehungen

Stadtentwicklung und Städtebau 377

Analysen, Prognosen, Szenarien 377

Städtebaukonzepte und Strategien 378

Konzepte und Verfahren der Stadtgestaltung

Planungs- und förderrechtliche Instrumente und Verfahren des Städtebaus

Bodenmarkt und bodenpolitische Instrumente 380

Europäische Raum-und Stadtentwicklung 381

Analysen, Prognosen, Szenarien

Konzepte und Strategien zur Raumentwicklung in Europa 382

Internationale Kooperation auf dem Gebiet der Raumordnung

Europäische Stadtentwicklungspolitik

Europäische Strukturpolitik (Strukturfonds)

Raumwirksame europäische Fachpolitiken

Wohnungswesen 382

Wohnungsmarktanalysen und -Prognosen 382

Wohnungspolitische Analysen und Berichte 382

Bau- und Wohnungswirtschaft 382

Wirtschaft und Gesellschaft 382

Analysen und Prognosen wirtschaftlicher Entwicklungen 382

Analysen und Prognosen soziodemographischer Entwicklungen 383

Regionale Strukturpolitik 253

Lebenslagen und Sozialpolitik

Raumwirksame Fördermittel, Länderfinanzen

Stadtökonomie und Kommunalfinanzen 383

Umwelt und Verkehr 383

Umweltschutz und Umweltpolitik

Natur-und Landschaftsschutz

Flächennutzung und Bodenschutz

Verkehr und Energie 383

Stadt- und Regionalverkehr

Ressourcenökonomie, Ökologische Steuerreform

Raumentwicklung und Siedlungsstruktur

Raumordnungsbericht 2005 / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Projektleitung und wiss. Red.: Horst Lutter. - Bonn : Selbstverl. des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, 2005. - XIV, 369 S.: 111., graph. Darst., Kt. + 1 CD-ROM. - (Berichte / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung; 21)

Bundesraumordnungsbericht, Raumplanungspolitik

Bundesrepublik Deutschland

Der Raumordnungsbericht 2005 berichtet umfassend über die bei der räumlichen Entwicklung des Bundesgebietes zugrunde zu legenden Tatsachen, die im Rahmen der räumlichen Entwicklungen beabsichtigten raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen und deren räumliche Verteilung sowie über die Auswirkungen der Politik der Europäischen Gemeinschaft auf die räumliche Entwicklung des Bundesgebietes. Der Bericht besteht aus zwei Teilen: Teil 1 „Raumentwicklung“ und Teil 2 „Raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen“. Im ersten Teil zur Raumentwicklung wird zunächst die subjektive Einschätzung der regionalen Lebensqualität der Bürger dargestellt, bevor im weiteren Bericht mit objektiv messbaren Indikatoren die regional unterschiedlichen Lebensverhältnisse analysiert werden. Eine neu entwickelte Grundtypisierung der Raumstruktur mit Unterscheidung von Zentralräumen, Peripherräumen und Zwischenräumen bildet dabei den räumlichen Bezugsrahmen. Es folgt die ausführliche Darstellung der aktuell bedeutendsten Trends der Raumentwicklung. Für den demographischen Wandel, den Strukturwandel in der Wirtschaft, die Siedlungsentwicklung und die räumlichen Verflechtungen werden jeweils die bisherige Entwicklung ab 1998/1999 und die Tendenzen der zukünftigen Entwicklung bis 2015/2020 dargestellt. Die Nachhaltigkeit der Raumentwicklung wird anhand eines Kern-Indikato- rensatzes gemessen, der sowohl den aktuellen Zustand als auch die Entwicklung von 1995 bis 2001 beschreibt. Aus den Trends der Raumentwicklung und den Defiziten bei der Nachhaltigkeit werden dann die wichtigsten künftigen räumlichen Herausforderungen abgeleitet: die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge und Wohnungsversorgung unter den Bedingungen des demographischen Wandels, die wachstumsorientierte Regionalentwicklung vor dem Hintergrund des Strukturwandels in der Wirtschaft sowie Landschaftsentwicklung und Freiraumschutz vor dem Hintergrund gestiegener räumlicher Nutzungskonflikte. In einem weiteren Kapitel werden Räume mit besonderem Handlungsbedarf, nämlich Metropolräume, suburbane Räume und ländliche Räume behandelt. Im Teil 2 des Raumordnungsberichts werden die wesentlichen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen dargestellt. Zunächst werden die Aktivitäten der Bundesraumordnung und der Raumordnung der Länder sowie die raumordnerische Zusammenarbeit im Rahmen der europäischen Raumentwicklungspolitik behandelt. Die raumbedeutsamen Fachpolitiken mit den durch sie verausgabten raumwirksamen Bundesmitteln werden analysiert. Außerdem werden einige Fachpolitiken und -planungen dargestellt, bei denen die Raumordnung direkt durch Planungskriterien und Stellungnahmen mitgewirkt hat. - (n. Verf.)

Analysen, Prognosen, Szenarien

Fifty years of regional science : with 32 tables / Raymond J. G. Florax… eds. - Berlin [u.a.]: Springer, 2004. -VIII, 400 S.: graph. Darst. - (Advances in spatial Science)

Regionalwissenschaft, International, Forschungsinstitutionen, Literaturbericht, Wirtschaftsgeographie, Regionalökonomie, Standorttheorie, Verkehr, Innovation, Wirtschaftswachstum, Umwelt, Raummodell, Geoinforma- tionssystem

Held, Gerd

Territorium und Großstadt: die räumliche Differenzierung der Moderne / Gerd Held. - 1. Aufl. - Wiesbaden : VS Verl, für Sozialwiss., 2005. - 409 S.: III., graph. Darst.

Raum, Raumstruktur, Großstadt, Gesellschaft, Institutionen, Geschichte, Sozialwissenschaft

Deutschland, Bundesrepublik Deutschland, Europa, USA

Die vorliegende Abhandlung versucht, die Breite des Gegenstandsbereichs „Raum“ einzuschränken, aber dadurch seinen spezifischen Strukturgehalt stärker in den Blick zu bekommen. Es wird vorgeschlagen, den Raum als Strukturbildung zu verstehen, die auf bestimmte Mechanismen zurückgeht und zugleich mit diesen Mechanismen auf andere Sachverhalte wirkt. So wird die fiktive Einheit „Raum“ in zwei Richtungen getrennt: Der Mechanismus des Ausschlusses lässt territoriale Einheiten entstehen, der Mechanismus des Einschlusses (der Verdichtung) konstituiert agglomerative großstädtische Einheiten. Ferner wird vorgeschlagen, die Geisteskategorie des Raums als einen Teil realer Beziehungen zwischen Menschen und ihren Umwelten anzusehen, also als materielle und geistige Zivilisationstatsache. Dabei wird eine technische Rationalität von einer institutionellen Rationalität unterschieden: Territorium und Großstadt sind einerseits unter dem Gesichtspunkt der Reduktion von Komplexität zu betrachten und andererseits unter dem Gesichtspunkt der Verankerung von Motivationen. Schließlich wird vorgeschlagen, Raumstrukturen nicht als erste und umfassende Gegebenheit anzusehen, sondern als eine sekundäre Struktur und Zwischenschicht. Die Differenzierung von Territorium und Großstadt wird als historisch relativ späte Errungenschaft verstanden, die erst mit der Moderne wirklich wird. Die Studien des Buches sind in vier Hauptteilüen gruppiert: Der erste Teil enthält relativ umfangreiche propädeutische Arbeiten, der zweite und der dritte Teil sind der Spezifik der beiden Grundformen Territorium und Großstadt gewidmet. Im abschließenden Teil werden die Differenzierungen in ihrer konstitutiven Bedeutung für die Moderne betrachtet. - (n. Verf.

Stadtentwicklung und Städtebau

Städtebau: technische Grundlagen; mit 131 Tabellen / hrsg. von: Martin Korda. Bearb. von: Wolfgang Bischof… 5., neubearb. Aufl. - Stuttgart [u.a.]: Teubner, 2005. 700 S.: graph. Darst., Kt.

Städtebau, Lehrbuch, Siedlungsgeschichte, Städtebaurecht, Bauleitplanung, Verkehrsplanung, Wasserwirtschaft, Energieversorgung, Freiflächenplanung, Umweltschutz

Bundesrepublik Deutschland

Analysen, Prognosen, Szenarien

Europäische metropolitane Peripherien / Joachim Burdack… (Hrsg.). - Leipzig : Leibniz-Inst. für Länderkunde, 2005. - 264 S.: III., graph. Darst., Kt. (Beiträge zur regionalen Geographie; 61)

Stadtentwicklung, International, Stadtrand, Randzone, Stadtregion, Siedlungsstruktur, Arbeitsteilung, Wachstumspol, Strukturwandel, Sozialwandel, Regionalpolitik,

Berlin <Ram>, Budapest <Ram>, Madrid <Ram>, Moskau <Ram>, Paris <Ram>, Randstad Holland

Im letzten Jahrzehnt sind die metropolitanen Peripherien zunehmend in das Blickfeld der Forschung gerückt. Ihre Entwicklung wird nicht mehr hauptsächlich aus der Perspektive der Innenstädte und im Kontext der Verstädterung, der Zersiedlung und des Niedergangs der traditionellen europäischen Stadt betrachtet. Stattdessen richtet sich das Interesse auf die neu entstehenden räumlichen Stukturen innerhalb der metropolitanen Peripherien. Die vorliegende Studie untersucht sechs europäische Stadtregionen von internationaler Bedeutung: Berlin, Budapest, Madrid, Moskau, Paris und Randstad Holland. Gefragt wird: Hat sich die räumliche Arbeitsteilung zwischen den Innenstädten und den Peripherien verändert? Entstehen neue Siedlungsstrukturen, die von der Verstädterung abweichen und auf die Entwicklung einer polyzentrischen Siedlungsstruktur hindeuten? Welche Formen der regionalen Politik beeinflussen die post-suburbane Entwicklung? Welche Bedeutung haben die sub-regionalen Ebenen? Folgt die Entwicklung der post-sozialistischen metropolitanen Peripherien den westlichen Entwicklungsmustern? Die sechs Fallstudien in dem Kapitel „Neue Entwicklungen in der metropolitanen Peripherie“ befassen sich mit allgemeinen neuen Entwicklungen in den äußeren metropolitanen Randzonen. Die folgenden Kapitel über neue Wirtschaftspole und neue Restrukturierungspole präsentieren Fallstudien zu neuen räumlichen Clustern von Aktivitäten auf der sub-regionalen Ebene. Die westeuropäischen Untersuchungsgebiete Madrid, Paris und Randstad zeigen bedeutende Ähnlichkeiten bei der Entstehung post-suburbaner räumlicher Muster und Prozesse. Dies betrifft die Cluster neuer Aktivitäten in Form von Wachstumszentren und die Arbeitsteilung zwischen der Innenstadt und der Peripherie. Entwicklungsunterschiede bestehen hinsichtlich der Entwicklung polyzentrischer Siedlungsstrukturen, die in Paris und in der Randstad viel ausgeprägter als in der Region Madrid sind. Die Stadtentwicklung in Berlin, Budapest und Moskau in den 90er Jahren wurde nicht nur durch den wirtschaftlichen Strukturwandel, sondern durch die Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Systeme beeinflusst. Alle drei Städte zeigen unterschiedliche Entwicklungsmuster. Die metropolitane Peripherie Moskaus unterscheidet sich stärker von den beiden anderen Peripherien. Typisch für alle drei Stadtregionen sind Entwicklungsmuster, die durch Relikte sozialistischer Raumstrukturen, Phänomene der Transformation und neue suburbane/postsuburbane Strukturen geprägt sind. Die Konvergenz von Planungsmaßnahmen und Planungszielen in den Stadtregionen der EU, die eine nachhaltige Entwicklung, Wettbewerb und die Vermeidung sozialer Polarisierung betonen, führen auch zu einer Vereinheitlichung der Regionalpolitik. Moskaus Regionalpolitik unterscheidet sich deutlich von der Politik der anderen Stadtregionen. Insgesamt sind die Entwicklungen der äußeren metropolitanen Gebiete weniger dynamisch, als die Diskurse über die Tendenzen der Stadtentwicklung (postfordistische Stadt, postmoderne Stadtentwicklung) erwarten lassen. Neue Wirtschaftspole oder stadtähnliche Stukturen in den Peripherien haben nicht die gleiche Bedeutung wie in Nordamerika. Es findet keine „Auflösung“ der Innenstädte statt, sondern eine Neuorganisation der Stadtregionen mit einer veränderten Arbeitsteilung zwischen der Innenstadt und der Peripherie. - (n. Verf.)

Gaebe, Wolf

Urbane Räume: 61 Tabellen / Wolf Gaebe. - Stuttgart : Ulmer, 2004. - 352 S.: graph. Darst., Kt. - (UTB ; 2511: Geographie)

Stadtentwicklung, International, Stadtregion, Standortfaktor, Siedlungsstruktur, Bevölkerungsstruktur, Sozialstruktur, Stadtverkehr, Stadtplanung, Städtebauziel

Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Mittlerer und Naher Osten, Asien, Afrika, Australien

Weltweit werden die städtischen Räume größer. Ihre Siedlungs- und Verkehrsfläche nimmt stark zu und mit Ausnahme von Europa auch die Zahl der Bewohner. Die städtischen Räume spiegeln die Entwicklungsphasen einer Gesellschaft wider, Phasen günstiger Entwicklung und Verfall und Zerstörung durch Katastrophen und Kriege. In diesem Buch werden Einfluss- und Steuerungsfaktoren auf die Entwicklung städtischer Räume (Kapitel 3 und 7), Veränderungen der Siedlungs-, der Wirtschafts-, der Bevölke- rungs- und der Sozialstruktur und innerregionale Verflechtungen beschrieben und mit Bezug auf raum-, wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschungsarbeiten erklärt (Kapitel 4 bis 6). Aussagen zu allgemeinen Entwicklungstendenzen und Erklärungen werden aufgrund der weltweit sehr unterschiedlichen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen in Kapitel 8 durch regionalspezifische Aussagen zu Städten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, im Orient, in Afrika, Asien und Australien relativiert und ergänzt. - (n. Verf.)

Klein- und Mittelstädte : unterschätzte Potenziale ; [Schwerpunktthema].

In: Planerln : Fachzeitschrift für Stadt-, Regional- und Landesplanung. - (2005), ff. 2, S. 3-35

Kleinstadt, Mittelstadt, Stadtentwicklung, Stadtregion, Industriesiedlung, Geoinformationssystem, Indikator, Kooperation, Regional, Freizeit, Partizipation, Freiflächenplanung

Bundesrepublik Deutschland, Ostdeutschland

Metropolregionen : [Themenheft] / [Wiss. Red.: Jürgen Göddecke-Stellmann].

In: Informationen zur Raumentwicklung. - (2005), H. 7, VIII S.; S. 417-476

Stadtregion, Großstadt, Stadtforschung, International, Funktionsraum, Abgrenzung, Unternehmenskooperation, Globalisierung, Dienstleistungsstandort, EU, Themakarte Bundesrepublik Deutschland, Rhein-Main-Gebiet,

Europa

Die Beiträge des vorliegenden Themenheftes befassen sich mit der Entwicklung von Metropolregionen auf der Ebene der Bundesrepublik Deutschland und Europas. ADAM, GÖDDECKE-STELLMANN und HEIDBRINK berichten in ihrem Beitrag in Form eines Werkstattberichts über den aktuellen Stand, erste Ergebnisse und Perspektiven des Aufbaus einer Datenbasis zum Themenkomplex „Metropolregionen“ im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), die Vergleichsperspektiven auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene eröffnet. Die zunehmende transnationale Verflechtung von Metropolregionen steht im Mittelpunkt der Arbeiten der „Globalization and World Cities Study Group and Network“ (GaWC). HOYLER stellt den Ansatz der GaWC vor. Ausgehend von einer Analyse der Standortnetzwerke international tätiger Dienstleistungsfirmen lassen sich Position, Vernetzungsgrad und Integration eines Standorts beschreiben. Der abstrahierenden Betrachtung auf globaler Ebene folgt eine Konkretisierung der GaWC-Methodik auf Basis einer Region. FISCHER, FREYTAG, HOYLER und MAGER untersuchen die Konnektivitätsmuster der Rhein-Main-Region und ihrer Teilregionen. Die Untersuchung folgt dem GaWC-Ansatz und stellt den Dienstleistungssektor in den Mittelpunkt. Auf Grundlage der Standortnetzwerke von 457 untersuchten Unternehmen lassen sich detaillierte Konnektivitätmuster abbilden. Im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms European Spatial Planning Observatory Network (ESPON) wurde der Versuch unternommen, funktionelle Verflechtungsräume für ganz Europa zu identifizieren und zu klassifizieren. Mit der europaweiten Übersicht zu stadtregionalen Einzugsbereichen, den so genannten Functional Urban Areas, hat das ESPON- Projekt einen Standard geschaffen, den ANTIKAINEN vorstellt. Sein Beitrag zeigt auf, welche Hindernisse zu überwinden waren, wie die methodischen Probleme angegangen wurden und in welchem politischen Kontext die Arbeiten stehen. Das Heft wird mit einem Beitrag von GÖDDECKE-STELLMANN, PORSCHE und SCHMIDTSEIWERT abgeschlossen, der aus deutscher Perspektive einen Blick auf die ESPON-Typologie der Functional Urban Areas wirft. Der Beitrag reflektiert das Konzept kritisch und stellt es in den Vergleich mit anderen Studien bzw. Arbeiten des BBR. Im Anhang wird eine Auswahl von wichtigen Karten zum nationalen bzw. europäischen Städtesystem präsentiert. - (n. Verf.)

Thorns, David C.

The transformation of cities : urban theory and urban life / David C. Thorns. - Basingstoke [u.a.]: Palgrave Macmillan, 2002. -XIII, 258 S.: graph. Darst.

Stadtentwicklung, International, Gesellschaft, Raumtheorie, Bevölkerungsentwicklung, Globalisierung, Lebensstil, Verbrauch, Kultur, Segregation, Stadtplanung, Nachhaltigkeit

Städtebaukonzepte und Strategien

Going West?: Stadtplanung in den USA - gestern und heute / Institut für Raumplanung, Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung. Ursula von Petz (Hg.). - Dortmund : Dortmunder Vertrieb für Bau- und Planungsliteratur, 2004. - 260 S.: III., graph. Darst. Kt. - (Dortmunder Beiträge zur Raumplanung: Blaue Reihe ; 116)

Städtebau, Stadtplanung, Stadterneuerung, Stadtentwicklung, Planungstheorie, Planungsgeschichte

USA

Smart growth - new urbanism - liveable communities : Programm und Praxis der Anti-Sprawl-Bewegung in den USA / Harald Bodenschatz ; Barbara Schönig. : Müller + Busmann, 2004. - 206 S.: III. graph. Darst., Kt. - (Zwischenstadt; 2)

Verstädterung, Zersiedlung, Stadtregion, Vorort, Wohnsiedlung, Städtebau, Städtebauziel, Stadtplanung, Stadtgestaltung, Regionalplanung, Institutionen, Bewertung

USA

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland lebt in einem scheinbar eigenschaftslosen Raum jenseits der Kernstädte, der „Zwischenstadt“. Deren städtebauliche Gestaltung und Entwicklung sind jedoch nach wie vor ungeliebte Aufgaben. Innovative Konzepte scheitern oft an politischen und planungsrechtlichcn Hürden. Der zweite Band der Reihe Zwischenstadt richtet den Blick auf die Metropolenregionen in den USA. Dort sind die negativen Folgen des Sprawl, der ungebremsten Zersiedlung der Städte, inzwischen sichtbarer den je. Dem Sprawl tritt seit den 1990er Jahren eine städtebaulich und planerisch orientierte Reformbewegung entgegen. Diese Anti-Sprawl-Bewegung wird von Nonprofit-Organisationen wie Congress for the New Urbanism oder Smart Growth America, Forschungsinstituten, Fachverbänden und Lobbygruppen getragen. Ihre Programme zur gestalterischen, funktionalen und politischen Neuorganisation der Metropolenregionen haben öffentlich großen Einfluss entfaltet und die politschen Eliten für Reformen sensibilisiert. Zudem haben sie dem suburbanen Immobilienmarkt neue Impulse gegeben. Die Anti-Sprawl-Bewegung bietet Anregungen, wie die Zwischenstadt zivilgesellschaftlich gestaltet werden kann. (Verf.)

Strategien für historische Stadtzentren : [Themenheft] / [Wiss. Red. Ricarda Ruland …].

In: Informationen zur Raumentwicklung. - (2005), H. 6, XIS., S. 357-415

Städtebaupolitik, Städtebauziel, Stadterneuerung,, Stadtsanierung, Denkmalpflege, Regional, Altstadt, Innenstadt

Bundesrepublik Deutschland, Ostdeutschland, Polen

Die historisch geprägten Zentren vieler Städte sind nach wie vor Inbegriff europäischer Stadtkultur. Insbesondere in den neuen Bundesländern wurden in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten große Anstrengungen unternommen, um die Bausubstanz in den Altstädten zu erhalten und wiederherzustellen. Das Themenheft stellt Strategien für die Stadterneuerung und Denkmalpflege in historischen Stadtzentren vor. KALTENBRUNNER legt in seinem Beitrag dar, weshalb die Fortsetzung der Tradition einer historisch-kulturell bedeutsamen Einheit und zeitgemäße Modernisierung der Stadt eine dialektische Einheit bilden sollen. Das Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen stellt BEHR vor. Nach einer Einführung zur Arbeitsweise der Expertengruppe und zum Begriff „städtebaulicher Denkmalschutz“ beschreibt der Verf. die Schwerpunkte der Programmförderung. Das zentrale Kapitel vermittelt die erfolgreiche Umsetzung des städtebaulichen Denkmalschutzes: seine Wirkungen auf die Zentralität im Siedlungsnetz, die Arbeit nach den Förderungsschwerpunkten zur Aufwertung der historischen Innenstädte sowie die investiven Wirkungen und Anstoßeffekte. SULZER plädiert in seinem Beitrag für einen ganzheitlich ausgerichteten revitalisierenden Städtebau, um die planlose Fragmentierung und Perforation zu vermeiden. Am Beispiel Liverpools und der Berggemeinde Vaals zeigt er, dass ein qualitatives Wachstum, das von den Potenzialen der Orte ausgeht, möglich ist. Die Stadterneuerung in der schrumpfenden Stadt Wittenberge ist Thema des Beitrags von EICHSTÄDT. Hier wird versucht, eine Strategie des punktuellen Abrisses auch in Altbauquartieren durchzuführen, die die Anzahl der erneuerungsbedürftigen Wohnungen und Wohnhäuser verringert, gleichzeitig jedoch die prägenden Räume und Blockkanten erhält und mit den neuen Blocköffnungen den Freiflächen- und Erschließungsstandard der umgebenden Altbauten erhöht. In Wittenberge wird diese Strategie als Alternative zum Leitbild der „perforierten Stadt“ verstanden. Der Beitrag von WILLINGER zeigt, dass die aktuellen städtischen Schrumpfungsprozesse eine Abkehr von traditionellen Sichtweisen und räumlichen Praktiken und die Entwicklung neuer planerischer Instrumente erfordern. Ein neues Verständnis der Stadtentwicklung ist notwendig, in dem auch Leerstände als Chance für eine neue urbane Entwicklung interpretiert werden. Mit der Denkmalpflege in Polen befasst sich der Beitrag von BILLERT. Die Originalsubstanz der polnischen Städte befindet sich in einem schlechten Zustand; Sanierungsmaßnahmen werden durch Eigentumsprobleme und Reglementierung der Mieten verhindert. Die Denkmalpflege wird nach ihrer neuen Identität zwischen Doktrin und Wirklichkeit suchen müssen. - (n. Verf.)

Streich, Bernd

Stadtplanung in der Wissensgesellschaft: ein Handbuch / Bernd Streich. - 1. Aufl. - Wiesbaden: VS Verl, für Sozial- wiss., 2005. - 657 S.: III., graph. Darst. + 1 DVD

Stadtplanung, Gesellschaft, Terminologie, Planungstheorie, Institutionen, Planungsmethode, Stadtstruktur, Stadtgestaltung, Bauleitplanung, Stadterneuerung, Stadtentwicklung

Bundesrepublik Deutschland, Europa, USA, Südafrika, Korea <Republik>

Ziel des Buches ist es, die gegenseitige Durchdringung von Stadtplanung und Wissensgesellschaft aufzuzeigen. Diese Grundintention findet ihren Niederschlag in der Gliederung, die sich an den üblichen Kategorien der Stadtplanung orientiert, um darin die durch die Wissensgesellschaft hervorgerufenen strukturellen Änderungen und methodischen Neuerungen einzubetten. In elf Abschnitten wird die Thematik der Stadtplanung und des Städtebaus in ihren grundlegenden Strukturen behandelt. Der erste Abschnitt befasst sich mit den Begriffen und der Systematik der Stadtplanung und erläutert die Frage: Was macht Stadtplanung im Kern aus und in welcher Beziehung steht sie zu den charakteristischen Merkmalen der Wissensgesellschaft? Der zweite Abschnitt liefert einen Überblick über die wichtigsten Anknüpfungspunkte einer städtebaulichen Planungstheorie. Erklärungsansätze und Modelle zeigen, wie das System Stadt funktioniert, welche Rolle die prozessualen Abläufe der Planungsarbeit spielen, wie Leitbilder entstehen und auf welchen ethischen Prinzipien stadtplanerisches Handeln basieren sollte. Die institutionellen Grundlagen der Stadtplanung sind Gegenstand des folgenden Abschnitts. Der vierte Abschnitt ist den Methoden der Stadtplanung gewidmet mit einer Zusammenstellung der für die Arbeit in der räumlichen Planung relevanten Methodenansätze. Das anschließende Kapitel befasst sich mit der städtebaulichen Strukturplanung. Es geht um die Frage, auf welche Weise die Strukturen einer Stadt beplant werden und welche technischen Hilfsmittel hierfür zur Verfügung stehen. Die zur Strukturplanung komplementäre städtebauliche Gestaltungsplanung ist Thema des sechsten Abschnitts. Hier geht es um die ästhetische Ausprägung von Räumen und deren baulich-architektonische Gestaltung. Der siebte Abschnitt ist dem weiten Bereich der Bauleitplanung gewidmet, wobei nur die Verfahrensweisen und Planarten auf kommunaler Ebene näher betrachtet werden. Die Aufgaben, Methoden und Verfahrensweisen der Stadterneuerung sind Gegenstand des achten Abschnitts. Im neunten Abschnitt mit dem Thema Stadtentwicklung geht es um die Frage, in welcher Weise sich Städte, urbane Räume oder auch ganze Stadtregionen fortentwickeln und mit welchen Methoden und Zielsetzungen diese Entwicklungen beeinflussbar sind. In Abschnitt zehn wird der Blick auf die internationalen Bezüge der Stadtplanung gerichtet. In diesem Zusammenhang spielen die verschiedenen nationalen Stadtplanungssysteme eine wichtige Rolle, die in einer exemplarischen Auswahl erörtert werden. Der elfte Abschnitt „Utopisches Denken in der Stadtplanung“ befasst sich mit der Frage, inwieweit sich die Planung von Städten von utopischen Vorstellungen hat inspirieren lassen. Ergänzt werden die Sachkapitel des Buches um eine DVD, die eine Kurzfassung des Buches, eine komplette Gliederung aller Themenabschnitte, eine umfassende Sammlung von Quellen, die nur im Internet zu finden sind, sowie eine Zusammenstellung von Beispielen zu bestimmten städtebaulichen Themen enthält. (n. Verf.)

Verkehrssystem und Raumstruktur : neue Rahmenbedingungen für Effizienz und Nachhaltigkeit / Deutsches Institut für Urbanistik. Michael Lehmbrock… - Berlin : Dt. Inst, für Urbanistik, 2005. - 403 S.: graph. Darst, Kt. (Difu-Beiträge zur Stadtforschung; 40)

Verkehr, Raumstruktur, Siedlungsentwicklung, Kommunalplanung, Regionalplanung, Nachhaltigkeit, Bodenpolitik, Bauleitplanung, Verkehrsplanung, Schülerverkehr, Gewerbegebiet, Versorgung, Einzelhandel, Gemeindefinanzpolitik

Bocholt <Ram>, Cottbus <Ram>

Die Beziehungen zwischen Verkehrssystem und Raumstruktur haben sehr konkrete und gut sichtbare Auswirkungen, wie etwa die negativen Folgen der auf Autokunden fokussierten Standortpolitik von Discountern für Stadtzentren oder die häufig unkoordinierte Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten. Schwierig ist jedoch die Ursachenanalyse, da Verkehrsentwicklung ein dynamischer und mehrdimensionaler Prozess ist, der von Raum- und Zeitstruktur, Verkehrsangebot und sozioökonomischen Rahmenbedingungen determiniert wird. Anhand von kommunalen Fallbeispielen wurden diese Mechanismen mit einem breiten Mix sozial- und planungswissenschaftlicher Methoden untersucht. Die aus diesen Analysen abgeleiteten Handlungsempfehlungen reichen von grundsätzlichen Vorschlägen zur Umgestaltung fiskalischer Instrumente des Bundes bis zu kleinteiligen Maßnahmen auf kommunaler Ebene. Neben der Bewertung bereits vorhandener werden in diesem Band neue Instrumente für eine nachhaltige Raum- und Verkehrsstruktur entwickelt und ihre Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert. Angesichts der Fehlallokation von Mitteln und einer oft völligen Missachtung raumordnerischer, ökonomischer und ökologischer Ziele ist es dringend erforderlich, die notwendigen politischen Voraussetzungen für eine koordinierte und effiziente Entwicklung von Stadt und Region zu schaffen. - (Verf.)

Wachsende Stadt: Leitbild, Utopie, Vision? / Uwe Altrock… (Hrsg.). - 1. Aufl.-Wiesbaden : VS Verl, für Sozialwiss., 2004. - 376 S.: III., graph. Darst., Kt

Stadtentwicklung, Stadtwachstum, Stadtregion, Städtebaupolitik, Nachhaltigkeit, Sozialpolitik, Regional, Bevölkerungsentwicklung, Stadterneuerung, Architektur, Kommunalwirtschaft

Bundesrepublik Deutschland, Hamburg, Ostdeutschland, London, Nordamerika, Asien, Australien

Bodenmarkt und bodenpolitische Instrumente

Mengensteuerung der Siedlungsflächenentwicklung durch Plan und Zertifikat: [Themenheft] / [Wiss. Red. Klaus Einig…]

In: Informationen zur Raumentwicklung. - (2005), H. 4/5, XXII S., S. 199-355

Bodenpolitik, Bodenschutz, Flächenverbrauch, Raumordnung, Regionalplanung, Bauland, Gewerbliche Baufläche, Freifläche, Landschaftsplanung, Bodenmarkt, Handel, Planungsrecht, Finanzpolitik

Bundesrepublik Deutschland

Die Bundesregierung hat sich mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie dazu verpflichtet, das Siedlungs- und Verkehrsflächenwachstum in Deutschland von 129 ha pro Tag im Jahr 2000 auf 30 ha im Jahr 2020 abzusenken. Das Themenheft versucht einen Überblick über den bereits erreichten Stand der Instrumentenentwicklung und zur Bewertung etablierter Steuerungsformen zu geben. Die 21 Beiträge informieren nicht nur über das Steuerungspotenzial der Raumordnungsplanung und mögliche Reformoptionen, sie dokumentieren auch die vielfältigen Forschungsergebnisse zum Themenkomplex „handelbare Flächenausweisungsrechte“. Mit den gesellschaftlichen und räumlichen Dimensionen und Widersprüchen und Chancen, die mit dem 30-ha-Reduktionsziel der Bundesregierung verbunden sind, setzt sich der einführende Beitrag von BACHMANN auseinander. BAHLBURG und RÜHL stellen in ihrem Beitrag den Raumordnungansatz der gemeinsamen Landesplanung von Berlin und Brandenburg vor. LIEBRENZ dokumentiert den sog. 20%-Rahmen, den die Landesplanung Schleswig-Holstein eingeführt hat. Den Steuerungsansatz der Raumordnung in Hessen stellt WOLF vor. TILKORN zeigt auf, wie die Gebietsentwicklungsplanung im Regierungsbezirk Münster den Bedarf für Siedlungsflächen bis 2015 rechnerisch ermittelt hat. GUST verdeutlicht das kooperative Potenzial regionaler Gewerbeflächenpools. Das raumordnungsrechtliche Instrumentarium zum Freiraumschutz analysiert DOMHARDT. SIEDENTOP, jHEILAND und REINKE diskutieren das Potenzial naturschutzrechtlicher Instrumente zur Steuerung des Siedlungs- und Verkehrsflächenwachstums. Wie ein System handelbarer Flächenausweisungskontingente ausgestaltet werden könnte, um das 30-ha-Ziel zu erreichen, legen WALZ und KÜPFER in ihrem Beitrag dar. Ein landesweites Modell handelbarer Flächenausweisungszertifikate, das vom Nachhaltigkeitsbeirat Baden-Württemberg entwickelt wurde, stellt LEON vor. Die Übertragbarkeit des baden-württembergischen Modellansatzes auf die Schweiz diskutieren ZOLLINGER und SEIDL. Am Beispiel der Flexibilisierung der Regionalplanung in Hessen zeigt EINIG, wie gemeindescharfe Baulandkontingente zu einem Ansatz handelbarer Baulandkontingente weiterentwickelt werden können. KRIESE, der siedlungspolitische Sprecher des Naturschutzbundes Deutschland, argumentiert in seinem Beitrag, dass der Erwerb von Flächenausweisungsrechten keinen Freibrief für einen ungeplanten Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsflächen darstellen darf. KRUMM stellt den Ansatz der Baulandausweisungsumlage (BFAU) als preissteuernde Alternative zum Instrument handelbarer Flächenausweisungsrechte vor. Der Beitrag von BRANDT und SANDEN belegt, dass der Bundesgesetzgeber prinzipiell zu einer Einführung handelbarer Flächenausweisungsrechte legitimiert ist. Kritische Argumente gegen eine Einführung handelbarer Flächenausweisungsrechte liefert STEMMLER aus rechtlicher Sicht. Stellvertretend für die Position des Sachverständigenrates für Umweltfragen zeigen VON HAAREN und MICHAELIS, dass das 30-ha-Ziel der Bundesregierung nur durch einen Policy-Mix, der auch marktbasierte Instrumente integriert, erreicht werden kann. Aus Perspektive einer ökonomischen Analyse macht sich GAWEL für handelbare Flächenausweisungsrechte als Bestandteil eines Instrumentenverbunds stark. Auf die Bedeutung des finanzpolitischen Rahmens für den Erfolg einer Reduktionsstrategie des Siedlungs- und Verkehrsflächenwachstums weist BIZER hin. Kritisch setzt sich BAUER mit handelbaren Flächenausweisungsrechten auseinander. Für das Land Baden- Württemberg diskutiert GLOGER den potenziellen Beitrag in Frage kommender Steuerungsinstrumente, von deren kombinierten Einsatz gewünschte Dämpfungseffekte auf das Siedlungs- und Verkehrsflächenwachstum zu erwarten wären. - (n. Verf.)

Risch, Ben Michael

Neue Instrumente zur Begrenzung des Bodenverbrauches: eine Untersuchung am Maßstab des Bundesrechts und des Rechts des Freistaates Sachsen / von Ben Michael Risch. Berlin : Duncker & Humblot, 2005. - 272 S. - (Schriften zum Umweltrecht; 140). - Zugl.: Dresden, Techn. Univ., Diss., 2004.

Bodenschutz, Bodenpolitik, Flächenverbrauch, Bodenschutzrecht, Verfassung, Raumplanungsrecht, Fachplanungsrecht, Handel, Umweltökonomie

Bundesrepublik Deutschland, Sachsen

Europäische Raum- und Stadtentwicklung

Zwischen Anpassung und Neuerfindung: Raumplanung und Stadtentwicklung in den Ländern der EU-Osterweite- rung / hrsg. von Uwe Altrock… - Cottbus : Planungsrundschau, Verl. Altrock, 2005. - 351 S.: III., graph. Darst., Kt. (Planungsrundschau; 11)

Raumplanung, Regionalentwicklung, Stadtentwicklung, Stadtplanung, EU, Sozialwandel, Nachhaltigkeit, Wohnungsmarkt, Flächenrecycling, Kooperation, Grenzüberschreitend

Mitteleuropa, Osteuropa

Der gesellschaftliche und ökonomische Wandel in den Staaten der EU-Osterweiterung brachte in den Transformationsländern teilweise radikale Verschiebungen in den nationalen Städtesystemen und neue Herausforderungen an die Regionalentwicklung mit sich. Ziel des vorliegenden Bandes ist es, nach dem Beitritt eine vorläufige Bestandsaufnahme vorzunehmen und die bisherigen Entwicklungsprozesse sowie den planerischen Umgang mit ihnen abzubilden. Die Beiträge sind in drei thematische Blöcke aufgeteilt. Im ersten Teil stehen Fragen der Raumplanung und der Regionalentwicklung im Mittelpunkt. Im zweiten Teil geht es um Stadtentwicklung und Stadtplanung. Die Aufsätze im dritten Teil befassen sich mit transnationalen Perspektiven. Im Themenkomplex „Raumplanung“ beschreibt DAVOUDI zentrale Herausforderungen für die räumliche Planung in den neuen EU-Mit- gliedstaaten. LORENS fasst in seinem Artikel über das einwohnerreichste und flächenmäßig größte Land der EU- Osterweiterung - Polen - aktuelle Trends und Probleme der Stadtentwicklung zusammmen. Der Beitrag von SYKORA gibt einen Überblick über den baulich-räumlichen Wandel der Städte in der Tschechischen Republik nach 1989. Ziel des Beitrag von DÖVENYI und KOVACS ist es, die wichtigsten Charakterzüge der Stadtentwicklung in Ungarn nachzuvollziehen. HURRLE berichtet in seinem Beitrag über Entwicklungsstrategien für die ländlichen Roma- Siedlungen in der Slowakei. Der Beitrag von DAUNORA und JUSKEVICIUS befasst sich mit Regionalpolitik und Stadtplanung in Litauen. Der Zusammenhang von Globalisierung, Europäisierung und Stadtentwicklung in Slowenien steht im Mittelpunkt des Beitrags von DIMITROVSKA. SHARPLEY beleuchtet die Rolle des Fremdenverkehrs für die Entwicklung des Inselstaates Zypern. Die Beiträge im zweiten Teil illustrieren mit exemplarischen Fallstudien die Transformations- und Europäisierungsprozesse in Städten Ost- und Mittelosteuropas. Die Situation in der Stadtregion Riga steht im Mittelpunkt des Beitrags von MARANA. THAKE zeichnet den Wandel der Stadt Valletta und ihre besonderen Bedingungen als Weltkulturerbe nach und stellt gegenwärtige städtebauliche Ansätze vor. WALTER beschreibt in ihrem Artikel, wie die schwache Position der Raum- und Stadtplanung in Polen dazu geführt hat, dass eine rein investorengeleitete Stadtentwicklung zu einer deutlichen Verschlechterung der Warschauer Stadtstruktur geführt hat. GARB und JACKSON widmen sich dem Problem des Brachflächenrecyclings in Tschechien. Im dritten Teil „Transnationale Perspektiven“ befassen sich die Beiträge mit Fragen transnationaler Zusammenarbeit. DILLER untersucht die transnationale Zusammenarbeit am Beispiel des Interreg-Kooperationsraumes Ostsee, der als beispielhaft für „Regional Governance“ gelten kann. LEIBENATH und DEPPISCH stellen das Beispiel einer grenzüberschreitenden Kooperation zwischen Akteuren aus Sachsen, Niederschlesien und Nordböhmen vor. FINKA behandelt die Perspektiven einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Raum Bratislava-Wien. Unter Bezug auf eine Vor-Ort-Untersuchung des Kosovo stellen WESS- LING und SCHWARTZE dar, auf welche Problemlagen eine langfristig stabilisierende Entwicklungspolitik reagieren muss, um über eine politische Lösung der Statusfrage hinaus dem Raum eine Perspektive zu geben. FRANK erzählt in ihrem Beitrag eine „kurze Geschichte der europäischen Stadtpolitik“. - (n. Verf.)

Konzepte und Strategien zur Raumentwicklung in Europa

Politiques sectorielles de l’Union Européenne et aménagement du territoire : [Themenheft].

In: Territoires 2030 : revue d’études et de prospective. -11 (2004), S. 3-123

Politik, International, EU, Raumplanung, Raumwirksamkeit, Agrarpolitik, Strukturpolitik, Verkehrspolitik, Verkehrsinfrastruktur, Raumforschung Frankreich, Portugal

Wohnungswesen

Wohnungsmarktanalysen und -prognosen

Steinführer, Annett

Wohnstandortentscheidungen und städtische Transformation : vergleichende Fallstudien in Ostdeutschland und Tschechien / Annett Steinführer. - 1. Aufl. Wiesbaden : VS Verl, für Sozialwiss., 2004. - 332 S.: III., graph. Darst., Kt: - (Stadtforschung aktuell; 99). Vollst. zugl.: Chemnitz, Techn. Univ., Diss., 2002.

Wohnstandort, Wohnungsmarkt, Regional, Strukturwandel, Privatisierung, Segregation, Befragung

Leipzig, Ostdeutschland, Brünn, Tschechische Republik

Wohnungspolitische Analysen und Berichte

Lachmann, Ingo

Endstation Eigenheim : zur deutschen Einfamilienhausförderung im Spannungsfeld von Raumordnungszielen und Wohnungsbaupolitik / Ingo Lachmann. - Kassel: Infosystem Planung, Univ., 2004. - 153 S.: III., graph. Darst. - (Arbeitsberichte des Fachbereichs Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung / Universität Kassel; 155). - ZugL: Kassel, Univ., Diplomarbeit, 2004

Wohnungspolitik, Regional, Wohneigentum, Einfamilienhaus, Wohnungssubvention, Wohnungsbaufinanzierung, Verstädterung, Raumplanungsziel

Bundesrepublik Deutschland, Ostdeutschland, DDR

Wohnen in der Innenstadt - eine Renaissance? / Deutsches Institut für Urbanistik. Hasso Brühl… Berlin : Dt. Inst, für Urbanistik, 2005. - 331 S.: III., graph. Darst., Kt. - (Difu-Beiträge zur Stadtforschung ; 41)

Wohnstandort, Innenstadt, Stadtteil, Wohnen, Regional, Wohnwert, Befragung

Leipzig-Schleußig, München-Isarvorstadt, Hamburg

Bau- und Wohnungswirtschaft

Best-Practice-Beispiele von Verkehrsbau- und Hochbaumaßnahmen des Bundes in den neuen Ländern : Expertenessays, Projektbeispiele, Handlungsempfehlungen ; ein Projekt des Forschungsprogramms „Aufbau Ost“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) / hrsg. vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Projektleitung Michael Kasiske … Bearb. Babett Schriewer… - Bonn : Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, 2005. - 131 S.: III., graph. Darst., Kt. - (Werkstatt: Praxis ; 35)

Straßenausbau, Regional, Autobahn, Verkehrsanlage, Hochbau, Öffentliches Gebäude, Baukultur

Ostdeutschland

Grundlagen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft / hrsg. von Lidwina Kühne-Büning… - 4., überarb. und erw. Aufl. - Frankfurt/Main : Knapp, 2005. - XXXV, 793 S.: graph. Darst.

Wohnungswirtschaft, Wohnungsmarkt, Wohnungspolitik, Regional, Wohnen, Bodenmarkt, Bodenpolitik, Bauwirtschaft, Wohnungsbaufinanzierung, Wohnungsbauunternehmen, Immobilienmarkt, Besteuerung, Mietrecht

Bundesrepublik Deutschland, Ostdeutschland

Wirtschaft und Gesellschaft

Analysen und Prognosen wirtschaftlicher Entwicklungen

Knoten im Netz : zur neuen Rolle der Metropolregionen in der Dienstleistungswirtschaft und Wissensökonomie / Hans Joachim Kujath (Hg.). - Münster : LIT, 2005. - 559 S.: graph. Darst., Kt. - (Stadt- und Regionalwissenschaften ; 4)

Stadtregion, Dienstleistungsstandort, Innovation, Telematik, Regionaljvirtschaft, Standortkonzentration, Standortfaktor, Unternehmen, Strukturwandel, Unternehmenskooperation

Bundesrepublik Deutschland, Europa

Leßmann, Christian

Regionale Disparitäten in Deutschland und ausgesuchten OECD-Staaten im Vergleich / Christian Leßmann.

In: Ifo Dresden berichtet. - 12 (2005), H. 3, S. 25-33

Regionale Disparität, Bruttosozialprodukt, Mathematisch-statistische Analysemethode

Bundesrepublik Deutschland, OECD-Staaten

Analysen und Prognosen sozio- demographischer Entwicklungen

Population policy acceptance study: [Themenheft].

In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft. - 29 (2004), H. 3/4, S. 313-598

Bevölkerungsentwicklung, Bevölkerungspolitik, Wertvorstellung, Generatives Verhalten, Familienpolitik, Alter Mensch, Ausländer, Befragung, Bewertung

Bundesrepublik Deutschland

Stadtökonomie und Kommunalfinanzen

Junkernheinrich, Martin; Micosatt, Gerhard

Kommunale Daseinsvorsorge im Ruhrgebiet bei rückläufiger Bevölkerung: einnahmenseitige Handlungsspielräume, aufgabenbezogene Bedarfsverschiebungen, kommunalpolitische Handlungsoptionen / Verfasser: Martin Junkernheinrich ; Gerhard Micosatt. - Essen : Regionalverband Ruhr, 2005. - 348 S.: graph. Darst, Kt.

Bevölkerungsentwicklung, Regional, Bevölkerungsprognose, Gemeindefinanzen, Gemeindeeinnahmen, Gemeindeausgaben, Öffentliche Aufgabe, Infrastrukturplanung, Kommunalpolitik

Ruhrgebiet

Umwelt und Verkehr

Verkehr und Energie

Mönstadt, Jochen

Die Modernisierung der Stromversorgung: regionale Energie- und Klimapolitik im Liberalisierungs- und Privatisierungsprozess / Jochen Mönstadt. - 1. Aufl. - Wiesbaden : VS Verl, für Sozialwiss., 2004. - 527 S.: graph. Darst. - Zugl.: Berlin, Techn. Univ., Diss, 2003.

Elektrizitätsversorgung, Regional, Technische Infrastruktur, Energieversorgungsunternehmen, Energiepolitik, Klimaschutz, Energiewirtschaft, Privatisierung, Wettbewerb

Bundesrepublik Deutschland, Berlin

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