1. bookVolume 65 (2007): Issue 2 (March 2007)
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Format
Journal
eISSN
1869-4179
First Published
30 Jan 1936
Publication timeframe
6 times per year
Languages
German, English
access type Open Access

Vom Moorgebiet zur Urlaubsregion – eine Analyse der Regionalentwicklung des Emslandes unter besonderer Berücksichtigung der Tourismuswirtschaft

Published Online: 31 Mar 2007
Volume & Issue: Volume 65 (2007) - Issue 2 (March 2007)
Page range: 137 - 145
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1869-4179
First Published
30 Jan 1936
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Einführung

Der Landkreis Emsland, für den hier im Folgenden „das Emsland“ stehen soll, entstand 1977 durch die Zusammenlegung der Kreise Aschendorf-Hümmling, Meppen und Lingen (Abb. 1). Er ist mit 2 880 qkm Fläche größer als das Saarland und flächenmäßig hinter der Uckermark der zweitgrößte Landkreis Deutschlands. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zählte das Emsland zu den rückständigsten und strukturschwächsten ländlichen Regionen in Deutschland, und für manche Beobachter galt es als das Armenhaus Deutschlands. Seine strukturellen Defizite und Entwicklungsprobleme waren so tiefgreifend, dass es sogar mit ländlichen Regionen in Entwicklungsländern verglichen wurde (Haverkamp 1991, S. 23).

Abbildung 1

Das Emsland – geographische Lage

Die geringe Wirtschaftskraft des Emslandes war Folge von naturräumlichen Benachteiligungen wie auch internen Strukturproblemen. Als entwicklungshemmend hatten sich über Jahrhunderte hinweg nährstoffarme Grenzertragsböden, vor allem Moor- und Sandböden erwiesen, die der Landwirtschaft stets enge Grenzen setzten. Insbesondere die Hochmoorgebiete auf der deutschen Seite des Bourtanger Moors

Das Bourtanger Moor ist das größte zusammenhängende Hochmoorgebiet Norddeutschlands. Es hat eine Nord-Süd-Erstreckung von etwas mehr als 40 km und reicht von Rhede im Norden bis Twist im Süden. Die Ost-West-Erstreckung schwankt zwischen 12 und 15 km; vereinfacht kann man die seit 2004 fertig gestellte Autobahn A31 als östliche Grenze auffassen. Auf der westlichen Seite ragt das Bourtanger Moor in die Niederlande hinein und endet längs einer gedachten Verbindungslinie zwischen den Siedlungen Emmen und ter Apel.

waren bis zum Zweiten Weltkrieg für die Landwirtschaft nur unbefriedigend erschlossen. Die jahrhundertelang praktizierte Moorbrandkultur und die ab ca. 1890 eingeführte deutsche Hochmoorkultur hatten im Gegensatz zu der auf der niederländischen Seite und im Papenburger Raum angewandten Fehnkultur zu einer stetigen Auslaugung der Moorböden geführt. Die bodenbedingten Nachteile wirkten sich im Emsland deutlicher und direkter als in den meisten anderen ländlichen Gebieten Deutschlands auf die regionale Ökonomie aus, da die Landwirtschaft nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch der absolut dominierende Wirtschaftszweig war. 49 % der Erwerbstätigen fanden dort noch 1950 ihr Auskommen (Rinklake 1993, S. 58).

Auch industriell war das Emsland in der ersten Nachkriegsphase noch erheblich unterentwickelt. Der Industriebesatz lag deutlich unter dem Wert für Niedersachsen und noch deutlicher unter dem Durchschnitt der Bundesrepublik

Für 1951 wurde für Aschendorf-Hümmling ein Industriebesatz von 30,6 Beschäftigten pro 1 000 Einwohner ermittelt. Für Meppen lautete der entsprechende Wert 37,0, während Lingen einen Industriebesatz von nur 26,9 verzeichnete. Der Mittelwert für Niedersachsen lag 1951 dagegen bei 70,5, während der Bundesdurchschnitt sogar 111,4 betrug (Haverkamp 1991, S. 200).

Zum Ende der 1940er Jahre beschränkte sich die Industriestruktur auf eine bescheidene Erdölwirtschaft im Salzbergener und Lingener Raum sowie auf die Torfindustrie. In geringerem Maße von Bedeutung waren die Baustoff- und die Nahrungsmittelindustrie (Haverkamp 1991, S. 200). Daneben gingen Wachstumsimpulse von der Papenburger Werftindustrie sowie vom Textilwirtschaftsgebiet im Süden der benachbarten Grafschaft Bentheim aus. Die Einflüsse dieser beiden Wirtschaftsräume auf die Gebiete des heutigen Landkreises Emsland waren jedoch gering. Die Dienstleistungswirtschaft spielte sowohl absolut als auch relativ nur eine untergeordnete Rolle, der Tourismus beschränkte sich auf einen bescheidenen Geschäfts- und Dienstreiseverkehr (Luft 2002, S. 680).

Des Weiteren ergab sich eine Benachteiligung aus der unzureichenden überregionalen Verkehrserschließung (Danielzyk/Wiegandt 2005, S. 48). Vor allem die WestOst-Verbindungen durch den Hümmling erwiesen sich als völlig unzureichend (Kruse 2002, S. 661).

Im Raumordnungsbericht des Hannoverschen Emslandes von 1950 beginnt das Kapitel „Verkehr“ mit folgenden Worten: „Die Wirtschaftsnot des Emslandes ist in der Hauptsache eine Verkehrsnot“ (Kruse 2002, S. 660).

Heute, fast sechzig Jahre später, sind die angesprochenen infrastrukturellen und sozioökonomischen Defizite überwunden. Das Emsland präsentiert sich gegenwärtig als eine prosperierende ländliche Region, die das Stigma von Marginalität und Rückständigkeit längst überwunden hat. Attraktive Klein- und Mittelstädte, allen voran Papenburg, Meppen und Lingen, moderne Gewerbegebiete längs der mittlerweile vollendeten Autobahn A31 und neue Wohngebiete am Rande der Kleinstädte und zahlreichen Dörfer spiegeln die „Erfolgsgeschichte“ des Emslandes sichtbar und eindrucksvoll wider (Danielzyk/Wiegandt 1999).

Historisch lässt sich die Entwicklung des Emslandes von einem rückständigen Passivraum an der Grenze zu den Niederlanden zu einem ländlichen Raum mit beachtlicher Entwicklungsdynamik in drei Abschnitte gliedern. Diese Zeitabschnitte lösen sich nicht jeweils ab, sondern überlagern sich während längerer Zeiträume. Im Folgenden soll dieser wirtschaftliche Entwicklungsprozess in den Grundzügen nachgezeichnet und dabei insbesondere die Bedeutung des Tourismus erörtert werden.

Rückblick: integrative Gesamterschließung und Zeit der Großprojekte

Die erste Phase der neueren Erschließung des Emslandes begann Anfang der 1950er Jahre und endete etwa Mitte der 1970er Jahre. Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung der Region war der von der Bundes- wie auch Landespolitik klar formulierte Wille zu ihrer wirtschaftlichen Unterstützung und Förderung. Hierfür gab es vier Gründe: Erstens sollte das Emsland nach Ende des Zweiten Weltkriegs ca. 40 000 Flüchtlingen und Vertriebenen eine neue Heimat bieten (Schüpp 2002, S. 520). Zweitens galt es, den seit dem 18. Jahrhundert schwelenden und 1947 erneut vorgetragenen Gebietsansprüchen der Niederländer zu begegnen (Hugenberg 1988, S. 32). Drittens war die Entwicklung des emsländischen Agrarraums zur Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung in der noch jungen Bundesrepublik erforderlich (Haverkamp 1991, S. 95). Und viertens sollte die Exploration der vermuteten Erdölvorkommen im südlichen Emsland unterstützt werden (Haverkamp 1991, S, 91ff).

Die Umsetzung dieser Aufgaben trauten weder die Bundesregierung noch die Vertreter der emsländischen Landkreise der Bezirksregierung zu. Dagegen vertrat die Landesregierung in Niedersachsen die Auffassung, der Regierungspräsident in Osnabrück sei die einzige kompetente und im Übrigen auch im politischen System der Bundesrepublik zuständige Stelle zur Koordinierung ressortübergreifender Erschließungspläne. Das Land konnte sich aber gegenüber Bund und Landkreisen nicht durchsetzen. Der Konflikt wurde gelöst, indem man sich auf einen Kompromiss verständigte. Dieser sah die Gründung eines Zweckverbandes in Form einer GmbH vor. An diesem Verband sollten Bund, Land und Landkreise als Gesellschafter beteiligt sein.

1951 wurde diese politische Vorstellung Wirklichkeit: Die Emsland GmbH wurde gegründet und mit der Umsetzung der von Bund und Land vorgegebenen Entwicklungsziele betraut. Diese zunächst als Provisorium gedachte Lösung hatte nahezu vierzig Jahre Bestand (Stecker 1990, S. 26 f.).

Die Emsland GmbH wurde 1989 aufgelöst (Stecker 1990, S. 11).

Die Entscheidung, eine nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen handelnde Unternehmung zur Erreichung der Entwicklungsziele einzusetzen, erwies sich aus heutiger Sicht als richtig. In den Anfangsjahren bestand die wesentliche Aufgabe der Emsland GmbH darin, unter Einbindung staatlicher, kommunaler und öffentlich-rechtlicher Einrichtungen die integrative Gesamterschließung des Emslandes vorzubereiten und mitzugestalten. Im Einzelnen wurden umfangreiche Erschließungsaufgaben eingeleitet, es wurden Regulierungen des Wasserhaushalts vorgenommen, Erweiterungen und Verbesserungen des Wirtschaftswegenetzes durchgeführt und Bodenverbesserungsmaßnahmen ergriffen. Zudem wurden Windschutzanlagen und neue Forste angelegt.

Insgesamt wurden 758 km2 Moor- und Ödlandflächen kultiviert, 150 km2 Wald aufgeforstet und Windschutzhecken mit einer Gesamtlänge von 1 800 km angepflanzt (Schüpp 2002, S. 525).

Auf den neu gewonnenen landwirtschaftlichen Nutzflächen entstanden 1 200 neue Vollbauernstellen und 4 500 Nebenerwerbsstellen (Schüpp 2002, S. 525).

Die zweite Phase der Emslanderschließung setzte Ende der 1960er Jahre ein. Leitgedanke der neuen Phase in der Bundes- und Landesraumordnung war die Ausweisung von Entwicklungsachsen und Wachstumspolen (Langhagen-Rohrbach 2005, S. 12). Mit der räumlichen Bündelung von Unternehmen aus Schlüsselbranchen erhoffte sich die Raumordnungspolitik Polarisationseffekte, d. h. ein regionales Wirtschaftswachstum auf der Grundlage der Neuansiedlung von Unternehmen bzw. Betrieben in entsprechenden wirtschaftlichen Milieus. Taktgeber dieser Entwicklung sollten großindustrielle Betriebe an einigen wenigen Entwicklungsschwerpunkten sein (Danielzyk/Wiegandt 2005, S. 48).

Als Entwicklungsschwerpunkt im Emsland wurde das südliche Emstal festgelegt. Die sich dort ansiedelnden Unternehmen sollten von den günstigen industriellen Standortbedingungen längs der Nord-Süd verlaufenden Verkehrsachse des Emstals, d. h. insbesondere von der Verfügbarkeit oberflächennaher bzw. nachwachsender Rohstoffe (Erdöl, Torf, Steine und Erden, Holz), einem qualitativ und quantitativ attraktiven Arbeitsmarkt sowie von einer aktiven Wirtschaftspolitik des Landkreises und der Gemeinden profitieren können (Jung 2002, S. 630 f.).

Als besonderer Entwicklungsschwerpunkt wurde Lingen definiert, wo 1968 ein Atomkraftwerk

Das Atomkraftwerk Lingen, ein Siedewasserreaktor, wurde im Januar 1977 nach nur neunjähriger Betriebszeit stillgelegt. 1988 ging, ebenfalls in Lingen gelegen, das Atomkraftwerk Emsland ans Netz.

, 1973 ein Elektrostahlwerk

Benteler AG

und mehrere Großbetriebe der chemischen Industrie errichtet wurden. Letztere konnten von der in Lingen-Holthausen 1953 errichteten Erdölraffinerie profitieren. Als weitere herausragende industrielle Schlüsselunternehmen außerhalb des südlichen Emstales sind die Papenburger Meyer-Werft und die Nordland GmbH, eine der größten Papierfabriken Europas, zu nennen, die 1967 als Tochtergesellschaft eines finnischen Konzerns in Dörpen gegründet wurde.

Neben industriellen Großprojekten wurden seit Beginn der 1980er Jahre auch infrastrukturelle Großvorhaben umgesetzt, deren Realisierung in anderen Regionen gescheitert war, die im Emsland aber von den „’Standortvorteilen’ eines in vielfacher Hinsicht unbelasteten Peripherraums“ profitieren konnten (Danielzyk/ Wiegandt 1999, S. 223). So erteilte 1991 die niedersächsische Landesregierung der Firma Mercedes-Benz die Genehmigung, in der Nähe von Papenburg ein Prüfgelände für Kraftfahrzeuge anzulegen (Poschmann/ Schmidt-Kallert 1992).

Noch spektakulärer war der zwischen 1980 und 1984 realisierte Bau der Teststrecke für die Magnetschwebebahn „Transrapid“, die zu einem Wahrzeichen für das Emsland wurde (Hugenberg 1988, S. 39). Zwar blieben die direkten regionalökonomischen Effekte dieses Projekts für das Emsland eher bescheiden, doch lenkte der Transrapid das Interesse einer überregionalen, ja sogar weltweiten Öffentlichkeit auf die Region. Von den schnellen, schwebenden Zügen geht eine große Faszination aus, so dass die Transrapid-Teststrecke zu einem wesentlichen Eckpfeiler des emsländischen Tourismus wurde. 2005 nahmen immerhin 27 609 Personen an einer Testfahrt mit dem Transrapid teil, weitere 13 281 Gäste wurden im Besucherzentrum Lathen gezählt.

Persönliche Mitteilung des Gäste-Info-Service Lathen am 5.7.2006

Die Tourismuswirtschaft

Den Dienstleistungen und damit auch der Tourismuswirtschaft kam bis zum Ende der 1960er Jahre im Emsland eine eher untergeordnete Rolle zu; von sanftem Tourismus und Aktivurlaub war in den 1960er Jahren, als Auto und Flugzeug ferne Reiseziele bequem erreichbar gemacht hatten, noch keine Rede. Interessanterweise gingen erste Impulse einer touristischen Inwertsetzung bzw. Erschließung der Region nicht von politischer bzw. planerischer Seite aus. Vielmehr war es ein privater Akteur, Freiherr von Landsberg-Velen, der 1970 auf dem an sein Wasserschloss Dankern angrenzenden Gelände einen kleinen Ferienpark anlegte. Damit wurde die dritte Phase der Emslanderschließung eingeläutet: Auf Dankern sollten vor allem Familien preiswert Urlaub machen können. Seither wurde die Anlage durch den Bau neuer Ferienhäuser und Attraktionen stetig erweitert; 2000 konnte Schloss-Dankern 630 000 Übernachtungen verzeichnen.

Von Dankern ging zweifellos eine Initialzündung für den emsländischen Tourismus aus. Der sich rasch einstellende Erfolg des Ferienparks schaffte bei politischen und planerischen Akteuren rasch ein Bewusstsein für das ökonomische Potenzial, das sich offenbar durch den Tourismus im Emsland erschließen lassen würde.

Mit der bewussten Entscheidung einer Förderung des Tourismus folgte die Regionalplanung im Emsland erneut einem Paradigmenwechsel in der Regionalpolitik, der nun eine stärkere Erschließung endogener bzw. intraregionaler Potenziale favorisierte, auf Bottom-up-Konzepte setzte und die Nachhaltigkeit räumlicher Entwicklungen forderte (Langhagen-Rohrbach 2005, S. 17). Im Gegensatz zur bisher bevorzugten punktuellen Erschließung des Emslandes durch Industrie konnte mit dem Tourismus eine stärker flächenbezogene Stimulierung der Wirtschaft erreicht werden, wenngleich sich durchaus touristische Schwerpunkte herausbildeten (Abb. 2).

Die im Folgenden genannten Untersuchungsergebnisse stammen aus einer Befragung von 233 Ferien- und Tagesgästen im Emsland. Diese Untersuchung wurde im Rahmen eines Projektpraktikums von Studierenden der Universität Köln (Fach: Geographie) im Juni 2006 an neun verschiedenen Freizeitstandorten im Landkreis Emsland durchgeführt. Ergänzt wurden die Untersuchungen durch Gespräche mit regionalen Akteuren der Regional- und Tourismusentwicklung im Emsland, u. a. mit Herrn Carli, Geschäftsführer der Emsland-Touristik GmbH, und Herrn Hugenberg, ehemaliger Direktor der Emsland GmbH.

Abbildung 2

Zahl der Übernachtungen im Ennsland 2005 und Veränderung zu 2004 (in %)

Trotz eines deutlichen Bedeutungszuwachses der Tourismuswirtschaft spielt der Fremdenverkehr im Emsland im Vergleich mit anderen Wirtschaftszweigen noch eine untergeordnete Rolle. So waren dort 2005 im Gastgewerbe direkt nur 1 560 Beschäftigte tätig (Nieders. Landesamt für Statistik 2005), was einem Anteil von 1,75 % der Gesamtbeschäftigten entspricht. Allerdings lagen die Zuwachsraten im Gastgewerbe 2005 signifikant über denen anderer Wirtschaftsbereiche.

Dieser Zuwachs ist als ein positives Signal für die gesamte emsländische Wirtschaft zu werten, da von einem weiteren Wachstum der Tourismusbranche sowohl öffentliche als auch private Akteure profitieren werden. Zum einen beschränkt sich die Tourismuswirtschaft nicht auf das Gastgewerbe allein, sondern wirkt sich auf andere Wirtschaftszweige aus, wie das Baugewerbe, den Einzelhandel, insbesondere im Bereich der Nahversorgung, verkehrsbezogene öffentliche und private Einrichtungen, bäuerliche Betriebe etc. Zum anderen trägt der Tourismus zu einer starken räumlichen Streuung der Umsätze und Gewinne bei. Davon profitieren nicht nur private wirtschaftliche Akteure, sondern auch die Gemeinden. Etwa 3 % des Nettoumsatzes gehen als Steuereinnahmen in die Gemeindehaushalte ein. Zudem ist die Wertschöpfungsquote, d.h. jener Anteil am Nettoumsatz, der in Form von Löhnen, Gehältern und Gewinnen zu Einkommen wird, in der Fremdenverkehrswirtschaft außergewöhnlich hoch. Bei übernachtenden Gästen kann sie auf der ersten Umsatzstufe bis zu 45 % erreichen. Für Tagesgäste kann ein Wert von ca. 30 % angenommen werden (Linkenbach 2003, S. 77).

Die Akteure

Die bereits erzielten und für die Zukunft zu erwarteten Erfolge des Tourismus sind durch eine koordinierte und damit effektive Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in der Tourismuswirtschaft zu erklären. Dies meint sowohl die privatwirtschaftlichen Unternehmungen, die direkt am Fremdenverkehr beteiligt sind, als auch die Behörden, die für die Bereitstellung und Pflege der Infrastruktur und die Vermarktung zuständig sind.

Wichtigster Akteur im Bereich Organisation und Marketing der Tourismuswirtschaft ist heute die EmslandTourismus GmbH. Sie wurde 1997 gegründet und mit dem professionellen Marketing des Tourismus im Emsland beauftragt. Ihr Auftraggeber ist der Touristikverband Emsland e.V., dessen Mitglieder die 19 Gemeinden und Städte des Landkreises, der Landkreis selbst, zehn Fremdenverkehrsvereine und Vertreter privater Wirtschaftsunternehmen sind. Unterhalb dieser Ebene sind die örtlichen Tourismus-Büros angesiedelt. Sie befinden sich entweder in der Trägerschaft von Fremdenverkehrsvereinen oder sind Bestandteil der Gemeindeverwaltungen (Luft 2002, S. 686). Daneben existieren Zusammenschlüsse von Gemeinden, die übergreifend Zielgebiete betreuen; prominentestes Beispiel ist hier der „Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal“. Ergänzend sind Vereine zu nennen, die sich vor allem der Förderung des „Urlaubs auf dem Bauernhof“ angenommen haben.

Natürliche Standortfaktoren

Aus heutiger Sicht ist zu konstatieren, dass die Entfaltung einer leistungsfähigen Tourismuswirtschaft im Emsland vor allem deshalb so gut funktionierte, weil das Marketing von Beginn an auf eine Erschließung und Inwertsetzung der endogenen regionalen Potenziale, von Natur, Kultur und – begrenzt – Technik setzte, wodurch sich vor allem Aktivurlauber, Familien und Camper ganz gezielt angesprochen fühlten.

Zum natürlichen Potenzial der Region zählen die Flusslandschaften von Ems und Hase, die flach gewölbten Grundmoränen des Hümmlings, die bis zu einer Höhe von 73 m im Nordosten ansteigen, der Baccumer Endmoränenbogen im Süden und die Emsbürener Stauchendmoränen im Südwesten sowie, vor allem westlich der Ems, größere zusammenhängende Hochmoorgebiete. Diese sich aus Flusstälern, offenen Fluren, Heiden, Wäldern, Hügelketten, Mooren, Kleinstädten und Dörfern zusammensetzende Landschaft bot eine hervorragende Ausgangsbasis für einen „sanften Tourismus“. Auf den natürlichen Standortvoraussetzungen aufbauend wurde schrittweise ein entsprechendes touristisches Angebot entwickelt, das besonders Aktivurlauber fortgeschrittenen Alters anspricht (s. Abb. 3).

Abbildung 3

Touristische Angebote und Naturräume im Emsland

Ein weiterer zentraler Erfolgsfaktor ist auch die räumliche Lage des Emslandes. Seine einst periphere Lage im Nordwesten Deutschlands hat sich nach der politischen und wirtschaftlichen Reorganisation Europas entscheidend verändert; heute kann es als verbindender Teil in der Mitte des europäischen Wirtschaftsraums aufgefasst werden. Die Nähe zu verstädterten Gebieten, vor allem zum Ruhrgebiet, macht das Emsland sowohl zum beliebten Tagesausflugsziel als auch zu einem attraktiven Zielgebiet für Kurzurlauber. Die Zahl der Tagesgäste ist nicht bekannt, nach Schätzungen der Gemeinden scheint aber ein jährliches Aufkommen von 3 Mio. Besuchern realistisch zu sein (Schaal 2002, S. 336 f.).

Touristische Angebote

Vor allem der Radtourismus spielt im Gefüge der touristischen Angebote eine zentrale Rolle. Neben bereits bestehenden Radwegen entstand 2004 der „GeestRadweg“, der eine wichtige Funktion für die radtouristische Erschließung des Hümmlings übernehmen soll (Emsland Touristik GmbH 2006, S. 10). Ergänzt wird das Angebot durch ein einheitlich und gut ausgeschildertes, ca. 600 km langes grenzüberschreitendes Radtourennetz, das sich über das Emsland, die Grafschaft Bentheim und die angrenzende niederländische Region Drenthe erstreckt. Von der Emsland-Touristik GmbH herausgegebene Radwegekarten erleichtern die räumliche Orientierung und verweisen auf Attraktionen längs der Strecken. Zudem werden der Reittourismus, Inlineskaten, Nordic Walking und sowie das klassische Wandern gezielt beworben. Auch für an Wassersport interessierte Gäste wurde ein differenziertes Angebot entwickelt. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Angebote im Hasetal, wo Kanufahrten und Bootswanderungen möglich sind. Vielfältige Möglichkeiten, Wassersport zu betreiben, bietet das 1988 angelegte Speicherbecken bei Geeste. Dort finden vor allem Windsurfer, Taucher, Segler und Schwimmer gute Bedingungen vor. Des Weiteren kann Wassersport eingeschränkt auf zahlreichen ehemaligen Baggerseen betrieben werden.

Kulturell Interessierte stoßen im mittleren und nördlichen Emsland auf ein begrenztes Angebot von Museen, Landhäusern, Mühlen und Schlössern, aus dem das im 18. Jahrhundert angelegte Jagdschloss Clemenswerth bei Sögel herausragt. Der Süden des Emslandes ist dagegen arm an kulturellen Baudenkmälern.

Auch Gäste, die sich für Verkehrstechnik interessieren, profitieren im Emsland von einem attraktiven Angebot. Hervorzuheben sind das Schifffahrtsmuseum in Haren, vor allem aber die Papenburger Meyer-Werft, wo für international renommierte Reedereien Kreuzfahrtschiffe gebaut werden, sowie das Besucherzentrum der Magnetschwebebahn in Lathen. Für die Tourismuswirtschaft des Emslandes von Bedeutung ist, dass neben der Meyer-Werft auch etliche Betriebe aus anderen Branchen Besichtigungen anbieten, z.B. die Firmen Berentzen (Haselünne), Coppenrath (Geeste) und die Nordland-Papier (Dörpen).

Die linksemsischen Moorgebiete des Bourtanger Moors, die zu erheblichen Teilen durch den industriellen Torfabbau degradiert worden waren, boten zunächst kaum Ansätze für eine Inwertsetzung durch den Tourismus. Mittlerweile jedoch sind die Moorlandschaften zumindest punktuell erschlossen worden: Zum einen hat man mit der Renaturierung von Hochmooren begonnen, zum anderen entstand in GroßHesepe bei Geeste ein Moormuseum, das aus vorwiegend historischer Perspektive die Entwicklung, Erschließung und Nutzung des Bourtanger Moores nachzeichnet.

Beherbergungsstrukturen und Übernachtungszahlen

Mit der Entwicklung des touristischen Angebots wuchsen auch die Beherbergungskapazitäten. Das Emsland weist heute eine ausgesprochen große Bandbreite an Unterkunftsformen auf. Zu unterscheiden sind gewerbliche, private und Unterkünfte auf Zelt- und Campingplätzen. 60 % aller Betten entfallen auf gewerbliche Unterkünfte. Die privaten Beherbergungen, etwa auf Bauern- und Reiterhöfen, machen etwa 22,5 % aus. Mit 17,5 % der Beherbergungskapazitäten ist auch das Segment der Camping- und Zeltplätze für den emsländischen Tourismus bedeutsam. Bemerkenswert ist, dass insgesamt mehr als 27 % aller sowohl gewerblich als auch privat vermieteten Betten auf Ferienhäuser und Ferienwohnungen entfallen (Tab. 1).

Beherbergungskapazitäten 2005

BetriebeBetten/Übernachtungskapazität (für Camping- und Zeltplätze)
Gewerbliche Beherbergung27811873
Hotels, Gasthöfe, Pensionen1484 445
Ferienhäuser685 321
Ferienwohnungen40854
Jugendherbergen etc.221253
Private Beherbergung9064 472
Ferienhäuser5472 377
Gästezimmer73406
Ferienwohnungen2861 689
Camping- und Zeltplätze403 644

Quelle: Emsland-Touristik GmbH 2006, S. 9

2005 belief sich die Zahl der Übernachtungen in gewerblichen und privaten Unterkünften sowie auf Campingplätzen auf ca. 2,4 Mio.

Ein genauer Wert für die Übernachtungen in gewerblich geführten Betrieben und in privaten Quartieren lässt sich leider nicht ermitteln, weil nur in 16 der 19 Kommunen die Übernachtungszahlen in privaten Quartieren genau erfasst sind; für Meppen und Spelle existieren nur Schätzungen und für Papenburg fehlen Angaben zu Übernachtungszahlen in Privatquartieren völlig.

, während die Zahl der Gästeankünfte in gewerblichen Betrieben

Als gewerblicher Betrieb wird in der amtlichen Statistik ein Beherbergungsunternehmen mit mehr als neun Betten verstanden.

379 008 betrug. Gegenüber dem Vorjahr entsprach diese Zahl einem Zuwachs von 6,3 % (Emsland Touristik GmbH 2006), was bedeutet, dass der seit 2000 feststellbare leichte Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen nicht nur gestoppt werden konnte, sondern erstmals wieder ein Anstieg des Gästeaufkommens spürbar war (s. auch Abb. 2).

Damit zählt das Emsland zur kleinen Gruppe der prosperierenden Fremdenverkehrsgebiete in Niedersachsen, die 2005 auf eine Zunahme von Gästeankünften und -Übernachtungen verweisen konnten. Die traditionellen Reisegebiete Nordwestdeutschlands hingegen, die Nordseeküste, die ostfriesischen Inseln, die Lüneburger Heide und der Harz, mussten gegenüber 2004 Übernachtungsrückgänge in sechsstelliger Höhe verkraften.

Entwicklungsprobleme

Obwohl das Emsland zweifellos in vorbildlicher Weise für den Tourismus erschlossen wurde, leidet die Region unter einigen negativen Ausgangsbedingungen, die nur schwer überbrückbar scheinen. Zum einen wird es als Region von vielen Urlaubern nicht deutlich genug wahrgenommen, vor allem, weil es eine flache, kaum reliefierte Landschaft ist, deren Grenzen zu benachbarten Räumen, etwa dem Münsterland im Süden, der Cloppenburger Geest im Osten oder Ostfriesland im Norden den meisten Besuchern nicht bewusst sind bzw. als unscharf und fließend empfunden werden. Trotz aller Bemühungen der Emsland-Touristik GmbH ist das Emsland noch nicht zur „Marke“ geworden, wie etwa der Schwarzwald oder der Harz. Man verbringt seinen Urlaub in Papenburg, Haselünne oder Meppen, nicht aber im Emsland.

Zum anderen ist die durchschnittliche Verweildauer in der Region recht kurz, die Gäste verbringen dort im Schnitt nur 3,5 Tage. Die meisten Touristen haben daher nicht die Zeit, die ganze Region zu erkunden, so dass selbst die bekanntesten touristischen Zielorte dort vielen Gästen nicht bekannt sind. Eine Ausnahme bildet diesbezüglich nur die Papenburger Meyer-Werft, die drei von vier Urlaubsgästen kennen. Die historisch und kulturell bedeutendste Stätte des Emslandes, das barocke Jagdschloss-Clemenswerth, ist jedoch nur jedem dritten Gast ein Begriff.

Die Zahlen stammen aus einer im Juni 2006 im Rahmen eines Praktikums mit Studierenden am Geographischen Institut der Universität zu Köln durchgeführten Befragung von 228 Tagesund Urlaubsgästen.

Die mangelnde Information über die einzelnen Teilräume des Emslandes spiegelt sich auch im aktionsräumlichen Verhalten der Gäste wider. So beschränkt sich der Aktionsraum der meisten Urlauber auf den jeweiligen Urlaubsort und die angrenzenden Gemeinden.

Diese Befunde legen den Schluss nahe, dass das Marketing noch zu stark auf einzelne Urlaubsorte oder Betriebe und erst in zweiter Linie auf die Region insgesamt orientiert ist. So spielen die Region Emsland und ihre Sehenswürdigkeiten etwa im offiziellen „Angebotsjournal 2006“ der Stadt Papenburg eine klar untergeordnete Rolle. Auch die Gäste von Schloss-Dankern sind über die Region Emsland kaum informiert, was aus Sicht der Betreiber natürlich kein Defizit ist, schließlich nimmt mit zunehmender Verweildauer auf dem Gelände des Ferienparks auch die Wahrscheinlichkeit zu, dass hier und nicht an anderer Stelle in der Region Geld ausgegeben wird.

Dennoch muss im Sinne einer integrierten Entwicklung das wichtigste Ziel des Tourismusmarketings darin bestehen, die Region Emsland als Markenzeichen stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Wenn dies gelingt, wird der Tourismus zukünftig einen noch bedeutenderen Beitrag zur regionalen Wirtschaftskraft leisten können.

Abbildung 1

Das Emsland – geographische Lage
Das Emsland – geographische Lage

Abbildung 2

Zahl der Übernachtungen im Ennsland 2005 und Veränderung zu 2004 (in %)
Zahl der Übernachtungen im Ennsland 2005 und Veränderung zu 2004 (in %)

Abbildung 3

Touristische Angebote und Naturräume im Emsland
Touristische Angebote und Naturräume im Emsland

Beherbergungskapazitäten 2005

BetriebeBetten/Übernachtungskapazität (für Camping- und Zeltplätze)
Gewerbliche Beherbergung27811873
Hotels, Gasthöfe, Pensionen1484 445
Ferienhäuser685 321
Ferienwohnungen40854
Jugendherbergen etc.221253
Private Beherbergung9064 472
Ferienhäuser5472 377
Gästezimmer73406
Ferienwohnungen2861 689
Camping- und Zeltplätze403 644

Bröring, H.: Tourismus im Emsland. Wirtschaftsfaktor mit Zukunft. In: Wirtschaft Osnabrück-Emsland: Mitteilungen der IHK Osnabrück-Emsland (1995) 7, S. 7–9BröringH.Tourismus im Emsland. Wirtschaftsfaktor mit ZukunftWirtschaft Osnabrück-Emsland: Mitteilungen der IHK Osnabrück-Emsland19957S.79Search in Google Scholar

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Stecker, J.: Der politische Weg zur Großen Emslanderschließung vor 40 Jahren. In: Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes 36. – Sögel 1990, S. 18–26SteckerJ.Der politische Weg zur Großen Emslanderschließung vor 40 JahrenJahrbuch des Emsländischen Heimatbundes 36– Sögel1990S.1826Search in Google Scholar

Internetquelle: Niedersächsisches Landesamt für Statistik (www.nls.niedersachsen.de)InternetquelleNiedersächsisches Landesamt für Statistikwww.nls.niedersachsen.deSearch in Google Scholar

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